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Diskutiere im Thema Mutter füllt Fragebogen falsch aus im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 31

    Mutter füllt Fragebogen falsch aus

    Der Eltern Fragebogen zur Diagnostik wurde von meiner Mutter absichtlich nicht "richtig" ausgefüllt. Weil sie sich angegriffen fühlt in irgendeiner Art und Weise. Doch in Gesprächen der letzten Monate hat Sie die betreffenden Dinge anders geschildert.

    Nun habe ich etwas bammel davor davor dass dieser Fragebogen die Diagnostik beeinflusst.

  2. #2
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.455

    AW: Mutter füllt Fragebogen falsch aus

    Da würde ich bei der Fachperson es so erklären wie du es hier machst... Sie kennen sicher solche Möglichkeiten!

  3. #3
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.731

    AW: Mutter füllt Fragebogen falsch aus

    Ein Fragebogen, der bewusst von der eigenen Meinung abweicht, ist wertlos. Dann heftest du den Bogen eben irgendwo ab, aber gibst ihn natürlich nicht den Ärzten.

    Du bist Anfang 40? Wer nötigt dich da zu einem Fragebogen von deiner Mutter? Ich hatte meine Diagnostik mit 37, da war mein Auszug 16 Jahre her und ich hatte nun wirklich keine Lust, meiner damals 70-jährigen Mutter zu erzählen, dass ich zu einem Psychiater gehe.

  4. #4
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht
    Forum-Beiträge: 138

    AW: Mutter füllt Fragebogen falsch aus

    Naja, ich hab zwar noch keine Diagnostik gemacht, aber habe durchaus schon gelesen, dass Eltern zum Verhalten in der Kindheit befragt werden.

    Einfach weil die Symptome ja schon seit Kindheit an bestanden haben müssen, um die Diagnose ADHS zu rechtfertigen. Es gibt verschiedene Wege das zu tun, mit Zeugnissen oder eben mit Elternbefragungen.

    Zur Ausgangsfrage: schwierig. Ich würde den Fragebogen wohl abgeben, aber die Umstände genau schildern, vor allem die gekränkten Gefühle der Mutter. Auch weil ADHS ja vererbt wird und Empfindlichkeit ja durchaus zu den Symptomen zählt.

    Das kann also durchaus für Dich bzw. die Diagnose einen Punkt machen.
    Geändert von Fandorin ( 8.06.2017 um 20:22 Uhr)

  5. #5
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: Mutter füllt Fragebogen falsch aus

    Ich würde den Elternfragebogen auch ad acta legen und dem Arzt nur erklären, weshalb dieser Fragebogen für dich wertlos ist. Das wird die Diagnostik nicht maßgeblich beeinträchtigen, die Angaben wären lediglich ein Anhaltspunkt gewesen, wenn sie denn korrekt wären.

    Dass die Eltern gerade bei Spätdiagnostizierten keine Hilfe sind, kommt immer wieder vor ... es hat dann oft mit Ängsten und Schuldgefühlen der Eltern zu tun, vielleicht auch mit einer generellen Verweigerung (weil ADHS gibt es ja gar nicht ...).
    Oder die Eltern leben vielleicht sogar nicht mehr - dann fallen die Informationen ja so oder so weg.

    Deinen Bammel kannst du wirklich beruhigen - deine Unsicherheit wird der Diagnostiker (wenn er/sie gut ist) verstehen und dir den Stellenwert dieses Fragebogens bestimmt erklären. Ggf hakst du da dann nochmal nach.

    LG, habit

  6. #6
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 84

    AW: Mutter füllt Fragebogen falsch aus

    Kann mich den Vorrednern nur anschließen.

    Meine Mutter wurde zwar nicht selbst befragt, aber ich habe sie (was dann sogar im Sinne des Arztes war, wie sich dann herausgestellt hatte bei der Evaluierung) aus eigenen Beweggründen gefragt bei ein paar Punkten, wo ich mich nicht mehr gut erinnern konnte.

    Sie verneinte auch jedes von der Norm abweichende Verhalten vor mir, mir der Begründung, sie wolle keine kranken Kinder (im Sinne von, nicht Schuld dran sein) und überhaupt ist der Test sowieso doof

    Habe das dem Psychiater genauso gesagt und er konnte die Diagnose mit allen anderen Parametern dennoch fixieren.

  7. #7
    Iam


    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 215

    AW: Mutter füllt Fragebogen falsch aus

    Ich gab zu der Diagnostik einfach meine Familie im kompletten befragt. Bei einer Familienfeier. Da hab ich einfach an ein paar Situationen erinnert von früher und schon haben alle fleißig drauf los geplappert.

    Damit ließ sich dann der Fragebogen besser ausfüllen, als mit meinem Papa, da meine Mama ja leider nicht mehr da ist. Sie hätte es aber auch negiert. Weil das ja nicht sein kann.

  8. #8
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.731

    AW: Mutter füllt Fragebogen falsch aus

    Ja sicher kann das hilfreich sein. Aber je länger die Kindheit her ist und je mehr man sich abgenabelt hat, desto schwieriger wird das.

    Einerseits weil die Erinnerungen lückenhaft werden und ältere Eltern eher dazu neigen vergangene Zeiten zu verklären. Wozu sie auch ein Recht haben übrigens.

    Und andererseits weil man als Erwachsener auch sein eigenes Leben hat. Da will man nicht konfliktbeladene Erinnerungen aufwärmen oder die alten Eltern einweihen müssen.

    Ich gab zu der Diagnostik einfach meine Familie im kompletten befragt. Bei einer Familienfeier. Da hab ich einfach an ein paar Situationen erinnert von früher und schon haben alle fleißig drauf los geplappert. https://adhs-chaoten.net/images/smilies/012.gif
    Gut, wenn man gar nichts von einer psychiatrischen Untersuchung sagt (!) und nur damit anfängt, wisst ihr noch wie tollpatschig ich als Kind war, okay, das kann man sicher machen.

    Aber so richtig alte Wunden aufreißen, gerade bei einer Familienfeier...



    https://adhs-chaoten.net/images/smilies/041.gif

  9. #9
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 998

    AW: Mutter füllt Fragebogen falsch aus

    antiThug schreibt:
    Der Eltern Fragebogen zur Diagnostik wurde von meiner Mutter absichtlich nicht "richtig" ausgefüllt. Weil sie sich angegriffen fühlt in irgendeiner Art und Weise. Doch in Gesprächen der letzten Monate hat Sie die betreffenden Dinge anders geschildert.

    Nun habe ich etwas bammel davor davor dass dieser Fragebogen die Diagnostik beeinflusst.
    Ich kenne das was Du meinst. Welche Mutter möchte sich schon eingestehen, dass sie Fehler begangen hat?
    Ich habe meine Mutter über alles geliebt (wurde mir erst klar als sie verstorben war), so wie sie mich wohl über alles geliebt hat. Gesprochen haben wir aber nie darüber. Dennoch wollte sie niemals etwas davon wissen, dass sie Fehler gemacht hat, die mein Leben negativ beeinflusst haben. Ich gebe ihr aber keinerlei Schuld an etwas, da sie immer versucht hat mit bescheidenen Mitteln die Familie durchzubringen.

    Trotz wenig Geld usw. hatten wir immer ein anständiges Heim, genug zu Essen usw..
    Leider konnte sie einen aber niemals fördern, so dass meine Problematik sich um ein tausentel vervielfältigt hat. Wer hat Schuld? Meine Mutter die in ihrer Einfachheit versucht hat alles in Ordnung zu bringen....oder die Gesellschaft die alle Regeln aufstellt, aber es egal ist ob man sie erfüllen kann oder nicht. Oder sind es die Blödmänner die der Meinung sind, dass man für sein Leben selbst verantwortlich ist, selbst wenn man noch ein Kind ist
    Geändert von spacetime ( 8.06.2017 um 22:18 Uhr)

  10. #10
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 348

    AW: Mutter füllt Fragebogen falsch aus

    4.Kl.konzert schreibt:
    Ja sicher kann das hilfreich sein. Aber je länger die Kindheit her ist und je mehr man sich abgenabelt hat, desto schwieriger wird das.

    Einerseits weil die Erinnerungen lückenhaft werden und ältere Eltern eher dazu neigen vergangene Zeiten zu verklären. Wozu sie auch ein Recht haben übrigens.


    https://adhs-chaoten.net/images/smilies/041.gif
    Nein, dazu haben sie nicht einfach so ein "Recht". Vor allem nicht, wenn sie mit diesen Verklärungen die Diagnose eines Familienmitgliedes beeinflussen oder der Person auch damit schaden.

    Ich finde es nach wie vor eine Unverschämtheit und ein Unding, dass bei Erwachsenen die Einschätzung der Eltern verlangt wird. Da müssen andere Wege gefunden werden, die den Betroffenen unabhängig machen von der Beurteilung anderer.

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