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Diskutiere im Thema Diagnose nein, Zweifel, Probleme, was tun? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 9

    Frage Diagnose nein, Zweifel, Probleme, was tun?

    Hallo an alle!

    wollte eine frage mit euch teilen, die mich schon seit längerem beschäftigt.
    Ich war 2007 zur Diagnostik mit Verdacht auf Asperger in einer Sprechstunde und da wurde die Diagnose gestellt, hatte ehrlich gesagt Zweifel, aber naja. Dann wurde bei mir eine schizoaffektive störung diagnostiziert - also psychose hab ich - da geh ich mit. hab medis gegen psychose und beginnende depression gekommen. dann war ich einige jahre später wieder wegen diagnostik und psychose/depression in der klinik wie 2007. dort meinte man wieder, ich hab nur asperger, und hat medis schlagartig abgesetzt, ich hab mich daraufhin dann auch schlagartig abgesetzt. dann 2011 wurde ich an eine adhs-ambulanz überwiesen, weil ich was über adhs gelesen hatte und einige ähnlichkeiten feststellte, auch weil die behandlung der depression nicht so recht funktionieren wollte (hab schon ungefähr 7 oder 8 antidepressiva ausprobiert). jedenfalls war die diagnostik wieder in der gleichen klinik, und der arzt kam auch gleich zur sache und meinte höflich aber bestimmt, wieso ich denn überhaupt hier wäre, und ich hätte doch schon ne diagnose, und naja, weil ich schon mal hier wäre, bringen wir es einfach hinter uns. jedenfalls hatte ich verständlicherweise nicht gerade den eindruck, dass er mein anliegen ernst genommen hat. und wie der zufall so will, ist er denn auch gleich auf asperger rumgeritten. Er meinte, ja das könnte aber auch vom asperger-syndrom kommen, und das auch, und das aber auch. ohne scheiß jetzt. irgendwie sehr merkwürdig. die diagnostik ist dann zu meinem erstaunen doch ziemlich umfangreich ausgefallen, vor allem die bei der psychologin. am ende meinte er dann nach tiefem ein und ausatmen, dass ich es nicht hätte. Es gibt trotzdem immernoch sachen, die mich bei meiner erkrankung (welche auch immer, hab inzwischen ca. 15 diagnosen und verdachte) beschäftigen und ich finde zumindest zum thema adhs immer noch teils widersprüchliche oder "zweigleisige" informationen.

    meine frage aber wäre vor allem, ob ihr es sinnvoll und gerechtfertigt finden würdet, wenn ich mich noch einmal bei einer ADHS-sprechstunde in einer anderen klinik vorstellen würde. ehrlich gesagt hab ich mich bisher nicht getraut, weil ich angst habe, ich mache mich dadurch lächerlich, oder das ich als "Krankenhausspringer" mit eingebildeten krankheiten abgestempelt werde.

    was meint ihr dazu?

    weitere fragen gerne!...

  2. #2


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 59
    Forum-Beiträge: 6.172

    AW: Diagnose nein, Zweifel, Probleme, was tun?

    Hallo TimmyTurner

    Mit diesem Abklärungs-Irr-Weg bist du nicht allein. Viele von uns haben erst verschiedene andere Diagnosen bekommen, bevor ADHS festgestellt wurde.
    Ich wurde auch erst auf Depressionen behandelt.

    Wenn bis jetzt noch keine Behandlung bekommen hat, die dir wirklich weiter geholfen hat, würde ich auf jeden Fall nochmals von vorn anfangen, bei einer andere Fachstelle.

    Es sollte aber wirklich jemand sein, der sich mit ADHS im Erwachsenenalter auskennt.

    Alles Gute und liebe Grüsse
    Pucki

    PS: Viele Menschen mit ADHS haben Mühe Texte zu lesen, die in Blocksatz geschrieben sind. Kurze Absätze sind da hilfreich.

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 9

    AW: Diagnose nein, Zweifel, Probleme, was tun?

    Naja der arzt von dem ich gesprochen habe war schon für adhs im erwachsenenalter. Habe schon viel im laufe meines lebens ausprobiert und weiß in etwa, was hilft und was nicht. betreibe ehrlich gesagt nebenbei noch "selbstmedikation", davor hab ich "nur" venlafaxin und mirtazapin genommen. habe die vorstellung, dass ich irgendwann nich mehr so viele medis brauche (nehme derzeit 4 psychopharmaka, verschrieben). bis vor ein paar taagen noch habe ich mich schon seit paar jahren jetzt ungeheuer lustlos, antriebsarm und einfach nur platt gefühlt, bei den kleinsten anreizen von außen, was zu machen, hätte ich durchdrehen können, wurde manchmal aggro. ich wollte nichts machen, und dabei hab ich zuhause schon null stress. naja, inzwischen gehts mir deutlich besser, hab nur angst dass sich das wieder ändert und dann hab ich wieder nen prob an der backe. weiß auch nich was ich tun soll, medis is nix, VT is nix...ich hab mich schon öfters gefragt ob gott will, dass ich sterbe, sorry auch wenn das hier nen bisschen melodramatisch klingt...:/

  4. #4
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.989

    AW: Diagnose nein, Zweifel, Probleme, was tun?

    Gott wünscht sicher nicht Deinen Tod,beim Erhalten Deines Lebens und Wohlbefindens müsstest Du Ihm aber schon ein bisschen helfen. Dazu gehört ein gewisses Maß an "Compliance" und der Wille,sich auf Behandlung auch einzulassen.Mündigkeit bedeutet ja nicht "Selbsttherapie" in gelegentlicher Begleitung durch Therapeuten...

  5. #5


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 59
    Forum-Beiträge: 6.172

    AW: Diagnose nein, Zweifel, Probleme, was tun?

    Wenn es nicht die richtigen Medis sind und die VT nicht auf ADHS ausgelegt ist (wenn du ADHS hast) dann kann es nicht richtig helfen.

    Nun ja und deinen letzten Satz können auch viele von uns nachvollziehen.

    Aber du hast dich ja hier angemeldet um weiter zu kommen. Und so weit es für uns möglich ist unterstützen wir dich dabei.

    Schau dich doch hier mal ein wenig um. Du findest sicher viele Beiträge in denen du dich wieder erkennst und merkst, du bist mit deinen Situation nicht allein.

    Liebe Grüsse
    Pucki

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 9

    AW: Diagnose nein, Zweifel, Probleme, was tun?

    ich habe ja schon alles getan was ich kann um eine veränderung herbeizuführen, aber irgendwann weiß man auch nicht mehr weiter, irgendwann ist man erschöpft, weiß nicht ein, nicht aus, und irgendwann resigniert man, da ist einen alles egal, da sitz man einfach nur noch zu hause rum und ruht sich aus vom nichts tun. Also meine Psychiater konnten mir bestimmt nicht vorwerfen, dass ich keine Compliance gezeigt hätte, ich habe bis heute an die 25 psychopharmaka ausprobiert, neuroleptika, phasenprophylaktika, antidepressiva und tranquillizer. wenn ich seit einigen jahren nicht mehr ALLES angenommen habe, was selten vorgekommen ist, dann deshalb, weil ich mich jetzt schon seit 2009 teilweise recht intensiv mit psychopharmaka u.ä. auseinandersetze und nicht bei jedem neuen medikament in euphorie verfalle. ich habe auch schon die ein oder anderen schlechten erfahrungen mit psychiatern und verschreibungen gemacht.

    Selbsttherapie in gelegentlicher Begleitung ist das nicht. Ich habe den Psychiater gewechselt, demnächst gehe ich zu einem anderen. Meine Medikamente bekomme ich immer gleich entweder von dort oder von meiner Hausärztin. Die helfen auch gegen vieles, aber sie helfen andererseits auch nicht bei problemen, die ich nicht alleine oder mit psychotherapie bewältigt bekomme. Da habe ich einmal mich jetzt getraut und habe mir zusätzlich was anderes gesucht, was ich auch im auge behalte.

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 9

    AW: Diagnose nein, Zweifel, Probleme, was tun?

    naja will hier niemanden nerven oder zutexten. dachte nur einer von euch könnte mir sagen, ob eine erneute diagnostik vernünftig wäre oder halt nicht. hab dazu iwie keine meinung mehr (gehirn leer gesaugt ).naja...

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