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Diskutiere im Thema Angst vor der Diagnosestellung im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 35

    Angst vor der Diagnosestellung

    Hallo liebe Forummitglieder,

    zunächst einmal: Ich bin neu hier! :-) Find es toll, dass es so eine Seite für Betroffene gibt.

    Nun zu meinem Anliegen, bei dem ihr mir hoffentlich weiterhelfen könnt:

    Ich habe bald einen Termin bei einer Psychiaterin im Raum Frankfurt/Main die ADHS-Diagnosen macht. Sie ist wohl sehr bekannt. Bei mir persönlich wurde ADHS von Ärzten noch nicht diagnostiziert, war deshalb auch noch nie beim Arzt. Ich leide schon seit längerer Zeit an Zwangsstörungen.

    Nun habe ich ein wenig Angst vor dem Besuch beim Arzt, da die Ärztin ja denken könnte, dass ich lüge oder so. Ich weiß, ganz komisch meine Angst, aber ich habe halt Angst, dass ich gegen eine Wand rede und/oder als Lügner abgestempelt werde. Ich suche doch nur Hilfe!

    Achso, wegen den Zwängen bin ich in Behandlung und nehme Cipralex 20 mg.
    Meine Schwester hatte auch ADHS und Zwänge.

    Könnt ihr mir Rat geben und meine Angst nehmen?

    Daaaanke!

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 10.826

    AW: Angst vor der Diagnosestellung

    also erstmal gut dass du dich trotzdem traust und einen termin gemacht hast

    ich kann deine angst gut verstehen, ging mir sehr ähnlich


    am besten im vorfeld schriftlich festhalten welche schwierigkeiten du hast ,zb auch mit konkreten beispielen
    mir hat ehrlichkeit weiter geholfen
    und versuche dein verhalten oder dein wohlergehen runter zu spielen

    vielleicht würde ja auch helfen warum du auf den verdacht adhs kommst


    viel erfolg und alles gute wann hast du denn deinen termin?

  3. #3
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 35

    AW: Angst vor der Diagnosestellung

    Hallo Butterblume,

    den Tipp finde ich gut, danke! Soll ich die Notizen dann mitbringen oder lieber auswendig?

    Meine Konzentration läuft leider gegen null und alles Mögliche lenkt mich ab. Inzwischen warte ich sogar, dass der Postbote schon da war, bevor ich anfange zu lernen. -.-
    In der Schule konnte ich es kompensieren ... irgendwie ... habe Abi mit 1,5 geschafft, aber jetzt im Studium. Ich will doch so gerne studieren.
    Und manchmal, da sagt mir jemand was, ich höre zu aber wirke so, als hätte ich doch nicht zugehört, weil ich nicht wiedergeben kann und nicht weiss, was gesagt wurde.


    Denkst du, dass der Arztbesuch mir was bringen wird? Kennst du die Ärztin vllt?

    Der Termin ist gegen Ende Juni.
    Ich danke dir! <3

  4. #4
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 35

    AW: Angst vor der Diagnosestellung

    Ich habe auch Angst, dass die Ärztin von Vornherein voreingenommen ist,wenn sie weiss, dass ich Abi mit 1,5 habe und studiere. -.-

  5. #5
    Chef - Knuddler

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.444

    AW: Angst vor der Diagnosestellung

    Ein guter Diagnostiker wird da sicher gut hinschauen und nachfragen. Voreingenommen sollte er/sie aber auf keinen Fall sein.

    Deine Notizen kannst Du auch ruhig mitnehmen,wenn Du Dich dann sicherer fühlst.

    Ehrlichkeit kann ich ebenfalls nur empfehlen. Und es könnte helfen,einfach die Schwierigkeiten zu benennen,ohne die unbedingt selbst schon in Richtung ADHS zu deuten. Einfach offen lassen.
    Geändert von luftkopf33 (29.05.2016 um 20:54 Uhr)

  6. #6
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 35

    AW: Angst vor der Diagnosestellung

    Ich fasse gerade ein paar Gedanken zusammen, die ich habe. Mag jemand als PN drübergucken?

  7. #7
    Chef - Knuddler

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.444

    AW: Angst vor der Diagnosestellung

    PN geht erst,wenn Du Dich vorgestellt hast und freigeschaltet bist. Dann gerne.

  8. #8
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 35

    AW: Angst vor der Diagnosestellung

    Ich weiß nicht, wie man sich hier am besten vorstellt, daher mal öffentlich:

    Warum ich denke, dass ich an ADHS leide ...

    Ich leide an Zwangsstörungen/Tics. Könnten diese womöglich dadurch ausgelöst worden sein, dass ich in meiner Kindheit und Jugend immer versuchte, mein „Anderssein“ zu unterdrücken/zu kompensieren?

    Oft riskiere ich „eine große Fresse“ ohne mir über die Konsequenzen bewusst zu sein. Vor physisch mir überlegenen Menschen mache ich in dem Moment auch keinen Halt. Ich reagiere dabei oft impulsiv und Frank muss mich bremsen.

    Apropos Impulsivität, mich bringen oft selbst Banalitäten aus der Ruhe.
    Bsp.: neulich im Blumenladen, usw.

    Entspannungsübungen, z.B. autogenes Training? Kann ich ganz vergessen. Ich kann dabei nicht einmal zehn Sekunden an Entspannung denken.

    Eine Sache muss mich schon sehr interessieren, damit ich dieser halbwegs aufmerksam folgen kann. Ansonsten bin ich schnell gelangweilt und abgelenkt.

    Meine Konzentration läuft gegen Null. L
    Zum konzentrierteren Lernen habe ich sogar schon ein homöopathisches Mittel, geräuschunterdrückende Kopfhörer und klassische Musik versucht. Alles bisher vergebens. Und draußen lernen kann ich ganz vergessen. Jedes Geräusch lenkt mich ab.
    Zuhause lernen geht auch nicht. Inzwischen warte ich darauf, dass der Postbote schon da war und wieder weg ist, denn wenn er während ich lerne kommt und die Briefkästen klappern, bin ich sofort abgelenkt. In der Unibibliothek kann ich auch nicht lernen. Auch zu viel los um mich herum. Und im Bett lernen? Ich werde sofort müde und schlafe ein.

    Eigentlich weiß ich, dass ich viel mehr könnte, hätte ich nur mehr innere Ruhe und Konzentration. L

    Ich habe schon 2 Ausbildungen abgebrochen. Desinteresse entwickelt und so ....
    In der Schule wurden meine Noten erst besser, als ich in den höheren Klassen Fächer abwählen konnte und somit nur noch solche hatte, die mich interessierten.

    Oft habe ich Songtexte im Kopf, die einfach nicht weggehen. Da kann ich noch so sehr versuchen, mich auf mein Lehrbuch zu konzentrieren.

    Ich schaffe es nicht einmal, eine Doppelseite im Buch zu lesen und am Ende zu wissen, was ich gelesen habe. Das kostet mich so viel Mühe und Kraft. L

    Manchmal fragt mich jemand etwas und ich muss erst einmal überlegen, was mich die Person denn überhaupt gefragt hat. Es wirkt so, als hätte ich nicht zugehört, aber dabei habe ich eigentlich zugehört, aber muss eben erneut nachfragen.

    Klausuren schiebe ich schon seit meiner Kindheit auf. Überhaupt, wenn es etwas Aufwendigeres ist, schiebe ich es auf. Sei es via Krankmeldung oder sonst irgendwie. Auch an der Uni mache ich es so.

    Jemand sagt mir etwas, ich höre zu und habe trotzdem nicht im Kopf, was mir die Person gesagt hat. Ich muss also nochmal oder manchmal sogar noch zweimal nachfragen.

    Die einzige Möglichkeit, auch nur ansatzweise irgendetwas in meinen Kopf zu kriegen ist, indem ich es mühsam in Stichpunkten zusammenfasse, laut Selbstgespräche führe beim Lernen, es also mir selbst erkläre. Das geht schon seit der Kindheit so. Es kostet mich sehr viel Mühe.

    Den Medizinertest (TMS heißt der glaube ich) habe ich mich 3 % oder so bestanden. Also super super schlecht. Schon peinlich sogar. Schon bei den Vorbereitungen fiel es mir extrem!!! Schwer, mit den Lehrbüchern zu trainieren.

    In den Vorlesungen, während Klausuren, ach eigentlich den ganzen Tag über bin ich andauernd abgelenkt. Bei meinen Minijobs war das nicht anders. Irgendwie war ich immer anders als die anderen. Meinen Chefs gefiel das nie.

    Mir fällt es sehr schwer, mir erzählte Dinge oder aber auch Dinge, die ich gelesen habe, wiederzugeben. Da komme ich oft ins Stocken und habe Schwierigkeiten, mich daran zu erinnern.

    Ein innerer Trieb, Dinge im Kopf auf Papier oder Handy zu notieren, bevor ich sie wieder vergessen habe, was schnell mal der Fall sein kann.

    Ich bin schnell von einer Sache gelangweilt.

    Meine Schwester litt auch an ADHS, mit ähnlichen Symptomen und Zwangsstörungen.




    Danke fürs Lesen!

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    Das waren jetzt nur mal ein paar von ganz vielen Dingen, von denen ich berichten könnte, z.B. Einschlafschwierigkeiten, Schlafstörungen, usw. ((( Ich verzweifle. Habe Angst, dass die Ärztin mir auch nicht helfen kann.

  9. #9
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 10.826

    AW: Angst vor der Diagnosestellung

    hier kannst du dich vorstellen -------------------->https://adhs-chaoten.net/vorstellung...er-mitglieder/

  10. #10
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 10.826

    AW: Angst vor der Diagnosestellung

    adhs-banane schreibt:
    Hallo Butterblume,

    den Tipp finde ich gut, danke! Soll ich die Notizen dann mitbringen oder lieber auswendig?
    auswendig lernen würde dir vermutlich nicht viel bringen
    mit nehmen


    Meine Konzentration läuft leider gegen null und alles Mögliche lenkt mich ab. Inzwischen warte ich sogar, dass der Postbote schon da war, bevor ich anfange zu lernen. -.-
    kann ich gut verstehen




    Und manchmal, da sagt mir jemand was, ich höre zu aber wirke so, als hätte ich doch nicht zugehört, weil ich nicht wiedergeben kann und nicht weiss, was gesagt wurde.
    ja geht mir auch so, hab ich nie wirklich verstanden warum das so ist



    Denkst du, dass der Arztbesuch mir was bringen wird? Kennst du die Ärztin vllt?

    Der Termin ist gegen Ende Juni.
    nein ich kenne die ärztin nicht ich denke dass der termin sehr wichtig ist für dich ,da du gewissheit brauchst und du hast es ja nicht einfach mit deinen zwangstörungen und weil es einfach viel zu anstrengend ist so weiter zu gehen, ohne konzentration

    es ist gut dass du dir hilfe geholt hast
    nimm sie bitte auch war,das ist ganz wichtig

    im notfall gibts auch noch andere die diagnosen stellen

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    adhs-banane schreibt:
    Ich habe auch Angst, dass die Ärztin von Vornherein voreingenommen ist,wenn sie weiss, dass ich Abi mit 1,5 habe und studiere. -.-
    das haben andere auch


    versuche dass du dir nicht zuviele gedanken machst

    bis ende juni ist noch lange hin , so machst du dich ganz verrückt
    ich weiß ,das sagt sich sehr leicht..... versuche dich abzulenken

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