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Diskutiere im Thema Kein ADHS nur weil man Abitur hat? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #51
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 16

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    Ah ja, der Satz, den 4.Kl.Konzert zitiert hat, hat mich auch irritiert ...

    Sind psychische Sachen nicht immer subjektiv ...??

  2. #52
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.989

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    Die Auswirkungen wie z.B.ein gestörtes Essverhalten,Vergessen von wichtigen Dingen/Terminen,Schulden/Probleme beim "Finanzmanagement" etc.sind objektiv erfassbar.

    Zumindest dann,wenn Symptome in relevanter Ausprägung vorliegen.

  3. #53
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 232

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    Aloha,

    das Thema hatte ich letztens erst! Ich war bei nem neuen Psychiater um halt 'ne zweite Meinung einholen zu lassen usw. Es ging drum, dass ich einfach auf Arbeit nimmer konnte, das war die letzten Monate die reinste Qual, ich hab nur Minusstunden gemacht, jede Minute länger, als ich musste war Kampf usw. Jedenfalls hab ich bisher keine offizielle ADS-Diagnose. (Das Thema ploppte bei mir vor zwei Jahren schon mal auf, aber ich hab mich dummerweise wieder von allen davon abbringen lassen... Was ich so beschriebe, hätte doch jeder mal und es sind doch nur Phasen, blaaa (eine 28-jährige Phase, mhm)... ) Aber ich bin jetzt wieder auf dem ADS Trichter und dank einem Buch bestärkter denn je, dass es das tatsächlich ist.

    Wie dem auch sei, der Psychiater hatte auch so gemeint, ich klinge so, als könnte ich vielleiiiiicht ADS haben, aber auf keinen Fall stark ausgeprägtes, denn ich hab ja Abi geschafft. Dann sagte ich so, dass ich das mit Hängen und Würgen und Kämpfen geschafft hab und nur 2-4er Noten hatte. Dann lächelte er und sagte: Ja, aber wenn es stark ausgeprägt wäre, hätten Sie das Abi niemals geschafft, glauben Sie mir mal. Und dann war ich sowas von sauer.. So ein über den Kamm geschere ist eine reine Frechheit!!! Ich freue mich noch mehr auf meinen Diagnose-Termin im April, dann sehen wir weiter Freundchen Das mache ich übrigens an ner Klinik, die haben ne spezielle ADS Abteilung. Mal gucken...

    Sorry hab die ganzen Nachrichten dazwischen nur teilweise überflogen...

  4. #54
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.989

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    Naja,er hat eine ADHS ja nicht kategorisch ausgeschlossen-nur halt eine schwere für sehr unwahrscheinlich erklärt. Und das ist sachlich nicht verkehrt.

    Viel Glück noch in der Klinik!

  5. #55
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 10

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    meine Güte sowas habe ich noch nie gehört, du musst auf jeden fall einen anderen Facharzt aufsuchen

  6. #56
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.633

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    Natürlich hat man mir das psychiatrischerseits auch schon gesagt. Ich denke, das ist ein running gag dieses Forums.

    Aber ich kenne das Problem auch noch aus einer anderen Perspektive. Bei vielen meiner Psychiater dachte ich nämlich auch: wie kann ein so hundsdämlicher Mensch bloß das Abitur erlangt haben?

    Irgend wann bin ich aber dann auf den Trichter gekommen, dass die wenigsten Pychiater tatsächlich so kreuzdämlich sind, wie sie sich geben, sondern sich vielmehr absichtlich dumm stellen, wie die Schildkröte, die sich auf den Rücken legt... Sie winden sich aus einer für sie unangenehmen Situation heraus.

    Es muss also nicht sein, dass es sich bei den Ärzten von Kyo tatsächlich um Idioten handelt, es könnten auch Schildkröten sein.

    Es könnte also auch am Gesetz der logischen Fortsetzung liegen, derzufolge wer A sagte, auch B sagen müsste.

    Wer also A wie ADHS sagte, müsste hier auch B wie Mph oder Amphetamin sagen (2 Wörter also, die einem ordentlichen deutschen Psychiater nie über die Lippen kommen würden...).

    An dieser Stelle greift jetzt die spezifisch psychiatrische Logik ein, also die Krötenlogik, derzufolge etwas, was nicht möglich sein kann (oder dürfte), auch de facto nicht existent ist. Heureka.

    Die formallogische psychiatrische Aussage lautet also in diesem Fall: Da es Mph nicht gibt und Amphetamin schon gleich überhaupt nicht, gibt es auch kein ADHS, oder anders ausgedrückt: Wer kein Mph bzw. Amphetamin bekommt, braucht auch kein ADHS, hat also auch keines, ergo ist dieses auszuschließen, quod erat demonstrandum, Fall geschlossen. Amen.

    (Der Fehler von Kyo liegt allein daran, dass sie (noch) versucht Psychiater mit normalen logischen Parametern, sozusagen mit dem gesunden Menschenverstand zu verstehen. Dies ist jedoch ausgeschlossen, da Psychiater in einem abgeschlossenen logischen System leben, das zwar in sich stringent und dynamisch ist, aber mit der Umwelt nicht übereinstimmt und nicht übereinzustimmen braucht, in letzterem besteht ja gerade diese Logik, die in der Folge auch das Sprech erzwingt. Das Sprech klingt rein oberflächlich und prosodisch betrachtet tatsächlich wie Deutsch, nur dass die Wörter eben ihren Sinn nur durch den Bezug auf das gründungsstiftende abgeschlossene dynamische System erhalten, mithin also von einer unerfahrenen Patientin wie Kyo mangels des entsprechenden Bezugrahmens gar nicht decodiert werden können. Der eigentliche Trichter geht einem wie gesagt erst langsam, in der jahrelangen Auseinandersetzung mit Psychiatern auf. Trotzdem gilt es: die Hoffnung nicht verlieren, jemand mit halbwegs Ahnung suchen!)

  7. #57
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 275

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    Die eine Logik. Die andere wäre das die Schildkröte den Panzer an hat um zu gucken was das mit dem Patient macht und wie er drauf reagiert oder re-agitiert. Deswegen hilft's manchmal nicht einen von Pontius zu Pilatus zu schicken. Das ist ja eher das Grundleiden der ADHS'ler und bei den Psychatern und Neurologen sind ja auch täglich Patienten im Wartezimmer die teils unbewusst der Suchtdruck treibt und deren Ich-Erleben dafür sehr kreative Wege findet.
    Geändert von Wapi ( 7.03.2016 um 10:37 Uhr)

  8. #58
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    Ich muss ja gestehen, dass ich Eisi's Ansichten zu Psychiatern und Neurologen zunehmend teile, wenn auch vielleicht nicht ganz so fatalistisch und besonders jenen gegenüber, die auch gutachterlich tätig sind, aber dennoch .

    Mir scheint, als hätte diese Spezies ein gewisses Talent dafür, ihren messerscharfen Verstand dazu zu nutzen, aus ihren durchaus korrekten Beobachtungen die falschen Schlussfolgerungen zu ziehen ....
    Außerdem haben sie irgendwie eine Neigung, ihre "Duftmarke", meist in Form eigener dazugepackter Diagnosen zu setzen und seien sie auch noch so unlogisch und stünden sie auch noch so im Widerspruch zu bereits bestehenden und mehrfach validierten Diagnosen .... aber anyway ...
    Zudem erkenne ich da auch einen gewissen Hang zum Fatalismus ... dazu gleich etwas mehr.

    Das gilt natürlich nicht für alle, aber bei so einigen ist mir das inzwischen aufgefallen.

    Dennoch:
    candela schreibt:

    Wie dem auch sei, der Psychiater hatte auch so gemeint, ich klinge so, als könnte ich vielleiiiiicht ADS haben, aber auf keinen Fall stark ausgeprägtes, denn ich hab ja Abi geschafft. Dann sagte ich so, dass ich das mit Hängen und Würgen und Kämpfen geschafft hab und nur 2-4er Noten hatte. Dann lächelte er und sagte: Ja, aber wenn es stark ausgeprägt wäre, hätten Sie das Abi niemals geschafft, glauben Sie mir mal.
    So verständlich Dein Ärger über diese (in meinen Augen herablassende) Antwort auch ist, so kann man sie dennoch nicht so ganz von der Hand weisen.

    Tatsächlich ist es ja nun mal so, dass ein Abitur oder gar ein abgeschlossenes Studium im Widerspruch zu einer ADHS stehen.
    Der Grund ist einfach:
    Sowohl das erlangen eines Abiturs und besonders das abschließen eines Studiums erfordern von den Menschen doch recht anspruchsvolle Anforderungen an die Exekutiven Funktionen, welche aber zu den Hauptbeeinträchtungen einer ADHS zählen und somit störungsbedingt nicht oder nur sehr schwach ausgeprägt sind.
    Plaung, Vorausschau, Strukturierung, vor allem auch mehrfach ineinandergreifende Planungen vieler einzelner Handlungen, die alle auf ein konkretes und in der Ferne liegendes Ziel ausgerichtet sind und in der richtigen Folge ausgeführt werden müssen, sind Dinge, bei denen ein ADHS-Betroffener schnell alle Viere von sich streckt, weil sie ihm trotz aller Intelligenz und allen Wissens um die Ausführung, nicht gelingen.
    Ich habe, wenn auch in einem etwas anderen Zusammenhang, mal Russell Barkley gefragt und auch er antwortete mir, dass es in der Tat so ist.
    Allerdings gehört er, obwohl zur Spezies der Psychiater gehörend, zu jenen mit gesundem Menschenverstand und meinte daher ausdrücklich auch, dass es dennoch nicht ausgeschlossen ist.
    Man müsse sich dann aber wohl die Frage stellen, wie das funktionieren konnte.
    Einen schweren Fall würde er wohl erstmal genauso ausschließen (wobei man dazu sagen muss, dass die dann auch wirklich heftig sind), wohl aber hinterfragen, inwiefern diejenige Person ihre Beeinträchtigungen von Außen hat kompensieren können.

    Vielen Betroffenen, die das Abitur geschafft haben, konnte das nur deshalb gelingen, weil sie von Außen, z.B. im Elternhaus, von Mitschülern oder von noch anderen Seiten unterstützt wurden und so die eigenen Beeinträchtigungen gar nicht wirklich an's Licht kamen.
    Spätestens wenn aber diese äußere Strukturierung flöten geht, bricht das Kartenhaus zusammen.

    Der Arzt hätte also gutgetan, wenn er sich, statt mir einem arroganten "glauben Sie mir mal", sich die Geschichte etwas genauer angesehen und hinterfragt hätte ... aber das wäre ja mit Arbeit und Zeitaufwand verbunden ... nunja ... zugegebenermaßen sind die Kassen da auch nicht gerade spendabel und dann rechnet sich sowas auch nicht mehr ... zum Leidwesen der Patienten, die mit solchen Antworten abgespeist werden.

    Aber dennoch sagte auch Barkley, auf der Basis einiger Studien und eigener Beobachtungen, dass jene Betroffene, die erst im Erwachsenenalter in die Diagnose kommen, weniger Beeinträchtigungen haben als die, welche schon im Kindesalter auffällig waren und diagnostiziert wurden.
    (Das bezieht sich eher auf jüngere Erwachsene, nicht unbedingt auf jene, die in den 60igern oder 70igern etc. Kinder waren, also in Zeiträumen, als ADHS noch völlig unbekannt war ... wenn ich am Esstisch zappelig oder nervig war, habe ich von meinem Vater eine geknallt bekommen ... dann lenste irgendwann, zumindest nach außen hin, ruhig zu sein/ zu wirken)

    Nichtsdestotrotz sagte er aber eben auch, dass es immer welche geben wird, die trotz schwerer ADHS durchrutschen und erst im Erwachsenenalter auffallen.
    Aber es sind Ausnahmen und man sollte dann genau auf die Anamnese schauen, denn dann wird da etwas gewesen sein, das dem Betroffenen schon so etwas wie ein "ADHS-Management" war.

    Es ist ja nicht neu, dass ein gutes "ADHS-Management" einiges der Störung auch funktional kompensieren kann.
    Man muss keine Diagnose haben, um das zu machen, sowas kann auch einfach mal von sich aus, also sozusagen instinktiv passieren ... mit den richtigen Eltern und den richtigen Lehrern z.B. ...
    Das muss man halt hinterfragen.

    Das Dumme sit nur, und da kommen wir an den Punkt der fatalistischen Psychiater, dass die Herrschaften ja irgendwann mal, zumindest die Überschrift, gelesen haben, dass schwer betroffene Menschen mit ADHS nicht erst im Erwachsenenalter erkannt werden und auch kein Abi oder Studium haben können und Punkt ... da haben sie ihr Schwarz/ Weiß und dann muss man auch nicht weiterlesen und überspringt eben den Teil, in dem dann steht, dass es zwar nicht die Regel, sondern eher die Ausnahme ist, aber dennoch gibt es solche Fälle, denen man dann einfach etwas genauer auf die Spur kommen muss .... das wird dann geflissentlich überlesen/ übersehen .... ist ja auch einfacher ...

    Davon abgesehen ist "keine schwere ADHS" zu haben ja auch kein Nachteil.
    Also eigentlich etwas, worüber man sich freuen sollte .
    Geändert von Fliegerlein ( 7.03.2016 um 10:54 Uhr)

  9. #59
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 615

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    Fliegerlein schreibt:
    I

    Davon abgesehen ist "keine schwere ADHS" zu haben ja auch kein Nachteil.
    Also eigentlich etwas, worüber man sich freuen sollte .
    Jawohl.

    Bin auch verdammt froh, nur ein leichtes (oder evtl. mittleres ADHS zu haben und dadurch einen durchschnittlischen Schulabschluss zu haben (Fachabi, kaufm. Ausbildung).
    Man lernt auch in laufe des Zeites, trotz die Problemen lebensfähig zu sein (Geldmanagement und die Behördengänge ist z. B kein Problem für mich, in Gegenteil, ich regele diese Sachen für einige Menschen, die es nicht können).

    Genauso bin ich froh, wenn überhaupt, dann nur ein leichtes Borderline zu haben. Habe gehug Menschen gesehen, die an schwere Borderline leiden und dauerns arbeitsunfähig sind (sogar Einkaufen wird zu Problem).

  10. #60
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    Ich finde die wenigen!! Ausnahmen, die schwere psychiatrische Diagnosen unerkannt haben, sind wirklich sehr sehr wenig, und meistens fallen sie trotzdem, dann halt anderweitig bei anderen Ärzten auf.

    Ein Abi "nur" mit 2en bis 4 en ist ein normales durchschnittliches Abi. Sorry, aber das ist doch kein Indiz oder gar Beweis für überhaupt eine Erkrankung.


    Leichte Depressionen, leichte Ängste etc sind meist auch nicht mal medikamentös behandlungsbedürftig, da reicht eine Lebensumstellung mit Hilfe einer Therapie meistens aus, wieso wird bei ADHS immer so ein Staatsdrama draus gemacht, wenn man es erstmal mit anderen Methoden probiert? Bei allen anderen Psychopharmaka würden die meisten hier zustimmen, das man eher vorsichtig sein sollte, das sie Nebenwirkungen haben, zumindest psychisch abhängig machen könnten, das sie auf Dauer schädigend sein könnten etc. Und bei MPH ist das anders?

    Die Medien für Studenten sind voll von Tips wie man sich konzentriert, wie man rechtzeitig und effektiver lernt, seine Arbeiten abgibt, es gibt sogar eine bundesweite Nacht der Prokrastination, wo Bibliotheken etc aufhaben, damit Studenten da nochmal auf den letzten Drücker alles erledigen können. Haben die alle ADHS? Ich glaube die haben halt alle die Probleme, die eben jeder mal hat (besonders in den Lebensjahren), der eine mehr, der andere weniger, deswegen ist aber nicht zwingend jeder von denen krank.

    Ich finde es gut, das Psychiater aufgrund von erstmal objektiv alltäglichen Problemen, zumindest wenn sie so geschildert werden, nicht gleich auf Krankheiten schliessen und mit Medis oder DIagnosen zubombardieren.

    Wenn ich zum Gastroenterologen gehe und sage ich habe Verstopfungen, dann finde ich es auch besser, wenn der sich erstmal genau anhören will wann und wie oft, wie lange und ob es mit irgendwas Zusammenhänge gibt und ich weitere Symptome habe, da will ich auch nicht gleich den 30 cm Schnitt und die grosse Hafenrundfahrt durch meine Eingeweide. Vielleicht hilft ja weniger Weissbrot und Bewegung, da muss der doch auch nicht gleich mit Abführmitteln und einer Diagnose wedeln.

    Der Psychiater hat aufgrund anscheinend mangelnder objektiver Indizien erstmal dazu angeregt sich genau über die Konzentrationsstörungen Gedanken zu machen, er scheint auch im Gespräch dafür keine Anhaltspunkte gefunden zu haben (die gibt es nämlich bei manchen auch im Gespräch/Beobachtung), und nun rät er erstmal dazu genauere Informationen beizutragen und erstmal ohne Medikamente genauer hinzugucken und zu probieren ob das auch schon ausreichen könnte.

    Hat für mich mehr mit verantwortlichem Umgang als mit unwissenden ignoranten oder gar dämlichen Psychiatern zu tun.

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