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Diskutiere im Thema Vor- und Nachteile der Diagnosestellung im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #11
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 840

    AW: Vor- und Nachteile der Diagnosestellung

    Na, ich wollte Dir eigentlich nur sagen das ich glaube das dein Sohn sehr von einem angepassten Unterricht profitieren würde, das der aber an einer öffentlichen Schule wohl nicht zu erwarten ist, aber dann ist es mit mir durchgegangen.

    Für mich sieht es (aus der Ferne) so aus als hätte er allenfalls leichte ADHS Probleme.


    Zum Off Topic:
    Die wichtigste aller Fragen: Cui Bono?
    Die Antwort ist eigentlich recht leicht zu finden:
    Die 8 reichsten Menschen der Welt haben ein Vermögen das dem von 50 % der Ärmsten entspricht.
    Über 60 % des Privatvermögens in Deutschland ist in den Händen von 10 % der Bevölkerung. 17 % des Vermögens liegt in Händen von nur 0,1 % der Bevölkerung.
    Wenn wir die reichsten Deutschen auf eine Titanic Kreuzfahrt schicken, würde das Erbe die gesamte Staatsverschuldung aufwiegen.

    Glaubt den wirklich irgendwer das diese Gruppe Interesse daran hat daran etwas zu ändern? Unsere Demokratie ist da sehr fadenscheinig.

    Nein, ich trage keinen Aluhut, ich denke das ganz allein, glaube ich...

    Und manchmal wünschte ich mir ich wäre so blöd das ich der gleichnamigen Zeitung alles glauben würde. Das wäre doch ein leichtes Leben, sieht man bei 95 % der Bevölkerung...

  2. #12
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht
    Forum-Beiträge: 159

    AW: Vor- und Nachteile der Diagnosestellung

    Das hast du klar, deutlich und deprimierend auf den Punkt gebracht, dem kann ich nichts hinzufügen.

    Das meinte ich auch im Humor-Thread mit der Frage, ob Demokratie nicht die Diktatur der weniger Klugen ist. Ein einziges großes Volkstheater, das die Illusion vermittelt, man hätte hier irgendeine Wahl.

    Wir werden mit Brot und Spielen ruhig gestellt, und die Leute, die sich damit unwohl fühlen bzw. nicht ins Raster passen, bekommen den Stempel "verhaltensgestört" sowie Medikamente, damit sie nicht mehr so auffallen.

    Und alles in allem sind es genau diese Gedanken, wegen der ich dann doch lieber über das Frühstück der Lemurenäffchen nachdenke als über das Weltgeschehen im Großen und Ganzen ;-).

  3. #13
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 297

    AW: Vor- und Nachteile der Diagnosestellung

    @Zebramama - im geschützen Kinderbereich wird gar nicht viel geschrieben alle 3 Monate mal was. Klar spielt bei mir auch immer wieder das ADHS von uns allen eine Rolle, ich versuche doch zu vermeiden darüber zu schreiben. Weil ich nicht möchte das unser Kind irgendwann mal hier liest und es im schlimmsten Fall als verletzend empfindet, über sich im www zu lesen. Immer gelingt es mir doch nicht. Dies ist der ganz öffentliche Bereich, ich weiss es gar nicht, aber hast du zu den halbgeschützen Bereich 2 keinen Zugriff?

    Ob eine Diagnose sinnvoll ist oder nicht, hängt für mich mit dem Leidensdruck zusammen. Was meiner Meinung nach zu wenig berücksichtigt wird ist der Leidensdruck der Eltern. Nur das scheint absolut Tabu zu sein, wenn man dann selber angeschlagen ist heisst es, ist ja klar, dass das Kind Probleme hat. Wie so oft die berühmte Frage, was war zuerst das Huhn oder das Ei.

    Das viele Eltern an die Grenzen kommen mit einem ADHS-Kind können sich nicht betroffene nicht vorstellen, wie denn auch. Wenn ich mich in Gedanken neben mich stelle verstehe ich auch nicht wieso ich so oft nicht kann. Ich will doch so sehr und doch ist Theorie und Praxis einfach nicht das gleiche.

    Schule und vorallem Lehrer sind einfach Glücksache. Wenn die Chemie zwischen Lehrer und Kind stimmt kann das in der Leistung einen enormen Unterschied ausmachen. Wenn du mit einem Chef nicht klar kommst kannst du die Arbeitsstelle wechseln, in der Schule ist es nicht so einfach. Schnell stehen die Eltern als Unfähig in der Erziehung da wenn sie mit Lehrpersonen darüber sprechen möchten. Da kann eine Diagnose helfen, unser Zentrum bietet Gespräche mit der Schule zur unterstützung an, neutrale Vermittler.

    Viele Erwachsene gehen sehr zurückhaltend mit ihrer eigenen ADHS-Diagnose um. Bei Kindern ist es sicher auch nicht immer einen Vorteil. Es heisst dann schnell, der/die mit ADHS wars. Eh klar der/die bringt die Leistung sowieso nicht, hat ja ADHS.

    Die Entscheidung ob Abklären oder nicht, kann dir niemand abnehmen. Das beste ist sicher Informiere dich. In der Schweiz gibt es das Elpos-Beratungstelefon. In Deutschland gibt es sicher etwas ähnliches. Selbsthilfegruppen sind auch eine gute Sache, wenn es nichts bringt musst du ja kein 2. mal gehen. Falls du unsicher bist, vielleicht in der Nachbarstadt, wenn du nicht jemanden begegen möchtest den du kennst.

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