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Diskutiere im Thema was anderes als Tabletten? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 43

    was anderes als Tabletten?

    Hy!
    Gibt es hier auch adsler, die ihre Probleme ohne tabletten verbessert haben? Ich frage nur, weil ich zwar glaube, dass ich ADS habe und mich testen lassen möchte, aber ich glaube nicht, das es sooo schlimm ist, dass ich Tabletten brauche. Habe gedacht das man durch Therapien vielleicht auch die Konzentation steigern kann und die anderen Symtome??
    Wer hat erfahrung??

  2. #2
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 767

    AW: was anderes als Tabletten?

    Hallo Flocky
    Also nur schon das Wissen hilft enorm.
    Ritalin wird bei Erwachsenen oft nur eine begrenzte Zeit lang gegeben, damit man sich an eine ruhigere, ausgeglichenere, entspanntere Lebensweise gewöhnen kann. Sobald der Körper das verinnerlicht hat wird das Ritalin wieder abgesetzt und man kann ohne weiterleben.

    (Behaftet mich nicht darauf, das habe ich nur mehrfach gelesen und auch meine Aerztin meinte wir würden nach einem halben Jahr aufhören)

    Es gibt Bücher über Nahrungsergänzung, die helfen soll. Inzwischen weiss ich da mehr darüber. 30% der ADSler sollen HPU haben, d.h. die Nieren schwemmen zuviel Zink und so aus und so muss Zink und das andere zugeführt werden. Jedenfalls habe ich sowieso seit einigen Jahren diese Nahrungsergänzung sowieso genommen, instinktiv und auf Anraten und wegen meiner Beschwerden.
    Hämopyrrollaktamurie ? Wikipedia
    Du siehst, es ist nicht allgemein anerkannt.
    KEAC - Hämopyrrollaktamurie (HPU) und HPU-Test®: HPU - Index

    Solltest du öfters erkältet sein und Wadenkrämpfe haben wäre es in Erwägung zu ziehen.

  3. #3
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 1.323

    AW: was anderes als Tabletten?

    Hm, jetzt muss ich mal ein paar Bedenken einbringen. Grad wegen Wissen.

    Es gibt natürlich Abstufungen, wie "schlimm" das ADS eines Einzelnen ist. Heisst auch, wie gut oder schlecht kommt der Einzelne (und ihre/seine Umwelt) damit zurecht. Aber es ist meistens schlimm genug, wenn man sich Information oder Hilfe sucht. (Ist ja auch ein Grund, warum wir hier sind) Ich kenne keinen Arzt, der grosszügig mit Tabletten um sich wirft, zumindest, wenn es sich um mph handelt. Die meisten ADSler kämpfen einen harten Kampf um Medikamente, die helfen können, mit ADS in unserem Alltag besser zurecht zu kommen. Und Viele kommen um eine lebenslange Einnahme ihrer Medikamente einfach nicht drum rum!! Allerdings ist das so individuell, dass man hier kaum eine allgemeingültige Aussage treffen kann. Ich würde jedem diagnostizierten ADSler raten, eine Medikation auszuprobieren, denn es hat durchaus seinen Sinn. Man muss sich in Geduld üben, aber man muss die Medis auch nicht sein Leben lang nehmen, wenn es nicht klappt.

    Diese Theorie mit einem halben Jahr halte ich für gewagt. Ich kenne das aus der Jugendpsychiatrie, dass man die Medis einen gewissen Zeitraum gibt (und selbst das kann Jahre dauern), um die Kids auf ein Leben ohne Medis zu konditionieren. Aber auch hier gilt es zu sehen, ob es klappt oder nicht. Manche Kiddis schaffen es danach ohne Medis, andere nicht. ADS ist so vielseitig, man kann hier nichts pauschalisieren. Umso wichtiger ist es, dass man eine Arzt findet, der sich damit auskennt, und mit ihm gut zusammen arbeitet.

    Es gibt Therapien, die einem ADSler helfen, strukturierter mit dem Alltag umzugehen, andere setzen andere Schwerpunkte. Drum ist es auch so wichtig, dass man (wir) uns klar werden, - wo brauchen wir Hilfe - , um sich DIE dann auch geziehlt holen zu können. Manchmal braucht man auch mehrere Therapeuten. Das soll nicht entmutigen, denn von jedem kann man lernen. Es ist nicht alles schlecht, nur weil es grad momentan nicht sofort hilft.

    Und zum Thema Ernährung - das stammt in erster Linie aus den Anfängen der Forschung. Man hat festgestellt, dass bestimmte Lebensmittel sich positiv auf hyperaktive Kinder ausgewirkt haben. Allerdings konnte kein Beweis dazu erbracht werden, dass das auch immer auf ADHS-Kinder zutraf. Die Erfolgsquote lag im wissenschaftlichen(?) Bereich (s. auch Thom Hartmann - Eine andere Art, die Welt zu sehen). Darauf sollte man sich, meiner Einschätzung nach, nicht wirklich verlassen.

    Langer Rede kurzer Sinn - ADS ist sehr individuell. Es ist auch ein, teils langer, Lernprozess, damit umzugehen. ADS ist nicht nur negativ. Man sollte sich auch der positiven Seiten bewusst werden. Das kann man aber nur, wenn man sich intensiv damit auseinandersetzt und auch div. Behandlungsmethoden gegenüber offen, aber auch kritisch, bleibt.

    Zum Trost, wir sind auch noch da!!!! Und helfen gerne, wann, wo und wie wir können. Du bist nicht allein!

    LG
    Enolem

  4. #4
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 767

    AW: was anderes als Tabletten?

    hm.. Nahrungsergänzung macht für gewisse Leute einen grossen Unterschied! (Ich bleibe am Ball mit dem HPU, werde euch aber erst im Sommer mehr darüber erzählen können)

    Concerta mit Nahrungsergänzung hat bei mir übrigens brutal gewirkt.. aber da bin ich noch am testen... werde mal jeden Tag einen Stoff einzeln zuführen. (werde dann in meinem Tagebuch darüber berichten)
    Geändert von Selenia (27.03.2010 um 14:25 Uhr)

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