Hallo Amylein,

das tut mir Leid, dass du dir sowas doofes gefallen lassen musstest - kenne ich nur zu gut!

Ich bin schon einige Jahre aus anderen Gründen bei einer sehr guten Verhaltenstherapeutin (sehr gut, für meine anderen 'Baustellen', also kompetent!) und das beinhaltet natrülich auch Coaching zum Teil, da ich ja meinen Alltag hinbekommen soll.

Von ADHS habe ich nie gesprochen, bzw nur einmal und da meinste sie sofort, dafür müsse ich zu einem entsprechenden Psychiater gehen!
Als ich davor meine Konzentrationsschwierigkeiten ansprach hat sie mir auch oft einfach beim Planen geholfen, und ich konnte täglich quasi Rückmelden ob oder weiviel davon ich geschafft habe...aber das hilft natürlich nicht viel.

Letztenendes habe ich auch zu hören bekommen "Das verstehe ich nicht Frau X., wenn Sie sich einfach hinsetzen vor ihre Bücher, dann müssen Sie doch lernen..wie können Sie denn nach so vielen Stunden dann nicht gelernt haben? Das kann ich mir nicht vorstellen..."
Sie meinte es nicht böse, aber naja...von ADHS hatte sie eben keine Ahnung.

In meinem familiären Umfeld habe ich nur meiner Mutter von meinem Besuch beim Psychiater wegen Vermutung auf AHDS erzählt (da ich ihre Meinung und Erinnerung an meine Kindheit haben wollte für die Austestung beim Psychiater) und die fand das alles natürlich auch völlig bescheuert und ich wäre nur faul....Also so in etwa.

Kann die nur raten dir einen Psychiater! zu suchen, der spezialisiert ist. In Österreich sind die Psychotherapeuten soweit ich weiß gar nicht dazu befugt die typischen ADHS Medikamente auszustellen (zumindest meine war es nicht, obwohl sie med. Dr. ist und mir Fluoxetin etc sehr wohl geben durfte)

Hab bei meinem Psychiater dann damals von mir aus gar nix gesagt von meinem Verdacht, aus Angst dass er mich auch nur belächelt - der Vorschlag auf ADHS zu testen kam dann gllücklicherweise aber von ihm selbst.

Also auf zu nem anderen Arzt....