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Diskutiere im Thema Meine Diagnose und direkt der nächste Termin:-( im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 98

    Meine Diagnose und direkt der nächste Termin:-(

    Heute ist endlich der Tag, auf den ich so lange gewartet habe - nach einem halbe Jahr nun das Diagnosegespräch.

    Tja, nun steht es fest - ich habe eine mittelschwere Form von ADHS.

    Viele Dinge sind durch das ADHS erklärbar, allerdings sind da auch Dinge dabei, die anscheinend auf das Asperger-Syndrom hindeuten - ich war und bin baff!

    Ich muss jetzt wieder Fragebögen ausfüllen und habe dann im Januar den ersten Termin in der Autismus-Sprechstunde.

    Bin irgendwie noch ziemlich uff.

    Ich mache eine analytische Therapie und stehe nun vor der Wahl, sie weiterzuführen oder sie zugunsten einer Verhaltenstherapie aufzugeben.

    Zu Medikamenten wurde mir geraten - ich bekomme in ein paar Tagen nach gründlicher Besprechung ein Rezept.

    Wart ihr auch so geflasht nach dem Diagnosegespräch? Das mit der Asperger-Geschichte hat mich echt unerwartet getroffen.

  2. #2
    Spasslernen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.331

    AW: Meine Diagnose und direkt der nächste Termin:-(

    Hey Janie,
    laß die Diagnose sacken - nach langer Warterei endlich ´ne Diagnose.
    Momentan gibt es noch keinen Grund die analytische Therapie zu beenden - ich glaube
    nicht, das Du mit der vollen Medikamentendosis anfängst, warte die Besprechung ab
    und dann weißt Du, welche Möglichkeiten Du nutzen kannst.
    Und die vorläufige Asperger-Diagnose ist vorläufig, nicht endgültig.
    Die Informationen, die Du Dir aus dem Internet ziehen kannst, können Dir weiter helfen.

    Tschüß Janie, Dein Zoppotrump

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 91

    AW: Meine Diagnose und direkt der nächste Termin:-(

    Hi Janie,

    das wäre sicher jeder!

    Ich würde jetzt erstmal versuchen nicht in Panik zu geraten.

    Gibt es Tests oder Fragebögen (im Internet so wie zu ADS) die diese Vermutung untermauern?

    Welche Dinge sind das genau?

    Wie sicher ist die Vermutung?

    Bevor ich Medikamente nähme, würd ich nachforschen/-fragen.

    LG Tower

  4. #4
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 728

    AW: Meine Diagnose und direkt der nächste Termin:-(

    Hi janie,

    das mit dem Asperger hätte mich auch umgehauen! Mit dem Rest habe ich ja gerechnet (ADHS) um nicht zu sagen, geradezu darauf gewartet!

    Erkennst du dich denn auch in den Syndromen von Asperger? Die Grenzen sind da ja fließend oder sogar überlappend!

    Lass es erstmal sacken und hör in dich hinein. Und mach dich schlau, was genau was ist und wie es sich äußert.

    Mein Doc hat beim ersten Termin auf schwere Depressionen getippt. Beim zweiten Termin war ihm klar, dass die zwar bei mir vorkommen (die Depris), das es aber doch ADHS sein muss.

    Und eine fundierte Diagnose ist doch auch was!

    LG

    Snagila

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 98

    AW: Meine Diagnose und direkt der nächste Termin:-(

    Danke für eure lieben Antworten! *schmatz*

    Ich habe das Ganze sacken lassen und es geht mir wieder besser - ich hatte zudem ein Gespräch mit meinem Mann, der jetzt in dieser Phase, in der ich viel über mich selbst nachdenke, auch über sich selbst nachdenkt. (Er hat belastende Erfahrungen mit seiner Familie gemacht - das ist heute auch noch so und seine Ma ist echt kaputt. Sie haben beide Pech gehabt und so kam eins zum anderen:-( ).
    Dinge, die unsere Beziehung belasten, sind ausgesprochen und werden es auch immer, wenn sie uns belasten. Das mit nem Kleinkind natürlich nicht so einfach, aber wir nehmen uns die Zeit.
    Im Moment ist der Fokos natürlich auf meinem ADHS - ich habe die Werte bekommen und es graust mir - ich habe unter "visumotorische Koordination" einen unterirdisch schlechten Wert. Und das war ein Test, bei dem ich ein wirklich gutes Gefühl hatte, obwohl er mir sehr schwer vorkam.
    Unter "Aufmerksamkeit (Zahlen)" habe ich einen noch schlechteren, gerade mal 1/5 vom Durchschnittswert oder was auch immer die da als Norm genommen haben.

    Mein Plan ist es, das am nächsten Termin, wenn der Arztbrief bei meinem Institutsambulanz-Doc gelandet ist, alles zu besprechen.

    @ Zoppotrump
    Ich kann die psychoanalytische Therapie leider nicht parallel zu einer verhaltenstherapeutisch orientierten Therapie machen - das zahlt keine Kasse.

    Es gibt die Möglichkeit, das umzuschreiben und zu wechseln und ich halte nach reiflicher Überlegung genau das für sinnvoll, auch wenn ich meine Therapeutin sehr mag, ihr vertraue und mir die Therapie bisher sehr viel gebracht hat. Aber ich hatte vor Monaten schon das Gefühl, dass nicht mehr ganz so viel bei den Sitzungen rumkommt wie im letzten Jahr z.B. Ich würde sie jederzeit weitermachen, denn ich habe nicht Gefühl, dass ich da nur rumsitze und Kaffeeklatsch halte. Aber ich würde sie für eine - in meinen Augen - sinnvollere Therapie aufgeben.

    Hier stapelt sich wieder die Wäsche, ich bin beruflich überfordert, fühle mich ausgelaugt, habe den ganzen Rücken verspannt, habe ab Mittag immer Kopfweh, bin gereizter und ungeduldiger denn je und wenn ich im November mehr arbeiten werde, da mein Mann seit 4 Wochen arbeitslos ist, werde ich völlig überfordert sein.

    Was liegt da näher als eine Verhaltenstherapie?
    Ich werde wahrscheinlich Wartezeit haben, also mache ich jetzt nen Termin und dann habe ich ja die probatorischen Sitzungen und dann gucke ich weiter.

    Auch werde ich mich nicht vor einem Medikament verschließen und es ausprobieren.
    Aber ich möchte zunächst mal keine Dauermediakation, denn wenn wir nächstes oder übernächstes Jahr noch ein Kind bekommen möchten, müsste ich es ja absetzen und das würde mir vielleicht schwer fallen.

    @ Hightower
    Was das Asperger angeht, habe ich mal kurz nachgeschaut und denke eher, dass ich es allerhöchstens ansatzweise habe. Aber ich lasse es testen - ich fand die ADHS-Testung nicht schlimm oder belastend, nur die Warterei nervig. Das wird mir bei der Asperger-Diagnose aber nicht so gehen, denn ich kann quasi alles, was mir diese großen Probleme bereitet, auf das ADHS zurückführen.

    Jetzt die gesicherte Diagnose zu haben, bestätigt mich und ich habe damit gerechnet - mir sind 1.000 Lichter aufgegangem, seit ich Literatur zu ADHS gelesen und meinen Mann und meine Freunde befragt habe.



    @ snagila
    Die Depression kommt bei vielen, so wie bei uns, ja schnell - ADHS über Jahre ist ja nicht gerade förderlich für das Selbstwertegefühl. Ich sehe die Depression als Reaktion auf meine Ängste und mein schlechtes Selbstwertgefühl. Das ist doch sicher ähnlich bei dir, oder?

    Die Diagnose ADHS tut irgendwie gut, vor allem ist sie nicht als grenzwertig zu bezeichnen, so dass ich wieder in Selbstzweifel verfalle, sondern ja schon begründet und fundiert - er sprach von einer mittelschweren Form - das ist für mich "besser", als wenn es nur eine leichte Form gewesen wäre.

    Irgendwie ist sie aber auch deprimierend.

    Ich kann ja nicht alles rückgängig machen, was ich bisher in meinem Leben an Negativem durch das ADHS erfahren habe. Ich muss mir jetzt wieder mühsam erarbeiten, mit den Folgen klarzukommen.

    Ich muss zwar jetzt nicht mehr kämpfen, aber eigentlich muss ich doch wieder kämpfen, wenn auch in eine andere Richtung.

    Ich habe total den Stress mit meiner Familie, weil mein Vater das alles abtut, jeder hätte ja ADHS und das wäre ja alles normal und es würde ja viel zu viel Aufhebens um das ganze gemacht.
    Das zeigt mir, wie wenig Ahnung er hat, wie wenig er sich in andere versetzen kann (war schon imemr sein Problem) und wie wenig Unterstützung ich - wie immer - von meiner Familie bekomme. Wenigstens meine Mutter denkt jetzt mal nach - sie will sich auch testen lassen und hat große Angst vor dem Ergebnis.

    Ich rede mit meinen Eltern einfach nicht mehr über ADHS.
    Ich habe meinem Vater letztens gesagt, dass er mich ja eigentlich gar nicht kennt und noch nicht mal das hat ihn gebremst in seiner Abwertung meiner Diagnose. Schon krass ....

    Ich bin sehr sehr gespannt auf das Medikament, das mir verschrieben wird....

    Kann ich die Tests dann eigentlich noch mal machen und gucken, ob die Werte dann besser sind? Ich hätte irgendwie gerne den direkten Vergleich...
    Geändert von Janie ( 2.10.2010 um 12:36 Uhr)

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