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Diskutiere im Thema Aufklärungsarbeit AD(H)S (!/?) im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 7

    Ausrufezeichen Aufklärungsarbeit AD(H)S (!/?)

    (Hoffe, das Thema findet hier ein Plätzchen, wusste nicht so genau wohin damit...^^)


    Hey, ihr Verrückten!

    Nach einigen Monaten, geprägt von massiven Enttäuschungen über Psychologen, die sich einfach nicht mehr melden, Depriphasen und der Tatsache, dass ich mein Benutzerpasswort und sogar meine Einträge hier vollkommen vergessen habe, bin ich wieder da!

    Dass ich so etwas vergessen konnte!!! Aber so geht es mir mit allem...^^
    Jetzt kann ich auch wieder schreiben, weil das manchmal auch nicht funktioniert.

    Lange Rede, kurzer Sinn, ich würde gerne noch einmal das Thema Aufklärung, insbesondere an pädagogischen Einrichtungen aufgreifen.
    Den ursprünglichen Eintrag findet ihr unter dem Link:

    http://adhs-chaoten.net/forum-famili...l-fliegen.html

    Da schon einige nette und interessante Beiträge dabei waren, würde ich die Diskussion gerne fortführen, da nach meinen (bisherigen) Erfahrungen, die Allerwenigsten überhaupt nur eine Idee von der Bedeutung der Buchstaben AD(H)S haben.

    Da kommt dann meistens: „Das sind doch die, die immer so viel Aufmerksamkeit brauchen und ständig Mittelpunkt stehen wollen.“ oder „Ach, die, die nicht still sitzen können“.

    An Schulen wird so viel Alkohol-, Drogen- und mittlerweile auch Essstörungsprävention betrieben, ist ja auch echt super und so aber muss man das Ganze nicht bei der Wurzel anpacken?

    Ich würde mich eher fragen WARUM hat der Mensch ein Drogen-/Alkoholproblem oder eine Essstörung!
    ...Vielleicht in manchen Fällen sogar wegen AD(H)S...

    Ich würde mich riesig freuen eure Erfahrungen, Meinungen und Vorschläge zu diesem Thema zu hören! :-)

    Liebe Grüße

    Geändert von Entchen (27.09.2010 um 21:41 Uhr)

  2. #2
    Wills wissen ;-)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 1.122

    AW: Aufklärungsarbeit AD(H)S (!/?)

    Hallo entchen, ich muss Dir in vielem Recht geben, wenn ich das bei uns im Verein bringen würde hiess es erst mal langsam. Teils mit Recht da man immer schnell hinausrennt, nachher aber einem die Luft ausgeht und das Projekt zum Sterben verurteilt ist. Und das wäre sehr sehr schade. Wir haben uns ja als Selbsthilfeverein auch die Öffentlichkeitsarbeit als Hauptthema neben den SHG´s auf die Fahne geschrieben, aber in unserer Welt muss man leider denen so entgegentreten wie die das tun, also Strukturiert sonst wird man nicht ernst genommen. also wenn du etwas erreichen willst, solltest du für draussen eine passende Ausbildung oder eine Organisation im rücken haben, ich will dir jetzt keine Angst machen.
    Gibt es bei Dir in der Stadt eine Selbsthilfegruppe für Erwachsene oder wenigstens schon etwas für Eltern? Wenn ja dann bring Dich doch dort erst mal ein und baut euch ein Team zum Thema Öffentlichkeitsarbeit auf, über diese Schiene kommt Ihr sicher besser an die Schulen, Kitas und die anderen Einrichtungen.
    Ich hoffe es war nicht zu erschlagend, sondern eine von denke ich vielen Möglichen Vorschlägen die sicher noch kommen werden.
    LG Henrike

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 91

    AW: Aufklärungsarbeit AD(H)S (!/?)

    Hallo Entchen,

    warum Menschen Essstörungen, Drogenprobleme etc haben, ist meiner Meinung nach, sehr individuell - wäre aber, in Zusammenhang mit ADHS, vielleicht mal ein eigenen Beitrag wert. (neudeutsch Thread)

    Aufklärung in der Schule;
    "liebe Kinder, wie ihr vielleicht schon gehört habt, gibt es ja die Krankheit ADHS. Da die Symtome so breit gefächert sind, lassen wir euch mal ein paar Ordner mit Symtomen stehen. Solltet ihr euch in einigen wiederfinden, meldet euch bitte bei der Lehrerin. Sollte einer dabei sein, der KEINS der Symtome hat, bitte melde dich auch, denn du wirst dann auf Herz und Nieren geprüft und bekommst das Siegel "Normal".

    Sehr überspitzt - zugegeben! Aber der Kern ist, wie soll man das an den Mann / das Kind bringen? Das typische Zappelphillip-Symtom ist demjenigen bzw. den Eltern, Mitschülern meist bewusst. Die Anderen - die Stillen leider, die werden nie bzw. selten in diesem Stadium diagnostiziert - wie auch?

    Ich hab jetzt die anderen Antworten nicht gelesen, deswegen sorry für eventuell gebremste Euphorie oder ähnlich. Aber es ist meiner Meinung nach schlicht nicht durchführbar.

    Also außer man sagt, der Zappelphillip ist nicht böse sondern hat ADHS. Das ist eine Kranheit und meistens sind es sehr intelligente Phillips.

    LG Tower

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 7

    AW: Aufklärungsarbeit AD(H)S (!/?)

    Aaaalso...ich glaube, ich habe meine Gedanken nicht ganz richtig formuliert.^^
    (Was sowieso immer so eine Sache ist)

    Ich meinte nicht die Kinder aufklären, sondern die Lehrer und Pädagogen, welche ja unmittelbar mit den Symptomen von AD(H)S in der Gruppe/ im Klassenzimmer konfrontiert werden!

    Und zu meinen Plänen: Ich möchte natürlich nichts überstürzen und sofort mit Feldzügen durch Schulen starten.^^

    Nach meiner Ergotherapie-Ausbildung, würde ich mich gerne auf das Thema spezialisieren, um dann Aufklärung betreiben zu können.

    Mich erschlägt auch niemand oder bremst meine Euphorie!^^
    Ich sehe auch ein, dass ich noch viel Erfahrungn sammeln muss aber grundsätzlich fehlt einfach die Sensibilität für das Thema...

    @ Henrike:
    Achja, Selbsthilfegruppen gibt es hier im weiten Umkreis nur eine, die ich demnächst zum ersten Mal, besuchen werde.
    Bin mal schwer gespannt!

    Und du bist in einem Verein, der sich damit beschäftigt...wow, Respekt!
    Vielleicht kann ich euch später ja mal beitreten

    Bist du hauptberuflich oder ehrenamtlich engagiert, wenn ich überhaupt fragen darf?

    Grüüüüße

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 91

    AW: Aufklärungsarbeit AD(H)S (!/?)

    boah ja, total falsch verstanden... oh wei

    ich schreibe dir später was ich dazu denke, im Moment zu wenig Zeit.

    LG Tower

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 91

    AW: Aufklärungsarbeit AD(H)S (!/?)

    Hmm, also Pädagogen...

    meine Oma, Lehrerin aD, hat mir zu ADHS gesagt. Ja das sind doch die die einfach nicht still sitzen wollen... (87 und noch vom "alten Schlag" - aber ansonsten echt gut drauf!!)

    ...vielleicht wäre dazu eine Organisation nötig. Und eine Methode (also Vorträge, Flyer was auch immer). Man muss das Interesse wecken ohne es aufzuzwingen. Das größte Problem wird denke ich das Thema - wie bringt man es den Eltern bei...

    Bei Beispiel Zappelphillip oder Klassenclown dürfte es noch recht einfach sein. Wie gesagt, die stillen Typen sind die eigentlichen Probleme. Schon sie zu erkennen...

    Ich hab heute einen oder eine Meldung gehört, das irgendwo in England eine Schule für Schwule, Lesben und Transvestiten eröffnet hat und wie sehr dort die Leistungen der Schüler anstiegen, weil sie sich nicht mehr ausgegrenzt oder anders fühlen.

    *träum* eine ADHS-Schule...............

    LG Tower

  7. #7
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.742

    AW: Aufklärungsarbeit AD(H)S (!/?)

    Hallo Ihr!

    Euer Anliegen ist richtig und auch sinnvoll. Es gibt jedoch schon einiges, das in dieser Richtung auf dem Weg ist.

    Nicht zuletzt ADHS Deutschland e.V. und Gesprächskreise ADS e.V.

    Auch wenn es vielen nicht schnell genug geht und man sich bei manchem vielleicht nicht einig ist, so ist es doch so, dass diese Verbände viel zur Aufklärung beitragen.

    Hier sich aktiv mit einbringen und mitarbeiten halte ich für eine sehr sinnvolle Art, Aufklärung zu betreiben. Denn die Gefahr besteht sonst, dass sich viele kleine Initiativen verzetteln.

    Nicht zuletzt bestehen hier Kontakte zu den Forschungseinrichtungen, so dass auch der wissenschaftliche Aspekt nicht zu kurz kommt.

    Auch Schulen für ADHS-Kinder gibt es bereits...

    Also es ist schon einiges auf dem Weg, leider nicht genug!

    Und es wird auch an einheitlichen "Richtilinien" gearbeitet, für Empfehlungen (z.T. gibt es die schon), allerdings sind da eben auch die Selbsthilfegruppen gefragt, ihr Wissen mit einzubringen....

    LG
    Erika

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