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Diskutiere im Thema Ein Termin, der heute stattfand. Interessant. im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #21
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 1.628

    AW: Ein Termin, der heute stattfand. Interessant.

    Nee das sollte man schon erwarten dürfen!

  2. #22
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.744

    AW: Ein Termin, der heute stattfand. Interessant.

    LadyCuckooo schreibt:
    "einfache" Therapeuten [dürfen] keine Diagnosen stellen, es sei denn sie zusätzlich Facharzt.
    Diagnosen können sie stellen, doch ein Facharzt (in meinem Fall auch der Hausarzt) müssen diese absegnen; die Psychotherapeuten können derweil Überweisungen zum Arzt ausstellen und über den Arzt wird die Diagnose belegt. Meine Psychotherapeutin hat mir F 33.2 und F 60.0 diagnostiziert und der Arzt hat das verifiziert.

    LadyCuckooo schreibt:
    Was ich meine ist: wenn ich mich telefonisch auf die Suche nach einem geeigneten Therapeuten mache (was ich ja schon hinter mir habe) und ich am Telefon schon sage, dass es um ADHS geht, dann erwarte ich von einer seriösen Therapeutin, dass sie mir bereits dann mitteilt, dass sie da keine Erfahrung hat und/oder ADHS auch nicht anerkennt.
    Ja, okay, als Info hätte sie das sagen können. Der TE hätte tatsächlich viel Energie sparen können. Auf der anderen Seite verurteile ich ihr Verhalten nicht, denn, da sie kein ADHS akzeptiert, wollte sie sicherlich zu ihrem eigenen Schluss kommen, was in ihren Augen relevant sein könnte.

    Hat denn der TE am Telefon explizit nach ADHS gefragt?

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    Rocket schreibt:
    Dann fängt sie an: Was denn mein anliegen sei. Ich sage, dass ich ja wie am Telefon erwähnt etwas wie AD(H)S oder ähnliches vermute.
    Sie: Ach also bei so was bin ich ja dann doch eher vorsichtig. Also: blablablablabla
    Die Frage ist, wie der TE gefragt hat. Bei der Aussage "bei so was bin ich doch eher vorsichtig!" wäre ich nicht gefahren.

  3. #23
    Campsis

    Gast

    AW: Ein Termin, der heute stattfand. Interessant.

    Wenn ich Rockets Info im Profil richtig verstehe, ist die AD(H)S ja ein Eigenverdacht, also nicht gesichert. Dass in dem Fall ein Therapeut nicht gleich sagt, "Hurra, Sie haben Recht." , sondern sich ein eigenes Bild machen möchte, kann ich schon nachvollziehen. Vielleicht bezieht sich das Vorsichtigsein der Therapeutin ja auch auf die Eigendiagnose und nicht auf AD(H)S?

    Wie dem auch sei, du, Rocket, hast ein schlechtes Gefühl gehabt. Damit hat es sich erledigt bei dieser Therapeutin. Such einfach weiter.


    10 minuten redet sie über ihre Reputation, und sie sei ja auch hochbegabt
    Das wäre der Teil des Gesprächs, bei dem ich ausgestiegen wäre. Wer es denn nötig hat...
    Geändert von Campsis (30.07.2016 um 13:41 Uhr)

  4. #24
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 113

    AW: Ein Termin, der heute stattfand. Interessant.

    Auweia, ich hatte mit 2-3 Antworten gerechnet, nicht Seiten.
    Ihr, Leute, seid der Hammer. so viel Unterstützung

    ALSO
    Zu allererst @Campsis: Es bezog sich nicht auf meinen Eigenverdacht. Ja, ich halte es für richtig, wenn sie sagt, dass sie sich erst einmal ein Gesamtbild machen möchte - um dann zu urteilen, ob es sich möglicherweise um ADHS handeln könnte. Das war aber nicht ihr Vorgehen. Sie hat es nicht in ihren Büchern gehabt, daher kategorisch abgelehnt (wenn auch nicht genau so gesagt. Aber es wird gleich deutlicher, was ich meine).

    INTERESSANT war, dass sie nicht einmal die einzelnen Buchstaben von ADHS richtig nennen konnte. Sie nannte es, ich zitiere möglichst exakt: "Aufmerkam.. äh..-keitsdefizit, hypersyndrom". HYPERSYNDROM.

    Sie sagte während der Sitzung auch explizit, dass sie diese Diagnose "nicht gerne ausstellen möchte", unter Anderem, da es sich ja auch negativ in Zukunft auswirken kann, wenn so etwas bekannt würde. Was glaubt ihr, meinte sie damit? Falls ich politiker werden will? Äh. Oder für ne Unfallversicherung?


    JEDOCH ist der eigentliche Grund zur Ablehnung von dieser Thematik ein ziemlich eindeutiger gewesen: Sie hatte eine gewisse Ahnung von dem, wovon sie persönlich etwas hielt: Musiktherapie, Spiegelneuronen, Traumata und Synästhesien.

    Die Therapeutin ist nach einem sehr offensichlichen Schema vor gegangen:

    Sie stellte mir eine persönliche ja-nein Frage ("kam dies und das schon bei ihnen vor?")
    Oder eine Frage hinsichtlich eben der Beziehungen wie im Anfangspost beschrieben ("wie standen Sie zu ihren Eltern, ihre Eltern zueinander,..." etc)

    Wurde ersteres gefragt, antwortete ich häufig nein, es käme nicht vor. Dann bohrte sie genauer, änderte leicht ihre Fragen ab.
    ALLES im hinblick darauf, bei - irgendwann - einem "Ja" ihre Hypothese darzulegen. Die eine, die sie nämlich von Anfang an entdecken wollte und sich bereit gelegt hatte.

    Sprich: Sie schien einen plan zu haben, was ich für "probleme" haben könnte (ADHS war nunmal nie Teil davon). Sagen wir eine Auswahl von 5 Dingen. Dann hat sie all ihre Fragen konstant so hingebogen, um mit nur einer für sie passenden Antwort sagen zu können, es sei offensichtlich dass es ja ein Trauma war, oder diese oder jene Beziehungsprobleme, etc.

    Ein großes Problem war also ihre Berechenbarkeit. Ich konnte sie daher schlichtweg nicht ernst nehmen, da ich mir ausmale, "richtige" Therapeuten könnten die Sache differenzierter an gehen.
    ODER würden zumindest auf MEIN anliegen eingehen. Das wurde jedoch kompett ignoriert. Sie hat auch 95% der Zeit geredet.

  5. #25
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 113

    AW: Ein Termin, der heute stattfand. Interessant.

    Eine weitere Frage:

    Das war ein kostenloses Erstgespräch und zugegeben, wusste ich nicht so richtig was mich da erwartet, da ihre Webseite schon etwas alternativ wirkte.
    Nun habe ich des öfteren von euch etwas raus gelesen wie, ich solle lieber zu einem Psychiater gehen.

    Können Psychotherapeuten bzw "Psychologische Psychotherapeuten" (unterschied?) diese art Diagnose gar nicht ausstellen? Weil bevor ich da Geld investiere (mein "eigentlicher" Termin in 9 Tagen), hätte ich doch gern mal gewusst, worauf ich da achten muss Da gehts nämlich zu einer Psychologischen Psychotherapeutin

  6. #26
    Campsis

    Gast

    AW: Ein Termin, der heute stattfand. Interessant.

    Hi Rocket,

    keine Sorge, es war nur ein Gedankenansatz. Ich wollte nicht deine Wahrnehmung in Frage stellen.

    Psychotherapeuten gibt es derlei drei.

    Heilpraktiker-Psychotherapeuten mit unterschiedlicher Ausbildung. Sie werden nicht von der GKV übernommen.

    Psychologische Psychotherapeuten: Studium der Psychologie, Weiterbildung als Psychotherapeut. Sofern sie Verhaltenstherapie (VT), tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TFT) oder analytische Psychotherapie (AP) anbieten, werden sie von der GKV übernommen.

    Ärztliche Psychotherapeuten: Medizinstudium, Weiterbildung zum Facharzt (häufig Psychiatrie) und Weiterbildung zum Psychotherapeuten. Auch sie bieten die o.g. Richtungen an und werden von der GKV übernommen.

    Psychologen haben "nur" Psychologie studiert und können damit z.B. auch Betriebspsychologe werden. Oder ganz etwas anderes. Und zählen normalerweise nicht zu den Heilberufen.

    Bei den Therapien hast du 5 (VT bzw TFT) probatorische Sitzungen, bei der AP sogar 8, bevor du dich entscheiden musst. Du kannst mehrere Therapeuten antesten, ohne dass die GKV murrt.

    Weierhin gibt es natürlich noch andere Therapieformen, z.B. Systemische Therapie, die aber nicht von der GKV übernommen werden.

    Psychiater sind Fachärzte für die körperlichen Erscheinungsformen und bieten manchmal auch therapeutische Gespräche an. Das ist aber wohl eher nicht die Regel.

  7. #27
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 388

    AW: Ein Termin, der heute stattfand. Interessant.

    Übel! Könnte m.E., okay ich bin da nicht unvoreingenommen, genau daran liegen:

    Rocket schreibt:
    Nie wieder ne Heilpraktikerin/Psychotherapeutin/Hypnotherapeutin/Musiktherapeutin/Traumtherapeutin (Ja das ist sie scheinbar alles)

    war ne lustige Erfahrung.

    Sollte nur ein Bericht sein Könnt ja sagen, was ihr dazu meint. Schließlich war es das erste Mal (an das ich mich erinnern kann) dass ich bei so jemandem war.
    Die Dame ist aller Wahrscheinlichkeit keine psychologische oder ärztliche Psychotherapeutin mit einer für diese Arbeit qualifizierenden anerkannten Ausbildung. Geh zu so einem, da ist die Wahrscheinlichkeit schon deutlich höher, dass er dich nicht mit Nonsens zumüllt. Heilpraktiker-Psychotherapie ist keine Ausbildung, sondern eine Schnellbleiche. Ein Psychologiestudent nach zwei Semstern weiß in der Regel ein Vielfaches besser Bescheid. Für diese " Ausbildung" werden keine nennenswerten Grundlagen verlangt. Vielleicht war sie zuvor Platzeeinweiserin im Kino.

    Oh mei, ich werde mich höllenmäßig in die Nesseln setzen bei den hier anwesenden Heilpraktiker-Psychotherapeuten (in spe). Liebe Leute, ich weiß, es gibt bei euch lobenswerte Ausnahmen. Im Idealfall wart ihr vorher schon Ergotherapeut oder Erzieher. Aber das Preis-Leistungsverhältnis ist nicht gut. Bei einem approbierten Psychotherapeuten kriegt man (oft) gute Therapie und die Kasse zahlt.

  8. #28
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 388

    AW: Ein Termin, der heute stattfand. Interessant.

    Steintor schreibt:
    Diagnosen können sie stellen, doch ein Facharzt (in meinem Fall auch der Hausarzt) müssen diese absegnen; die Psychotherapeuten können derweil Überweisungen zum Arzt ausstellen und über den Arzt wird die Diagnose belegt. Meine Psychotherapeutin hat mir F 33.2 und F 60.0 diagnostiziert und der Arzt hat das verifiziert.
    Das stimmt nicht. Ein approbierter Psychotherapeut darf selbstverständlich Diagnosen (die dem Bereich psychischer Störungen zuzurechnen sind,, F-Diagnosen nach ICD-10) stellen. Er ist dem Facharzt gleichgestellt. Für einen Therpaieantrag ist ein Konsiliarbericht vom Facharzt oder Hausarzt notwendig. Der darf sogar eine andere Meinung zur Diagnose haben als der Psychotherapeut, solange der Psychotherapeut seine Diagnose gut ableiten und begründen kann, zählt das. Okay, im Idealfall haben sie die gleiche Diagnose. Das Konsil dient der Beurteilung sonstiger medizinisch relevantrer Faktoren (z.B. sollte bei Diagnose einer depressiven Störung die Schilddrüse gecheckt sein). Der PP darf selbstverständlich keine Diagosen aus dem internistischen oder sonstigen Bereichen stellen, bei Verdacht schickt er den Patienten zur Abklärung zum geeigneten Facharzt.

  9. #29
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 388

    AW: Ein Termin, der heute stattfand. Interessant.

    Ergänzung: Eine psychologische Psychotherapeutin (PP) kann eine ADHS-Diagnostik durchführen, wird es aber, sofern sie ehrlich und selbstkritisch genug ist, nur dann machen, wenn sie sich in dem Bereich kompetent genug einschätzt. Machne haben damit (noch) zu wenig Erfahrung. Dann kann sie dich für die Diagnostik zu einem versierten Facharzt oder Psychologen-Kollegen schicken und möglichereise trotzdem die Psychotherapie mit dir machen. Eigentlich sollte ADHS-Diagnostik aber zum Spektrum eines PP zählen, Testdiagnostik und psychologisch-klinische Diagnostik jeglicher Art ist ein typisch pschologisches Metier. Selbst die Fachärzte lassen das normalerweise ihre psychologischen Mitarbeiter machen.

  10. #30
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.806

    AW: Ein Termin, der heute stattfand. Interessant.

    alice_s schreibt:
    Übel! Könnte m.E., okay ich bin da nicht unvoreingenommen, genau daran liegen:



    Die Dame ist aller Wahrscheinlichkeit keine psychologische oder ärztliche Psychotherapeutin mit einer für diese Arbeit qualifizierenden anerkannten Ausbildung. Geh zu so einem, da ist die Wahrscheinlichkeit schon deutlich höher, dass er dich nicht mit Nonsens zumüllt. Heilpraktiker-Psychotherapie ist keine Ausbildung, sondern eine Schnellbleiche. Ein Psychologiestudent nach zwei Semstern weiß in der Regel ein Vielfaches besser Bescheid. Für diese " Ausbildung" werden keine nennenswerten Grundlagen verlangt. Vielleicht war sie zuvor Platzeeinweiserin im Kino.

    Oh mei, ich werde mich höllenmäßig in die Nesseln setzen bei den hier anwesenden Heilpraktiker-Psychotherapeuten (in spe). Liebe Leute, ich weiß, es gibt bei euch lobenswerte Ausnahmen. Im Idealfall wart ihr vorher schon Ergotherapeut oder Erzieher. Aber das Preis-Leistungsverhältnis ist nicht gut. Bei einem approbierten Psychotherapeuten kriegt man (oft) gute Therapie und die Kasse zahlt.
    Daaanke!!
    Jemand schreibt klar und deutlich genug,was ich auch meinte!! Von wegen "kein Problem der fachlichen Kompetenz" bei der Sorte "Therapeuten"...

    Muss mich wohl wieder blöd ausgedrückt haben. Jedenfalls les ich's bei Dir deutlich...

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