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Diskutiere im Thema Was unterscheidet eine ADHS-spezifische VT von einer 'Normalen'? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #11
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 34

    AW: Was unterscheidet eine ADHS-spezifische VT von einer 'Normalen'?

    Bei mir soll es eine Einzeltherapie werden.
    Es ist tatsächlich etwas erleichternd, zu wissen, dass es Anderen so ähnlich geht.
    Aber mein Leben kriege ich deswegen immer noch nicht gebacken.

    Gestern habe ich meine Tiefenpsychologische Therapie beendet.
    Jetzt kommen noch die Formalien mit der KK wegen der neuen Therapie und dann geht es hoffentlich bald los.

    Dori schreibt:
    Hej Girasole,
    Deine Bedenken sind verständlich, da Du zuvor ja schon einiges an Therapie mitgemacht hast ...

    ich habe zwar nicht bei Fr. Neuhaus eine spezifische ADHS Therapie gehabt sondern woanders und in einer Kleingruppe mit 4 Personen...
    der Unterschied zur normalen Verhaltenstherapie ist, das da das Wissen mit einfließt wie AD(H)S ler ticken... hatte auch schon andere Verhaltenstherapie, da ist vieles eher schlimmer geworden und mich vieles eher noch zusätzlich irritiert hatte, wie da therapiert wurde ...

    ...auch wurde darauf geschaut, das die Personen in der Gruppe zusammen passen, profitieren können voneinander und nicht total Gegensätzliche Vorstellungen haben was bearbeitet werden soll... und wir so viel gegenseitig voneinander lernen konnten, und es sehr erleichternd war festzustellen, das es ja auch noch andere gibt, die mit den gleichen oder ähnlichen Schwierigkeiten kämpfen ...

    ...diese spezifische ADHS Gruppentherapie, davon zehre ich heute noch, da wir dazu Unterlagen bekommen haben, ich nachlesen kann, gewisse Übungen , Aufgaben wiederholen kann ... und es tatsächlich Fortschritte und Erfolgserlebnisse gab udn noch gibt ...

  2. #12
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 34

    AW: Was unterscheidet eine ADHS-spezifische VT von einer 'Normalen'?

    Das mit dem Außenseiter weiß ich schon sehr lange. Damit komme ich nicht immer gut zurecht.
    Was ist ein 'guter' ADHSler für Dich?
    52 ist kein Alter? Wenn ich mich fit für den Alltag fühlen würde .. sicher nicht.
    Aber in meiner gegenwärtigen Verfassunghabe ich das Gefühl, dass mir die Zeit davon läuft.

    Gretchen schreibt:
    Als Kind hat meine Tochter mal zu ihrer besten Freundin - ebenfalls ADHS-betroffen - gesagt: "ich bin eine Außenseiterin und du musst es noch lernen. .. " Als lerne ab jetzt ein "guter ADHS- ler zu sein. 52 ist ja wohl kein Alter.

  3. #13
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 11

    AW: Was unterscheidet eine ADHS-spezifische VT von einer 'Normalen'?

    Ja das Gefühl kenne ich gut, dass einem die Zeit davon läuft. (Bin 53)

    Doch dieser Gedanke erzeugt "nur" ein sehr unangenehmes Gefühl von Druck, Unzulänglichkeit und ev. sogar Angst.

    Und diese Gefühle helfen nicht weiter, nein, sie behindern sogar ein en Fortschritt beträchtlich.

    Deshalb: Versuche diese Gefühle vorbeiziehen zu lassen und lass Duch auf Neues ein.

    Gruß Wunderplaner

  4. #14
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 466

    AW: Was unterscheidet eine ADHS-spezifische VT von einer 'Normalen'?

    Wunderplaner schreibt:
    Ja das Gefühl kenne ich gut, dass einem die Zeit davon läuft. (Bin 53)

    Doch dieser Gedanke erzeugt "nur" ein sehr unangenehmes Gefühl von Druck, Unzulänglichkeit und ev. sogar Angst.

    Und diese Gefühle helfen nicht weiter, nein, sie behindern sogar ein en Fortschritt beträchtlich.
    Mir geht das im Moment auch so. Ich muss mich doch allmählich mal entscheiden, wie es mit meiner beruflichen Zukunft so weitergehen soll. Von meiner jetzigen Arbeitsstelle möchte ich aus verschiedenen Gründen weg, damit gehen dann auch einige Risiken und Entscheidungen einher.

  5. #15
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 43

    AW: Was unterscheidet eine ADHS-spezifische VT von einer 'Normalen'?

    Dori schreibt:
    Hej Girasole,

    Deine Bedenken sind verständlich, da Du zuvor ja schon einiges an Therapie mitgemacht hast ...

    ich habe zwar nicht bei Fr. Neuhaus eine spezifische ADHS Therapie gehabt sondern woanders und in einer Kleingruppe mit 4 Personen...
    der Unterschied zur normalen Verhaltenstherapie ist, das da das Wissen mit einfließt wie AD(H)S ler ticken... hatte auch schon andere Verhaltenstherapie, da ist vieles eher schlimmer geworden und mich vieles eher noch zusätzlich irritiert hatte, wie da therapiert wurde ...

    ...auch wurde darauf geschaut, das die Personen in der Gruppe zusammen passen, profitieren können voneinander und nicht total Gegensätzliche Vorstellungen haben was bearbeitet werden soll... und wir so viel gegenseitig voneinander lernen konnten, und es sehr erleichternd war festzustellen, das es ja auch noch andere gibt, die mit den gleichen oder ähnlichen Schwierigkeiten kämpfen ...

    ...diese spezifische ADHS Gruppentherapie, davon zehre ich heute noch, da wir dazu Unterlagen bekommen haben, ich nachlesen kann, gewisse Übungen , Aufgaben wiederholen kann ... und es tatsächlich Fortschritte und Erfolgserlebnisse gab udn noch gibt ...
    Hallo Girorasole

    bei Therapieformen hilft nur Ausprobieren. Die eine Therapieform bringt jemanden eines weiter, jemanden anderes nicht, dem einen hilft eine Selbsthilfegruppe, dem anderen
    nicht, der eine favorisiert eine ADHS-spezifische Gruppe. Das musst, sollst darfst du selbst alleine für Dich herausfinden.
    Manchmal ist Therapie sogar ein Kreislauf mit vielen Rückschritten, die Dich trotzdem weiterbringen, selbst wenn Du es in dem Moment nicht wahrnehmen kannst, sondern vielleicht erst später aus einer anderen Perspektive.

    Natürlich ist Wissen über ADHS von Vorteil, weil Du dann sehr viel besser erklären kannst, wie Deine Verhaltensweisen entstehen und wie Du sie verändern kannst. Ein Vorteil einer Gruppe ist, dass Du siehst und spürts, wie andere mit einer ähnlichen Problematik "ticken" und dies kann helfen, Deine Problematik besser anzunehmen.

    Am wichtigsten ist die Einstellung einer Ergebnisoffenheit und auch nicht zu hohe Erwartungen und Massstäbe an Therapie und Therapeuten zu legen, denn je höher Dein Massstab umso eher kann sich daraus bei Nichterfüllung eine Enttäuschung entwickeln.

    Letztendlich bist Du es, der Dinge verändern lernt und diese umsetzt, egal von wem diese Impulse kommen.

    Ich wünsche Dir von Herzem, dass Du Deinen Weg und die dazu passenden Skills findest und nicht allzulange danach suchen musst. Manchmal ist aber auch schon die Suche danach das Ziel.

    Microskulpt

  6. #16
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 518

    AW: Was unterscheidet eine ADHS-spezifische VT von einer 'Normalen'?

    Ich weiss nicht, mir hat eine DBT-Therapie, die nicht auf die ADHS, sondern auf Borderline abgestimmt war, sehr viel geholfen.
    Sogar mehr als eine darauffolgende VT bei einer Therapeutin, die viele ADHSler therapiert. Die Therapeutin ist auch nicht schlecht, aber DBT hat einfach viel mehr angeschoben und bewegt und mich viel reifer, wachsamer und erwachsener gemacht.
    Merkwürdigerweise erfülle ich jetzt (ob Dank DBT oder Dank MPH, dsa weiss ich nicht) die Borderline-Kriterien nicht mehr

    Bin jetzt dabei, mir eine tiefenpsychololgische Therapeutin (oder Therapeut) zu suchen, obwohl ich mir jetzt nicht ganz sicher bin, ob ich es jetzt noch brauche

  7. #17
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 22
    Forum-Beiträge: 608

    AW: Was unterscheidet eine ADHS-spezifische VT von einer 'Normalen'?

    Mich wurde interessieren, ob hier einige die Erfahrung machen konnten, sowohl eine übliche VT als auch eine, wo der Therapeut auf ADHS spezialisiert war, und welche Unterschiede ihnen(euch) aufgefallen sind

  8. #18
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 860

    AW: Was unterscheidet eine ADHS-spezifische VT von einer 'Normalen'?

    Wär schickt mir einen Link von den VT Test kenne ich nicht

    Danke Mopet

  9. #19
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 173

    AW: Was unterscheidet eine ADHS-spezifische VT von einer 'Normalen'?

    coccinelle schreibt:
    Mich wurde interessieren, ob hier einige die Erfahrung machen konnten, sowohl eine übliche VT als auch eine, wo der Therapeut auf ADHS spezialisiert war, und welche Unterschiede ihnen(euch) aufgefallen sind
    Der Unterschied dürfte sein, dass auf das Thema ADHS konstruktiv eingegangen wird - oder eben nicht.

    Was erwartet ein ADHSler von einem Psychotherapeuten, der keinen Plan von ADHS hat?

    Man bedenke: ADHS ist, nach allem was wir wissen, eine hirnorganische Differenz zu einem Großteil der anderen Bevölkerung. Das hat mit dem, was Psychotherapeuten sonst so tun, wenig gemein.

    Also der übliche Ratschlag: Such dir jemanden, der davon Ahnung hat (und Ahnung ist besser als gar kein Plan).

  10. #20
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 252

    AW: Was unterscheidet eine ADHS-spezifische VT von einer 'Normalen'?

    Addy Haller schreibt:
    Man bedenke: ADHS ist, nach allem was wir wissen, eine hirnorganische Differenz zu einem Großteil der anderen Bevölkerung. Das hat mit dem, was Psychotherapeuten sonst so tun, wenig gemein.
    Aktuell ist es vermutlich noch so, dass sich nicht viele Psychotherapeuten gründlich mit ADHS auskennen. Das sollte aber nicht so sein, da der Personenkreis, der sich in Psychotherapie begibt zu einem sehr viel größeren Anteil von ADHS betroffen ist als der Bevölkerungsdurchschnitt (insofern widerspreche ich deiner Aussage oben).

    Depressive Symptome und diverse Angststörungen sind nicht selten Komorbidität/Folge von noch nicht erkannten und (mit Überanstrengung) kompensierter ADHS-Symptomatik, Essstörungen können durch Einschränkung der Impulskontrolle entstanden sein oder aufrechterhalten werden, und so weiter. Ist hier vermutlich bekannter als außerhalb des Forums, leider.

    Als angehende Psychotherapeutin bin ich überzeugt, dass im Rahmen der psychotherapeutischen Probatorik und Diagnostik ein kurzes ADHS-Screening ebenso zum Standardprogramm gehören sollte wie ein allgemeines Symptomscreening oder der BDI (Depressionsinventar). So würde ein Teil der Patienten nicht z.T. lange und wiederholt "psychotherapiert", ohne dass eine entscheidende (Mit-) Ursache Beachtung findet, wodurch eine Wiederholung oder Fortsetzung der Probleme fast schon vorprogrammiert ist.

    Ich sehe Aufklärung über ADHS und seine Erscheinungsformen im beruflichen Bereich als Aufgabe (wir haben ja noch ständig Seminare, Supervisionen und andere Gelegenheiten, sich mit Kollegen fachlich auszutauschen). Dabei bin ich immer wieder erstaunt, wie wenig Basiswissen über ADHS bis jetzt auch unter Fachleuten verbreitet ist, aber auch erfreut über das Interesse, das ich bei dem ein oder anderen erzeugen kann und einige Erfolgsberichte.

    Langer Rede kurzer Sinn: Da ich mit Sicherheit nicht die Einzige meiner Zunft bin, die das so sieht und so vorgeht, bin ich optimistisch, dass in nicht allzuferner Zukunft es eher der Standard als die Ausnahme sein wird, dass Psychotherapeuten sich ebensogut mit ADHS wie mit anderen verbreiteten Störungen auskennen.

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