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Diskutiere im Thema AD(H)S Diagnose in Berlin möglich? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Ote


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 25
    Forum-Beiträge: 7

    AD(H)S Diagnose in Berlin möglich?

    liebe chaoten ,

    es liegt in der natur des adhs begründet, dass man u.a. bestimmte dinge aufschiebt, obwohl sie dringend erledigt werden müssen. so sieht es bei mir und einer adhs diagnose selbst auch aus (ja das ist vertrackt) ich weiß für mich ganz genau, dass ich adhs habe, aber da mir der weg zur diagnose so unendlich weit und stressvoll (lächerlich, ich weiß) erscheint, schiebe ich es schon seit vielen monaten vor mir her. es gibt wohl viele leute, die mit ihrem adhs gut klar kommen, sich arrangieren und mehr oder weniger problemlos durch ihr leben kommen. ich gehöre nicht zu dieser gruppe. ich kann und will mir meine zukunft mit unbehandeltem adhs nicht vorstellen und versuche es deshalb auch eher selten.

    wie im titel bereits erwähnt komme ich aus (west-)berlin und suche verzweifelt nach einer diagnose durch einen psychiater / arzt / klinik... keine ahnung was es da noch für möglichkeiten gibt. ich habe öfters die webseite der spezialambulanz der charite berlin besucht, um festzustellen, dass diese keine neuen patienten mehr aufnehmen und auch keine neuen auf die warteliste setzen. als nicht-privatpatient habe ich bisher auch keine gute anlaufstelle für psychiater / psychotherapeuten finden können, die kompetent eine diagnose stellen können, was u.a. auch daran liegen könnte, dass ich nur nach psychotherapeuten suche, die sich explizit mit dem thema adhs diagnose bei erwachsenen auskennen und die möglichst auch irgendwelche bewertungen z.b. bei jameda vorzuweisen haben, weil ich große angst davor habe, nicht ernstgenommen / nicht verstanden zu werden (denn ja man glaubt es kaum, selbst im jahre 2017 gibt es noch gaaanz viele zweifler an dem krankheitsbild adhs an sich).

    was ich mir vorstelle, was ich mit einer diagnose anfangen möchte, wäre ein therapieversuch mittels coaching/psychotherapie (verhaltenstherapie) in kombination mit medikamenten wie amphetaminsulfat, aber auf keinen fall methylphenidat. ich möchte das thema ritalin nicht groß ausführen, aber ich habe vor einem jahr selbst mal durch einen entfernten bekannten ritalin ausprobieren können (in kleinen dosen!) und - obwohl das medikament mir selbst während der kurzen experimentierzeit sehr geholfen hat - habe ich (kardiologische) nebenwirkungen erfahren, mit denen ich heute noch zu kämpfen habe und auch wenn mir alle ärzte (v.a. hausärzte) mit denen ich darüber gesprochen habe, verständlich machen wollten, dass dies nicht vom ritalin ausgelöst wurde -- ich weiß es selbst am besten, denn ich hatte bis zu diesem zeitpunkt wirklich noch nie solche nebenwirkungen bzw. vorfälle jeglicher art erlebt. das soll auch kein ritalin bashing/hate sein aber für mich ist klar dass durch ritalin etwas ausgelöst wurde, viellicht eine vorhandene veranlagung für diese nebenwirkung.... etwas was in mir geschlummert hat und durch das ritalin geweckt wurde, ach ich hab doch keine ahnung?!

    gaaaaaanz lange rede kurzer sinn – wenn mir jemand, der aus berlin und umgebung kommt einen kontakt oder tipps auf dem weg zur lösungssuche geben könnte, wäre ich ihm/ihr unheimlich dankbar. ich bin nach dem mittlerweile immer länger werdenden leidensweg so weit dass ich für eine diagnose auch mit dem auto innerhalb deutschlands weite strecken zurücklegen würde, wenn denn praxen/kliniken und ärzte in berlin zu ausgelastet sind bzw. die wartelisten zu lang sind. unsere hauptstadt ist ja eig. relativ groß und ich kann mir schwer vorstellen, dass es da keine möglichkeiten gibt, sondern eher dass ich nicht genau genug bzw mit zu vielen vorbehalten geschaut habe.

    was ich noch erwähnen möchte... ich bin sehr gut im verstecken meines adhs ... und damit meine ich... zuu gut. über die ganzen jahre und nun auch während des studiums ist mein leben dadurch aber so kompliziert und mit unendlich vielen alltags/notlügen verstrickt geworden, dass ich irgendwie müde und kaputt von dem maskenspiel geworden bin und gerade mal wieder etwas hoffnung auf besserung aufgebaut habe.

    nur zur info - ich hatte für zwei jahre oder so mal einen psychotherapeuten zu dem ich allerdings nicht mehr gehe, da er die adhs problematik meiner meinung nach nie so richtig verstanden hat und ich daher sitzungen bei ihm nur noch als zeit/- und geldverschwendung (seitens der kk) ansehe. dies ändert nichts daran, dass ich meiner meinung nach einen therapeuten und medikamente immer noch bitter nötig habe (dies ist allein schon an der länge dieses posts bzw meines redebedürfnisses zu erkennen).

    ich hoffe ich kriegs irgendwann mal hin, meine forumposts kürzer zu halten weil diese romane hier kann sich doch keiner antun, besonders keine adhsler sorry dafür liebe leidensgenossen.

    viele liebe grüße und ganz ganz großes dankeschön an alle die mir irgendwie weiterhelfen können... ich fühl mit euch

    -ote


    edit: ich dödel.. mir fällt grad auf dass mein thema glaube ich eher in die kat. "ADS ADHS Erwachsene: Ärzte und Kliniken" passt. kann das ein admin verschieben?
    Geändert von Ote (11.11.2017 um 04:47 Uhr) Grund: Thread in falscher Kat. erstellt

  2. #2
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 254

    AW: AD(H)S Diagnose in Berlin möglich?

    ich hab jetzt nicht den ganzen (mir zu langen ) Beitrag gelesen- zur Ausgangsfrage aber bitte mal die Suchfunktion nutzen. Berlin und ADHS-Diagnose gabs schon zigmal..
    Scheint - wie so oft- ein größeres Problem zu sein

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