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Diskutiere im Thema Kosten von Therapie/Beratung (gesetzlich versichert) im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 1

    Frage Kosten von Therapie/Beratung (gesetzlich versichert)

    Hey Mit-Unaufmerksame,

    ich bin 20 und mein Leben scheint seit ein paar Jahren nur noch bergab zu gehen. Zwar hatte ich schon in der Schule etliche Probleme, aber irgendwie bin ich ganz passabel durchs Abi gekommen und auch wenns mit Freundin und Beliebtheit nie viel war, hatte ich doch meinen eingefleischten Freundeskreis und bin eigentlich mehr oder weniger gut mit neuen Leuten klargekommen. Jetzt bin ich mitten im Studium, krieg aber einfach nichts mehr auf die Reihe und fall durch eine Prüfung nach der Anderen, will aber auch nicht abbrechen, weil ich nicht weiß was ich sonst mit meinem Leben anfangen soll. Meine Sozialkompetenz war zwar wie gesagt noch nie super, aber seit 1-2 Jahren schließe ich eigentlich gar keine neuen Freundschaften mehr, geschweige denn eine Beziehung, und die Alten wollen immer weniger mit mir zu tun haben. Ich merke auch wie ich immer zynischer, verbitterter und fast schon gehässig werde. Generell fühle ich mich fast nur noch einsam, unnütz und lustlos.

    Deswegen habe ich jetz beschlossen, dass ich irgendwas tun muss und mich mal in Richtung Therapie oder wenigstens einem Gespräch mit einem Experten umgesehen. Allerdings bin ich dabei etwas verwirrt was jetzt von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt wird und was nicht. Ich wurde bereits als Kind diagnostiziert, aber bei den Kliniken und Therapeuten wird oft ein anscheinend verpflichtender (kostenpflichtiger?) Test zur Adhs Diagnose genannt. Während die eigentliche Therapie anscheinend bei manchen Therapeuten von der Kasse übernommen wird, wird "Beratung" als selbst zu zahlen aufgelistet.

    Ist es bei Therapeuten anders als bei einem regulären Arzt, wo man telefonisch einen Termin zur Sprechstunde ausmacht, erstmal hingeht, das Problem schildert und dann über weitere Maßnahmen spricht ohne dass Kosten anfallen? Und was würdet ihr eher empfehlen, einen privaten Therapeuten oder eine Klinik (meine Uni unterhält zum Beispiel eine psychiatrische Ambulanz und laut Website Möglichkeiten zur Adhs Diagnose und Therapie).

    Danke schonmal für jegliche Hilfe und sorry für den langen, etwas selbstmitleidigen Text, ich hatte heute keinen guten Tag ...

  2. #2
    Mei


    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 64

    AW: Kosten von Therapie/Beratung (gesetzlich versichert)

    Hallo.

    Mit AD(H)S macht man normalerweise eine Verhaltenstherapie.
    Die bekommst du bezahlt. I. d. R. 20-25 Stunden oder Sitzungen. Wobei bei der AOK wohl die Möglichkeit besteht dass man keine Obergrenze an Stunden hat oder diese deutlich höher liegt, wenn man im Facharztprogramm eingeschrieben ist. Zumindest meinte das meine Therapeutin so.
    Ich weiß nicht, welche Möglichkeiten da andere Krankenkassen bieten.

    Ist es bei Therapeuten anders als bei einem regulären Arzt, wo man telefonisch einen Termin zur Sprechstunde ausmacht, erstmal hingeht, das Problem schildert und dann über weitere Maßnahmen spricht ohne dass Kosten anfallen?
    Ein Erstgespräch sollte man normal schon haben. Einfach einen guten Therapeuten suchen, möglichst mit Erfahrung zum Thema ADHS (ggf. gibt es Selbsthilfegruppen o. ähnliches, wo man nachfragen kann, welche evtl. ein paar passende Adressen für dich haben), anrufen und fragen ob sie noch Therapieplätze frei haben und ob du da mal vorbeikommen könntest. Kann allerdings sein, dass man dich auf eine Warteliste setzt. Wobei die auch voll sein könnte.

    Im Übrigen kannst du natürlich auch mal generell eine Selbsthilfegruppe aufsuchen. Ein Gespräch mit anderen Betroffenen kann auch gut tun.

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