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Diskutiere im Thema falsche Disgnose beim Testen auf ADHS im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #21
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: falsche Disgnose beim Testen auf ADHS

    Ich finde es ist schon viel viel besser geworden. Man darf auch nicht vergessen, das ADHS im Erwachsenenalter absolut überproportional zu andren psychiatrischen Erkrankungen von Patienten selbst vermutet wird. Die Differenz von Patientendiagnose und Facharztdiagnose ist daher natürlich auch höher als bei anderen Erkrankungen. In der Ambulanz wo ich war, eine reine ADHS Ambulanz, haben ca 60% nicht die Diagnose erhalten. Da lag es aber garantiert nicht daran, das man ADHS für eine Modeerscheinung hält. Warum sollte es bei Ärzten die nicht nur ADHS behandeln anders sein? Und sicherlich gibt es auch nicht weniger falsch positive Diagnosen als bei andren psychiatrischen Erkrankungen.

  2. #22
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 207

    AW: falsche Disgnose beim Testen auf ADHS

    Sicherlich erstmal vernünftig, darauf hinzuweisen, dass es in Deutschland schon deutlich besser geworden ist.

    Die Meinung, dass im ambulanten Bereich es häufiger so sein soll, dass ADS vom Patienten sehr oft vermutet wird, was dann im Nachhinein allerdings überhaupt nicht der Fall ist, habe ich auch schon gehört.
    Hmm, mehr Informationen zu diesem Sachverhalt (also im ambulanten Bereich), würden mich schon sehr interessieren- wenn du da mehr Infos hast, gerne.

    So, aber damit die Diskussion jetzt nicht zu langweilig wird, kommt natürlich gleich Kontra:

    Im stationären Bereich (von dem ich mir anmaße, ihn ein wenig beurteilen zu können) gehe ich leider immer noch von dem Punkt aus, dass ADS/ADHS zu häufig nicht gesehen/beachtet/behandelt wird etc.- dass es alles nur eine in Frage der Zeit ist, bis sich da richtig was verändert, das mag sein....
    (Mag auch sein, dass insbesondere in bestimmten Teilen Süddeutschlands das Ganze schon etwas anders ist, als es bei mir in Norddeutschland der Fall ist)

    viele Grüße
    Geändert von Howard ( 3.03.2017 um 16:39 Uhr)

  3. #23
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: falsche Disgnose beim Testen auf ADHS

    Im ambulanten Bereich habe ich auch nur das, was ich von meinem Arzt, seinen Kollegen und meiner Thera gehört habe.
    Ja, im stationären Bereich ist es glaube ich wirklich eher weniger präsent, allerdings ist der stationäre Bereich, abgesehen von Kur und Reha, ja auch eher für Akutfälle( ausserhalb einer speziellen ADHS Station, die ja auch keine Akutfälle nimmt).
    ADHS ist kein Akutfall, und eine komorbide ADHS spielt eigentlich während eines akuten Falles auch keine Rolle. Ich verstehe, das es natürlich besser wäre, wenn man schon vor Ort ist, auch eine komplette Diagnostik zu machen, ich verstehe aber auch, das die Zeit im stationären Bereich ja nicht unendlich ist, und der akute Grund und dessen Stabilisierung da erstmal wichtiger ist. Schwieriger Konflikt finde ich.

  4. #24
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 207

    AW: falsche Disgnose beim Testen auf ADHS

    Das meiste davon kann ich unterschreiben,
    Doch finden auch schon Therapien in Psychiatrien statt- es bleibt natürlich Sache der Auslegung: wenn bei Entlassung fast immer ambulante Therapie empfohlen wird, ob es sich nicht streng genommen dann um therapeutische Ansätze handelt.

    Wo allerdings ein Problem sein könnte ist doch: wenn ausführliche Diagnsotik in einer Psychiatrie statgefunden hat und die Diagnosen zB Borderline + Depression lauten (und eben ADHS nicht gesehen wurde!), könnte doch sein, dass die Diagnosen (insbesondere Borderline!) immer weiter also an andere Behandlunngsorte (Ambulanzen, Reha, psychosoamtik etc) weitergegeben werden und auch so übernommen werden!
    Man kann dann nur hoffen, dass die Diagnose einfach irgendwann mal hinterfragt wird oder das jemand mal auf die Idee kommt zustätzlich nach ADHS zu schauen.

    schönen Gruß

  5. #25
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: falsche Disgnose beim Testen auf ADHS

    Ja, ist eben wirklich schwierig. Wobei ich persönlich wirklich bisher nur einen Facharzt hatte, der einfach nur die Diagnosen übernommen hat, die meistens haben selbst noch mal alles getestet, auch die Theras.

  6. #26
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 19

    AW: falsche Disgnose beim Testen auf ADHS

    Ich möchte nochmals den aktuellen Stand liefern.

    Diagnostiziert wurde von ihr eine Erschöpfungsdepression und Angststörung.
    Den Befund habe ich mir vom Facharzt aushändigen lassen.

    Ich gehe nächste Woche aber noch in die Ambulant im Krankenhaus, da mir die Kasse plötzlich die Medis nicht mehr genehmigt.

    Nehme momentan 75mg Venlafaxin und bei bedarf 100mg Modafinil. Da ich stetig Müde bin.
    Das Modafinil wird mir nicht mehr genehmigt, da es nur bei bestimmten Krankheiten anwendbar ist.

    War auch schon auf 150mg Venlafaxin. Bringt nur leider nicht mehr als 75mg.

    Die Verworrenheit bleibt, aber die Depression ist zumindest zum Großteil gemildert.

  7. #27
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 115

    AW: falsche Disgnose beim Testen auf ADHS

    Naja Modafinil ist halt hauptsächlich ein Stimulans gegen Narkolepsie, das was du bisher beschrieben hast klingt halt so gar nicht danach.
    Kann auch mit diversen anderem Tabletten komisch interagieren und als Stimulanz wenn du eine diagnostizierte Angststörung hast (siehst du das selbst denn auch so?) wäre es auch eher nicht angesagt.

    Wenn die Depression gebessert ist sollte sich das mit der Müdigkeit vielleicht auch langsamer bessern. Ich würde ja Lichttherapie ausprobieren (morgens 30min vor eine >10.000 Lux Lampe setzen) wenn du das irgendwie hinkriegst, das reguliert bei manchen Leuten den Melatoninhaushalt der unseren Schlaf-Wach-Rhythmus mit steuert ganz ordentlich.

  8. #28
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 19

    AW: falsche Disgnose beim Testen auf ADHS

    Ich war heute persönlich bei der Krankenkasse beim Chefarzt. Wie du gesagt hast, Modafinil wird nur bei Narkolepsie bewilligt.

    Ist nur das einzige was bis jetzt etwas geholfen hat. Deswegen heute ne Packung geholt, privat leider aber kaum leistbar.

    Ich wollte mir im Krankenhaus in der Ambulanz einen Termin ausmachen. Leider benötigen die wieder einer Überweisung vom Facharzt.
    Also nun wieder zum Facharzt eine Überweisung holen und dann ins Krankenhaus latschen.

    Selbst wenn es nicht ADS sein sollte, bin ich mit der momentanen Medikation nicht glücklich.
    Was mich besonders bedrückt ist dieses chaotische und antriebslose Gefühl mit einem schlechten Gedächtnis (was mich beruflich auch belastet).
    Am we habe ich von Freitag auf Samstag 15h gepennt.

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