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Diskutiere im Thema Was ist die Ursache? AD(H)S? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 75

    Was ist die Ursache? AD(H)S?

    Hallo zusammen

    Ich versuche hier auch mal, meine Probleme, die mich dazu bewegt haben, mich mit ADHS und anderem auseinander zu setzen, aufzulisten.
    Schon lange belasten mich diverse Wesenszüge, die mir den Alltag schwer machen.

    Vielleicht könnt ihr mir mit euren Erfahrungen mal sagen, was ihr davon haltet. Hört sich das nach AD(H)S an, oder suche ich am völlig falschen Ort?


    Ich fange mal in meiner Kindheit an. Ich war immer sehr gut in der Schule, ohne dass ich gross etwas dafür machen musste. Ich ging auch immer gerne zur Schule, was wohl einen ziemlichen Vorteil mit sich brachte, weil ich alle Fächer liebte und mich so auch gerne am Unterricht beteiligte. Vor allem in der Primarschule musste ich nichts tun für 5.5er und 6er Durchschnitte (in der Schweiz. ).
    In der Oberstufe und mit der Pubertät fing ich dann immer mehr an, mich im Unterricht zu langweilen. Ich habe auch damals immer noch sehr gute Noten geschrieben, habe aber oft den Unterricht gestört durch mein Geschwätz, habe meistens immer noch irgendetwas nebenher gemacht, wie z.B. zeichnen, Geschichten schreiben usw., während der Unterricht lief. Ich wurde mehrfach verwarnt, aber es war nie so schlimm, dass meine Eltern informiert wurden (ausser vielleicht als Anmerkung an einem regelmässigen Elterngespräch) oder dass ich aus dem Schulzimmer geflogen bin.
    Nach der Schule habe ich dann eine Lehre als Kauffrau mit begleitender Berufsmatura angefangen (und auch beendet. ). Meine Noten waren nicht mehr ganz so gut, aber das lag vor allem daran, dass ich dem Unterricht nicht von Anfang an wirklich gefolgt bin und so Lücken hatte, die ich nicht mehr aufholen konnte, weil ich einfach nicht lernen kann. Auch hier musste ich immer etwas machen während dem Unterricht, oft habe ich die Rätsel aus der Gratis-Zeitung, die ich am Morgen im Zug mitgenomme habe, gelöst, wieder gezeichnet oder mich sonst irgendwie beschäftigt. Als ich dann mit 17 zum erste Mal die Anti-Baby-Pille nahm, hatte ich plötzlich mit psychischen Problemen zu kämpfe, mit depressiven Phasen sowie extreme Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen. Es ging so weit, dass ich zu einer Psychologin in eine Gesprächstherapie ging. Was mir jetzt im Nachhinein auffällt ist, dass die Psychologin spezialisiert auf AD(H)S bei Jugendlichen war. Also hatte es wohl einen Grund, warum mich meine Eltern und mein Arzt zu ihr geschickt haben. Sie hatte damals auch einen Test mit mir gemacht, dieser bestand jedoch nur aus einem A4 Blatt mit Fragen….da kam heraus, dass ich unter AD(H)S leiden KÖNNTE….weiter verfolgt wurde es jedoch nie, warum, weiss ich nicht.
    Da ich mich nicht sehr wohl gefühlt habe bei dieser Dame, habe ich die Termine bald gecancelt, mich etwas im Internet schlau gemacht und herausgefunden, dass die Pille, die ich damals nahm, oft Depressionen auslöst…also Pille gewechselt und mir ging es besser. Nicht gut, aber besser. J

    Nun zu meinen Probleme, die seither immer wieder kamen oder gar nie weg gingen:

    -Ich habe immer noch häufig „depressive Tage“, also Tage, an denen ein grauer Schleier über meinen Gedanken hängt, an denen ich mich am liebsten einfach irgendwo hin verziehen möchte. Es ist nicht so, dass ich dann nicht mehr aus dem Bett komme oder nicht mehr zur Arbeit kann, deswegen spreche ich auch nicht von Depressionen. Aber es ist dann einfach alles doof, alles gegen mich….
    In dieser Zeit bin ich auch noch sehr viel mehr reizbar als sonst. Und ziemlich ruhig.
    Deswegen war ich auch schon in Behandlung bei einem Psychologen und bekam Medikamente. Diese machten es auch etwas besser, aber der Arzt hatte mich nicht wirklich ernst genommen und meinte, ich müsse hald auch einsehen, dass jeder mal einen schlechten Tag hat…..seit ich die Medikamente vor einem halben Jahr abgesetzt habe, geht es mir besser, die Tiefs sind nicht mehr so tief wie sie mal waren

    -unkonzentriertheit: ich kann mich schon konzentrieren, wenn mich etwas interessiert. Aber ich bin sehr schnell abgelenkt. Es beeinträchtigt zum Glück meine Arbeit nicht, da ich trotzdem gleich wieder den Faden aufnehmen kann. Aber es fällt mir doch immer wieder auf wie ich an einer Arbeit, vor allem wenn es etwas ist, dass mir weniger Spass macht, nicht dran bleiben kann. Zudem kann ich z.B. auch nicht einfach auf’s Sofa hocken und einen Film schauen. Ich muss mindestens noch das Handy neben mir haben und irgendwelche Sachen googlen, in Foren surfen, ein Spiel spielen oder auch einfach nur mal wie blöd alle 2 Minuten Facebook refreshen um zu sehen, ob es was neues, spannendes gibt. Auch wenn ich z.B. im Auto im Stau stehe, werde ich unruhig, weil ich nichts zu tun habe. Seitdem ich jedoch Hörbücher im Auto höre, geht es besser. J

    -inner Unruhe: ich kann einfach nicht runter kommen. Ich verspühre jeden Tag eine innere Unruhe, ich bin immer auf Draht, egal was ich mache. Wenn ich im Büro sitze, dann fällt es mir nicht so auf, weil ich eh immer was am machen bin. Aber selbst nach der Arbeit kann ich mich nicht einfach hinsetzen und entspannen. Ich kann mich nicht länger als 15 min in die Badewanne legen und das auch nur, wenn ich noch ein Buch zum Lesen habe oder mein Hörbuch läuft. Und selbst dann ist mir nach spätestens 30 min. so langweilig, dass ich wieder raus gehe. Dasselbe auch z.B. in einem Thermalbad. Abschalten geht einfach nicht. Zudem kann ich auch nicht still sitzen.
    Ich muss immer meine Beine bewegen (eine Art Restless Legs vielleicht), teilweise fange ich mit an zu wippen mit den Beinen, ohne dass ich es merke. Aber einfach mal still sitzen geht nicht.

    -unentschlossenheit: ich weiss nicht was ich will. Ich kann nicht etwas anfangen und es dann zu Ende bringen. Das vor allem im privaten Bereich. Z.B. Hundesport. Ich habe seit 2 Jahren einen Hund und hatte eigentlich genau gewusst, was ich mit meinem Hund dann machen will. Ich habe jedoch seither schon x-mal die Sportart gewechselt. Und da ich dazu noch schrecklich ungeduldig bin, mag ich dann nicht Monatelang trainieren, um einen Erfolg zu sehen. Und gebe dann schnell wieder auf und suche mir was neues….

    -chaotisch und unorganisiert: ich schaffe es nicht, meinen Haushalt ordentlich zu halten. Ans Wohnung putzen denke ich einfach nicht, genau so wie ich meistens vergesse, die Näpfe der Katzen zu füllen. Beim Hund weniger, weil er eh immer bei mir ist. Die Katzen sagen mir dann schon auch, wenn sie hunger haben, also sie verhungern nicht.
    Aber meine Wohnung miaut mich leider nicht empört an, wenn sie wieder mal ein paar Wochen nicht richtig geputzt wurde. Ich schaffe es nicht mal, 2 mal am Tag meine Zähne zu putzen. Häufig mache ich es gar nicht, weil ich es einfach vergesse……

    -Beziehungsprobleme: das ist wohl das grösste Problem, das mich am meisten belastet. Ich kann keine längere Beziehung führen. Momentan habe ich einen Freund. Wir sind ungefähr 1.5 Jahre zusammen. Da ich in dieser Zeit auch in Behandlung wegen meiner Tiefs war, weiss er schon ziemlich viel, was in mir vorgeht, und ist daher auch verständnisvoller als andere, sonst wäre er wohl schon lange davon gelaufen. In Sachen Beziehung sieht es meistens so aus: Ich lernen einen Typen kennen, der mir gefällt. Ich treffe mich mit ihm und bin ziemlich schnell auf Wolke 7, bin mir sicher dass ER genau der richtige für mich ist, dass wir zusammen ziehen, heiraten, Kinder kriegen usw. Wir gehen eine Beziehung ein, ich fange schon an zu planen und rede auch mit ihm darüber. Und dann, nach ein paar Monaten, ist diese Verliebtheit weg. Klar, jede Beziehung verändert sich, das sagt man ja auch. Aber von einem Tag auf den anderen habe ich keine Lust mehr, mich mit ihm zu unterhalten. Ich mag seine Art nicht, ich mag sein Aussehen nicht, ich mag seine Stimme nicht mehr…alles an ihm nervt mich….wenn er mich berührt, würde ich am liebsten davon rennen….
    Bei meinem jetzigen Freund war das nach ca. einem halben Jahr der Fall. Ich hatte mich dann von ihm getrennt, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe, dass ich mich ja bei ihm melden MUSS und ich irgendwie verpflichtet bin…..wir haben uns dann nach der Trennung jedoch nochmal getroffen und ich habe ganz offen mit ihm geredet und wir haben es nochmal probiert. Seither hatte ich einige gute Tage, an denen ich wirklich glücklich war mit ihm. Jedoch überwiegen die schlechten Tage. Und es liegt nicht an ihm. Auch wenn mich dann plötzlich alles nervt, dass er macht, das ist bei jedem Mann genau gleich, auch wenn meine Freunde alle bisher ziemlich verschieden sind. Ich will dann plötzlich einfach wieder etwas anderes. Gehört wohl auch ein wenig in die Unentschlossenheit. Dazu kommt meine Impulsivität und die Reizbarkeit, wodurch ich schnell mal auf 180 bin und wegen den kleinsten Kleinigkeiten an die Decke gehe und ihn anschreie…und ich komme dann aus meiner Wut gar nicht mehr heraus…..
    Diese Problem belastet mich am aller aller meisten, weil ich in einer Beziehung einfach nicht glücklich sein kann. Eigentlich wäre ich gerne alleine, damit könnte ich umgehen, aber ich weiss genau, der nächste Mann, den ich toll finde, würde es wieder schaffen, dass ich mich auf ihn einlasse und dann wieder im selben Drama lande….


    Liebe Grüsse
    April2014

  2. #2
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.213

    AW: Was ist die Ursache? AD(H)S?

    Hallo April2014,

    es kommt mir vieles bekannt vor.
    Allerdings stamme ich aus einer anderen Generation.
    Beim Fernseh schauen stricke ich meist oder bügle.

    Was hattest du für ein Medikament bekommen?

    Schön, dass du ins Forum gekommen bist. Hab grad wenig Zeit
    .

    Liebe Grüße
    Gretchen

  3. #3
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 75

    AW: Was ist die Ursache? AD(H)S?

    Ich habe Cipralex bekommen, ein Antidepressiva.

    Was ich noch zu meinem Bericht erwähnen will:
    Mein grösstes Problem ist, dass alles nur irgendwie abgeschwächt ist, also für Aussenstehende nicht beunruhigend. Ich vermassle zwar all meine Beziehungen, aber das ist ja nicht weiter schlimm. Meine Launen lasse ich meistens an mir selber aus oder dann am Partner, aber sehr sehr selten im Büro oder an Kollegen.
    Daher nimmt mich wahrscheinlich auch niemand ernst.....

    Ich habe einfach Angst, dass es immer schlimmer und schlimmer wird....deswegen will ich endlich einfach wissen, was mit mir los ist. Schilddrüse ist OK, Depressionen sind es angeblich auch nicht, viel bleibt nicht mehr, ausser AD(H)S....und das wurde ja als Kind schon mal so halbwegs diagnostiziert oder sicher verdächtigt...

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 12

    AW: Was ist die Ursache? AD(H)S?

    Also ich hab zum Bespiel um meine Launen auszulassen meinen PC (Spiele). Ist zwar nicht wirklich der optimale Weg aber es kann mich auch entspannen. Hab jetzt schon mehrmals versucht mich zum Sport zu berappen, aber das ist dann wieder so eine aufraffen Sache . Ich spiele nichtmehr übermäßig viel wie evtl in meiner Jugend, da ich mittlerweile auch schnell die Lust am spielen verlieren.
    Oftmals spiel ich dann auch mit meiner Holden Playstation das funktioniert auch. Klar ist bei Adhslern gerade mit mediale Sachen nicht das Optimum, aber schon durch meine eigenen Erfahrungen würde ich mich als sehr Suchtresistent bezeichnen.

  5. #5
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.731

    AW: Was ist die Ursache? AD(H)S?

    April2014 schreibt:
    Mein grösstes Problem ist, dass alles nur irgendwie abgeschwächt ist, also für Aussenstehende nicht beunruhigend. Ich vermassle zwar all meine Beziehungen, aber das ist ja nicht weiter schlimm. Meine Launen lasse ich meistens an mir selber aus oder dann am Partner, aber sehr sehr selten im Büro oder an Kollegen.
    Daher nimmt mich wahrscheinlich auch niemand ernst.....
    Nicht weiter schlimm?

    Okay, es ist insofern nicht dramatisch- du läufst nicht Amok, du begehst (hoffentlich) keinen Suizid, du zerstörst dein Gehirn (hoffentlich) nicht mit Alkohol und anderen Rauschmitteln, du zerschlägst nicht deine Wohnungseinrichtung. Meinst du das?

    Du hast eine intakte Fassade, so dass es Außenstehenden nicht spektakulär erscheint. Vermutlich lässt du die Erkenntnis über die Auswirkungen deiner (eventuellen) ADHS gar nicht an dich herankommen, weswegen auch du sie nicht 24 Stunden täglich als schlimm wahrnimmst. Ist ja ein sinnvoller Schutzmechanismus, solange man nichts ändern kann.

    Wenn dich das aber davon abhält, Hilfe zu suchen, versagt der Schutzmechanismus. Und mit 25 scheint man/frau unendlich viel Zeit zu haben.

    Dein Leben ist nicht unbedingt bedroht dadurch (aber vielleicht doch: unbehandelte ADHS-ler sterben überrepräsentativ durch Unfälle), aber deine Lebensqualität ist ganz arg beeinträchtigt! Das bemerkst du vermutlich erst so richtig, wenn du, was ich dir wünsche, eine erfolgreiche Behandlung erlebst.

    Ich habe einfach Angst, dass es immer schlimmer und schlimmer wird....
    Nein, schlimmer wird es nicht unbedingt, keine Angst. Aber es wird dir so erscheinen, weil du es mit der Zeit eher wahrnimmst.

    Natürlich stellen wir hier keine Diagnose, aber was du schreibst passt so ziemlich alles. Ablenkbarkeit, Chaos, emotionale Unausgeglichenheit, Impulsivität, häufiger Wechsel der Freizeitinteressen, Nicht-abschalten-können, alles wie aus dem ADHS-Buch.

  6. #6
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 75

    AW: Was ist die Ursache? AD(H)S?

    4.Kl.konzert schreibt:

    Okay, es ist insofern nicht dramatisch- du läufst nicht Amok, du begehst (hoffentlich) keinen Suizid, du zerstörst dein Gehirn (hoffentlich) nicht mit Alkohol und anderen Rauschmitteln, du zerschlägst nicht deine Wohnungseinrichtung. Meinst du das?


    Natürlich stellen wir hier keine Diagnose, aber was du schreibst passt so ziemlich alles. Ablenkbarkeit, Chaos, emotionale Unausgeglichenheit, Impulsivität, häufiger Wechsel der Freizeitinteressen, Nicht-abschalten-können, alles wie aus dem ADHS-Buch.

    doch, meine Wohnungseinrichtung musste auch schon dran glauben. Ich habe schon zwei Laptops geschrottet, weil ich einen Wutanfall bekommen habe und ihn durch die Wohnung geschmissen habe.....

    Aber ich glaube, was du sagst stimmt schon, es ist ein Schutzmechanismus. Ich werde mich wirklich mal schlau machen, welche Ärzte empfehlenswert sind, die dann auch wirklich alles testen, was es zu testen gibt, um eine endgültige Diagnose zu bekommen.

    Ich weiss einfach, dass ich jetzt etwas tun will, weil wie du sagst, die Lebensqualität darunter leidet und je älter ich werde, desto mehr wird mir das bewusst.

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Forum-Beiträge: 17

    AW: Was ist die Ursache? AD(H)S?

    Liebe April2014,
    bisher bist Du therapeutisch offenbar an ziemlich schlechte Therapeuten geraten, niemand hat sich bisher für Deine wirklichen seelischen Probleme interessiert, man hat Dich teils mit Medikamenten abgefertigt. Wenn Du nun danach fragst, ob Du ADHS hast, wirkt es auf mich so, als interessierst Du Dich inzwischen selber nicht mehr für Deine wirklichen seelischen Probleme. Denn wer sich mit der Pseudodiagnose ADHS abfindet, will nicht genauer hingucken, wie es tief in ihm drinnen wirklich aussieht. Du solltest Dir deshalb aus meiner Sicht einen tiefenpsychogisch fundierten Psychotherapeuten suchen und eine gute Psychotherapie machen.

  8. #8
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.213

    AW: Was ist die Ursache? AD(H)S?

    Hallo April2014,

    Sorry, wenn ich in deinen thread reingrätsche.....

    @Hallstein - mich interessiert wirklich sehr, wo dein fachlichen Kompetenzen liegen.

    Willst du nicht einmal etwas mehr über dich heraus lassen?

    In jüngeren Jahren habe ich einmal mehrere Sitzungen (wohl über ein halbes Jahr) bei einem tiefenpsycholisch fundierten Psychotherapeuten gehabt und mir ging es, wie Melanie einmal gesungen hat: "Your analyst will cure you till you really feel inferior...."

    OT Ende

  9. #9
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 215

    AW: Was ist die Ursache? AD(H)S?

    Ich halte ebenfalls die Empfehlung von der sogenannten "Fachperson" in diesem Thread für absolut kontraindiziert!

    Sämtliche Erfahrungen sprechen dagegen bei ADHS zunächst erstmal eine tiefenpsychologisch orientierte Therapie durchzuführen- und wenn überhaupt tiefenpsychologisch, dann nur wenn der Patient zuvor mit Stimulanzien eingestellt wurde und es zusätzlich eine beispielsweise vom ADHS klar abzugrenzende Diagnose wie zB PTBS vorliegt.
    Da Trauma/Dissoziationen aber wohl eher häufiger mit der ADHS in Verbindung stehen als ohne, ist generell erstmal Vorsicht bei Tiefenpsychologen angesagt.

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 2

    AW: Was ist die Ursache? AD(H)S?

    Kann die Moderation den Troll "Hallstein" bitte mal aus dem Forum entfernen. Der darf hier schon viel zu lange sein Unwesen treiben.

    @ Hallstein: Was hast du eigentlich gegen Frau Cordula Neuhaus - was hat dir die arme Frau denn getan?

    Wer offensichtlich ein so großer Fan des Café ******** ist, wie Hallstein (möglicherweise gehört Hallstein auch direkt dazu, das weiß man ja nicht), der ist möglicherweise auch ein Fan von gewissen sonstigen "Ideologien" .

    @ Hallstein: Abseits von meiner Kritik an deinen Äußerungen oben (die ist rein inhaltlich und nicht persönlich gemeint, außerhalb dieser Äußerungen von dir scheinst du ein toller Kerl zu sein, ein richtiger Pfundskerl): Ich habe Interesse, die Technik des Auditing zu erlernen. Als ich den aktuellen Film mit Tom Cruise sah, hatte ich den Traum, genauso erfolgreich zu werden wie Tom Cruise und der sagt ja von sich, dass er das alles nur mit Auditing geschafft hat, sein Karriere usw. und so fort. Hier im Forum scheint sich jedoch offensichtlich leider niemand damit auszukennen. Hallstein, du bist so erfrischend anders als der Rest in diesem Forum. Daher habe ich die Hoffnung, dass du mir, anders als der Rest in diesem Forum, mit meinem Ansinnen helfen kannst. Bitte enttäusche mich nicht. Du bist meine letzte Hoffnung. Herzliche Grüße

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