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Diskutiere im Thema Bezahlt die Krankenkasse eine Therapie??? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 3

    Unglücklich Bezahlt die Krankenkasse eine Therapie???

    Hallo

    Ich würde gerne wissen ob ich eine Verhaltenstherapie mit Medikamentöser Behandelung bezahlt bekomme??
    Ich war bei meinem Arzt der mit bis zum 18 Lebensjahr behandelt hat (mit Concerta) und habe gefragt ob er mich wieder in die Behandelung aufnehmen kann.

    Aber die Antwort war daraufhin war das er keine Erwachsenen behandelt und keine Lizenz dafür hat.

    Privat würde er mich aber behandeln ????
    Blos ich bin momentan in der Ausbildung und kann mir die Medikamente nicht leisten.
    Ich möchte umbedingt Hilfe um diese Ausbildung zuschaffen.
    Wie habt ihr euch unterstüzung geholt??

  2. #2
    Patty

    Gast

    AW: Bezahlt die Krankenkasse eine Therapie???

    Hallo Lupina,

    Aber die Antwort war daraufhin war das er keine Erwachsenen behandelt und keine Lizenz dafür hat.
    Wenn sie es dürften, dann wäre ich beim Psychiater meiner Tochter in Behandlung.

    Auch Privatrezepte für MPH dürfen von diesen Ärzten wohl nicht für Erwachsene ausgestellt werden. (Zumindest macht er es nicht.)

    Von diesem Psychiater habe ich die Adresse eines Psychiaters erhalten, der Erwachsene mit ADHS behandelt. Da bin ich jetzt in Behandlung.

    Die Therapie übernimmt die Krankenkasse. (MPH nicht)

    LG Patty

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 37

    AW: Bezahlt die Krankenkasse eine Therapie???

    Hallo!

    Bin echt immer schockiert wenn ich sowas lese: will mich nicht behandeln weil über 18. bin.....

    Meinert Meinung ist das Gesundheitssystem in Deutschland sehr ungerecht...

    Irgendeinen Weg muss es doch geben also lass dich nicht unterkriegen und informier dich noch bei anderen Ärzten u Therapeuten oder versuch es über den Rentenversicherungsträger.

    Bei mir ist es z.B. so, das ich mal ein Suchtproblem hatte aber schon seit 3 - 4 Jahren clean bin. Bekomme nur noch eine geringe Dosis begleit Medi u 2x18mg Concerta am Tag. Beides auf Kassenrezept und die Befreiung läuft auch schon dann zahle ich nichts mehr zu.
    Mache nebenbei Ambulante Therapie /VT und könnte sogar eine komplette Psychotherapie machen die dann auch bezahlt werden würde. (Wo bei es nicht unbedingt um Drogen geht)

    Die Thera mache ich bei der Diakonie (gibt es in jeder Stadt) bei Erfahrenen Therapeuten und wird glaube ich auch übern Rentenversicherungsträger abgerechnet. Gibt aber wohl noch einen Weg meinte mein Thera, fallst die die Kostenübernahme ablehnen.

    Ach so, Arbeiten tu ich auch in Vollzeit, bekomme das also nicht erstattet weil ich Arbeitssuchend bin.

    Ich weiß natürlich nicht ob ich das bezahlt bekomme da ich einen Suchthintergrund hatte. Kenne aber auch welche hier aus meiner Gegend die auch alles bezahlt bekommen u keine Sucht vorhanden ist/war.

    Also versucht mal ob ihr irgendeinen Weg findet kann doch nicht sein sowas, ist ja total ungerecht!

    Ich drücke euch beiden ganz fest die Daumen das ihr einen Arzt findet der sich nicht so anstellt da in besonderen Fällen so was machbar ist (Nicht jeder bekommt bei meiner Ärztin die Medis auf Kassenrezept).

    LG von Mascha

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 27

    AW: Bezahlt die Krankenkasse eine Therapie???

    Die Frage ist, was willst Du ?

    Medikamente oder an deinen Problemen arbeiten ?

    Manchmal kommt man ohne Medikante nicht weiter (wird also erst in die Lage versetzt an seinen Problemen zu arbeiten/an einer Psycho/verhaltensherapie effektiv teilzunehmen) andererseites ist eine rein medikamentöse Behandlung keine Dauerlösung (willst Du jedes mal wieder Medikamente nehmen, wenn es mal nicht so klappt, wie erwünscht) aber auch eine Psychoteherpie braucht man nicht zu machen, wenn man nicht die Einsicht hat etwas an sich ändern zu wollen (Auch wenn der Vergleich etwas hinkt: Auch ein süchtiger (sei es Alkohol oder andere Drogen) wird erst dann eine Therapie machen, wenn der Leidensdruck groß genug ist)


    ADHS bei Erwachsenen ist durchaus ein Problem, allerdings sind die Chansen deutlich besser, wenn du bereits als Kind/Jugendlicher diagnostiziert/behandelt wurdest.

    Psychotherpaie ist erst mal alles, egal ob ambulant (also beispeielswiese 25 Sitzungen á 45 min bei einem Verhaltenstherapeuten, anfangs, einmal wöchentlich, später alle 14 Tage bis 4 Wochen, ggf. kann das ganze auch auf 40 Sitzungen erweitert werden) oder stationär.


    Eine Ambulante Psychotherapie zahlt die Krankenkasse, eine stationäre u.U. auch, nur wäre da die Frage, wie du das mit der Ausbildung zeitlich unter einen Hut bekommst.

    Daneben gibt es Einrichtungen bspw. der Diakonie, die Beratung und in kleinem Umfang Therapie anbieten. Teilweise sind dies aber auch Beratungsstellen, bspw. Kriesenintervention betreiben etwa bei akuter Suizidgefahr

    Erster Anpsrechpartener wäre für dich ein Facharzt, ein Neurologe mit Fachgebiet Psychiatrie, teilweise auch als Psychiater bezeichnet. Da einen zu finden, der sich auch mit ADHS auskennt, da kann dir vielleicht dein Kinderarzt weiter helfen.

    Ansosnten gibt es vielleicht auch in deiner Umgebung eine Selbsthilfegruppe, die dir Tipps geben kann.

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 254

    AW: Bezahlt die Krankenkasse eine Therapie???

    Daneben gibt es Einrichtungen bspw. der Diakonie, die Beratung und in kleinem Umfang Therapie anbieten. Teilweise sind dies aber auch Beratungsstellen, bspw. Kriesenintervention betreiben etwa bei akuter Suizidgefahr
    wenns wirklich um eine vorwiegende adhs problematik geht kann ich persönlich von sowas nur abraten.
    da muß man schon wirklich ein verdammtes glück haben, an jemanden zu geraten, dem erstmal die präsenz im erwachsenenalter klar ist geschweige denn davon, daß er ahnung davon hat oder gar erfahrungswerte.

    das bringt dann rein gar nix, sondern frustet vlt wenns blöd läuft nur noch mehr weil man sich nicht verstanden fühlt und die leute gar nix mit einem anzufangen wissen.

    wenn es noch um andere themen geht wie depressionen, angststörungen usw kann mans versuchen, das sind die typischen sachen mit denen so leute vertraut sind.

    therapie wird natürlich bezahlt, sofern du einen therapeuten findest, der dich als therapiebedürftig einstuft und dementsprechend bei der kasse die therapie beantragt.

    mit der diagnose adhs ists auch hier nicht so ganz einfach, das hängt ganz vom jeweiligem thera ab wie er das einstuft und dann auch bei der kasse verkaufen kann.

    leider sind diejenigen, die in der hinsicht fit und kompetent sind, eher spärlich hierzulande.

    vlt hast du eine selbsthilfegruppe pder was ähnliches bei dir in der umgebung, und könntest da mal nachfragen, bezüglich gute und kompetente theras und fachärzte.

    (sorry, moby war schneller )
    das halte ich an dieser stelle aber für einen sehr wichtigen tip, da bekommst du die besten adressen, auch oft schon mit erfahrungswerten anderer betroffener.
    Geändert von nachteule ( 3.04.2010 um 19:58 Uhr)

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