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Diskutiere im Thema Verschiedene Diagnosestufen? Abschwächungen?! im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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  1. #1
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 146

    Verschiedene Diagnosestufen? Abschwächungen?!

    Hallo,

    nun halte ich meine Schriftliche Diagnose in den Händen und möchte zwei Sätze, die mich Verunsichern, Sinngemäß wiedergeben.

    1: Der Patient hat im Konzentrationstest Teil ( PC überprüfung ) nur leicht unterdurschnittlich abgeschlossen, dies ist allerdings kein Diagnose Ausschluss, da viele ADHS betroffene diesen Teil wie eine Prüfung angehen und dadurch konzentrierter sind.

    2: Wir empfehlen einen Medikationsverscuh mit einem Stimulanz ( z.b MPH )

    Die Diagnose wurde mir dann später abschließend geben, bedeutet der zweite Satz sowas wie " der Patient hat ADHS in einer abgeschwächten Form und desshalb kann man einen Medikationsversuch versuchen, zwingend notwendig ist er aber nicht?!

    Würde mich wunder, da ich den PC Test wirklich ganz okay abgeschlossen habe, dieser war für mich aber wirklich wie eine Prüfung.

  2. #2
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.731

    AW: Verschiedene Diagnosestufen? Abschwächungen?!

    sporty90 schreibt:
    bedeutet der zweite Satz sowas wie " der Patient hat ADHS in einer abgeschwächten Form und desshalb kann man einen Medikationsversuch versuchen, zwingend notwendig ist er aber nicht?!
    Nein, so verstehe ich es nicht. Da steht, dass du ADHS hast, obwohl das Testergebnis nicht schlecht ist. Und die Medikation wird empfohlen, nicht nur als Option in den Raum gestellt. Von abgeschwächt steht da nichts!!

    Ein Konzentrationstest ist nur ein schwacher Indikator für ADHS ja oder nein. Entscheidend sind die geschilderten Probleme im Alltag.

    Zwingend notwendig, in dem Sinne von, ansonsten ist der Patient morgen tot, sind ADHS-Medikamente natürlich fast nie. Aber die Lebensqualität, und auch die Lebenserwartung auf lange Sicht (denk nur an die Unfallwahrscheinlichkeit oder die Entwicklung von Depressionen und drohende Partner- und Stellenverluste), beeinflussen sie schon.

  3. #3
    Lui


    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 11

    AW: Verschiedene Diagnosestufen? Abschwächungen?!

    Hallo sporty90,
    soweit ich mich an mein Diagnoseverfahren erinnern kann, beinhaltete das mehrere Komplexe und nur einer davon war der K-Test. In der Auswertung kam man dann zu der Einschätzung einer ADHS mit schwerer Ausprägung, also bei mir. Bei meiner Tochter dagegen stand in der Diagnose ADHS mit schwacher Ausprägung. Aber in beiden Fälle wurde die Empfehlung für eine medikamentöse Therapie empfohlen. Also mach dir da keine Sorgen. Es ist ja auch nur eine Empfehlung. Schlussendlich entscheidest du gemeinsam mit dem Psychiater wie es weitergeht und was bei Dir am besten wirkt und die wenigsten oder besser keine Nebenwirkungen hat und das muss nicht immer Medikinet sein.
    Viel Glück in der Therapie

    Lui

    PS: Ich komme mit Medikinet gut zurecht.

  4. #4
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 13

    AW: Verschiedene Diagnosestufen? Abschwächungen?!

    Hallo.

    Die Wortwahl im zweiten Satz hat eher was mit der Form von Arztbriefen zu tun. "Wir empfehlen..." ist da eher Ausdruck von Höflichkeit. Egal wie ausgeprägt die Symptomatik auch ist, es gibt keine absolute Sicherheit, dass MPH wirklich hilft. Deshalb ist die Behandlung immer erstmal ein Versuch.
    Schlussendlich gibt die Diagnosesysteme icd und dsm. Hier sind alle möglichen Diagnosen aufgelistet und verschlüsselt. Bei ADHS gibt es weitere Differenzierungen in Subtypen. Aber leicht, mittel oder schwer wie bei der Depression z.B. gibt es beim ADHS nicht. Zumindest nichts einheitliches.

  5. #5
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 47

    AW: Verschiedene Diagnosestufen? Abschwächungen?!

    Bei stand auch so etwas wie "Verdacht auf ADHS liegt nahe" verbunden mit der Aussage "Ich kann mir gut vorstellen, daß sie von einer Medikation profitieren könnten"

    Ich meine von solchen eher etwas vorsichtigeren Äußerungen hier auch schon öfter gelesen zu haben.

    Kann es vielleicht sein, daß die Formulierungen einer Diagnose bei ADHS oftmals eher vorsichtig sind, weil es eine relativ große Diagnoseunsicherheit gibt, die Diagnose eine Ausschlußdiagnose ist und darüber hinaus oft noch Komorbiditäten vorhanden sind, die sich in den Symptomen überschneiden können?

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