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Diskutiere im Thema Kein ADHS nur weil man Abitur hat? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #21
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.728

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    Also bei einer Diagnosestellung muss man noch viel mehr Fragen beantworten, da wird es schwer sein Abitur zu verschweigen.

    Nein, du bist nicht doof ohne Abi. Ich vermute die allermeisten ADHS-ler haben tatsächlich kein Abi, aber diejenigen die viel in Foren schreiben sind eher die gebildeteren.

  2. #22
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 718

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    Man ist weder dumm, wenn man kein Abitur hat noch sind tatsächlich dumme Menschen minderwertig. Entschuldige das mir bitte, spacetime, so wars wirklich nicht gemeint

    Sorry bitte vielmals


    Darüber hinaus schließe ich mich 4.kl.konzert an, was die Repräsentativität des Forums bezüglich der Gesamtheit der ADHSler angeht. Das ist nämlich eben in mehrfacher Hinsicht nicht repräsentativ dafür. Die sehr häufigen ADHS-Gegner mit ADHS findet man hier z.B. gar nicht usw. und so fort.
    Geändert von ChaotSchland (19.02.2016 um 22:50 Uhr)

  3. #23
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.790

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    ich muss gestehen, dass ich auch die Erwähnung des IQs mitunter ein bisschen nervig finde, besonders mit einer etwas nunja Attitüde.

    ich finde Herzenswärme und Einfühlungsvermögen und Güte bei einem Menschen viel beeindruckender als seine Fähigkeit, das 3. Integral einer Funktion zu ermitteln oder die Masse eines Körpers bei halber Lichtgeschwindigkeit und Gegenwind.
    das Ziel im Leben sollte doch eigentlich sein, glücklich zu werden und für andere Menschen/Gesellschaft/Freunde und Familie etc ein Gewinn. Das geht aber mit EQ besser als mit IQ. und wenn ein junger Mensch schon früh weiss, was er will und sein Ziel kein Abi voraussetzt, warum soll er es dann bis zum Schluss durchziehen ?
    Mal abgesehen davon, dass leider gerade in unserem Lande gute Schulbildung leider doch sehr von der Sozialschicht abhängig ist in der man zufällig geboren wurde und ich mich im übrigen sehr darüber ärgere, dass in unserer Gesellschaft stillschweigend Intelligenz überbewertet wird. Seit wann ist ein intelligenter Mensch "wertvoller" oder "besser" als einer mit niedrigeren IQ ?also bitte mehr Understatement bei der Schulbildung und IQtestergebnis.

    ich verdanke mein Abiturübrigens neben einem guten und spendablen Elternhaus vor allem dem glücklichen Umstand, dass Fächer, in denen ich zufällig und ohne eigenes Zutun begabt bin zufällig Hauptfächer sind (vor allem Mathe) und zahlreiche, in denen ich grottig und faul war nicht so ins Gewicht fielen. Vokabel lernen: öde. Sport: unbegabt, Handwerk und Geschick: grottig. Englische Idioms: laaangweilig, französische Grammatik: studipes Auswendiglernen, also faaaul.

    lastnotleast ist mein Abi auch eine Form von Prokrastination, ich konnte mich nämlich eeewig nicht für einen Beruf entscheiden und verblieb lange in dem doch sehr bequemen Kokon der Schule mit den überwiegend freien Nachmittagen und auch Alltagsflucht und auch ein Stückchen weit noch "Kind" bleiben und nicht in die schnöde Welt des Erwachsenwerdens müssen, während andere schon reif und erwachsen sich mit dem Alltag des geldverdienens und Angestelltendaseins von Morgens bis abends herumplagen mussten. Nee, stolz sein brauche ich darauf eigentlich wirklich nicht. ich war mehr faul als fleissig.
    und heute weiss ich, dass gerade auch mein Abitur und meine gewählten Fächer sehr viel damit zu tun hatten, dass ich Adhs hatte, ohne es zu wissen. Meine fächerwahl gab mir einen Kick, kam meinen Interessen (Hyperfocus) entgegen undleiß mir meine Faulheit bei allem, was meiner fehlenden Disziplin entgegen kam. Und: ich hatte verdammt viel Glück mit meinen Lehrern. und meinem Elternhaus

    Also: Adhs nur ohne Abitur = völliger Blödsinn.

  4. #24
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.212

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    Gut geschrieben, Moselpirat!

  5. #25
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 291

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    Moselpirat schreibt:
    ich muss gestehen, dass ich auch die Erwähnung des IQs mitunter ein bisschen nervig finde, besonders mit einer etwas nunja Attitüde.

    ich finde Herzenswärme und Einfühlungsvermögen und Güte bei einem Menschen viel beeindruckender als seine Fähigkeit, das 3. Integral einer Funktion zu ermitteln oder die Masse eines Körpers bei halber Lichtgeschwindigkeit und Gegenwind.
    Danke schön! Ich habe es echt schon genug gehabt, mit der ständigen Erwähnung der Übergabe (auch wenn man damit nix macht, aber Übergabe, also toller Mensch, gell?), des IQs, etc. Reicht mir. Ich habe auch in Eignungstests schon immer als die gleichaltrigen geschnitten (bis auf bei Konzentrationsfähigeit. Komisch ): gut, schön zu wissen, und nu? Anstrengend, das Ganze!

  6. #26
    DaveR

    Gast

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    Wobei die Frage nach Abitur ja/nein hier ja bloß insofern relevant -aber damit halt sehr relevant- war, als dass

    eben die beiden Psychiater, denen die TE begegnet ist, selbiges als Ausschlusskriterium für ADHS gewertet haben.

    Quasi "Pech in Serie"....

  7. #27
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.212

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    Gibt es ADHS-Betroffene, die ihr Abitur ohne Diagnosestellung bzw. Therapie geschafft haben? Vermutlich eine ganze Menge. Z. B. der Arzt und Autor Walter Beerwerth, dem wir das Buch "ADS - das kreative Chaos" verdanken.

    Aber man darf nicht vergessen, dass die Bildumgsreformen der 70er den ADHS-Betroffenen die Freude an der Schule genommen haben.

  8. #28
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 201

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    Ich bin in ner Selbsthilfegruppe und ich glaub die einzige nicht studierte oder ohne Abi. Die Aussage ist quatsch.

    Aber mit dem Forum und Bildung, da ist schon was dran. Schau mal bei FB in den verschiedenen ADHS Gruppen. Da herscht ein komplett anderer Ton. Da sieht man an der Schreibweise und Art zu schreiben das die Bildungsabschlüsse nicht so hoch sind. Ich mein dabei nicht unbedingt die Rechtschreibung, sa gaben mehr von uns Probleme mit.

  9. #29
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 275

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    Also in D ist man nur krank, wenn man die Kriterien des ICD erfüllt und das ist eben F90 hyperkinetisches Syndrom. Dort steht unter G6: "Die Symptome von G1.-G3. verursachen deutliches Leiden oder Beeinträchtigung der sozialen, schulischen oder beruflichen Funktionsfähigkeit.

    Nun gut das Leiden übersehen wir halt mal, das ist ja subjektiv, also Abi hat er, das ist objektiv. Hmmmm kann die schulische Funktionsfähigkeit ja nicht beeinträchtigt sein. OK dann kommt er weil er billig Droge gegen Leiden will. Also so leicht gehts ja nicht. Nenene. Nicht mit mir. Könnt ja jeder kommen.

    Also ich hab nicht nur Abi, sondern auch Jura und Grünrockexamen und den HP Psych bestanden. Alles auf anhieb. Aus dem Grund wurde mir vor 3 Jahren die Diagnose von einem Prof verweigert. Meine Mutter hätte auch gesagt, daß ich keine Probleme in der Schule hatte - aha dabei steht im 1 Klass Zeugnis hat noch Probleme sich zu konzentrieren und in die Klassengemeinschaft einzufügen und die 3. Klasse mußte ich wiederholen. Das Überschreiten der Cutoffs aus den Fragebögen hat er gar nicht erwähnt.

    Das ist leider in D die Denke, doch dabei ist das eigentliche Problem die emotionale Dysregulation auf äußere Auslösereize, aber das Kriterium gibts in D nur in der Form der Impulskontrollstörung und in Amerika wurde es im neuen DSM 5 raus genommen, weil's sonst zuviele Betroffene gäbe.

    Nun zu Dir. Hat der Psychiater Dich Fragebögen ausfüllen lassen, oder nur im Gespräch anamnestisch diagnostiziert? Irgendwie habe ich zwischenzeitlich das Gefühl, dass die Psychiater vielleicht ihr Krankenkassenbudget schonen wollen. Letztlich ist man ja Dauerpatient.

    Also ich war nach neuerlichen Auffälligkeiten im Beruf in Esslingen und bekam im Institut von CN eine ordentliche Diagnostik. Kostet aber auch privates Geld. Denke sowas müßte es auch näher an Berlin dran geben.


    P.S. Ach Beerwerth, der hat doch grad mal die Facharztprüfung zum Radiologen hinbekommen und hat's nur lange Jahre zum Oberarzt geschafft. Also berufliche Funktionsfähigkeit echt fraglich. Der dürfte wohl glasklar in das ICD 90 reinpassen.
    Geändert von Wapi (20.02.2016 um 00:46 Uhr)

  10. #30
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    Genauso wie die, die trotz ausreichendem /hohen IQ und protektivem Elternhaus aufgrund ihrer ADHS keinen ABschluss in Schule oder Beruf erreicht haben nicht GEGEN die hetzen, die einen haben, wäre es wirklich schön, wenn letztere nicht ständig Ironie und Spott und Unwissen etc über die Ärzte auskippen, die eine eng gefasstere Meinung von ADHS haben.

    Es gibt nämlich auch Patienten die "sich wundern" ums mal nett auszudrücken. Und genau diese Ärzte sind für diese Patienten unglaublich wichtig, weil die nämlich für diese "schweren" (anderen?) Fälle forschen, sich einsetzen, neue Wege gehen. Die erkennen die Stärke oder Schwere bei den Patienten und gehen vielleicht von der Anzahl weniger, für den Patienten aber viel zeit- und denkintensiver und damit individueller an die Sache ran. Und meist sind es genau die, denen ihr das MPH und die Zulassung zu verdanken habt, genau die "Strengeren" sitzen im Bundesausschuss und machen auch hauptsächlich die klinischen Studien.

    Es gibt nun mal beide RIchtungen, und es wäre schön, wenn das so auch akzeptiert wird. Diskutieren kann man drüber, aber Hohn und Spott ist wirklich nicht angebracht. Weder für die Ärzte, noch für die Patienten.

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