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Diskutiere im Thema Reicht das für eine Diagnose? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 22

    Reicht das für eine Diagnose?

    In meiner Vorstellungsrunde steht meine ganze Geschichte, deshalb rolle ich das hier jetzt nicht nochmal von vorne auf.

    Vor 6 Jahren durchlief meine heute 14-jährige Tochter in einem Kinderzentrum und anschliessend bei einer Kinderpsychiologisch-neurologischen Praxis sämtliche Tests von EEG, über Fremdeinschätzungs-, Selbsteinschätzungsbögen und Entwicklungstests und wurde als ADS Grenzfall eingestuft.
    Retalin wurde empfohlen.

    Jetzt nachdem wir das alles wieder in Angriff genommen haben bat der ADS spezialisierte Arzt (Arzt f Allgemeinmedizin mit Spezialisierung ADHS) uns ausführliche Fragebögen auszufüllen. Auch hier Selbsteinschätzungs und Fremdeinschätzungsbögen- Dann fand ein gut 2-stündiges Gespräch statt, indem er unseren gesamten Alltag und einzene Probleme abfragte. Diagnostik sei begrenzt und zweifelhaft, weil man während der Test aufgeregt sei und einen erhöhten Spannungsbogen aufauen könnte, der dann nicht das normale Alltagsgeschehen sondern ein verfälschtes Bild abbilden könne.
    Er stufte uns als "ausgeprägte" ADS Fälle ein. Es folgten zahlreiche Tipps, sich den Alltag zu strukturieren und eine Aufklärung über medikamentöse und nicht medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten.
    Dami entlies er uns. Wir sollten ihm mitteilen, ob wir es mit oder ohne Tabletten versuchen wollten.

    Da wir seit vielen Jahren versucht haben unser Leben ihne Tabletten in den Griff zu bekommen und diese anstrengenden Kämpfe kannten, entschieden wir uns, es mit MPH zu versuchen.

    Heute ist unser 3. Tag, Mit bisher unterschiedlichen Ergebnissen.

    Aber zurück bleibt immer noch die Frage:
    War das eine ausreichende Diagnostik? Kein EEG, Kein EKG ?
    Nur Fragebögen und 2 Stunden Gespräch?

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 440

    AW: Reicht das für eine Diagnose?

    Vielleicht, es liegt an der Kompetenz des Arztes.

    Ich denke mir er wollte es nur Bestätigt haben das es vererbt worden ist. Da ihr schon die Diagnose vom Kind erhalten habt, glaubt er wahrscheinlich ihr kennt euch in der Thematik aus.

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 47

    AW: Reicht das für eine Diagnose?

    Ich halte es nicht unmöglich das ein Hausarzt sich auf ADS Spezialisiert (warum macht er das? ist er selbst betroffen?) mehr Vertrauen würde mir ein spezialisierter Neurologe geben.

    Trotzdem finde ich aus meiner Sicht das er gut gehandelt hat (hatte er einblicke in die sechs Jahre zurückliegende Befunde aus der Klinik?)

    Was bringt Ihm ein momentanes EEG, was bringt ein EKG überhaupt bei ADS?

    Was ist genau Deine Frage? Ob wir es gut finden das Du und deine Töchter mit MHP
    nehmen.

    Ja klar wenn es die gewünschte Wirkung zeigt ohne zu große Nebenwirkungnen.
    Wenn es nicht gleich (innerhalb einer Woche ) anschlägt, anderes Präperat suchen.

    Vielleicht noch Yoga, ist ernst gemeint!

    Gruß
    Thimotei

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 22

    AW: Reicht das für eine Diagnose?

    Hallo nThimotei,



    das letzte nun zuerst.
    Ich mache seit 2 Jahren Yoga. Ich liebe es, es tut mir unglaublich gut ! Ich kann es nur empfehlen. Auch Meditation und autogenes Training, was in meinem Yogakurs mitbehandelt wird, tut mir unglaublich gut.


    Ja, der Arzt ist selbst betroffen und seine Kinder wohl auch (wie ich das so raushörte).
    Er machte einen sehr kompetenten Eindruck auf mich.
    Nur meinte er eben, dass all diese Tests nicht die wahre Problematik des Alltags abbilden können, deshalb lasse er sie weg und urteile mehr aus den Gesprächen und Fragebögen.

    Die alten Befunde hatte er vorliegen.

    Was ich von euch hören möchte?

    Vielleicht einen Ratschlag, ob ihr, die ihr mit der Thematik mehr Erfahrung habt, das als ausreichend empfnden?

    Ob ihr meine Entscheidung, dass wir alle 3 eine MPH Testphase machen für richtig haltet, oder eher nicht? Hättet ihr auch so entschieden?

    Ob ihr eine Diagnosestellung nach der angewendeten Methode für ausreichend haltet?

  5. #5
    mit Nebenwirkung

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 4.672

    AW: Reicht das für eine Diagnose?

    Hallo ADSLady,
    Auwaia. Ich könnte mir vorstellen,dass wenn 20 Leute antworten, du 20 Meinungen dazu bekommst.

    Das ist ja alles sehr individuell!! Jeder hat so sein speziellen Ängste, Problematiken...neutral können es vermutlich nur einige wenige beantworten, wobei mir da spontan 3 einfallen, aber ich gehöre nicht dazu.

    Trotzdem meine Sicht.

    Ich hab mich sogar 2x testen lassen, beinahe wären es 3x geworden, weil ich soooo unsicher bin und Angst hab mit ner falschen Diagnose rumzulaufen.

    Mit Medis hab ich erst nach meiner 2. üblen Panikphase angefangen (zunächst Trevilor) und die erste hab ich im Auto vor der Arztpraxis genommen, weil ich dachte, dann wird mich schon jemand finden, wenn ich kolabiere!! So ne Angst hatte ich vor der Chemie.

    Lange Rede kurzer Sinn: ICH wäre mit der Diagnose nicht zufrieden und würde keine Medis auf verdacht nehmen!

    Das heißt aber nicht, dass ich es falsch finde, wie du es machst!!!

    L.G.
    happypill (sogesehen ist es ja therapeutisch interessant, dass ich mir ausgerechnet diesen Nick zugelegt habe)

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