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Diskutiere im Thema Fehldiagnosen Welche gibt es bei Adhs? Komorbiditäten? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #11
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 223

    AW: Fehldiagnosen Welche gibt es bei Adhs? Komorbiditäten?

    Stefanie8464 schreibt:
    Welche Unterschiede gibt es bei Adhs und Borderline? Ist die Verpeiltheit(also dass man Dinge vergisst, obwohl man gerade noch daran gedacht hat) auch bei Borderline so?
    Da würde ich mal spontan behaupten, dass das eher für ADHS spricht. Aber vielleicht weiß es ja jemand genauer?

  2. #12
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 158

    AW: Fehldiagnosen Welche gibt es bei Adhs? Komorbiditäten?

    Gehört Asperger auch dazu? Ich habe ein Buch, da steht drin, dass man beides haben kann. Die Frage wäre dann noch, welches als erstes da war. Gibt es dazu auch Statistiken?

  3. #13
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 223

    AW: Fehldiagnosen Welche gibt es bei Adhs? Komorbiditäten?

    Man kann beides haben. Und beides ist erblich, wodurch sich die Frage, was zuerst da war, erübrigt.

  4. #14
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 27

    AW: Fehldiagnosen Welche gibt es bei Adhs? Komorbiditäten?

    Bei beiden handelt es sich um sehr komplexe Störungen. Wenn man bestimmte Probleme hat und bestimmte Symptome in ausreichender Form und ausreichend lange erfüllt nennt man es z.B. ADHS.
    Es spielt aber nicht die aller größte Rolle wie man bestimmte Symptomcluster nennt. Man könnte sie auch a und b nennen.
    Wenn du Fußball spielst muss man ja auch gucken was du gut kannst und was nicht so gut. Man guckt auf diese Fähigkeiten um zu beurteilen was für eine Spielerin du bist. Niemand würde sagen: "Ah, du spielst in Mannschaft X also spielst du also genau so und so"
    Dass man so gerne so eine Vorgabe hätte wie und wer man denn nun ist passt zur Symptomatik beider Störungen.

  5. #15
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 27

    AW: Fehldiagnosen Welche gibt es bei Adhs? Komorbiditäten?

    Ich habe die Diagnose-Kriterien aus dem ICD 10 und dem DSM 5. Kann die jetzt nur schlecht fotografieren und hier rein stellen. Das wäre rechtlich nicht drin. Muss mal gucken ob ich nachher ein paar wichtige Punkte zusammenfassen kann.

  6. #16
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 27

    AW: Fehldiagnosen Welche gibt es bei Adhs? Komorbiditäten?

    Verstehst du was ich meine mit Symptomclustern?
    Meine Persönlichkeit ist bewegt sich sozusagen in einem Bereich, in dem man eine ADHS Diagnose stellen kann. Der Bereich ist aber keine bestimmte Persönlichkeit. Ich bin nicht einfach ADHS. Ich bin weiter ich und du bist weiter du.

  7. #17
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 27

    AW: Fehldiagnosen Welche gibt es bei Adhs? Komorbiditäten?

    Soweit ich mich erinnern kann gehören zu den Top-"fehldiagnosen" wenn jemand ADHS hat. Das muss nicht auf dich passen.
    -Bei Frauen auf jeden Fall Borderline
    -Bei beiden Geschlechtern Depression.. die häufig als komorbide Störung auftritt
    -Bipolare Störung.. die kann man für sich selber relativ leicht ausschließen, wenn man nicht diese extremen Hochs und Tiefs hat
    -Störung mit oppositionellem Trotzverhalten. Kann aber ebenso auch komorbide Störung sein.
    -Störungen aus dem Autismusspektrum

    Wissen die Leute , die jetzt mit der Diagnose zu tun haben von der Diagnose aus der Kindheit? Hast du ein Diagnoseverfahren für adhs durchlaufen?
    Geändert von fairkackt (30.11.2016 um 16:20 Uhr)

  8. #18
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 158

    AW: Fehldiagnosen Welche gibt es bei Adhs? Komorbiditäten?

    Also so weit ich weiss, gehört Hyperkinetisches Syndrom zu Adhs. Dann ja. Es wurden als ich 15 war Fragebögen an meine Eltern verteilt. Dort kam auch Asperger Syndrom raus und später dann atypischer Autismus. Dann später Borderline, Depression, Posttraumatische Belastungsstörung... Keiner sprach mehr von meinem ersten Diagnosen. Bald gehe ich in eine Klinik, wo ich vielleicht auch auf Adhs getestet werde. Wenn ich bei etwas falsch liege, darf mich gerne jemand berichtigen.

    Ob sie das wissen weiss ich leider nicht. Damals wussten sie es noch, bis ich aufhörte die Arztberichte mitzunehmen. Ich war in vielen Kliniken und Heimen. Ich habe sie zwar noch aber das wäre eine gute Idee.
    Für mich ist das leider schon ziemlich normal mit Klinikaufenthalten. In der Jugend war es bei mir am Schlimmsten. Wobei ich jetzt auch noch nicht so weit bin. Ich brauche nochmal einen Klinikaufenthalten. Aber ambulant. Ich habe auch ein schlechtes Gewissen gegenüber der Krankenkasse.
    Geändert von Stefanie8464 (30.11.2016 um 23:21 Uhr)

  9. #19
    Lebenskünstler

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.212

    AW: Fehldiagnosen Welche gibt es bei Adhs? Komorbiditäten?

    Klitzekleine Ergänzung:

    Oppositionelles Verhalten mit Aggressionen und anderen Verhaltensauffälligkeiten muss nicht komorbid sein!

    Bei den allermeisten tatsächlich auffälligen ADHS'lern mit starkem impulsiven Anteil (Achtung! Nicht und schon gar nicht zwingend Hyperaktivität,"nur" Impulsivität!) gehört das schlicht dazu.

    Man neigt mittlerweile-zwecks und/oder im Zuge der "Abschwächung" der Kernsymptomatik,bzw. Anpassung an unauffälligere Biographien-alles mögliche,was ursprünglich und eigentlich zur ADHS gehört,als separate und damit eben nicht zwingend vorhandene (Neben/Folge-)Störung zu bezeichnen.

    U.a. eben auffälliges Sozialverhalten,motorische Störungen-ob nun fein-oder grobmotorisch...etcppchen...

    Man pflückt das Gesamtbild quasi erstmal ordentlich auseinander,damit's auch recht hübsch unübersichtlich wird.


    Nachtrag:

    Yep. H(yper)K(inetisches)S(yndrom) war früher mal die Bezeichnung für ADHS! Das war auch meine Kindheitsdiagnose. Ein rein oder vorwiegend unaufmerksamer ADS'ler passt natürlich in diese "Schublade" nicht rein,weil da eben viel Gewicht auf Motorik,Aktivität etc. gelegt wird. Deshalb gibt's für diese noch einen anderen Diagnoseschlüssel.

    Auf Deine Beschreibung passt HKS aber-imho-recht gut. Und definitiv besser als eine PS.Weil:

    Persönlichkeitsstörungen brechen erst im Laufe des Lebens-gewöhnlich irgendwann in der Pubertät oder dem jungen Erwachsenenalter-mal aus,während man meist davon ausgeht (streng genommen WEIß das ja noch keiner so genau),dass das bei ADHS anders ist.

    Man ist quasi "vom Mutterleib an n bisschen freakig"!
    Geändert von luftkopf33 (30.11.2016 um 23:48 Uhr) Grund: irgendwie krieg ich's nicht besser hin. hoffe,es geht einigermaßen mit dem Verständnis.

  10. #20
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 158

    AW: Fehldiagnosen Welche gibt es bei Adhs? Komorbiditäten?

    Hallo Luftkopf33,
    Darf ich fragen, auf was sich dein letzter Satz mit der Frage bezieht?
    Lg

    Deine letzte Aussage trifft genau auch auf mich zu. Ich war in einem extra Kindergarten. Ich habe nach außen betrachtet meine Mama und meine Lehrer anscheinend als Gegner gesehen. Ich war sehr auffällig in der Schule. Nur steht davon nichts in den Zeugnissen. Aber meine Lehrerin erinnert sich heute noch an Auseinandersetzungen. Ich nicht mehr. Das passt ja irgendwie nicht zu Autismus. Autisten haben ein gutes Gedächtnis wie ich gelesen habe. Gibt es dann überhaupt noch Hoffnung, dass man normal leben kann?
    Geändert von Stefanie8464 (30.11.2016 um 23:37 Uhr)

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