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Diskutiere im Thema Ich habe AD(H)S! im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADS / ADHS
    Forum-Beiträge: 41

    Ausrufezeichen Ich habe AD(H)S!

    Hallo zusammen

    heute war mein Termin bei der ADS Spezialistin. Ich musste verschieden Fragebögen ausfüllen. Einen Test machen bei dem ich Wörter, die mir bekannt vorkommen anstreichen sollte. Zum Schluß wurden die Wörter immer schwieriger. Danach folgte das ca 1 Stündige Gespräch mit der Ärztin. Ich hab ihr alles erzählt.

    Und für ist es klar. Ich bin ein typischer Fall! Allein meine Kindheit als ich sie ihr beschrieben habe, war ihr alles klar. Mein ganzer Lebensweg. vielen Schulabbrüche. Warum ich nach stressigen Phasen immer zusammenbreche wo andere evtl mit den Schultern zucken. Meine Burnouts. Auch die Panikattacken meinte Sie hätte ich evtl nicht hätte ich ADS nicht.
    Sie sagte auch dass ich laut den Test auch ein Kandidat fürs Abi gewesen wäre. ( Ich habe meine Hauptschulabschluss und meinen mittleren Bildungsabschluss gemacht).
    Ich wäre auch ein Kandidat für eine medikamentöse Therapie mit psychologischer Betreuung. Sie hat mir vorgeschlagen das Ritalin zu nehmen, da ich immmer gefährdet bin an Burnouts , Depressionen und Panikattacken zu erkranken, weil ich eben nicht zur Ruhe komme. Ich solle es mir aber in Ruhe nochmal überlegen ob ich das nehmen will, weil wenn soll ich 100 prozentig dahinter stehen. Sie gab mir Infomartionsmaterial über das Ritalin mit sowie über Angebote über Achtsamkeitsübungenkurse, die ich machen soll.

    Ausserdem soll ich das alles mit meinem behandelten Psychologen besprechen bzw sie schreibt ihn einen Arztbrief um die richtige psychologische Therapie einzuleiten.


    So jetzt sitze ich hier. Mit dem was ich schon lange vermutet habe. Einerseits bin ich erleichtert. Alles macht jetzt Sinn. Mein ganzes Leben fügt sich zu einem Puzzle zusammen. Anderseits denke ich mir. Was wäre gewesen. wenn ich man es früher entdeckt hätte? Es wäre ein langer Leidensweg erspart geblieben. Vorallem ich hätte mein Abi machen können! BIs heute habe ich immer das Gefühl ich hätte beruflich mehr erreichen können.bin noch nicht da angekommen. Ich hab immer den Drang mich beruflich weiterzuentwickeln, weil so viel potenzial in mir steckt, aber ich einfach nicht anders konnte.
    Die Ärztin meinte auch ich soll jetzt nicht traurig sein oder damit hadern weil ich mein Abi nicht gemacht oder es aus dem Grund nicht geschafft habe. Sondern denken was ich schon alles geschafft habe. Und das ich mein ganzen Leben trotz all diesen Schwierigkeiten und da mir NIE was in Schoß gefallen ich immer kämpfen musste es toll gemeistert habe!
    Das sehe ich auch so.. Trotzdem denke ich mir. Was jetzt? Wie geht es weiter? Nach dem ich das weiß.. Bin ich am überlegen was ich positives dazu beitragen kann um mich mit meiner Eigenart zu engagieren.

    Gesünder Ernähren.
    Sport treiben
    mehr Enstpannungsübungen einbauen

    evtl auch überlegen ob ich beruflich noch einen neustart wagen soll. bzw das machen was mir liegt. Ich weiß ich bin 33, aber es nie zu spät. Und evtl bekomme ich jetzt unterstützung?

    Doch die größte Frage die mich beschäftigt ist. Soll ich das Ritalin nehmen. Es spricht vieles dafür. Aber ich habe auch wahnsinnige Angst davor! Ich habe Angst abhängig zu werden, psychosen zu bekommen. Habe in einem anderen Forum gelesen, dass die jenigen die Ritalin eingenommen haben auf einmal Psychosen oder Schizophrenie bekommen haben obwohl sie das vorher nie hatten. Und das kann ich wirklich nicht gebrauchen!


    Laut meiner Ärtzin hatten die aber dann vorher schon Anzeichen oder haben Drogen oder sonst was genommen. Was ich nie getan habe. Ich rauche nicht und trinke auch nicht.

    Acho so typisch dafür ist auch mein krasser Zuckerkonsum und mein Geld nicht zusammen halten können. Fällt mir nur gerade ein.

    Ja, ich glaube ich uss das heute erstmal alles Sacken lassen und mir Gedanken darüber machen. Wie gesagt, es macht jetzt alles einen Sinn....

    Wie ging es Euch nach Eurer Diagnose? Habt ihr Unterstützung bekommen? Kann ich sowas von der Krankenkasse oder wo anders bekommen? Gibt es Selbsthilfegruppen?

    Wie hat die Diagnose Eurer Leben verändert? Habt ihr dann bewusst darauf geachtet und Eurer Verhalten verändert?. Z.b DInge bewusste getan die Euch gut tun? z.b mehr sport usw...

    Vielleicht können wir uns hier ein bisschen ausstauschen! Würd mich freuen!

    LG Jaimi

  2. #2
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 164

    AW: Ich habe AD(H)S!

    hey jaimi,

    darf ich zunächst anmerken, dass ich den eindruck bekomme, dass du bereits jetzt anfängst, dir selbst vorwürfe zu machen (bzgl abitur etc....) das kann noch schlimmer werden und es ist gut, dass du hier auch gesprächstherapie machen wirst. möglicherweise ist auch ein klinikaufenthalt nicht das verkehrteste (bad bramstedt soll gut sein).

    was ich zu medikamenten sagen kann: war bei mir einerseits unglaublich toll, weil ich extreme probleme "ohne" habe und z. b. mit geräuschen nicht klarkomme, wenn sie zu laut sind oder diesen grellen leds in den rücklichtern (das ist aber asperger) und ich kann sie auch besser unterscheiden (adhs) aber das schlimme ist, dass das gehirn dann erst so richtig anfängt in der vergangenheit zu wühlen, weil sich auch durch den beruhigungseffekt deine denkfähigkeit und konzentration ändert. das war für mich vergleichbar mit der roten kapsel, die in matrix geschluckt wird, weil wirklich alles seit meiner frühesten kindheit wieder hochkam und ich auf einmal aus jedem einzelnen fehler lernen musste und ich feststellte, dass alles komplett anders ist, als ich immer dachte. und ich konnte das auch nicht mehr stoppen.

    das ist bis heute absolut unerträglich. bei einer alten schulfreundin von mir ist ähnliches passiert (sie ist auch berentet worden). bei meinem besten freund in abgeschwächter form auch. nur eine freundin von mir hatte es nicht und kommt jetzt einfach besser durch den tag.

    so richtig für oder gegen die einnahme kann ich gar nicht raten. einerseits ist es eine enorme steigerung der lebensqualität, wenn ich an einer hauptstraße entlanglaufen kann und mir nicht ständig der kopf platzt, wenn ein lkw oder ein blödes motorrad an mir vorbeilärmt, dass ich ruhig bin und mich nicht mehr über jeden bekloppten minireiz, wie spurwechsler im straßenverkehr oder irgendwelche lappalien ärgere und sogar manchmal ubahn fahre und das warten auf den zug und die ganzen leute um mich rum ertragen kann, andererseits ist der preis, den ich hierfür bezahlt habe extrem hoch.

    Ich konnte auch vorher nicht im ansatz erahnen, was sich da alles bahn brechen würde, weils über 1 jahrzehnt totaler horror war (zusätzlich zu den normalen adhs sachen aus jugend und kindheit)... aber eben alles komplett verdrängt, weil nicht für mich begreifbar.

    psychosen durch mph...? ich kann zu mir selbst sagen: durch die extreme beruhigung, die ich hierdurch erfahre ist es eher eine psychoseprophylaxe bei adhs... bei jemandem, der kein adhs hat, könnte es wohl eher zu einer psychose führen. das wäre für mich ein zeichen, dass die diagnose falsch sein muss.

    wenn du dich an die ärztlichen dosierungsanweisungen und einnahmevorgaben hältst (machen ja manche nicht, wie hier im forum zu lesen ist), allerdings halte ich das psychoserisiko ohnehin für sehr gering. süchtig macht das zeug überhaupt nicht. weder mph noch dexamphetaminsulfat, noch amphetaminsulfat, sofern du die dosis nicht ständig steigerst und es dir anders, als oral zuführst.

    ich persönlich könnte ohne dieses zeug nicht einmal im ansatz von entspannung träumen. ich wüsste gar nicht, was entspannung tatsächlich bedeutet, weil ich immer hochgradig angespannt war. selbst wenn ich der meinung war, ich würde mich gerade entspannen.

    das zeug kann also durchaus zur büchse der pandora werden und das unheil bekommt man auch nie wieder weg. dabei ist entscheidend, wie du mit misserfolgen, fehlern etc in der vergangenheit umgehen kannst. wenn du bisher dazu neigst, dir schwer oder gar keine fehler zu verzeihen, ist es möglicherweise die beste idee, in einem stationären rahmen mit der medikamentösen therapie zu beginnen. oder es erst einmal aufzuschieben...

    auf jeden fall wünsche ich dir, dass dein leben sich jetzt langfristig verbessert.

    bzgl abi: ich habs auf dem abendgymnasium nachgemacht. lange vor der diagnosestellung und war jahrgangsbester. das ist ein ganz anderes biotop gewesen und deshalb konnte ich da tatsächlich einen guten teil meines potentials ohne medikamente ausschöpfen (natürlich habe ich daheim nicht ein einziges mal in ein schulbuch geschaut ich war nur im unterricht). vielleicht ist das auch was für dich. mit 33 bist du noch jung genug. und mit chemischer hilfe sollte es ohnehin ein klacks werden.

    geld zusammenhalten war auch immer ein problem für mich. lasse zur zeit meinen vater meine finanziellen angelegenheiten regeln, weil ich mit den depressionsschüben manchmal extrem unvorsichtig war. da hab ich schonmal 5 stellige beträge an einem nachmittag atomisiert. das ist jetzt ausgeschlossen. und derart vergossener milch jammere ich auch nicht hinterher. weg ist halt weg. bekomme zum glück genug rente.

  3. #3
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 50

    AW: Ich habe AD(H)S!

    Meiner Meinung nach, ist auch ganz entscheidend für sich zu klären, inwieweit man sich bereits vor der Diagnose mit seinem Leben auseinandergesetzt hat. Hat man sein Leben reflektiert hat man Situationen in seinem Gedächnis die einem mit der Diagnose von Nadja ist doch eigentlich helfen sollten Sie anders zu interpretieren? Da könnte dir Ritalin eben auch helfen ein wenig Ruhe zu bekommen denkst du jetzt wo du noch kein Ritalin nimmst nicht auch über deine Vergangenheit na? Macht es dich nicht vielleicht sogar unruhig weil du dir einfach nicht erklären kannst warum Dinge so gelaufen sind wie sie gelaufen sind?

    Von daher kann es doch auch sein das egal ob mit Ritalin oder ohne Ritalin du für dich einfach beschließt, Dass das wie es gelaufen ist nicht optimal war, du aber jetzt noch etliche Jahre wenn es dann gut läuft vor dir hast in den du glücklicher leben kann als bisher. Ich war an einem Punkt an dem ich dachte es kann jetzt einfach nicht mehr schlimmer werden und das war eben auch der Punkt an dem ich mich entschlossen habe mir Hilfe zu holen. Die ADHS Diagnose hat mir an dieser Stelle sehr geholfen, sie hat mir eben verdeutlicht in welchen Bereichen meine Probleme eigentlich liegen. Mein Ziel ist es daher aktiv und selbstbestimmt die Zukunft anzugehen. Ich weiß eben jetzt noch viel deutlicher als früher was ich kann und was ich nicht kann. Und die Dinge die ich nicht kann und wohl auch nie mehr lernen werde versuche ich eben soweit es geht aus meinem Leben heraus zu bannen.

    So bleibt mir mehr Platz mich auf meine Stärken zu besinnen und diese weiter auszubauen und eben auch gewinnbringend einzubringen. Ich nehme Ritalin bereits seit zwei Monaten und kann sagen, dass ich keinerlei Nebenwirkungen verspüre. Mein Vorredner hat recht in dem er sagt, Ritalin führen dazu, dass man intensiver weil eben auch weniger abgelenkt über die Vergangenheit nachdenken kann. Ansonsten wenn man die beiden Dinge gegeneinander abwägt, So muss ich sagen dass die Vorteile doch deutlich überwiegen. Am besten bis sprichst du das natürlich im weiteren Verlauf mit einem Therapeuten und auch mit dir selbst. Es ist wohl so, dass eben auch jeder Mensch anders ist. Mach dir doch eine Liste wurde die vor und Nachteile gegeneinander abwägst. Lass dich nicht von Berichten verwirren, wo du hörst, dass Menschen die kein ADHS haben Ritalin genommen haben.

    Diese mögen zu Zombies werden, ich habe aber bisher auch nur von Menschen gehört die wirklich ADHS Abend und mit Ritalin kaum etwas aktiv spüren, denen nur nachher auffällt wenn sie vielleicht Italien für ein paar Tage nicht genommen haben, die Serie Zugewinn durch das Medikament ist. Für mich selber kann ich sagen, beschritten hin fühle ich mich ein Stück normaler ein bisschen so wie sich vielleicht Menschen die kein ADHS haben aufnehmen könnten. Es ist definitiv nicht so, dass man das Gefühl hat ein Schalter würde umgelegt werden und man wäre ohne Ritalin ein komplett anderer Mensch. Ich wünsche dir alles Gute und hoffe, dass du den Mut hast neue Wege zu beschreiten und Änderungen einzuleiten.

    Alles Liebe.
    Geändert von Sunshine (29.06.2017 um 16:00 Uhr) Grund: Absätze eingefügt/bessere Lesbarkeit bei ADHS

  4. #4
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADS / ADHS
    Forum-Beiträge: 41

    AW: Ich habe AD(H)S!

    Hallo, danke für Eure Antworten.
    Ich habe schon immer gemerkt, dass ich anders wie die anderen bin. Als ich die Verdachtsdiagnose bekam hab ich mich auch darüber informiert und schon da wurde mir klar es ist ADS. Doch es jetzt "amtlich" zu haben ist eine andere Sache.
    Heute fühle ich mich etwas "schlechter" also nicht so schlecht dass ich depressiv oder so bin. Aber etwas nachdenklich. Mein ganzes Leben und "Leid" wird mir jetzt klar. Auch viele Situationen die so typisch für ADS sind/waren und ich mir aber immer dachte ich bin so blöd oder tollpatschig.
    Ich habe aber beschlossen ADS anzunehmen und das Beste daraus zu machen! Ich werde es nächste Woche auch mit meinem Therapeuten besprechen und mich bei meiner Krankenkasse informieren, welche Möglichkeiten es gibt.

    Ich möchte auf jeden Fall lernen damit besser umzugehen. Und mit der Therapie meine Stärken hervorzuheben und es auch zu schaffen endlich mal meine Ziele zu erreichen.
    Aber das alles Step bei Step...

    Ich glaube, als erstes muss ich es erstmal Sacken lassen...


    LG Jaimi

  5. #5
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.650

    AW: Ich habe AD(H)S!

    Jaimi84 schreibt:
    Ich wäre auch ein Kandidat für eine medikamentöse Therapie mit psychologischer Betreuung. Sie hat mir vorgeschlagen das Ritalin zu nehmen, da ich immmer gefährdet bin an Burnouts , Depressionen und Panikattacken zu erkranken, weil ich eben nicht zur Ruhe komme. Ich solle es mir aber in Ruhe nochmal überlegen ob ich das nehmen will, weil wenn soll ich 100 prozentig dahinter stehen. Sie gab mir Infomartionsmaterial über das Ritalin mit sowie über Angebote über Achtsamkeitsübungenkurse, die ich machen soll.

    (...)

    Doch die größte Frage die mich beschäftigt ist. Soll ich das Ritalin nehmen. Es spricht vieles dafür. Aber ich habe auch wahnsinnige Angst davor! Ich habe Angst abhängig zu werden, psychosen zu bekommen. Habe in einem anderen Forum gelesen, dass die jenigen die Ritalin eingenommen haben auf einmal Psychosen oder Schizophrenie bekommen haben obwohl sie das vorher nie hatten. Und das kann ich wirklich nicht gebrauchen!
    Nein, das kann keiner von uns gebrauchen. Aber wo hast du das gelesen? Waren wohl eher Berichte aus dritter oder vierter Hand, die im Internet kursierende Horrorgeschichten wiedergeben.

    Nach dem was du schreibst, spricht bei dir sehr viel für einen Versuch mit Medikamenten, um emotionale Unausgeglichenheit und Impulsivität zu behandeln.

  6. #6
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADS / ADHS
    Forum-Beiträge: 41

    AW: Ich habe AD(H)S!

    Hallo 4 kl. Konzert,

    ja ich habe im Internet über Ritalin gelesen. Und es waren auch Berichte von Foren mit dabei. Und Du hast Recht, es waren keine Studienberichte , die ich gelesen habe. Nur ich hab mich von manchen Erfahrungen darüber sehr erschrocken. Nur da muss ich auch aufpassen,weil ich ja nicht weiß was die jenigen die eine Psychose davon bekommen haben davor für Grunderkrankungen gehabt oder ob sie z.b auch früher Drogen usw eingenommen haben.. Das spielt dabei auch eine wichtige Rolle. Gibt es eigentlich richtiige Studien die man als Laie lesen kann bzw überhaupt eine Langzeitstudie davon?

    Mein problem ist noch das ich ab und zu so Herzstolperer habe. Das wollen die Ärzte nun mit einem 24 Stunden EKG abklären ob die krankhaft sind. Wenn ja wäre Ritalin Kontraindiziert. Aber da muss ich abwarten.
    Ausprobieren würde ich es schon gerne einmal. Nur wie gesagt da ich auf viele Sachen schon wie Tavor und Citalopram paradox reagiert und so noch nie irgendwelche Medikamente ausser mal eine IBU und Antibiosen eingenommen habe , habe ich wirklich Angst davor!
    Aber vielleicht muss ich mich hier im Forum einfach nur mal "umhören", was die anderen so berichten. Vielleicht hilft mir das ein wenig.

    Seid wann nimmst Du schon Ritalin? Wie hat es auf dich ausgewirkt wenn ich fragen darf?

    LG Jaimi

  7. #7
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 95

    AW: Ich habe AD(H)S!

    Versuche nach vorne zu schauen.Ich weis es ist leichter gesagt als getan ich ertappe mich auch immer wieder dabei.

    Die Vergangenheit kannst du nicht ändern.Sie wird so bleiben!!

    Was dein Abi betrift das kannst du nachholen wenn es dir so wichtig ist.Es ist aber nur ein Stück Papier.

    Wichtig ist was du Beruflich willst.

    Wenn du es die finanziell leisten kannst gehe einen anderen Weg.Ich konnte es nicht.

    Ich muste auch mal Jobs machen die mir nicht so schmeckten .Habe dann aber meinen Ausgleich in Hobbys gefunden.Oder es gibt ja auch Ehrenamtliche Sachen oder was auch immer.

    Suche dir etwas was dir gut tut!!

    Alles Gute
    Coco

    Mir hilft es in meinem Kleingarten zu buddeln, um runter zu kommen und den Kopf leer zu kriegen .Aber das ist bei jeden Wahrscheinlich anders.
    Geändert von Cocosdegus ( 1.07.2017 um 09:16 Uhr)

  8. #8
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADS / ADHS
    Forum-Beiträge: 41

    AW: Ich habe AD(H)S!

    Hallo Cocosdegus,

    danke für Deine Antwort. Leider fehlen mir auch die finanziellen Mittel um etwas neues anzufangen. Deswegen werde ich in meinem Beruf bleiben. Aber ich werde das was ich schon immer machen wollte weiter ausbauen. Nämlich meine Musik. Ich mache seit Jahren Musik ( ich singe) und trete auch damit auf. Da bin ich frei und meiner "Welt". Ich werde versuchen das weiter auszubauen. Denn da merke ich da komme ich runter und es gibt mir kraft.

    LG

  9. #9
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 95

    AW: Ich habe AD(H)S!

    Das klingt doch Klasse!!
    Ich würde auch gerne singen können.Ich muss es immer alleine im Auto machen damit ich keinem damit weh tue

    Dafür tanze ich gerne.Musik ist so etwas wunderbares !!!

    Für mich auch immer wieder Therapie um alles raus zu lassen. Und auch mir gibt sie Kraft.

    LG
    Coco

  10. #10
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADS / ADHS
    Forum-Beiträge: 41

    AW: Ich habe AD(H)S!

    Hallo Coco,

    ich finde jeder kann singen. Ja Musik begleitet mich mein ganzes Leben schon. Getanzt habe ich als Kind auch schon gerne. Auch heute sobald ich aufstehe mache ich Musik an. Wenn ich putze läuft Musik, beim Aufräumen, sogar beim lesen. OHne Musik geht nix.

    Musik ist wirklich was wunderbares!

    LG

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