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Diskutiere im Thema Beim Psychiater/Neurologe heute wegen Vermutung ADHS im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 4

    Beim Psychiater/Neurologe heute wegen Vermutung ADHS

    Hallo und guten Abend,
    heute war ich bei meinem Neurologen und habe ihm berichtet das meine Hausärztin vermutet, dass ich keine Depressionen habe sondern eher ADHS. Nein, ADHS hätte ich nicht dann wäre ja die Diagnostik die vor über 20 Jahre bei seiner Vorgängerin gestellt wurde, falsch? Wie meine Hausärztin darauf käme daraufhin habe ich ihm geschildert, dass ich tausend Sachen anfange dann dort hin renne und da hin, mein Kopf brummt und ich dann sehr erschöpft bin. Zu mehr kam ich nicht. Er meinte daraufhin, dass dies typische Anzeichen von einer Depression wären. Wollte Venlafaxin erhöhen, obwohl ich ihm schon hundertmal gesagt habe dies nützt nichts ich bekomme mehr Nebenwirkung und die Erschöpfung fällt noch stärker aus. Habe schon alle Antidepressiva durch sogar Lithium und nichts hilft nur Nebenwirkungen und immer dicker(ist ja das Essen). Fühle mich eine wenig im Stich gelassen, wenigstens mehr Fragen hätte ich erwartet. Werde einen anderen Neurologen aufsuchen. Hier im Forum wurde ein Name genannt. Dieser Neurologe ist bei mir um die Ecke hat auch schon meinen Sohn behandelt und mein Mann ist auch dort.
    Wünsche Euch noch einen schönen Abend
    Liebe Grüße
    Monika

  2. #2
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 332

    AW: Beim Psychiater/Neurologe heute wegen Vermutung ADHS

    Mony schreibt:
    Nein, ADHS hätte ich nicht dann wäre ja die Diagnostik die vor über 20 Jahre bei seiner Vorgängerin gestellt wurde, falsch?
    Warum nicht? Abgesehen davon, dass sich selbst Götter in weiß irren können, kann sich in 20 Jahren in der Wissenschaft einiges tun - und gerade beim Thema ADHS bei Erwachsenen hat es das auch.

    Du bist auf dem richtigen Weg, wenn du dir jemanden suchst, der sich im Thema auskennt und auf dem neuesten Stand ist.

    Schönen Abend noch

    Addy

  3. #3
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 4

    AW: Beim Psychiater/Neurologe heute wegen Vermutung ADHS

    Hallo Addy,
    vielen Dank für die Aufmunderung.
    LG
    Monika

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 718

    AW: Beim Psychiater/Neurologe heute wegen Vermutung ADHS

    ca. 70% gerade auch der Psychiater sind ignorant bezüglich ADHS. Unterdiagnostik und das Nicht-Erkennen von ADHS geschehen dort massenhaft. Der Sache gründlich auf den Grund gehen und weiter dran bleiben. Viel Erfolg.

    lg

  5. #5
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.726

    AW: Beim Psychiater/Neurologe heute wegen Vermutung ADHS

    Ignorant ist ein unnötig wertendes Wort. Aber wenn man Wikipedia glauben mag, erstaunlich zutreffend.

    „Ignoranz“ oder „ignorieren“ bedeutet also, dass eine Person einer Sache unkundig ist oder sich absichtlich nicht mit dieser befassen möchte.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Ignoranz
    Manche Ärzte kennen ADHS zu wenig, manche wollen es nicht kennen. Nicht unbedingt mit böser Absicht, sicher wollen fast alle die beste Behandlung ihrer Patienten.

    Auf jeden Fall hast du natürlich keine negative ADHS-Diagnose, sondern nur eine sehr subjektive Begründung, warum dein Arzt es bei dir nicht untersuchen will. (Und wenn er es nicht will, ist es wohl auch besser, wenn er (!) es nicht macht.)

  6. #6
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.774

    AW: Beim Psychiater/Neurologe heute wegen Vermutung ADHS

    vor 20 Jah ren hatte man noch ein völlig anderes Bild von Adhs. Mal vorausgesetzt, dass der Doc damals auf den absolut aktuellen stand der Forschung war. Also sollte man vielleicht eher zurückschauen, wie der Stand vor 25, 30 Jahren zu dem Thema war und wie viele Ärzte damals Adhs für eine Modekrankheit, Eerzeihungsfehler etc hielten.

    mal abgesehen davon, dass Ärzte Fehler machen. und der Neurologe vielleicht auch eine eigene Meinung haben könnte.


    vielleicht ist der Arzt, der schon deine Familie behandelt generell keine schlechte Idee....

  7. #7
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Beim Psychiater/Neurologe heute wegen Vermutung ADHS

    Mony schreibt:
    Nein, ADHS hätte ich nicht dann wäre ja die Diagnostik die vor über 20 Jahre bei seiner Vorgängerin gestellt wurde, falsch?
    Interessante Logik des Neurologen ....
    Zunächst mal kurz gefragt, was das denn für eine Diagnose war, eben jene Depressionen?

    Es ist nicht unmöglich, dass eine Depression auch über 20 Jahre durchgehend anhält, aber meines Wissens nach nicht sehr häufig ... rezidivierend: ja, aber durchgehend, also so, dass besagte Symptome durchgehend, wie ein roter Faden durchs ganze Leben laufen?
    Wohl wirklich sehr selten oder?
    Dagegen ist eine lebenslange ADHS-Symptomatik bei einer persistierenden, also bis ins Erwachsenenalter bestehenden, ADHS sehr normal ...

    Was spricht also dagegen, die frühere Diagnose zu hinterfragen und vor allem: Da man, besonders bei ADHS (denn ADHS kommt selten allein) auch Flöhe und Läuse haben kann und Depressionen zu den m.W. häufigsten Komorbiditäten (Begleiterkrankungen) gehören, wäre es genauso logisch, dass die damalige Diagnose zutreffend war, aber die hinter einer Depression liegende (ursächliche) ADHS nicht erkannt wurde, ... vielleicht weil man gar nicht drauf geschaut hat ...

    Auch ich würde hier zur Zweitmeinung raten.
    Leider ist es so, viele Psychiater und Neurologen haben entweder kein oder nur gefährliches Halbwissen über ADHS oder ein Problem mit der Diagnose als solche ....
    Demnach ist davon auszugehen, dass die beiden anderen aus Deiner Familie nicht mit ADHS in Behandlung waren?
    Falls ja, sollte er besonders hellhörig sein, denn das wäre eher ein Hinweis für eine ADHS als dagegen ...
    Geändert von Fliegerlein (15.06.2016 um 13:15 Uhr) Grund: Fehlerkorrektur

  8. #8
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 4

    AW: Beim Psychiater/Neurologe heute wegen Vermutung ADHS

    Hallo, vielen Dank für eure Beiträge. Was ihr schreibt klingt für mich sehr logisch und nachvollziehbar. Habe heute morgen bei dem Neurologe wo mein Sohn und mein Mann hingehen angerufen. Habe der Arzthelferin mein Anliegen vorgebracht und ich habe jetzt in 7 Wochen (was ich als sehr schnell erachte) einen Termin bei dem Neurologe. Die Arzthelferin sagte, dass ich mindestens 1 Std Zeit für einen Vor Test einplanen sollte. Bin jetzt gespannt wie es danach weitergeht.

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 5

    AW: Beim Psychiater/Neurologe heute wegen Vermutung ADHS

    Danach, erhalten dein Mann und andere Personen (von dir) die dich gut kennen einen Fragebogen in dem Sie Beurteilen wie du auf Sie Wirkst.
    Nach dem der Arzt die Bögen hat, gibt es ein Abschlussgespräch.

  10. #10
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 207

    AW: Beim Psychiater/Neurologe heute wegen Vermutung ADHS

    Ich finde es wirklich bemerkenswert, wenn man überlegt, wie viele ADS/ADHS'ler vor 20 Jahren in den Kliniken falsch behandelt worden sind (bzw. nur die Komorbiditäten, wie Angststörungen, Depressionen, Persönlichkeitsstörungen, Suchterkrankungen etc ) ca. 99% ???

    Und ich möchte auch gar nicht drüber nachdenken wie viele immer noch falsch behandelt werden, sodass ich mich nur auf die Zukunft freuen kann und mir einfach vor stelle, dass in den nächsten 20 Jahren die Behandlungen nur noch besser werden können!

    In 40 Jahren , sollte ich dann noch leben, bin ich gespannt, wie die ADHS-Therapie dann aussieht.. ich vermute und hoffe einfach, dass viele der jetzigen Begleiterkrankungen dann Geschichte sein werden.

    Ich wünsche einen schönen und entspannten Abend!

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