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Diskutiere im Thema Zweifel an meiner Diagnose im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #31
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 3.124

    AW: Zweifel an meiner Diagnose

    Vermutlich Letzteres Ich bin jetzt doch ein bisschen Baff über die Heftigkeit mit der sich über die Dosierung beschwert wird.
    Zunächst einmal, ich habe mit 10 mg Mph angefangen und die Dosis ist erst vor kurzem, auf meinen ausdrücklichen Wunsch,
    erhöht worden. Ich denke dass mein Arzt nur die Menge verschreibt zu der ich einwillige. Er würde auch nie auf einer Dosierung
    beharren bei der es mir schlecht geht. Daher ist es für mich PERSÖNLICH quasi belanglos ob mit hoher oder niedriger Dosierung begonnen wird.

  2. #32
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.982

    AW: Zweifel an meiner Diagnose

    Touchez.
    Es kann leider auch problematisch werden,wenn leichte Überdosierungserscheinungen,w ie ein deutlich gesteigerter Antrieb,nicht etwa als unangenehm,sondern als angenehm wahrgenommen werden und irgendwann die Gewöhnung einsetzt...usw.

  3. #33
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 1.649

    AW: Zweifel an meiner Diagnose

    Und eben weil das Thema Medikament und Passende Dosierung so individuell unterschiedlich ist muss ich wieder Therapie u./o Coaching erwähnen: Auch wenn das Medi super hilft,ohne all die Kenntnisse in Selbstmanagementtechniken würde es mir wenig nützen.Das Medikament ist,so erlebe ich es,die halbe Miete.
    Motivation,Antrieb,Prioritäte n setzten,Gesprächsfürung etc.klappt durch MPH nicht von selbst,es klappt leichter und weniger störanfälliger,aber nur weil ich weiß wie es funktioniert.

  4. #34
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 13

    AW: Zweifel an meiner Diagnose

    Wie ist denn die Diagnose bei dir gestellt worden?
    Ich bin wochenlang von Facharzt zu Facharzt geschickt worden um EEG, MRT, Blutbild etc. zu sammeln um dann nach noch psychologische Tests zu durchlaufen.
    Das ganze Konglomerat an Befunden hat dann meinen Verdacht der ADHS bestätigt. Ich würde daher so eine Diagnose schon als recht solide bezeichnen,
    bei der man eben auch Erkrankungen mit deckungsgleichen Symptomen ausgeschlossen hat.

    Ohne jemandem hier Unrecht zu wollen, wenn die Diagnose nicht Leitliniengerecht gestellt ist, darf man das ganze tatsächlich mit Skepsis betrachten.

    Zu der deiner Medikation mit MPh: Ich bin zwar auch noch in der Einstellungsphase allerdings hab ich bisher die Erfahrung gemacht, dass die Symptome bei einer miesen Dosierung einfach schlimmer werden als vorher. Hier braucht man echt nen langen Atem bis man angekommen ist.

    Zu einer Psychiatrischen Herangehensweise (Medikamente), hilft mir auf jeden Fall die psycholgische Betreuung. Da kann ich den Anderen nur beipflichten.
    Hier hab ich mich nach Spezialisten für AD(H)S umgeschaut, Vorher war ich nur bei Weichspüler-Psychologen, die meinen Bedürfnissen einfach nicht gerecht wurden (werden konnten).

    Beides solltest du bei am besten mit deinem behandelndem Arzt besprechen. Letztenendes ist der dafür da damit es DIR besser geht und nicht um seiner selbst willen.

    Grüße
    gringoringo

  5. #35
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 27

    AW: Zweifel an meiner Diagnose

    Hi Schussel,

    Ich lese aus deinem Text mal raus, dass es dir um deinen Job geht den du nicht verlieren möchtest.

    Die Medis sind kein Allheilmittel sondern unterstützen nur den Prozess der Therapie.

    Hast du denn sowas wie einen Betriebsrat in deiner Firma? Die können dir vielleicht helfen das Problem vor Ort einzugrenzen.
    Ich selbst hatte einen sehr netten Chef, der sehr oft auch mal beide Augen zugedrückt hat, weil meine Leistungen in gewissen Bereichen überragend waren aber Deadlines und Struktur haben am Ende zu Großen Problemen geführt was dann auch in einer Kündigung geendet hat.
    Ein Jahr später jetzt bin ich schlauer und weiß was los war aber das bringt mir meinen Job natürlich nicht zurück.

    Also meine Idee wäre wirklich sich an eine Vertrauensperson in der Firma zu wenden und mit seinem Arzt nochmal die Medikation zu besprechen.

    Grüße,

    Schrom

    Gesendet von meinem SM-G900F mit Tapatalk

  6. #36
    *schnüff*

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 2.168

    AW: Zweifel an meiner Diagnose

    Bezüglich der Anfangsdosis steht im Beipackzettel von Ritalin adult:


    Normalerweise beginnt der Arzt die Behandlung mit der 20 mg-Dosierung. Er wird dann die Dosis langsam bis zur gewünschten Wirkung steigern. Der Mediziner wird zum Behandlungsende raten, wenn sich nach einer angemessenen Dosiseinstellung über einen Zeitraum von einem Monat keine Verbesserung einstellt. Bei Auftreten einer Verschlimmerung der Beschwerden oder anderer schwerwiegender Nebenwirkungen muss die Dosis vermindert oder die Therapie beendet werden.

    Der Arzt wird die Dosis individuell an die Bedürfnisse des einzelnen Patienten anpassen. Hierbei gilt der Grundsatz, die Dosis so klein wie möglich zu halten. Die Einnahme sollte idealerweise morgens erfolgen, um Schlafstörungen zu vermeiden. Bei der Behandlung von ADHS, das vornehmlich durch Körperunruhe gekennzeichnet ist, wird der Zeitpunkt der Einnahme so gewählt, dass die Wirkung mit den Zeiten der größten sozialen Schwierigkeiten sowie Verhaltensauffälligkeiten zusammenfällt.

    Obwohl auch bei Ritalin Präparate mit geringerem Wirkstoffgehalt (10 mg) zur Verfügung stehen, rät der Hersteller zur Anfangsdosis von 20 mg.

  7. #37
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 1.649

    AW: Zweifel an meiner Diagnose

    Finde ich völlig unverständlich.Bei Kindern fing man doch früher auch aus gutem Grund mit der kleinstmöglichen Dosis an und titrierte langsam hoch? Ich bin auch von zu hoch gestartet und dann bei 10 mg gelandet.Umgekehrt wäre es sinnvoller gewesen...

  8. #38
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 718

    AW: Zweifel an meiner Diagnose

    Es gibt übrigens als Alternative zu Methylphenidat noch Lisdexamphetamin / Elvanse, das einen klaren Effekt auch gegen die Impulsivität hat. Ich bin vor ca. 1/2 Jahr nach ca. 20 Jahren Methylphenidat umgestiegen auf Elvanse. Die Wirkung gegen meine ausgeprägte Impulsivität war eine Offenbarung und Elvanse wirkt über den ganzen Tag. Morgens einnehmen und man ist funktional bis abends. Nach meinem Empfinden ist Lisdexamphetamin ein Segen und eine echte Alternative zu Mph.

  9. #39
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 718

    AW: Zweifel an meiner Diagnose

    Welche Bedeutung Lisdexamphetamin (Elvanse in Europa und Vyvanse in USA) von Analysten des "ADHS-Marktes" (so heißt das tatsächlich im Aktienmarkt-Jargon) zugeschrieben wird, sieht man auch daran, dass der Pharmagigant Abbvie den Lisdexamphetamin-Patentbesitzer Shire (Shire hat außer Lisdexamphetamin nahezu keine nennenswerten Patente) für 40 Milliarden Dollar übernehmen wollte (der Deal ist dann doch nicht zustande gekommen). Lisdexamphetamin wird zunehmend gehandelt als das neue, bessere Methylphenidat. Welches Marktpotential damit da drin steckt, liegt auf der Hand.
    Ich komme mir hier fast vor wie ein Pharmareferent. Aus eigener Erfahrung jedoch: die Wirkung von Lisdexamphetamin gegen die Impulsivität und die Affektlabilität und wie gesagt auch die ganztägige Wirkung von morgens bis abends sind ein Segen.

  10. #40
    ellipirelli

    Gast

    AW: Zweifel an meiner Diagnose

    verschreibt zumindest hier nur kein Arzt....
    Das Thema gabs grade neulich in der SHG :
    Keiner der erwachsenen Teilnehmer der SHG hatte jemals von einem ADHS-Bekannten gehört, der Amphetamin bekommen hat.
    Aber sämtlichen Anwesenden war schon, bei den unterschiedlichsten Ärzten/Institutsambulanzen/ Kliniken, eine "vorsichtig angefragte" Amphetaminbehandlung stikkum und ohne weiteres Gespräch/Argumentation verweigert worden..


    In SH geht offenbar die Angst vor dieser Alternative um

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