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Diskutiere im Thema Diagnose - Ein Teufelskreis im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 19

    Diagnose - Ein Teufelskreis

    Ich bin seit 3 Jahren bei einem Facharzt in Behandlung, welcher äußerst kompetent in seinem Bereich ist.

    Er hat eine chronische Angststörung diagnostiziert, und eine Erschöpfungsdepression.

    Nun ist es so, dass ich mit dieser Diagnose, und der daraus resultierende Medikation, nicht 100% zufrieden bin.

    Ich nehme 75 - 150mg Venlafaxin täglich. Dadurch haben sich die meisten Symptome aufgelöst.

    Nun war ich heute in ner Ambulanz im Krankenhaus (AKH) und habe mitbekommen,

    das sich Ärzte nicht, in die Angelegenheit von anderen Ärzten, einmischen. => soll heißen, der Arzt heute sagte mir, dass Venlafaxin passt, da es der Standard ist und er sich nicht in eine bereits bestehende Behandlung einmische wolle.

    Aber über meine noch nicht gelösten Symtome wurde hinweggesehen.

    Ich habe in einem Monat einen Termin bei einem anderen Facharzt. Soll ich dort einfach sagen, ich bekam Ritalin und Venlafaxin? (auf Selbstversuch)
    , weil ich sowieso weiß, dass der dortige Arzt mir wieder keine andere Medikation verordnen wird, würde ich meine tatsächliche Medikation schildern.

  2. #2
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.659

    AW: Diagnose - Ein Teufelskreis

    Lieber Sandmann,

    du hattest, wenn ich es richtig lese, einen Arzt der AD(H)S für eine Mode hält. Er hat dich zu einer Psychologin geschickt, die verschiedene Tests gemacht hat und danach AD(H)S negiert hat. Aber eine Spezialisierung für ADHS hat sie nicht, und Fragen zur Symptomatik und zur Kindheit hat sie nicht gestellt, also würde ich die Negativdiagnose durchaus mit einem Fragezeichen versehen.

    D. h. ich sage nicht, du hast ADHS (Klammern lasse ich jetzt mal weg), sondern du weißt es jedenfalls durch die bisherigen Diagnostiken nicht ob und ob nicht.

    Nun hast du einen Termin bei einem anderen Facharzt, schreibst du. Ist der denn als ADHS-Spezialist bekannt?

    Wieso meinst du, ein anderer Arzt würde dir keine anderen Medikamente verordnen? Deshalb wechselst du doch, weil du eine korrekte Diagnose und ggf. eine andere Medikation haben willst.

  3. #3
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 19

    AW: Diagnose - Ein Teufelskreis

    Was ich mitbekommen habe, stellen Ärzte andere Ärzte, und deren Diagnose und Medikation, nicht in Frage.

    War heute nicht meine erste Erfahrungen.

    In Wien gibt es wenige Spezialisten. Dort hat man dann mindestens 4 Monate Wartezeit.

    Deswegen war meine Vorstellung, es selbst zu versuchen.

  4. #4
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 115

    AW: Diagnose - Ein Teufelskreis

    Die Idee, einem Arzt zu sagen, man hätte eine Medikation die man eigentlich gar nicht hat halte ich für gefährlich.

    Und das Ärzte Diagnosen "grundsätzlich" nicht in Frage stellen halte ich auch für ein Gerücht, aber vielleicht wollte dich der Arzt auch nicht verunsichern, da du ja durchaus von der bisherigen Behandlung profitiert hast?

    Beim nächsten mal vielleicht mal direkt ansprechen, dass du eben nicht zufrieden bist und das Gefühl hast, die Medikation sei nicht ausreichend.

    Aber davor sollte ja mal eine ausführliche Diagnostik stehen, hast du die denn gemacht?

  5. #5
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Diagnose - Ein Teufelskreis

    Ich finde gerade in der Psychiatrie werden die Diagnosen von Arzt zu Arzt immer wieder neu überprüft u ggf ergänzt oder verändert. Trotzdem du vielleicht ADHS hast, kann ja trotzdem eine Depression vorliegen, wenn dir Venlafaxin da gut hilft und du es verträgst ist es doch sehr gut, und das sollte man auch nicht ändern. Die anderen Symptome können von etwas anderem herrühren, sie können auch trotz Medikation von der Depression kommen, nicht alles ist mit Medikamenten weg zu bekommen.

    Mir scheint als sei keine Diagnostik angedacht gewesen. Warst du mit Termin da? Was hast du denn gesagt wieso du da bist? Ich glaube du gehst da etwas falsch an die Sache ran. Bevor überhaupt an andere Medikamente etc gedacht werden kann, muss eine ausführliche Diagnostik erfolgen, und das geht nicht so zwischen Tür und Angel. Deswegen sind eben die Termine auch mit Wartezeiten verbunden.

    Eine Verschreibung von Betäubungsmitteln kann nur mit entsprechender Diagnose stattfinden, wenn du keine vorweisen kannst durch eine Schreiben oder die Schweigepflichtsentbindung vorheriger Ärzte, wird man so oder so eine Diagnostik erneut machen. Indem du versuchst durch flunkern an Betäubungsmittel zu kommen versaust du dir nur selbst den weiteren Weg. Ausserdem ist MPH bei Depressionen u.U. auch nicht ohne, keiner weiss ohne Diagnostik woher deine weiteren Probleme kommen, und damit auch nicht, ob MPH ggf sogar extrem kontraproduktiv ist.

  6. #6
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 1.628

    AW: Diagnose - Ein Teufelskreis

    Ich habe es bisher auch andersrum erfahren,nämlich dass eine Diagnose von einem neuen Psychiater/Psychologen erstmal un Frage gestellt und überprüft wird.

  7. #7
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADS / ADHS
    Forum-Beiträge: 1.246

    AW: Diagnose - Ein Teufelskreis

    Um endgültige Gewissheit zu bekommen, kannst du nur bei einem Arzt, am Besten einem der auf ADHS spezialisiert ist, eine Diagnostik durchlaufen. Was da alles genau dazugehört,
    kannst du hier im Forum nachlesen. Weiß im Moment nicht genau, wo es steht.

  8. #8
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 19

    AW: Diagnose - Ein Teufelskreis

    Sehe es ein, dass es für die Diagnose am besten ist, einen Spezialisten zu rate zu ziehen.

    Es geht mir nur um die Zwischenzeit, diese (mindestens) 4 Monate, wo sich einfach nichts ändern wird.

    Ehrlich gesagt, diese Spruch "wenn mein Kollege das gemeint hat/verordnet hat passt das auch" habe ich schon ein paar mal gehört.

    Als meine KK einmal das Rezept für Modafinil nicht bewilligt hat, da vom Allgemeinen Arzt verschrieben, ging ich zu (irgendeinem) Facharzt, der mir es verschrieben hat, da mein alter Arzt es ebenfalls verschrieben hat (hatte die alte Packung mit).

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