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Diskutiere im Thema "Offizielle" Diagnose - Was ist das und wozu? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 100

    AW: "Offizielle" Diagnose - Was ist das und wozu?

    pumpkin schreibt:
    Ich kann nach Absprache mit dem behandelnden Arzt von der hiesigen Uniklinik meine Einzeldosis (nehme unretardiert) auf 15mg erhoehen. Ich merke bei 15mg, dass ich nochmal ruhiger bin als bei 10mg. Nutze das aber meist nur, wenn ich z.B. Teambesprechungen oder sonstige berufliche Termine habe, oder als "Startdosis" in den Tag.
    Ich hatte die letzten Tage für mich eher das Gefühl, dass ich morgens mit 10mg gut auskomme, reicht auch, dann gegen frühen Nachmittag hab ich ein bisschen ein Loch, wo ich das Gefühl hab, ich bin wieder nicht ganz bei der Sache und am späteren Nachmittag ists dann wieder gut.


    pumpkin schreibt:
    Sonst komme ich mit je 10mg als Einzeldosis gut aus. Davon je eine alle 3 1/2 Stunden, und ich komme gut zurecht, ohne zwischendurch den Rebound mitzunehmen.
    Ja das hab ich auch bisher so erfahren. Wenn ich nach drei bis dreieinhalb Stunden die nächste Tablette nehme, geht es gleichmäßig durch. Wenn ich länger warte, bekomme ich ein unbefriedigtes Gefühl. Das kriege ich am Abend nach der letzten Tablette aber nicht. Ich hab die letzten zwei Tage auch keinen wirklichen Rebound gehabt, da war ich bis zum schlafen legen (ca 3:00, letzte Tablette um 17:30) wach und konzentriert, konnte aber dann wie auf Kommando sofort einschlafen.
    Nur am zweiten Tag (da waren es nur 2x 10mg) hatte ich wohl nen "rebound". Da hat es mich am Abend komplett zerlegt, ich war völlig weg, mein Kiefer hat sich ganz lustig angefühlt und ich saß nur apathisch am Computer und hab psychedelische Musik gehört
    Da hatte ich schon echt ein bisschen Angst, dass ich meine Abende in Zukunft total abgedreht verbringen muss aber bisher ists nicht mehr passiert, war vielleicht nur die Umstellung des Körpers.


    pumpkin schreibt:
    Am Wochenende lasse ich es oft mal weg, sollte mich aber zwingen es auch dann zu nehmen, schon alleine wegen der Wirkung auf meine Impulssteuerung (Geld ausgeben, Essen, Stimmung etc.).
    Im Moment ist das bei mir ganz klar, dass ich das gerade am Wochenende brauche. Ich denke eher, ich könnte es bei Team-Meetings weglassen, da bin ich eh meistens voll auf der Höhe, sobald ich was organisieren kann. Ich hab eher Probleme, wenn ich allein bin oder weder körperlich noch emotional stimuliert werde: Arbeiten am computer erledigen, lernen, etc aber eben auch Aufräumen, Wäsche waschen, ...
    Ich hab aber grad gar kein Problem damit, das täglich zu nehmen, für eine Zeit lang. Ich fühl mich einfach körperlich und seelisch besser, es funktionieren Dinge, die vorher nie gingen (was ich mir nicht erklären konnte), emanche Dinge gehen viel einfacher und weniger anstrengend (Wäsche aufhängen ohne 5x dabei den Impuls zu kriegen jetzt doch schnell was anderes zu machen) und ich hab ein gesünderes Schlaf- und Essverhalten, komme morgens besser hoch, kann abends einschlafen und bin tagsüber wach und munter. Ich bin die letzten 5 Tage die meiste Zeit daheim gewesen und bin kein einziges Mal tagsüber müde geworden oder sogar einfach am Schreibtisch eingeschlafen. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich das schon jemals so erlebt hätte.

    Grüße,


    V

  2. #12
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 100

    AW: "Offizielle" Diagnose - Was ist das und wozu?

    Huhu,


    ich hab mich mal mit meinen Eltern (und damit Betreuern) rückgesprochen.

    Meine Muter ist ohnehin schon längst überzeugt, dass die Diagnose klar ist.
    Mein Vater hat jetzt auf direkte Anfrage, wie ich eine klare Diagnose bekommen könnte, gesagt, dass er nach meiner Reaktion auf die Medikation den Verdacht bestätigt sieht und mir ADS diagnostizieren würde. Nachdem er aber Kinder- und Jugendarzt ist, ist seine Aussage nicht relevant für die Krankenkasse.
    Er könnte mich an eine Kollegin überweisen, die für Erwachsene zuständig ist, und er ist überzeugt, dass sie zum gleichen Schluss kommen würde wie er, und ihre Bestätigung wär dann eben auch für die Krankenkasse valid. Ich weiß aber noch nicht, ob die Diagnose in Deutschland von der Österreichischen Krankenkasse anerkannt wird, das muss ich noch rausfinden. Eventuell müsste ich mich von nem Österreichischen Arzt diagnostizieren lassen. Beizeiten, kommt jetzt nicht auf ein paar Tage an.

    Ich frage mich gerade, ab wann ich denn meinen Foren-Status wechseln soll von "Verdachtsdiagnose" auf "Diagnose als Erwachsener".
    Sind Diagnosestellungen einer Psychotherapeutin und eines Kinder- und Jugendpsychiaters ausreichend um zu sagen "Mir ist ADS diagnostiziert worden"?

    Grüße,


    V

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