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Diskutiere im Thema Wieso so viele ADHS Diagnosen? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 42

    Wieso so viele ADHS Diagnosen?

    Hey haben die ADHS Diagnosen in den letzten 5 Jahren so stark zugenommen? Besonders bei den erwachsenen?
    Ich finds etwas seltsam nicht das ich dagegen bin nur bei erwachsenen ab 30+ hmm ist etwas seltsam wenn man sich die Statistiken anschaut haben viele haben begleid Erkrankungen wie Depressionen, angstörugen, Phobien, Schlafstörungen, Ängste, schwaches ich. neulich wurde bei mein dog eine 60 Jährige auf ADHS diagnostiziert^^ freue mich auf euer feedback MFG aus Österreich

  2. #2
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADS / ADHS
    Forum-Beiträge: 1.309

    AW: Wieso so viele ADHS Diagnosen?

    Ich habe auch schon gehört, dass viele ältere die Diagnose bekommen haben. Vllt. liegt es daran, dass diese Menschen erst spät an den richtigen
    Facharzt geraten sind oder diesen erst sehr spät aufgesucht haben.
    LG Murmel

  3. #3
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 79

    AW: Wieso so viele ADHS Diagnosen?

    Hi,

    das könnte evtl. damit zusammenhängen, dass ADHS bei Erwachsenen noch nicht sooo lange anerkannt wird. Ich kämpfe ja gerade selber mit zwei Psychologen/Ärzten, die es immer noch für keine zulässige Diagnose bei Erwachsenen halten. Dazu könnte kommen, dass erst seit einigen Jahren (in DE 2012?) MPH für Erwachsene als Medikament für ADHS zugelassen ist und es damit in die Medien kam, wenn auch meist (gefühlt) eher negativ dargestellt. Aber das hat vielleicht auch den einen oder anderen wach gerüttelt sich mal zum Arzt zu heben und sich untersuchen zu lassen. Und vielleicht (ich habe die Hoffnung) setzt die Kunde langsam bei den Psychologen, Psychiatern und so durch, das ADHS nicht nur ein Kinder- und Jugendlichenproblem ist und sie erkennen darin vielleicht langsam auch die Ursachen für jahrelange, immer wiederkehrende Depressionen bei ihren Patienten.

    Das ist mein Spekulatius zum ersten Advent

  4. #4
    Gesperrt

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 92

    AW: Wieso so viele ADHS Diagnosen?

    Alan87 schreibt:
    Hey haben die ADHS Diagnosen in den letzten 5 Jahren so stark zugenommen? Besonders bei den erwachsenen?
    Ich finds etwas seltsam nicht das ich dagegen bin nur bei erwachsenen ab 30+ hmm ist etwas seltsam...
    Nicht nur ADHS hat extrem zugenommen, sondern auch Autismus, Krebs usw. Die psychologischen Krankheiten und Störungen sind heute so sehr verbreitet wie sonst nie. Auch AIDS ist eine moderne Infektion, die erst in Ende der 70er zum ersten mal diagnostiziert wurde. Das komisch bei AIDS ist, dass die Existenz bis heute nicht nachgewiesen wurde. Bei Diagnose stützt man sich nur auf Symptome die angeblich für AIDS sprechen, aber auch zugleich diese Symptome bei anderen Krankheiten typisch sind.

    Für Pharmaindustrie ist das alles ein profitables Geschäft. Hier, wie Pharmaindustrie Krankheiten ausdenkt:
    https://www.youtube.com/watch?v=YuQ21ZWCLwc
    Geändert von Tim001 (27.11.2016 um 17:33 Uhr)

  5. #5
    Ehem. Mitglied

    Gast

    AW: Wieso so viele ADHS Diagnosen?

    Tim001 schreibt:
    Nicht nur ADHS hat extrem zugenommen, sondern auch Autismus, Krebs usw. Die psychologischen Krankheiten und Störungen sind heute so sehr verbreitet wie sonst nie. Auch AIDS ist eine moderne Infektion, die erst in Ende der 70er zum ersten mal diagnostiziert wurde.
    Immer mal langsam. ADHS sowie ASS sind relativ neue Diagnosen, früher konnte man diese einfach noch nicht diagnostizieren. Krebs hingegen tritt meines Wissens nach hauptsächlich in Industrieländern auf (ob das jetzt an irgendwelchen Stoffen liegt oder an den besseren Diagnosemöglichkeiten sei mal dahingestellt). AIDS hingegen wurde erst relativ spät als eigenständige Krankheit akzeptiert. An der Stelle möchte ich auch darauf hinweisen, dass es eine Immunschwächekrankheit wie AIDS nicht nur bei Menschen gibt.

    Wir denken immer gerne, dass wir medizinisch weit fortgeschritten wären, aber ganz ehrlich, wir stehen noch immer am Anfang. Gerade die Psychologie entwickelt sich rasant weiter. Und da ist es dann auch kein Wunder, wenn "plötzlich" neue Krankheiten/Störungen diagnostiziert werden können.

    Siehe dazu auch folgende Beiträge (wenn auch zum Thema Autismus, ist allerdings auf ADHS übertragbar):


  6. #6
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 79

    AW: Wieso so viele ADHS Diagnosen?

    Tim001 schreibt:
    Auch AIDS ist eine moderne Infektion, die erst in Ende der 70er zum ersten mal diagnostiziert wurde. Das komisch bei AIDS ist, dass die Existenz bis heute nicht nachgewiesen wurde. Bei Diagnose stützt man sich nur auf Symptome die angeblich für AIDS sprechen, aber auch zugleich diese Symptome bei anderen Krankheiten typisch sind.
    Ähh, nein. Man kennt den Erreger recht gut und kennt die spezifischen Antikörper die der menschliche Organismus dagegen bildet. Daher kann Aids spezifisch nachgewiesen werden. Wie sonst sollten die Aids-Tests funktionieren? Der Virus ist aber tatsächlich modern, da er nach aktuellem Forschungsstand erst in den 1930er Jahren auf den Mensch übergesprungen ist.

    https://de.wikipedia.org/wiki/AIDS

  7. #7
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.902

    AW: Wieso so viele ADHS Diagnosen?

    Okay...
    Das da über mir kommentiere ich-besonders AIDS betreffend-jetzt lieber nicht. Will mir nicht durch Verschwörungstheorien-und Theoretiker den 1. Advent versauen lassen.

    Wichtige Punkte zu ADHS wurden schon genannt. Einen hab' ich noch.

    Es gibt eine wachsende Unsicherheit und Öffnung des Spektrums die Symptome und deren Intensität betreffend. Soll heißen,im Zweifel wird oft eben eher ADHS diagnostiziert,auch,wenn ganz harmlose oft subjektive "Beeinträchtigungen" vorliegen,die lediglich angestrebte Höchstleistungen in Form wohl dummerweise doch vorhandener persönlicher Grenzen "sabotieren"-nein,nicht jeder der studieren WILL,hat auch die entsprechende EIGNUNG!

    Auch auf Erziehungsfehler zurückzuführende Sachen wie "ich musste nie aufräumen/alleine Hausaufgaben machen und jetzt muss ich das im Studium plötzlich alleine machen" sind recht beliebt-sogar als Gründe für Unauffälligkeit im Kindesalter!!(Halloo Einschlag!!)

    Auch andere Auslöser dieser Symptome wie exzessiven Koffein-oder Medienkonsum die z.B. Unruhe,oder Neigung zum "Multitasking" nach sich ziehen, werden gern ignoriert und unter ADHS-typisch eingeordnet.

    Und dann gibt es da noch andere psychiatrische Störungen,die oft wahrscheinlicher sind.

    So verursacht die Kombination aus Depression und Angst explizit 2/3 der Symptome,die auch bei ADHS auftreten. Deshalb ist EIGENTLICH die Anamnese gerade aus der frühen Kindheit so wichtig. Und gerade hier nehmen es viele heute nicht mehr ganz so genau.Oft gedrängt von Patienten,denen eine ADHS schlicht lieber ist,als z.B. die genannten Diagnosen.

    Man lese sich nur mal manche schon akrobatisch anmutenden Erklärungsversuche hier im Forum durch,warum man denn als Kind nie auffällig war. Gern genommen:Hochbegabung. Auch diese sehr gern selbst diagnostiziert. Weil diese angeblich zur Unauffälligkeit führen könne.

    post scriptum:
    Nur um dem gleich den Hahn zuzudrehen:
    Nein,ich spreche ausdrücklich niemandem sein persönliches Leid ab!
    Geändert von luftkopf33 (27.11.2016 um 18:13 Uhr) Grund: KoNsum heißt das! Plöde Rechts-schreipung!

  8. #8
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 1.564

    AW: Wieso so viele ADHS Diagnosen?

    ADHS sowie ASS sind relativ neue Diagnosen
    Mir wäre zumindest neu, dass AD(H)S eine relativ neue Diagnose wäre

    Das Störungsbild wird nur noch nicht so lange, wie schon Vorredner sagten, bei Erwachsenen anerkannt.
    Laut meines Wissens sind sogar die Verschreibungen von MPH etc. seit 2011 stetig zurückgegangen.

    Es liegt eventuell daran, dass zur Zeit wieder viel hierüber diskutiert wird. (Warum auch immer)
    Hier kann es den Anschein erwecken, es würden mehr Diagnosen gestellt, als noch vor ein paar Jahren.

    Möglicherweise wird heute auch einfach das Störungsbild "schneller" erkannt und somit steigen die Diagnosen vermeintlich an.

    Ich will gar nicht wissen, wie viele Betroffene ohne eine Diagnose "herumspringen". ^^

    Grüße

  9. #9
    Ehem. Mitglied

    Gast

    AW: Wieso so viele ADHS Diagnosen?

    Brainman schreibt:
    Mir wäre zumindest neu, dass AD(H)S eine relativ neue Diagnose wäre
    Ende 19./Anfang 20. Jahrhunderts, oder irre ich? Ich empfinde das schon als relativ neu

  10. #10
    Gesperrt

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 92

    AW: Wieso so viele ADHS Diagnosen?

    Murmeltier schreibt:
    Ähh, nein. Man kennt den Erreger recht gut und kennt die spezifischen Antikörper die der menschliche Organismus dagegen bildet.
    AIDS ist bis heute nicht nachweisbar. Also ist AIDS überhaupt nicht "recht gut" erkennbar. Es gibt keine Antikörper, die den AIDS
    bekämpfen. Wieder aus dem Grund, weil AIDS unauffindbar ist. Laut offiziellen Aussage der Forschung, kann AIDS sich sehr gut vertecken und deswegen sieht man ihn nicht. So hat es auch mein BIO Lehrer vor einem Jahr bestätigt.

    Murmeltier schreibt:
    Wie sonst sollten die Aids-Tests funktionieren?
    https://de.wikipedia.org/wiki/AIDS
    Anhand der Immunschwäche. Welches auch bei anderen Krankheiten erscheint. Wikipedia ist auch keine sichere Quelle. Weil jeder dort reinschreiben kann was er will.

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