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Diskutiere im Thema von der diagnose bis zur therapie? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 2

    von der diagnose bis zur therapie?

    hallo allerseits! bin neu hier! sehr interessantes forum muss ich sagen! habe hier schon ein bischen gelesen, aber nun tat sich eine frage auf, wegen der ich doch ein eigenes thema erstellen wollte.
    also es geht um folgendes:
    ich war vor ca. 2 monaten oder so bei einer psychiaterin um die sache mit der diagnose mal ins rollen zu bringen. nun hat mich diese zu einer psychologin geschickt, die mich getestet hat. in 2 wochen habe ich dann wieder einen termin bei der psychiaterin.
    meine frage ist: wie wird dann weiterverfahren wenn die diagnose positiv ausfällt? also anegenommen ich habe wirklich ads (was ich auch denke, bzw. irgendwie auch hoffe, weil ich dann endlich was dagegen tun kann), wie schnell erfolgt dann eine therapie? wird gleich damit begonnen? oder muss ich wieder einen neuen termin machen oder wieder andere tests dazwischen? ich würde mich gerne auch (aber nicht nur) medikamentös behandeln lassen, weil ich denke, dass mir das für die uni am meisten und am schnellsten helfen könnte. in meiner freizeit habe ich zwar auch ein bischen mit ads zu kämpfen (vergesslichkeit, unorganisiertheit, unordnung, unruhe), aber es ist nicht so schlimm dass es mich wirklich schlimm beeinträchtigen würde, und ich hätte eben zugegebenermaßen gerne so schnell wie möglich medikamente, damit ich dieses semster (das ja bald zu ende ist) auch noch was davon habe.
    also glaubt ihr, ich könnte gleich beim nächten termin etwas bekommen, falls die diagnose positiv ist? habe dieses semester wieder sehr wenig für die uni geschafft, weil ich einfach wieder nicht lernen konnte. an guten tagen komm ich auf 1-2 stunden lernen, die aus kleinen 5 bis 10 minuten intervallen bestehen. das ist einfach zu wenig. an den meisten tagen geht nichtmal das. daher meine frage..
    ich weiß, ich bin selbst schuld, dass ich so lange mit der diagnose gewartet habe (bin 22 und habe den verdacht seit jahren), aber irgendwie bin ich jetzt schon sehr ungeduldig.. und natürlich auch sehr gespannt, ob ich überhaupt ads habe (wobei ich mir wie gesagt ziemlich "sicher" bin).. ich weiß, dass es wohl nicht bei allen ärzten gleich verläuft, aber vielleicht gibt es ja sowas wie ein "standard-verfahren" für den weg der diagnose bis zum beginn der therapie (was mich vorallem für österreich interessieren würde).
    danke im voraus für eure antworten!
    mfg

  2. #2
    xia


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 69

    Lächeln AW: von der diagnose bis zur therapie?

    Hallo Koizora!
    Erst mal ein herzliches Hallo von mir zur Begrüßung!
    Ich wurde gleich nach der Diagnosestellung auf Medikamente eingestellt
    und habe eine Therapie begonnen!
    Das musst du aber mit deinem Arzt besprechen,wie sie es bei dir machen!
    Ich würde mir auch gleich noch einen Termin,
    für eine Verhaltenstherapie besorgen.Finde ich sehr wichtig.
    Ich weis ja nicht,wie lange bei euch die Wartezeiten dafür sind.
    Der Arzt kennt dich ja am besten und wird alles mit dir besprechen!
    Vorallem muss ja auch heraus gefunden werden,
    wenn Medikamente,welches Medikament für dich das richtige ist!
    Ich wünsche dir das alles schnell und gut klappt!
    LG Xia!

  3. #3
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.742

    AW: von der diagnose bis zur therapie?

    Hallo Koizora!

    Also eine Diagnose ist keine schnelle Angelegenheit....

    Auch die Therapieempfehlungen müssen individuell abgestimmt sein. Denn meist kommt bei Erwachsenen auch noch was hinzu (Komorbiditäten), also ich meine damit, es besteht meist kein "reines" ADHS....

    Sollte die Diagnose gestellt werden, ist es noch mal eine andere Sache, wie und mit welchen Medikamenten behandelt wird. Eine Einstellung auf die Richtige Dosis kann sich u. U. lang hinziehen.

    Also mal schnell was zu bekommen, damit das Studium besser läuft - das ist wohl der falsche Ansatz - wobei ich dich verstehen kann, dass du etwas unternehmen willst.

    Aber auch aus gesundheitlichen Gründen (Mph unterliegt nicht umsonst dem BTM-Gesetz) ist eine gründliche Diagnose sowie evtl. Einstellung auf Medikamente sinnvoll und richtig.

    Hier kannst du mal nachlesen, was die Bundesärztekammer so als Therapie-Module empfiehlt: http://www.zentrales-adhs-netz.de/pdfs/baek Bundesaerztekammer_2005_ADHS_S tellungnahme_kurz.pdf, Punkt 5

    LG
    Erika

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 2

    AW: von der diagnose bis zur therapie?

    hi!
    danke für eure antworten und sorry, dass ich erst jetzt wieder schreibe!
    also mir wurde ("zum glück") tatsächlich ads diagnostiziert, und das in scheinbar einer relativ ausgeprägten form! ich war bei den computertests sogar so schlecht, dass ich selbst darüber ein bischen schockiert war.
    habe dann gleich ritalin verschrieben bekommen und es wurde mir gesagt, dass ich auch konzentrationsübungen mit psychologen machen kann. werde das auch tun, muss mir jetzt nur einen geeigneten psychologen suchen der auch kassenverträge hat.
    ich bin sehr froh über den verlauf dieser sache und das mph hilft auch relativ gut. auch wenn es mir derzeit nur begrenzt hilft, weil ich gerade etwas so extrem langweiliges lernen muss, dass ich auch auf mph lieber was anderes mache und immer wieder aufhöre zu lernen. zudem kommt es mir so vor als würde es bereits nach wenigen tagen einnahme nicht mehr so gut wirken wie am anfang.. und vorallem wirkt es ziemlich kurz. es sollte ja 4 stunden gut wirken, allerdings ist der positive effekt auf die konzentration schon nach ca. 2 stunden vorbei, danach spür ich zwar die wirkung noch ein bischen (also ich bin schon noch motivierter, das hält eigentlich den ganzen tag), aber ich kann mich trotzdem nicht mehr so richtig gut konzentrieren (dennoch besser als ohne), auch wenn ich dann wieder was nehme bringt es nicht mehr den effekt wie die erste dosis des tages.. ist das denn normal? naja, aber das ist ein anderes thema, werde mich noch über retarddinger und amphetamin schlau machen
    danke nochmal!
    mfg

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 70

    AW: von der diagnose bis zur therapie?

    Hey, ich bin hier ja noch recht neu, aber das Thema über das du schreibst irritiert mich jetzt etwas, also ich gehe seit 1/2 Jahr zu ner Psychologin und nach 1.000 von Fragen und Stunden langen Gesprächen meinte diese das es bei mir nur ADS ohne Hyperaktivität sein kann aber mit Leserechtschreibschwäche und neurotischer Depression oder so... aber jetzt klingt das für mich so als gäbe des das richtige Test etc. Wo kann man das denn machen oder was sind das für Tests.... sollte ich meine Psychologin da mal drauf ansprechen??? weil so halb halb und so will ich net. Und wenn dann bitte mit allen Konsequenzen...
    Würde mich freun wenn du mehr weiß und mir helfen kannst.

    Schönen abend
    Lg Kasiopaia

  6. #6
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.120

    AW: von der diagnose bis zur therapie?

    Hej Kasiopaia

    meinte diese das es bei mir nur ADS ohne Hyperaktivität sein kann aber mit Leserechtschreibschwäche und neurotischer Depression oder so...
    kennt diese Psychologin sich den mit AD(H)S aus ...hört sich bisle eigenartig an...dieses oder so...

    aber jetzt klingt das für mich so als gäbe des das richtige Test etc. Wo kann man das denn machen oder was sind das für Tests....
    http://adhs-chaoten.net/images/misc/tag.png http://adhs-chaoten.net/images/style...s/firstnew.gif Wie war das bei euch mit dem Eigenverdacht?

    oder hier: ADS/ADHS Erwachsene Kliniken und Ärzte

    da kannste einiges lesen drüber...kann nur aus eigener Erfahrung sagen , es macht einen Riesenunterschied aus , ob ein Arzt sich mit AD(H)S auskennt oder nicht .... weil eben ein Arzt der sich damit auskennt , so ne Diagnose und Behandlung /Therapie nicht mal so neben her funktioniert ...

    sondern , dann fängt das aufdröseln an , was sind AD(H)S spezifische Probleme und was sind eventuelle Komorbitäten oder Symptome anderer Erkrankungen die einer AD(H)S Symptomatik sehr ähnlich sein können ...

    und je älter die betreffende Person ist, kann das ne ganze Zeit dauern ...und dann kann es sein das eben eine Behandlung /Therapie nicht ausreicht ...so kann eine endgültige Diagnose /n dauern... bzw bis dann gezielt behandelt werden kann ....seufz....

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 70

    AW: von der diagnose bis zur therapie?

    Hey, ja die kennt sich aus die hat viele Jahre in ner Kinder und Jugendpsychiatrie gearbeitet und sich jetzt selbständig gemachtt, denke also die weiß wovon sie redet und sie tut mir irgendwo gut... des mit dem oder so ist von mir weil ich mir den blöden Fachbegriff für diese neurotische depression oder depressive neurose net merken kann oder will ;-)
    Naja ich werde sie nächste woche wenn ich wieder termin habe einfach mal geziehlt drauf an srpechen wegen test und alle dem....
    Lg und schönen Abend
    Kasiopaia

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