Seite 2 von 2 Erste 12
Zeige Ergebnis 11 bis 13 von 13

Diskutiere im Thema Nun ist es amtlich... im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #11
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADS / ADHS
    Forum-Beiträge: 8

    AW: Nun ist es amtlich...

    Hyper80 schreibt:
    Bei mir ist die Diagnose seit heute auch amtlich, MPH-Versuch wird empfohlen. Muss nun noch auf einen Termin bei der Ärztin warten, weil der Daueraufmerksamkeitstest bei einem anderen Arzt durchgeführt wurde.

    Für mich fühlt sich das auch noch sehr unwirklich an.

    Bin gespannt, wie es bei dir weiter geht.

    LG,
    Hyper
    Ah, wie schön, dass du jetzt auch weißt, in welche Richtung die Reise gehen wird
    Bei mir ist es heute der 5. Tag mit MPH und es hat sich schon sehr viel verändert. Mein bester Kumpel ist total erstaunt und begeistert und fragt sich schon, ob ich von Aliens entführt und ausgetauscht wurde...
    Bin gespannt wann es bei dir los geht und ob du genauso schnell Veränderungen bemerkst wie ich!

    LG Mess

  2. #12
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 729

    AW: Nun ist es amtlich...

    Cool, es freut mich sehr für dich, dass sich schon einiges bei dir zum Positiven verändert hat!

    Ich hab meinen Termin nun Montag früh u gehe davon aus, dass es bei mir dann auch gleich los geht. Ich berichte dann gern in einem eigenen Thread.

    LG
    Hyper

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 68

    AW: Nun ist es amtlich...

    Hallo what_a_mess,

    für mich kam die Diagnose total überraschend. War einige Jahre zuvor schon mal (kurz) in Kontakt mit einem... Psychiater, glaub ich. Damals Diagnose Depressionen. Antidepressiva genommen, keine Wirkung gemerkt, wieder abgesetzt und irgendwann ging es auch so wieder besser. Vor meiner Diagnose dann wieder zunehmend schlechter, bis meine damalige Freundin es kaum mehr aushielt und mich dringend bat, mich nochmal untersuchen zu lassen. Hab dann einen Termin bei einer Neurologin in der Nähe ausgemacht und durch Glück genau ein Zeitfenster erwischt, in dem sie neue Patienten annimmt. Daher recht schnell einen Termin bekommen.

    Hingegangen und gedacht, ich wäre vielleicht depressiv. Rausgekommen mit ADHS. So fühlte sich das für mich zumindest an. Ich war völlig baff, als die Neurologin mich sehr schnell während der Anamnese direkt fragte, ob ich mal an ADHS gedacht hätte. Fand ich total abwegig. Irgendwie hab ich mich immer für eher ruhig gehalten. War auch als Kind unauffällig, hab halt immer gelesen. Aber sie fand mich ein ziemlich typisches Exemplar.

    Bin dann ziemlich überrascht und mit viel Infomaterial nach Hause. Meine Freundin so: Komplett unüberrascht. Menschen, die mich gut kennen und denen ich davon erzählt hab: Nicht überrascht. So gar nicht.

    Und dann... Ich als Kind. Typ zerstreuter Professor. Schneller Leser, aber nicht sehr ausdauernd. In jedem Zeugnis: Gute Leistungen in 1-2 Fächern, könnte aber viel besser sein, würde sich dies auf mehr Fächer ausweiten. Stört den Unterricht. Hat Probleme mit Autoritäten. In solchen Fällen aber auch eine für mich selbst damals schon unfassbar große Klappe. Bescheuerte Mutproben. Generell riskantes Verhalten. Drei abgebrochene Studien und kein richtiger Abschluss. Der unstete Verlauf meiner Berufslaufbahn bis dahin. Mein Diskussionsstil, grad bei Freunden. Und 1000 andere Dinge.

    KLICK.

    Plötzlich hat vieles Sinn ergeben, wo vorher keiner war. Hab mich selbst besser verstanden. Die Neurologin war ein Glücksfall, weil sie sich nämlich, wie ich später ergoogelte, gut mit ADHS auskennt. Dann die üblichen Tests gemacht, eindeutige Sache, mittelschwere Ausprägung. Einstellung auf Medikamente. Kann mir heute nur noch schwer ein Leben ohne meine Medikamente vorstellen, die richtige Medikamentierung hat mir in so vielen Bereichen geholfen.

    Probleme, die vorher bestanden, haben sich dadurch natürlich nicht in Luft aufgelöst. Auch wenn ich das fast gehofft habe, in der Anfangseuphorie. Viele Dinge haben sich gut entwickelt, andere nicht so. Zu den meisten Freundinnen, die meine Diagnose wenig überraschend fanden, habe ich kaum noch Kontakt, seit die Beziehung in die Brüche ging. Einige meiner Macken als dauerhaft zu akzeptieren, fiel mir wohl leichter als anderen Menschen. Dafür hab ich viele neue Freundinnen gefunden. Unter ihnen mehrere mit ADHS. Insgesamt bin ich seit der Diagnose mehr im Reinen mit mir und empfinde die Diagnose als einen Wendepunkt zum Positiven in meinem Leben.

Seite 2 von 2 Erste 12

Ähnliche Themen

  1. Nun ist es amtlich!!! ADS bestätigt.....
    Von Heike im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
    Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 26.03.2012, 21:29
  2. jetzt ist es amtlich, ich bin jetzt auch einer...
    Von vbms09 im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 21.03.2012, 22:54
Thema: Nun ist es amtlich... im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum