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Diskutiere im Thema Kein ADHS nur weil man Abitur hat? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #31
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 275

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    creatrice schreibt:
    Und meist sind es genau die, denen ihr das MPH und die Zulassung zu verdanken habt, genau die "Strengeren" sitzen im Bundesausschuss und machen auch hauptsächlich die klinischen Studien.

    Es gibt nun mal beide RIchtungen, und es wäre schön, wenn das so auch akzeptiert wird. Diskutieren kann man drüber, aber Hohn und Spott ist wirklich nicht angebracht. Weder für die Ärzte, noch für die Patienten.
    Liebe Creatrice, falls Du mich mit Deinem Kommentar meinst,
    für mich waren die letzten drei Jahre alles andere als leicht und ich bin total froh, den Humor dabei nicht verloren zu haben. An meine alte Berufswelt habe ich durch diese strenge Sichtweise den Anschluss verloren, weil meine Gedanken kreisten, ich nicht arbeitsfähig war und sich mit vielen unnötigen Diagnosen, Symptomen und Störungsbilder befassten. Ich bitte insofern um Verständnis, dass da bei mir auch durchaus etwas bittere Ironie mitschwingt. Aber auch so kann man schwerere Fälle erzeugen um die man sich dann gern kümmern mag. Mit MPH gehts deutlich aufwärts und ich hoffe innerhalb von 9 Monaten wieder in Lohn und Brot zu kommen.

    Es ist richtig, die Strengeren sitzen im Bundesausschuss und machen hauptsächlich die klinischen Studien. Doch da beißt sich die Katze in den Schwanz, denn die Probanden werden aus Evaluationsgründen in den Studien streng nach den ICD Kriterien ausgewählt und unsere Altersgruppe wird wegen der vielen unterschiedlich entwickelten Komorbiditäten selten in Studien einbezogen. Also wie soll denn dann bitte ein anderes Ergebnis zustande kommen. Aber sei mir nicht bös. Oppositionelle Elemente hab ich vielleicht auch in der Diagnose stehen. Wird schon seinen Grund haben.
    Geändert von Wapi (20.02.2016 um 14:53 Uhr)

  2. #32
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    Ich meinte nicht nur dich. Ich verstehe auch die, die vielleicht nicht so eindeutig und leicht zu einer Diagnose kommen, deswegen mach ich mich aber nicht über ihre Ärzte lustig, die seien inkompetent, weil die z.B. Allem und Jedem ADHS "andichten". Wäre doch auch verletzend und ungerecht oder? Es geht mir um das "wie", nicht darum, das es da verschiedene Meinungen gibt.

    Jede "Seite" hat ihre Nachteile, es gibt sie aber nun mal, und das können anscheinend auch nicht die Ärzte abstreiten. Deswegen sollte trotzdem ein gewisser respektvoller Umgang miteinander möglich sein.

    Es geht bei den unterschiedlichen Meinungen übrigens nicht um die Wirkung von MPH, sondern um ADHS. Es gibt verschiedene Auffassungen was ADHS ist und auslöst, oder wie stark. Keiner zweifelt an, das all denen, die es auch so klar empfinden, MPH hilft, und es zweifelt auch keine Seite an, das die andere nicht eine Störung oder ein Leiden hat. Auch nicht die Ärzte.
    Geändert von creatrice (20.02.2016 um 01:57 Uhr)

  3. #33
    Comicus Divinius

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.200

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    Also, mein Problem war auch schon immer,

    ich war sehr inteligent, wusste immer weit mehr, als meine Alterskollegen, abe mit den Noten lief es nicht so. Ich war immer im 2er und 3er bereich.

    Ja, ich habe die Fachhochschulreife, ja ich habe ADHS(und laut meinen arzt sehr starkes) aber ich habe es geschafft, weil ich die Zähne zusammen gebissen habe.

    Weil ich an mich geglaubt habe, weil ich wusste, das ich es weiter schaffen muss. Mein ganzes Leben erscheint mir wie ein Kampf, ich bin schon in der Gefühlten 100sten Runde des
    Boxkampfes des Lebens, ich blute, ich bin verletzt, aber verdammt nochmal, ich stehe und spüre durch diese Wunden, das ich lebe, das mein Leben ein kostbares Geschenk ist und ich dankbar sein sollte, das ich es leben darf. Es ist kein schlechtes Leben ingesamt, es könnte besser sein. Vielleicht wäre ich ohne mein ADHS Professor schon irgendwo, statt" nur" Erzieher. Aber ich sage dir was, ich wäre glaub ich längst nicht so mitfühlend, würde mich nicht so für schwächere einsetzen, wäre vermutlich längst nicht so lustig, so kreativ und hätte vielleicht auch nicht soviel Humor. Vielleicht bin ich so wie ich sein sollte

    Das hat dein Arzt zu akzeptieren, wie du bist...aber weil er es nicht tut..such dir einen anderen....

  4. #34
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 998

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    ChaotSchland schreibt:
    Man ist weder dumm, wenn man kein Abitur hat noch sind tatsächlich dumme Menschen minderwertig. Entschuldige das mir bitte, spacetime, so wars wirklich nicht gemeint

    Sorry bitte vielmals...................
    Habe es auch nicht so verstanden

    Gretchen schreibt:
    ..........Aber man darf nicht vergessen, dass die Bildumgsreformen der 70er den ADHS-Betroffenen die Freude an der Schule genommen haben.
    Davon kann ich ein Lied "singen". Ein Armutszeugnis wie da mit einigen Schüler umgegangen wurde. Besonders mit denen, die nicht aus eine bessere "Schicht" kamen.

    Der Schock meiner Schulzeit hat mich bis heute verfolgt
    Geändert von spacetime (20.02.2016 um 18:30 Uhr)

  5. #35
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 718

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    Um hier noch was zu ergänzen:
    In der Schule wird man organisiert und strukturiert, an heutigen Schulen mit dem neoliberalen Geist von Selbstevaluation, Selbstorganisation, Kompetenz-Orientierung im Sinne der herrschenden Bildungsideologie des Konstruktivismus mit dem Ziel einer Ausrichtung des Bildungssystems auf Employability ( die neoliberalen Thinktanks OECD und Bertelsmann-Stiftung lassen grüßen) jedoch mit stark abnehmender Tendenz und negativen Folgen für ADHSler in den Schulen. An der Uni läuft's anders: da muss man sich selbst organisieren und strukturieren. Und das ist neben der frühzeitigen Ermüdung beim Pauken von uninteressanten Themen das größte Problem für ADHSler an der Uni.
    Das bedeutet jedoch nicht, dass es keine ADHSler gibt, die ohne vorherige ADHS-Therapie auch die Uni erfolgreich absolviert haben. Dort nämlich, wo für den ADHSler sein Studium so interessant ist und er sich so dafür begeistert, kann er sich genügend intrinsisch motivieren zu pauken und sich zu organisieren. Z.B. in der Informatik gibt es nicht wenige ADHSler ( mit mathematischer Begabung) , die im Studium und danach im Beruf durchgestartet sind. Larry Page von Google z.B. hat in der Frühphase von Google immer Ärger mit Investoren bekommen, weil er in den Meetings geistig abwesend immer mit seinem Taschencomputer gespielt hat. Dass Larry Page ADHS haben soll, hat mir auch wiederum Corrie Neuhaus erzählt. Das ist bei ihm auch mehr als plausibel.

    Die deutliche Mehrheit der ADHSler jedoch hat eben nicht das Glück, sich so per se für ihr Studium begeistern zu können, dass sie sich durchgehend intrinsisch genügend motivieren und organisieren können. Außerdem muss man ja noch Glück haben , was das Zwischenmenschliche im Studium angeht. *********** gibt es unter Dozenten und Doktorvätern und Kommilitonen ja leider ohne Ende.
    Geändert von ChaotSchland (20.02.2016 um 17:17 Uhr)

  6. #36
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 275

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    Mal back to topic.

    Wer hat Diagnoseerfahrungen im Berliner Umkreis die Kyo helfen können?

  7. #37
    Kyo


    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 9

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    Danke euch allen für die Mitteilung eurer Erfahrungen. Das macht mir Mut, nicht aufzugeben, nach Hilfe (und einem anderen Psychiater) zu suchen.

    Wapi schreibt:
    Hat der Psychiater Dich Fragebögen ausfüllen lassen, oder nur im Gespräch anamnestisch diagnostiziert? Irgendwie habe ich zwischenzeitlich das Gefühl, dass die Psychiater vielleicht ihr Krankenkassenbudget schonen wollen. Letztlich ist man ja Dauerpatient.
    Es waren beide Male nur ein anamnestisches Gespräch. Der letzte Psychiater hat mir aber einen neuen Termin (erst im April) gegeben, damit ich evtl. bis dahin Situationen aufschreiben soll, wann ich konkret welche Symptome bemerke etc.
    Er sagte auch "im Verlauf" sollen Konzentrationsübungen gemacht werden, wobei er sich jedoch sicher ist, dass ich da keine Auffälligkeiten zeigen werde, aber "Hauptsache wir haben es mal gemacht".

    Sind die Kosten, die auf mich zukommen, denn tragbar für eine Studentin?

  8. #38
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 275

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    Tja das ist so ne Sache und eben leider Realität. Die Fragebogentest kosten Lizenzgebühr, wie auch meist die Aufmerksamkeitstests. Deswegen gilt die Diagnose auch als sog. klinische Diagnose, denn dort ist der Apparat dafür da. Grundsätzlich ist es richtig, wenn du Dir Symptome und Auffälligkeiten notierst.

    Wie fühlt/fühlte sich denn dein innerer Motivator auf die Aussage daß er sich sicher sei, daß die Übungen keine Auffälligeiten zeigen werden. Wie gings Dir danach?

    Ich selbst habe einen kleinen Lebensbericht geschrieben, weshalb ich glaube von ADS betroffen zu sein. Ganz wichtig sind dabei die Jahre als Kind in der Schule. Nur - was ist auffällig? Wir selbst haben uns ja meist irgendwie als normal wahrgenommen oder gibt es besondere Erinnerungen und Erlebnisse die Dir verhaftet blieben oder bist Du damals aus der Gemeinschaft gepurzelt? Das wäre bei Mädels seltener der Fall. Weshalb auch immer sind die häufig in der Grundschulzeit noch angepasster. Ach ja ganz wichtig, weil "objektiv" wären ggf. die Grundschulzeugnisse und die Anmerkungen darin. An was erinnerst Du Dich aus der Schulzeit. Die Träumer erinnern ganz anderes als die Hyperaktiven oder noch mal ganz anders ist es bei zusätzlicher Ausprägung von Hochsensibilität und ggf. eher ängstlicher Ausprägung. Es ist echt ein sehr breites Spektrum. Dann fällt der Apfel nicht weit vom Stamm. ADS ist grundsätzlich zunächst eine Veranlagung die in der Familie vorkommt in unterschiedlich starker Ausprägung, von voll funktionsfähig bis verschroben. Gibt es andere Familienmitglieder, Geschwister, Eltern, Onkels, Tanten, Großeltern mit auffälligem Verhalten, bei denen Du Elemente von ADS sehen könntest?

    Vielleicht magst Du's zum Anlaß nehmen, Dich einfach mal im Forum vor zu stellen, weshalb Du glaubst dazu zu gehören und dazu gehören nicht alleine die heutigen Ausfallerscheinungen, denn die können in der Tat auch andere Gründe haben, sondern Deine Geschichte.

    Wegen Deiner heutigen Ausfallerscheinungen, die für Dich ein Leiden verursachen wegen dem Du den Psychiater aufgesucht hast, würde ich am Termin festhalten. Denn diese könnten auch andere Ursachen haben, die wichtig wären auszuschließen. Ggf. solltest Du dem Psychiater mitteilen, wie es Dir mit seiner "Voreingenommenheit" ergangen ist, falls sie etwas mit Dir gemacht hat. Dann lass das nicht unter den Tisch fallen, oder sind da Ängste?

  9. #39
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 16

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    Hi Kyo,

    mich macht das ehrlich gesagt wütend, wenn ich solche Aussagen höre oder lese.
    Ich habe auch ABI, aber es war ein harter und schmerzlicher Kampf, dies zu erreichen (das kann kein Nicht-ADS-ler nachvollziehen). Leider habe ich dennoch nicht den erwünschten Schnitt geschafft ... :-(

    Ich möchte noch anmerken, dass ich gerade nicht den Nerv dafür habe, alles durchzulesen, deshalb bitte ich für etwaige Wiederholungen um Entschuldigung.

    Ich kann das grundsätzlich unterstützen, dass es eine Möglichkeit ist, dir eine neue Fachfrau zu suchen - bzw. ne Fachkraft für ADS, deine beiden waren evtl. gar keine dafür.

    Ansonsten könntest du - falls dir nach deinem Erlebnis noch danach sein sollte, wieder zu diesem Psychiater zu gehen - mal nachfragen, was er als den Hintergrund deiner Probleme ansieht und wie er sich vorstellen könnte dir zu helfen - oder hast du das schon gemacht?

    Wolltest du dann bei diesem Psychiater auch die Therapie machen oder bei einem Psychologen?
    Letztlich ist ne Diagnose ja nur ne Nummer, die man bekommt, damit der Therapeut mit der KK abrechnen kann.
    Die konventionelle ADS-Therapie muss nicht für jede das rechte sein. Interessant ist ja, was für DICH hilfreich ist, damit es dir besser / gut geht. Mir hat es z. B. geholfen, jemanden zur Seite zu haben, die mich gar nicht durch die ADS-Brille angeschaut hat, sondern durch eine Profizit-Brille. Das war zuerst gar nicht so leicht, weil ich noch so auf ADS gepolt war, aber hat mir letztlich geholfen. Denn je mehr Sichtweisen man auf seine Probleme hat, desto mehr potentielle Lösungsmöglichkeiten stehen einem zur Verfügung - und desto besser kann man bewerten und erfühlen, was für einen hilfreich ist und was nicht.

    Aber ich kann natürlich gut verstehen, wenn dich die Aussage dieses Psychiaters verletzt hat (mir ginge es so) und für dich deshalb die Zusammenarbeit mit ihm nicht mehr möglich ist. Das könntest du evtl. auch ansprechen und ggf. gäbe es eine Chance auf einen Neuanfang.

    Kurzum: Wenns dir um therapeutische Begeitung geht, ist die Chemie zum Thera / zur Beraterin das Entscheidende und die Diagnose eher zweitrangig. Natürlich brauchst du auch das Gefühlt, dass es dir hilft / dich weiterbringt. In den 5 probatorischen Sitzungen kann man beides herausfinden.
    Wenn dir aber ne Diagnose sehr wichtig ist, dann wäre so lange suchen, bis du ne ADS-Fachkraft gefunden hast der Weg. (Wobei ich ganz vorsichtig anmerken möchte, dass durchaus die Möglichkeit besteht, dass du evtl. keinen "ADS-Hirnstoffwechsel" hast, sondern es eine andere Ursache für deine Probleme gibt.)

    Liebe Grüße
    trödelig

  10. #40
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 718

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    Weil der Thread hier sich um Abitur und ADHS dreht:

    Schule - Das Abitur erledigt sich von selbst - Bildung - Süddeutsche.de

    Das hat zwar nichts zu tun mit dem Anliegen von Kyo nach nem kompetenten Diagnostiker, aber eben sehr wohl mit dem Thema Abitur bei ADHS.
    Christoph Türcke ist übrigens bezüglich ADHS ein fachfremder Philosophie-Professor, der von ADHS keine Ahnung hat. Er hat sogar mal ein ADHS-skeptisches Buch publiziert, wo er ADHS als lediglich Kulturkrankheit bezeichnet. Ich bezog mich in dem Post weiter oben auf die vor allem auch für ADHSler katastrophalen pädagogischen und didaktischen Entwicklungen in der Bildungspolitik generell. Da hieß es in den letzten 15 Jahren immer weg von klaren Strukturen , die Schulkinder sollen sich alles selbst erarbeiten und schon in der 1. Klasse eine Power-Point-Präsentation sich selbst erarbeiten ( Letzteres muss man sich mal vorstellen, worum geht es in solchen Power-Point-Präsentationen dann? Um Teletubbies oder was? ) Dass gerade ADHS-Betroffene mit solche Pädagogik- und Didaktik-Konzepten am stärksten Probleme haben, macht es nicht verwunderlich, dass in solch einem Schulsystem , das sich so bis zum Abitur hinzieht, ADHS verstärkt auffällt und pathologische Bedeutung erlangt. Insofern muss man Christoph Türcke in engen Grenzen Recht geben bezüglich der Aussage, dass auch kulturelle bzw. gesellschaftliche Aspekte den Übergang von ADHS von der Latenz in den sichtbaren Bereich begünstigen.
    Mittlerweile ist ja erfreulicherweise ein Comeback von klaren Schul und Unterrichtsstrukturen erkennbar.
    Ich habe den Artikel schon in nem anderen Thread gepostet , hier passt er aber noch besser rein. Ansonsten noch zu dem Autor Türcke. Man kann Recht haben und nicht Recht haben immer nur in Aspekten betrachten. Das gilt auch für uns alle hier im Forum.

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