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Diskutiere im Thema Ab wann braucht man eine Diagnose? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 8

    Ab wann braucht man eine Diagnose?

    Huhu,

    ich bin neu hier, eine Vorstellung ist im Vorstellungsbereich schon vorhanden und da ich neu bin, komme ich erstmal mit 1001 Fragen an

    Ich selber bin 28 Jahre alt, Mutter von drei Kindern und komme im Alltag dank Übung und nicht aufgeben mittlerweile zurecht. Mein ältester Sohn wurde mehrfach auf ADHS getestet und es wurde bei jedem mal festgestellt, aber an mich dachte ich dabei nie, bis meine Psychologin (ich machte eine Nadelphobietherapie) es ansprach und ich mich im Internet schlau las.

    Getestet wurde ich bisher nicht, meine Psychologin fragte mich damals auch, ob ich mich überhaupt testen lassen möchte. Ja möchte ich?!? Was bringt es mir, wenn ich es machen lassen würde?
    Da ich diese Online- Tests machte und weil ich bei den Beschreibungen soviele Übereinstimmungen hatte, bin ich mir selber schon recht sicher, aber was ändert ein Test?

    Mit der Nadelphobietherapie brach ich quasi ab, als ich mit der Ärztin an einem Punkt nicht weiter kam und merkte, dass sie dafür einfach nicht die Richtige ist. Sie hat mir eine Anspannungs und Lockerlass Technik beigebracht, mit der ich wenigstens nicht mehr ohnmächtig wurde und dann sollte es ans pieksen gehen. Immer wieder wurde ich bei ihr oder auch beieinem Arzt mit Nadeln konfrontiert und sollte mich selber stechen bzw stechen lassen und nein, ich konnte nicht und danach fiel ich in ein Loch, weil ich es nicht konnte, weil ich immer wieder den Ansprüchen nicht gerecht wurde und so brach ich ab, wobei ich nun nach einer Gruppentherapie schauen werde, denn wenn mehrere dabei sind und andere sich trauen, die auch so eine Angst haben, ist es vielleicht einfach, aber auf alle Fälle einen Versuch wert

    So also meine eigentliche Frage ist, was ändert sich denn dadurch? Medikamente möchte ich selber eigentlich keine nehmen, zwar weiß ich nicht wie es mit wäre, aber ich habe schon was Schiss davor, wenn ich mich mit besser fühlen würde und dann umbedingt welche haben wollen würde. Man kann sagen, ich habe Angst süchtig zu werden. In meiner Familie gab es einige Alkoholiker, ich trinke also sehr selten und wäge genau ab, warum ich was trinken möchte und schaue das es ein schöner Tag war und ja nicht aus Frust ist. Das Rauchen gab ich vor über 3 Jahren auf, bis auf meine Kaffeeesucht die rein aus Lust und nicht Zwang besteht, habe ich keine und will ich auch keine.
    Mit einer Diagnose kann man eine Therapie machen, wie sieht so eine Therapie denn aus? Was lernt/macht man da? Was bringt sie einem?

    Liebe Grüße und Danke in vorraus,

    Nicole

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 187

    AW: Ab wann braucht man eine Diagnose?

    Ich hab mich letztens auch gefragt was es mir bringt wenn ich getestet werde und ich die Diagnose schwarz auf weiß hätte.
    Na ja, letztendlich kann man dann besser behandelt werden, wenn man das denn für notwendig hält.
    Entweder medikamentös oder therapeutisch.
    Vielleicht kann man dann auch nahestehenden Personen besser sagen hört mal ich hab das und das.

    Ob du viel therapeutische Hilfe benötigst weiß ich garnicht, vielleicht würde dir, da du ja schon gut lebst mit ADS eine Selbsthilfegruppe reichen?

    Aber nun gut, ich labber und bin selbst nur Selbstdiagnostiziert

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 8

    AW: Ab wann braucht man eine Diagnose?

    laber weiter, ich freue mich darüber, egal wer wen diagnostiziert hat!

    Eine Selbsthilfegruppe, daran dachte ich auch schon, alleine schon um mal Leute zu finden, damit man sowas wie Freunde finden kann und das wäre echt schön!

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 187

    AW: Ab wann braucht man eine Diagnose?

    ja gemeinsame Interessen sind ja auch immer ne gute Basis für Freundschaften.
    Vor allen Dingen wenn andere einen verstehen.


    Ich kann mir schon vorstellen das es das richtige für dich wäre.
    Letztendliche bekommst du da ja auch noch Tipps und Tricks gesagt gezeigt, die dir auch ein Therapeut mit auf den Weg gibt.
    Und wenn medikamentös bei dir nicht wirklich ein Weg ist

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 8

    AW: Ab wann braucht man eine Diagnose?

    Mein Sohn bekommt Ritalin und es hilft ihm sehr gut, man merkt genau, wenn er welches nahm, wenn er es vergessen hat und wenn die Wirkung nach läßt, aber ich habe garnicht so diese "Ausbrüche" wie er (glaube ich selber)

    Eine Therapie kann ich so oder so gut gebrauchen, ob mit ADS oder ohne, ich vermute sogar, dass fast jeder eine Therapie gebrauchen könnte

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 34

    AW: Ab wann braucht man eine Diagnose?

    Wenn ein Schmerzpatient eher Angst vor der Medikamentensucht hat, als vor den unerträglichen Schmerzen, dann würde mit ihm irgendwas nicht stimmen.

    Es gibt Menschen, die müssen Medikamente das ganze Leben lang leben, um überhaupt ''normal'' zu sein. Und wenn MPH einem AD(H)S-Betroffenen das Leben erleichtert... wieso nicht ? Abgesehen davon, ist es eh unwahrscheinlich, dass sich bei einer MPH-Therapie eine Sucht entwickelt. Es gab und gibt sogar AD(H)S Betroffene, die vorher Drogen genommen haben und bei einer MPH Therapie kein Bedürfnis mehr haben Drogen zu nehmen.

    Also, diese Medikamentenphobie bei Menschen, die eigentlich Medikamente brauchen verstehe ich überhaupt nicht.

    Was würden wohl die Menschen machen, wenn sie Insulin brauchen und Angst davor hätten ? Sie brauchen also Insulin, sonst geht's ihnen schlecht oder noch schlimmer - in gewisser Weiße süchtig nach einer Substanz, aber was sollen sie sonst machen ?

    Und genau so empfinde ich es auch bei Schmerzpatienten (Opioide), Menschen, die an Depressionen leiden (Antidepressiva) oder an Ängste leiden (Benzodiazepine oder Neuroleptika). Und AD(H)S Betroffene (MPH, Amphetamine usw.). Jede Substanz von den Sachen kann in gewisser Weiße abhängig machen - nur sagen Ärzte ''Absetzsyndrom'' und nicht Abhängigkeitserkrankung... klingt ja auch besser.

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 187

    AW: Ab wann braucht man eine Diagnose?

    deprigenerat schreibt:
    Wenn ein Schmerzpatient eher Angst vor der Medikamentensucht hat, als vor den unerträglichen Schmerzen, dann würde mit ihm irgendwas nicht stimmen.

    Es gibt Menschen, die müssen Medikamente das ganze Leben lang leben, um überhaupt ''normal'' zu sein. Und wenn MPH einem AD(H)S-Betroffenen das Leben erleichtert... wieso nicht ? Abgesehen davon, ist es eh unwahrscheinlich, dass sich bei einer MPH-Therapie eine Sucht entwickelt. Es gab und gibt sogar AD(H)S Betroffene, die vorher Drogen genommen haben und bei einer MPH Therapie kein Bedürfnis mehr haben Drogen zu nehmen.

    Also, diese Medikamentenphobie bei Menschen, die eigentlich Medikamente brauchen verstehe ich überhaupt nicht.
    .
    na ich finde nicht das sie Medis benötigt! sie scheint doch ganz gut zurecht zu kommen.
    Abgesehen davon, wenn man Angst davor hat süchtig zu werden dann ist da schon was dran, glaub mal. Ich hab immer Angst gehabt das mein Tinnitus nicht weggeht, tatata

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 34

    AW: Ab wann braucht man eine Diagnose?

    Meiner Meinung nach sollte man aufjedenfall wenigstens Medikamente probieren, wenn man AD(H)S hat und danach entscheiden, ob es was gebracht hat oder nicht.
    Abgesehen davon, wenn man Angst davor hat süchtig zu werden dann ist da schon was dran
    Ich weiß nicht was du mir damit sagen möchtest. Solange der jeweilige Patient seine Medikamente in kontrollierter Form (Beobachtung vom Arzt und ständige Kontrolle bzw. Besuch beim Arzt) einnimmt, hat am Ende weniger Probleme mit dem Absetzen bzw. der Patient hat nicht so ein großes Risiko eine Sucht zu entwickeln.

    Aber wie gesagt, Schmerzpatienten, stark depressive Menschen, Menschen mit Ängsten oder sonst was würden lieber eine Sucht in Kauf nehmen anstatt ganzen Tag mit Schmerzen oder sonst was rumzulaufen (natürlich nicht alle) - ich bin ein Schmerzpatient und nehme ein Opioid.

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 187

    AW: Ab wann braucht man eine Diagnose?

    Ich versuchs mal zu erklären

    Wenn du Angst davor hast süchtig zu werden, dann ist halt die Wahrscheinlichkeit tatsächlich groß das du es wirst, halt so wie die Selffullfilling Phrophecy.
    Sucht entsteht im Kopf. Und es kommt nicht auf die Menge an, sondern halt wie man mit dem Mittel umgeht.

    Ich bin auch Angstpatient und bin auch eher gegen Medikamente, solange ich irgendwie ohne klar komme. Ist halt auch eine Grundeinstellung von jedem selbst. Ich greife generell spät zu Medikamente, vllt auch weil ich ne hohe Schmerztoleranzgrenze hab sagte mir mal meine Zahnärztin.

    Schmerzpatienten sind in meinen Augen aber auch anders zu bewerten als Patienten mit psychischen Erkrankungen, auch wenn Schmerz vllt psychosomatisch sein kann

  10. #10
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 703

    AW: Ab wann braucht man eine Diagnose?

    man braucht meiner ansicht nach dann eine diagnose,wenn man die klarheit -ob man ADS hat oder nicht- aus eigenem antrieb haben möchte...

    ich las neulich,einigen helfe schon die gewissheit weiter.
    so merk ich das auch bei mir-seit ich mich viel damit auseinander gesetzt habe (diagnosetermin ist im september) und zu 99% sicher bin,dass ich ADS habe, fühl ich mich erleichtert.klar,es ist hart,aber:nur wenn man den grund eines problems kennt,kann man es auch lösen bzw was dagegen unternehmen.

    das hat ja nix damit zu tun,ob du medis willst oder nicht.

    du solltest im blick behalten,dass du durch die diagnose die möglichkeit hast,spezielle therapien zu bekommen,wenn du das möchtest.

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