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Diskutiere im Thema Ab wann zum Arzt? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Patrick Star

    Gast

    Ab wann zum Arzt?

    Hi,
    ich hab n Problem mit Medikinet. Der Zeit soll ich 30mg nehmen. 20 Morgens und 10 nochmal am Nachmittag. Bisher war das für mich alles kein Problem.
    Ich hab das Gefühl, dass 30mg viel zu viel für mich sind. Insbesondere dann, wenn ich nicht arbeiten muss. Hatte eine 1 Woche Urlaub und da waren die 30mg wohl deutlich zu viel.
    Die meiste Zeit verspürte ich den Drang etwas zu erreichen, ich wollte arbeiten und hab mir Arbeit gesucht. Alles um mich herum habe ich deutlich intensiver wahrgenommen. Töne, Farben, Menschen, Stimmen, einfach die komplette Umgebung. Sorgen habe ich mir nicht gemacht, da ich lernen muss nicht auf jeden Furz in meinem Körper zu hören.
    Seit gestern Nacht mach ich mir doch ein wenig mehr sorgen. Mitten in der Nacht habe ich ein sog. Flashback verspürt. Mit einem Male trat die Wirkung voll ein. Herzrasen, Schneller Puls, flache atmung.
    Dieser Zustand hielt zum Glück nicht lang an, wodurch ich schnell wieder eingeschlafen bin.

    Jetzt habe ich nur 20mg genommen, da ich gerne einen Unterschied festellen möchte. Leider kann ich erst am Mittwoch zu meinem Arzt. Hinzu kam noch, dass ich ein Gefühl von Trunkenheit verspürt hatte. Ich hab wirklich gedacht, ich kann nicht mehr reden. Quasi wie eien Wortfindungsstörung. Eigentlich WILL ich micht gar nicht beobachten, doch der Zug hat mich völlig überrollt.

    Das ist doch nicht normal? Auf Arbeit komm ich mit 30mg super klar & wenn ich Urlaub habe, nicht? weniger Aktion = weniger Medis? Kann doch nicht sein?

    Bin momentan ein wenig verwirrt. Vielleicht ist das alles nur eine Panikattacke, vielleicht spielt mein Körper mir einen Streich, vielleicht hinterfrage ich zu viel und weiß einfach zu viel. Alles ist möglich.

    Was kann ich tun? Wer könnte mir im schlimmsten Fall helfen? ein RTW? Ich fühl mich dumm und dämlich, wenn ich einen rufen würde...


    Danke für euren Rat!

  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 55

    AW: Ab wann zum Arzt?

    Hallo PS

    Also ich hatte das am Anfang auch bei diversen Medis. Es ist tatsächlich eine Frage der Kalibration, die ganz klar mit deinem Arzt besprochen werden sollte.
    Meines Wissens und Erfahrung her, wird Ritalin für dieses "fine-tuning", Dank seiner kleineren Dosierungsmöglichkeiten dafür genommen. Danach wird diese Dosierung fixiert und ein best-verträgliches Medikament für 1-2 Wochen beobachtet. In dieser Zeit wird Menge und Einnahmeintervall leicht variiert.

    Bei mir hat es so prima funktioniert und ich bin erst mit Focalin zum "Erfolg" gekommen. Je nach Agenda nehme ich morgens X oder Y ein.
    Ich kenne auch die diversen "Schübe", deren Ursprung ich nicht ausmachen kann. Zbsp nach Nahrungsaufnahme, Kaffee oder einfach interessante Gespräche/Impulse... .
    Ist mir auch ehrlich gesagt nicht so wichtig, da auch ich mich nicht zum Wahnsinn treiben will mit konstanter Selbstdiagnose. Solange ich einigermassen ohne Probleme auf meinen Alltag fokusieren kann, bin ich schon beruhigt. Hinweis: ADHS-Gefahr des Hyperfokus

    Alle anderen detaillierten Dosierungsvorschläge finde ich etwas bedenklich, da es ein doch sehr subjektives Thema ist.

    Kontaktiere den zuständigen Arzt & viel Glück!

  3. #3
    Celestis

    Gast

    AW: Ab wann zum Arzt?

    Hallo Patrick.

    Also vom Medikinet hatte ich das nicht gehabt.
    Bei mir war die Konzentration besser, aber auf
    Dauer hatte es keine Wirkung mehr bei mir.

    Vielleicht bist Du überdosiert?

    Prebeo schreibt:
    Hinweis: ADHS-Gefahr des Hyperfokus
    Ja so ein Hyperfokus, kann einen auch ganz gut auf Trab halten ^^
    Prebeo schreibt:
    Alle anderen detaillierten Dosierungsvorschläge
    finde ich etwas bedenklich, da es ein doch sehr subjektives Thema ist.
    Kontaktiere den zuständigen Arzt & viel Glück!
    Dem kann ich nur zustimmen.
    Den Arzt kontaktieren und alles mit Ihm besprechen.

    Ich drück Dir die Daumen Patrick.

  4. #4
    Patrick Star

    Gast

    AW: Ab wann zum Arzt?

    Nennt sich das also Hyperfocus?
    Leider muss ich zur freien Sprechstunde kommen. Hätte mir bei solchen Vorfällen einen schnelleren Termin gewünscht, aber naja.

    Sorry, ich hab wirklich gedacht, dass ich meine ideale Dosis gefunden habe, leider nicht.

    Danke für eure Antworten.

    PS.

  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 55

    AW: Ab wann zum Arzt?

    Patrick Star schreibt:
    Nennt sich das also Hyperfocus?
    Ich vermute du meinst mir "das" den nervöseren Teil dein Erstposts?

    Jaein, ...ich persönlich bemerke den Hyperfokus, wenn ich mich "hyper" (also "über"-durchschnittlich) auf etwas konzentriere. Hat je nachdem seine Vor- und/oder Nachteile.
    Sind quasi medikamentöse Scheuklappen gegen die sonst so überspitzten Antennen, die jeden noch so nichtigen Reiz (aussen & innen) wahrnehmen. Kann auch locker mit verkrampften Gebiss/Zunge einher kommen.

    Hinweis; dieser Zustand kennen vlt XTC/Speed-Konsumenten da es dieselben Grundwirkstoffe hat (Ritalin und Konsorte > Amphetamine)

  6. #6
    Patrick Star

    Gast

    AW: Ab wann zum Arzt?

    Hi,
    danke für all eure Antworten.
    Es soll sich keiner auf den Schlips getreten fühlen, dennoch komme ich zu dem Entschluss, dass es für mich das Beste ist, wenn ich mich vom Forum distanziere. Ich merke die ganze Zeit, dass ich nach allem Möglichen ausschauhalte und es auf mich beziehe.
    Ich ertappe mich immer wieder wie ich hier nach allen Möglichen Symptomen ausschauhalte und darüber nachdenke, ob ich diese nicht auch habe. In frühere Muster möchte ich nicht zurückfallen. Schließlich habe ich eigentlich gelernt, dass Google bzw das ganze Internet für eine Therapie kontraproduktiv ist.
    Alleine heute habe ich hier nach Symtomen wie Überdosierung, Rebound, Flashbacks, Alkohol, komisches Verhalten und und und gesucht, anstatt das ganze auf mich wirken zu lassen.
    Es ist gut möglich, dass ich gar keine 30mg benötige, da ich mich heute auch mit 20mg unwohl fühle, obwohl das erst in den letzten Nächten deutlich wurde.
    Ich hab das Gefühl ich beobachte mich zu sehr und nehme jeden "Furz" zu ernst. In den klassischen Hypochonder möchte ich nicht mehr verfallen.
    Momentan überwiegen zwar deutlich die positiven Aspekte in meinem Leben die ich sehr genieße und es ist klar, dass auch ein paar Nebenwirkungen dazugehören, doch die sollen nicht die Überhand gewinnen.

    Ich find es super, dass es man sich mit vielen Leuten austauschen kann, um Erfahrungen zu lesen, doch für mich ist es eher kontraproduktiv. Alles kann und nichts muss.
    Ich möchte nicht jedes Mal zum Arzt gehen, wenn ich mir Sorgen mache, obwohl dies gar nicht richtig ist. Leider weiß ich zu viel, weshalb ich mir überalles und jeden Sorgen mache.
    Von Krebs bis zum Tot ist alles dabei, um es mal drastisch zu sagen.

    Ich werde mit meiner Ärztin nochmal darüber sprechen und ihr all meine Sorgen mitteilen, um hoffentlich aus diesem Sumpf wieder herauszukommen.
    Nicht das ich mir noch Sachen einrede. Einreden kann man sich viel. Meine Neugierde wird mir leicht zum Verhängnis. Je mehr ich mich reinsteigere desto mehr verfalle ich in alte Muster.

    Vielen Lieben dank für eure antworten.

    Es ist ein klasse Forum, doch für mich leider nicht.

    Alles gute,
    Patrick Star.

  7. #7
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 55

    AW: Ab wann zum Arzt?

    Guter, selbstbestimmter Entscheid. Hut ab und alles Gute!

    "Glaube, nicht alles, was du denkst!"

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