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Diskutiere im Thema Die Diagnose von ADHS verbessern im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 3

    Idee Die Diagnose von ADHS verbessern

    Hallo, mein Name ist Michelle und ich studiere Design.
    Momentan beschäftige ich mich mit dem Thema ADHS/ADS. Meine Mutter und mein Bruder sind Betroffene, deswegen liegt mir das Thema auch sehr am Herzen.
    Ich möchte den Menschen mit ADHS/ADS einerseits helfen (dazu habe ich schon Ideen entwickelt) und andererseits möchte ich aber auch gerne eine präzisere und leichtere Diagnose von ADHS/ADS erschaffen.
    Und nun meine Frage: Habt ihr da eine Idee wie man das machen könnte?
    Im Moment stellt man das ja am ehesten mit Gesprächen, Fragebögen, Scans vom Kopf und Ausschluss von anderen Krankheiten fest.
    Trotzdem gibt es noch viele Fehldiagnosen.
    Wie kann man das wohl besser machen?


    Liebe Grüße und Danke schön
    Michelle

  2. #2
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 484

    AW: Die Diagnose von ADHS verbessern

    Hallo Michelle,

    der beste Vorschlag den man dir geben kann ist, dass du dir erstmal genau anschaust wie ADHS/ADS aktuell klassifiziert und definiert ist.
    Sowie solltest du dir Grundlagen der Neurobiologie aneignen.

    Danach kannst du viel bessere Fragen stellen. Denn aktuell ist das eher wie "Es gibt zu viele Autounfälle" -> "Lass uns mehr Kontrollen machen" ohne zu Berücksichtigen, dass durch den fehlenden Winter und gutes Wetter eben deutlich mehr alte Menschen Auto fahren und so die anderen zu Unfällen provozieren. Und die guten Autofahrer durch das gute Wetter risikoreicher fahren.

    Aber das grundlegende Problem ist: Zu wenige Menschen bekommen überhaupt einen Termin zu einem Test und zu wenige Psychiater glauben 1. an ADHS und 2. wenn sie Diagnosen anbieten, dann haben die oft keine Ahnung/Erfahrung davon/damit.
    Um einen Termin zu bekommen, muss man sehr hartnäckig, zielorientiert und geduldig dafür kämpfen. Und mit allen 3 Attributen haben ADHS/ADSler eben so schon Probleme...
    Geändert von AddOn (14.06.2016 um 13:43 Uhr) Grund: Rechtschreibfehler

  3. #3
    cocolores

    Gast

    AW: Die Diagnose von ADHS verbessern

    Präziser UND leichter?

    Also erstmal finde ich es schön, dass du uns helfen willst. Generell helfen möchtest. Und ja, ich bin so ein bisschen Fan von Transferdenken, wieso nicht jemand "nicht vom Fach", wie du es als Nichtbetroffene und Designstudentin wärst (wenn man es mal einfach so salopp formuliert), auf gute Ideen kommen könnte.
    Ich denke, von einigen Dingen wird man sinnvoller Weise nicht wegkommen, bpsw. Anamnese und Ausschlussverfahren. Die Frage nach einer Art Alleinstellungsmerkmal wie ein Marker im Blut oder Ähnliches hat sich hier schon öfter gestellt. Und gerade wegen der Einflussmatrix, die Addon hier anspricht.
    Eine Fehldiagnose bei einer Blinddarmentzündung kommt sicher immer seltener vor als bei einem Syndrom wie diesem hier.

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 3

    AW: Die Diagnose von ADHS verbessern

    @AddOn Ja, da hast du vollkommen Recht. Ich habe zwar schon ein wenig über die Lage im Hirn gelesen, über Botenstoffe, die nicht richtig ausreichend funktionieren usw., aber ich denke ich muss mich noch weiter druchquälen und auf mehr Ideen in dieser Richtung kommen. Und das man keinen Termin bekommt und es sogar auch viele Ärzte gibt, die nicht an ADS glauben wusste ich nicht!! Danke!

    @cocolores Naja, ich habe ja trotzdem mein ganzen Leben damit zu tun gehabt, kenne die Probleme und habe zustäzlich ca. einen Monat komplett recherchiert bevor ich meine ersten Ideen entwickelt habe. Ich denke auch, dass die bisherigen Parts, die zur Diagnose führen (oder auch nicht) nicht schlecht sind, sondern man eventuell noch welche zusätzlich ausdenken könnte. Z.B. habe ich darüber nachgedacht, dass man Teile aus dem Fragebogen nicht nur unbedingt als Frage stellt, sondern erlebt und nach den Reaktionen der Arzt das Wesen besser einschätzen kann. Wisst ihr vielleicht noch ca. was es dort für Fragen gab? Ich habe zwar schon einige "Schnelltests" hier im Internet gefunden und auch einen Arzt danach gefragt, aber der wollte den nicht hergeben. Danke schön für deine Antwort cocolores!

    Liebe Grüße
    Michelle

  5. #5
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.790

    AW: Die Diagnose von ADHS verbessern

    Medizin ist eine Wissenschaft und daher werden die Mediziner bestrebt sein, möglichst wenig eigene Einschätzungen in den Test einzubringen. Daher werden sie sicherlich an einer Art Ankreuztest für Betroffene bleiben und nicht dem Mediziner überlassen, den Patienten zu taxieren und danach eine Diagnose zu erstellen. die Wissenschaft sucht nicht immer die schnellste und einfachste Lösung, sondern die am wenigsten fehleranfälligste.

    ehrlich gesagt, weiss ich nicht, wie dein Beitrag dazu aussehen könnte. du ja eigentlich auch nicht, du fragst ja eigentlich uns danach.

  6. #6
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 484

    AW: Die Diagnose von ADHS verbessern

    Zum Thema Fragebogen:

    Ich bekam 3. Einer war um eine Depression zu beurteilen. Der andere war zu meiner Vorgeschichte und aktuellem Lebenslauf.
    Und enthielt JA/NEIN Fragen, Punkte Fragen und Freifelder für handschriftliche Texte.

    Außerdem sollte jeder, der mir nahe Stand auch einen Fragebogen ausfüllen. Dort wurden Fragen zu meiner Person gestellt.
    Die Fragebögen waren schon recht umfangreich. Zuvorgehend gabs ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt zu meiner Lebenssituation
    und in welchem Umfang/Bereich ich mich eingeschränkt fühle bzw Probleme habe.


    Am Ende hatte ich auf der Patientenakte dann stehen "Gesicherte Diagnose F90.1+ noch irgendwas ", aber mündlich sagte er "Sie haben höchstwahrscheinlich ADHS". Was eher der Wahrheit entspricht, denn man kann NIEMALS sagen, dass jemand 100% ADHS hat, sonst wäre es kein Syndrom. Denn die Summe der Auffälligkeiten ist die Bezeichnung.

    Und genau DAS macht eine Diagnose so schwer und führt zu vielen falsch-positiven und falsch-negativen Ergebnissen.

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 3

    AW: Die Diagnose von ADHS verbessern

    Ok, Moselpirat hat mich überzeugt, ich werde wohl lieber bei den den Hilfen für den Betroffenen selbst bleiben.
    Ich wusste nicht, dass der Arzt so wenig wie möglich Selbsteinschätzung mit einbringen soll.
    Was haltet ihr den von Hilfsmitteln, die einem vor Ablenkungen schützen sollen?
    Sie wären nur für den Betroffenen selbst und ich möchte sie sehr unauffällig machen, sodass niemand anders mitbekommt, dass man so ein Hilfsmittel auf dem Schreibtisch stehen hat.

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