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Diskutiere im Thema Achtsamkeit: Nur Fokus weiten, verengen schaffe ich nicht lange. im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
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  1. #1
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 435

    Achtsamkeit: Nur Fokus weiten, verengen schaffe ich nicht lange.

    Hi,,

    gibts hier noch mehr Leute, die ihr Leben in einer achtsamen Geisteshaltung verbringen?

    Mir faellt gerade eines auf, ich praktiziere ohne es bemerkt zu haben, fast nur nur "Fokus weiten".
    Sobald ich den Fokus verenge, dissoziiere ich nach kurzer Zeit und muss mich mit aeusseren Reizen zurueck holen.

    Gehts euch auch so oder habt ihr da Techniken entwickelt, mit denen das Fokus verengen auch laenger klappt?

  2. #2
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.148

    AW: Achtsamkeit: Nur Fokus weiten, verengen schaffe ich nicht lange.

    ich bin ja recht aktiv in Sachen Achtsamkeit und meine mich auch auszukennen.

    Aber ich denke, wir meinen beide mit dem Begriff ganz unterschiedliche Geisteshaltungen.

    Achtsamkeit hat zunächst nichts mit engem oder weitem Fokus zu tun. Achtsamkeit ist eine Geisteshaltung, die auf das rechte Maß im geistigen Fokus abzielt.

    Genauer: Achtsamkeit heißt zunächst nur, dass man versucht wahrzunehmen, was gerade im Hier und Jetzt ist bzw. stattfindet.

    Das heißt der Fokus soll weder zu weit in die Vergangenheit, noch zu weit in die Zukunft rutschen und schon gar kein Urteil beinhalten. Da wird es dann mitunter schon sehr schwierig.

    Vielleicht kannst Du Deine Frage etwas näher erläutern.

    Spontan hätte ich drauf getippt, dass Deine Probleme vor allem bei bestimmten meditativen Methoden auftreten.

  3. #3
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.324

    AW: Achtsamkeit: Nur Fokus weiten, verengen schaffe ich nicht lange.

    DonBoleta schreibt:
    und muss mich mit aeusseren Reizen zurueck holen.
    hm, so wie ich das Konzept der Achtsamkeit kennengelernt habe, ist das sensorische Wahrnehmen der aktuellen äußeren Reize sogar elementar.

    Zusätzlich dazu, wie Waldsteinie schrieb, das nicht-wertende Wahrnehmen ... für mich der schwierigste Klopps, aber irgendwie auch mehr und mehr umsetzbar.

    Was genau meinst du mit dem verengten/geweiteten Fokus?

  4. #4
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 435

    AW: Achtsamkeit: Nur Fokus weiten, verengen schaffe ich nicht lange.

    Waldsteinie schreibt:
    ich bin ja recht aktiv in Sachen Achtsamkeit und meine mich auch auszukennen.

    Aber ich denke, wir meinen beide mit dem Begriff ganz unterschiedliche Geisteshaltungen.

    Achtsamkeit hat zunächst nichts mit engem oder weitem Fokus zu tun. Achtsamkeit ist eine Geisteshaltung, die auf das rechte Maß im geistigen Fokus abzielt.

    Genauer: Achtsamkeit heißt zunächst nur, dass man versucht wahrzunehmen, was gerade im Hier und Jetzt ist bzw. stattfindet.

    Das heißt der Fokus soll weder zu weit in die Vergangenheit, noch zu weit in die Zukunft rutschen und schon gar kein Urteil beinhalten. Da wird es dann mitunter schon sehr schwierig.

    Vielleicht kannst Du Deine Frage etwas näher erläutern.

    Spontan hätte ich drauf getippt, dass Deine Probleme vor allem bei bestimmten meditativen Methoden auftreten.
    Genau, es ging eigentlich um Meditation, ich wollte mit Achtsamkeitsuebungen meine Aufmerksamkeit trainieren.
    Hab das Buch mit dem Uebungen gerade verborgt, aber ich habe schon Probleme bei der einfachsten Uebung, den Fokus beim einfachen
    Gehen nur auf das Empfinden in den Fuessen zu legen. Genauer, dort zu belassen. Das Ausblenden der anderen Reize klappt nur kurz.

    Wenn ich so recht drueber nachdenke, sind diese Uebungen am Anfang sicherlich sinnvoll, werden aber irgendwann obsolet und haben mit der achtsamen Geisteshaltung an sich wenig zu tun.

  5. #5
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.148

    AW: Achtsamkeit: Nur Fokus weiten, verengen schaffe ich nicht lange.

    DonBoleta schreibt:
    Genau, es ging eigentlich um Meditation, ich wollte mit Achtsamkeitsuebungen meine Aufmerksamkeit trainieren.
    Hab das Buch mit dem Uebungen gerade verborgt, aber ich habe schon Probleme bei der einfachsten Uebung, den Fokus beim einfachen
    Gehen nur auf das Empfinden in den Fuessen zu legen. Genauer, dort zu belassen. Das Ausblenden der anderen Reize klappt nur kurz.

    Wenn ich so recht drueber nachdenke, sind diese Uebungen am Anfang sicherlich sinnvoll, werden aber irgendwann obsolet und haben mit der achtsamen Geisteshaltung an sich wenig zu tun.
    Hmm, ich finde die Geschichte mit dem Gehen auch nicht unbedingt besonders einfach, schon gar nicht zu Beginn.

    Da gibt es deutlich einfachere Übungen wie z.B. mal ganz bewusst an bestimmten Pflanzen zu riechen und Deine ganze Aufmerksamkeit auf den Geruch zu richten. Oder Du genießt eine Mahlzeit mit allen Sinnen d.h. Du schaust Dir das Zeug auf dem Teller erstmal ganz ruhig und ziemlich genau an, dann kommt die Schnupper- und die erste Schmeckprobe.

    Das kann übrigens habitbreaker ganz toll - die schmeckt teilweise auch die kleinsten Gewürznuancen raus, wie sie mir mal sehr eindruckvoll bewiesen hat.

    Dann kommt das langsame Essen, jede Bewegung bewusst machen. Auch mal das Besteck beiseite legen und langsam, wach und aufmerksam kauen bzw. essen. Kann mensch alles üben!

    Die physischen oder auch Sinnesübungen im Achtsamkeitstraining dienen tatsächlich dazu, eine gelassene Geisteshaltung zu entwickeln. Das alles kommt aber erst im Laufe der Zeit. Erstmal geht es nur um die Wahrnehmung, je mehr Du diese übst, umso weniger driften Deine Gedanken ab.

    Wenn Du Deine Aufmerksamkeit mit Meditation erhöhen willst, dann ist eine der besten Methoden die Ein-Punkt-Meditation. Nimm Dir irgendeinen Gegenstand, lege ihn so vor Dich hin, dass Du ihn, ohne große Angstrengung, anschauen kannst. Stell Dir nen Wecker oder sonstwas und nimm Dir zehn Minuten Zeit, Deine Aufmerksamkeit nur auf diesem Gegenstand zu halten.

    Das kannst Du eine Weile machen und dann langsam die Zeit steigern.

    Dabei lernst Du dann auch, die vielen störenden Gedanken einfach vorbeiziehen zu lassen - leider gibt es keine Angaben wie lange es dauert, bis es klappt. Ist bei jedem unterschiedlich.

    Wichtig ist, dass der Gegenstand banal oder auch einfach ist. Nimm Dir nicht die Juwelenkette aus dem Erbschmuck - geht gar nicht.

    Ich nehme immer irgendeinen Stein - davon liegen bei mir, berufsbedingt, jede Menge rum. Es geht aber auch z.B. ein Flaschenöffner oder ne große Schraube - Hauptsache, es ist ein einfacher Gegenstand. Dann hocke ich mich im burmesischen Sitz auf mein Meditationskissen und den Stein lege ich ein wenig erhöht vor mich hin, etwa anderhalb Meter von mir entfernt, so dass ich ihn in aufrechter Sitzhaltung beobachten kann.

    Wenn Dich Deine Gedanken ablenken, kehre immer wieder zu dem Gegenstand zurück. Die Gedanken kommen ohnehin so zuverlässig wie der nächste Herzschlag! Und sie kommen erst recht, wenn Du versuchst, sie zu vertreiben.

    Im Laufe der Übungen wirst Du die Zeit vergessen - dann ist der Punkt gekommen, die Meditationszeit auszudehnen! Vor allem wirst Du nach einiger Zeit feststellen, dass Dich Deine Gedanken nicht mehr beeindrucken können bzw. dass Du sie nicht mehr bewertest. Na ja, das passiert mal und mal nicht! Aber es klappt immer öfter - versprochen!

    Der Weg kann lang und anstrengend sein, ich bin der Meinung, er lohnt sich in jedem Falle. Bei den Übungen ist es wie mit allen Übungen, schwimmen lernt mensch auch nicht von einem Tag auf den anderen - bis zum Fahrtenschwimmer ist schon ein bisschen Zeit und Übung angesagt.

    Übrigens, auch Zeichnen ist eine gute Methode, die Achtsamkeit zu schulen! Du musst Dich dann ganz auf das Zeichenobjekt konzentrieren und wirst immer besser lernen, bei der Sach zu bleiben!

    Mein erklärtes Lieblingsspiel ist "Bildertitel erkennen", manche nennen sowas auch Kunstbetrachtung. In Ausstellungen versuche ich mir immer erst die Bilder ganz genau anzusehen und alles auf einem Bild ganz in Ruhe zu analysieren. Dann überlege ich mir, wie der Titel wohl lauten könnte und freu mich wie Bolle, wenn ich richtig liege! Ich lese die Beschreibungen der Bilder immer erst ganz am Schluss - solch ein Vorgehen stärkt auch die Aufmerksamkeit und die vorurteilslose Betrachtung.

    By the way: Ich meditiere ja schon recht lange, manchmal mehr, manchmal weniger... Aber die Sache mit dem achtsamen Gehen fand ich schon immer sehr anstrengend und schwierig. Zu meiner großen Befriedigung konnte ich bei der letzten Sesshin erleben, dass selbst die ganz Eifrigen nicht immer so richtig bei der Sache sind. Mal aus dem Fenster schauen, an der Nase kratzen, dem anderen in die Augen schauen usw.

    Cool bleiben, so wie es ist, so ist es richtig
    Geändert von Waldsteinie (15.04.2016 um 13:20 Uhr)

  6. #6
    Fühlt sich hier wohl

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    Forum-Beiträge: 435

    AW: Achtsamkeit: Nur Fokus weiten, verengen schaffe ich nicht lange.

    Waldsteinie schreibt:
    Wenn Du Deine Aufmerksamkeit mit Meditation erhöhen willst, dann ist eine der besten Methoden die Ein-Punkt-Meditation. Nimm Dir irgendeinen Gegenstand, lege ihn so vor Dich hin, dass Du ihn, ohne große Angstrengung, anschauen kannst. Stell Dir nen Wecker oder sonstwas und nimm Dir zehn Minuten Zeit, Deine Aufmerksamkeit nur auf diesem Gegenstand zu halten.

    Das kannst Du eine Weile machen und dann langsam die Zeit steigern.
    Das wiederum funktioniert bei mir.
    Ob das vielleicht daran liegt, dass ich das immer im reizarmer Umgebung gemacht habe? Ist mein Problem vielleicht eher die Reizoffenheit?

    Hab mit der Achtsamkeit vor 3 Jahren im Rahmen einer Acceptance- und Commitment-Therapie begonnen, aber fange nach der Diagnose
    gerade erst an, meine Wahrnehmung auf ADHS-Anomalien zu untersuchen.

  7. #7
    OMMM-Beauftragte

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    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.324

    AW: Achtsamkeit: Nur Fokus weiten, verengen schaffe ich nicht lange.

    DonBoleta schreibt:
    aber ich habe schon Probleme bei der einfachsten Uebung, den Fokus beim einfachen
    Gehen nur auf das Empfinden in den Fuessen zu legen. Genauer, dort zu belassen. Das Ausblenden der anderen Reize klappt nur kurz.
    Im Sinne meiner Tante Achtsamkeits-Thera wäre sogar dies eine Art Achtsamkeit, weil es dir auffällt!

    Bei uns ging es nicht darum, strikt den Fokus auf einer Wahrnehmung zu belassen - wir sollten lediglich wahrnehmen, wo unsere Gedanken sich gerade mal wieder verhingalloppieren wollten und sie freundlich anzulächeln und wieder zurückzuholen.

    Wertfrei "einfach nur" die Fakten unserer Wahrnehmung achtsam registrieren ... nicht drüber ärgern, wenn die Gedanken von der Wahrnehmung des Fußbodens huppps zum Einkaufen springen und von dort zum letzten Zoff mit Tante Erna, sondern Tante Erna und den Einkaufszettel freundlich mit in den Raum zu uns ins jetzt holen ... und smiiiiile freundlich anlächeln *schmunzel

  8. #8
    Ist öfter hier

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    Forum-Beiträge: 228

    AW: Achtsamkeit: Nur Fokus weiten, verengen schaffe ich nicht lange.

    DonBoleta schreibt:
    Sobald ich den Fokus verenge, dissoziiere ich
    Was meinst du mit "dissozieren"? Kommen Gefühlen hoch, die du nicht abwehren kannst, oder driftest du von deiner Meditation weg?

  9. #9
    Fühlt sich hier wohl

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    Forum-Beiträge: 435

    AW: Achtsamkeit: Nur Fokus weiten, verengen schaffe ich nicht lange.

    Dropkick schreibt:
    Was meinst du mit "dissozieren"? Kommen Gefühlen hoch, die du nicht abwehren kannst, oder driftest du von deiner Meditation weg?
    Alle Gefuehle sind ein Teil von mir, mit denen habe ich meinen Frieden.
    Ich drifte aber komplett aus meinem Koerper, der Situation, bin irgendwo anders, funktioniere auf Autopilot.

    Im Gegenteil, es ist oft erst ein starker Reiz, der mich dann ueberhaupt zurueck in die Gegenwart holt. Erschuetterung, Geruch, Knall...

    Das war mal besser.

  10. #10
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.148

    AW: Achtsamkeit: Nur Fokus weiten, verengen schaffe ich nicht lange.

    DonBoleta schreibt:
    Alle Gefuehle sind ein Teil von mir, mit denen habe ich meinen Frieden.
    Ich drifte aber komplett aus meinem Koerper, der Situation, bin irgendwo anders, funktioniere auf Autopilot.
    Geht gar nicht - da musst Du gegensteuern. Klingt jetzt ziemlich platt von mir, aber es ist leider so! Wenn Du in einer Meditation total abdriftest, dann ist es keine wirkliche Meditation mehr.

    Ich halte auch nichts von solchen Meditierenden, die der Meinung sind, mit der Übung kommt schon die Verbindung mit Physis und Psyche! Meiner Meinung nach ist das absoluter Quatsch.

    Langsam erschließen sich mir Deine Probleme. Du erlebst keine Ein-Punkt-Meditation, Du scheinst eher zu starren bzw. einzufrieren. Dabei ist es eigentlich wurscht, ob Du das als Dissoziation oder Exkarnation oder sonstwas bezeichnest. Ein Gegenüber wurde wohl sowas wie eine Absence darin sehen, einfach ein paar Momente, mit unterschiedlicher Länge, in denen Du nicht in der Gegenwart bist.

    Erste Möglichkeit wäre ein Gespräch mit dem Shrink wegen medikamentöser Möglichkeiten. Du selbst solltest momentan mehr drauf achten, Deine Sinne im Hier und Jetzt zu verankern.

    Da helfen tatsächlich die ganz klassischen Achtsamkeitsübungen. Es hilft aber auch z.B. einen Handschmeichler zu nutzen, der regt Deinen Tastsinn an und Du bleibst ein bisschen besser bei Dir. Das lässt sich auch erlernen - wenn es losgeht, einfach nach dem Teil greifen und schon bist Du wieder in der Gegewart.

    DonBoleta schreibt:
    Im Gegenteil, es ist oft erst ein starker Reiz, der mich dann ueberhaupt zurueck in die Gegenwart holt. Erschuetterung, Geruch, Knall...

    Das war mal besser.
    Ja, der starke Reiz lässt Dich förmlich erschrecken und dann bist Du wieder ganz da! Ich kenne sowas auch aus der Meditation, wenn der Gong ertönte bin ich zusammengezuckt und war dann wieder da!

    Genau so soll es nicht sein!

    Der Gong oder ein anderer Reiz soll Dich nicht erschrecken. Du sollst ihn wahrnehmen und entsprechend handeln oder reagieren - das ist die echte Achtsamkeit.
    Nur dann kann von einer Meditation gesprochen werden!

    Vermutlich sprichst Du von dem weiten Gewahrsein, wenn Du in angenehmen Tagträumen versinkst und diese als solche gar nicht wirklich wahrnimmst.

    Ich persönlich habe für solche Zeiten eher Yoga und Feldenkrais auf dem Programm, besonders die Atemübungen im Yoga helfen da sehr weiter. Musst Du aber ein wenig üben, besser noch, Du suchst Dir eine Gruppe mit entsprechender Anleitung.

    Meditation würde ich in solchen Phasen erstmal ausfallen lassen und mich mehr auf Körper- und Sinneserleben konzentrieren.
    Geändert von Waldsteinie (16.04.2016 um 10:15 Uhr)

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