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Diskutiere im Thema Kein ADHS nur weil man Abitur hat? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #161
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 275

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    Ei sorry, das wollte ich eigentlich nicht bewirken, sondern anhand der formulierten Kriterien aufzeigen wo die Gründe für die Aufregung liegen. Unsere persönliche Betroffenheit, die ganze Prosa hilft doch nix, wenn wir nicht darauf hinwirken, dass darüber nachgedacht wird wo sich der ein oder andere nicht verstanden oder in seinem Leid gesehen fühlt.

  2. #162
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 529

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    luftkopf33 schreibt:
    Darum ging's. Und es gibt eben Fachleute,die dann den Rückschluss ziehen,dass die Überforderung im akademischen Bereich überhaupt erst die Probleme in mindestens einem weiteren Bereich ursächlich auslöst und nicht ADHS. Denn wäre dem so,wären früher schon Auffälligkeiten da gewesen. Siehe auch @creatrice's Text.
    So weit, so klar. Die Fälle gibt's. Aber auch die, die bisher ihre Schwierigkeiten so gerade noch im Griff hatten, Kompensation und kein Ende, nach außen leidlich unaufällig, in Noten etc.
    AUSSER, dass - bei genauem Hinsehen - immer wieder Abgabetemrine in Absprache mit verständnisvollen Lehrern nach hinten verschoben wurden, im Studium wiederkehrend zu umständliches, weil zwanghaft überkompensiertes Ausarbeiten kritisiert wurde, Freunde und Partner sich entweder mit der notorischen Abgehetztheit, Vergesslichkeit oder Hitzköpfigkeit arrangiert haben oder dauergenervt von einem sind, die Wohnung dauerhaft aussieht wie nach einem Bombeneinschlag, außer wenn man vor dem Besuch von Freunden oder Verwandten Schränke und Schubladen aufgerissen und alles reingestopft hat, wozu man nicht mehr gekommen ist, also etwa 80% ... und der Selbstwert am Boden liegt, weil man sich immer nur wieder fragt, was eigentlich mit einem los ist, wenn doch auf der Hand zu liegen scheint, wie es anders ginge, man eigentlich einen gescheiten Kopf hat und immer wieder von neuem Anläufe macht, es zu verändern... .
    Eben, jemand (sorry, wer weiß ich grad nicht) hat vorher geschrieben, "der Faden, der sich durch das Leben zieht" und der irgendwann in Erschöpfung, Hinschmeißen, Verlust von Bezügen / Beziehungen mündet, auch wenn er es nicht bei allen schon in jungem Alter tut.

    Mensch, ihr kennt das doch alle so oder so ähnlich, nicht? Jetzt redet [ich meine nur die, die es zumindest probeweise tun] doch nicht uneindeutigen und oberflächlich gehaltenen diagnostischen Kriterien und den damit hantierenden Diganostikern, die nicht selten zu wenig Erfahrung mit der Materie und ein zu undifferenziertes Verständis davon haben, den Mund. (Sonst würden sie nämlich genauer fragen, die Diganostiker meine ich.)

    Solange sie das nicht tun, muss der Betroffene solange Details berichten, bis ersichtlich wird, was Sache ist. Nicht vortäuschen oder so [ich hoffe jetzt, das versteht sich hier von selbst, oder war irgendjemand scharf darauf, die Diagnsoe zu haben um Medis zu kriegen?], nein, beschreiben und berichten, soviel es geht. Oder doch einen anderen Diagnostiker suchen, bei dem man sich ernstgenommen fühlt, ohne dass er einem zum Ersttrermin die Diagnose "schenkt".

    Meine Psychiaterin war anfangs, glaube ich, eher skeptisch. Ich bin selbst Psychologin, mache diese Sch***-anstrengende Ausbildung, hab drei Kids, eine selbst adhssig, zwei pubertär und einen ob der allgemeinen Belastung durchaus entnervten Ehemann. Ich würde mich nicht wundern, wenn sie Zweifel hatte, ob ich nicht simuliere oder aggraviere, um ein bisschen "Unterstützung" zu bekommen. Gut, offenbar hat sie mir weit genug vertraut. Als ich dann, einige Zeit später mit MPH und einem erfolglosen Versuch mit Bupropion, beschrieben habe, wie es mir geht, dass ich einen entscheidenden Tick ruhiger bin, ein winziges bisschen ausgeglichener und nicht mehr so schnell an die Decke gehe, sondern noch einen Gedanken vorher fassen kann, hat sie freudig aufgelacht und, ganz gegen ihre sonst recht kontollierte Art gesagt " Das ist doch immer wieder erstaunlich, das dieses Medikament [bei ADHS] so wirkt!" Sonst, bei den anderen, tut es das ja eben nicht. Ich bin ihr wahrlich dankbar, dass sie mir diese "Chance" gegeben hat und mich nicht mit dem Argument weggeschickt hat, dass das bei mir eh nicht sein könne.

    Insofern: Weitersuchen, es gibt tasächlich kompetentene und differenzierte Fachleute, die den Einzelnen gründlich betrachten und ihre diagnostischen Kriterien. Ach ja, das könnte hilfreich sein:
    www.zentrales-adhs-netz.de/
    Geändert von alice_s ( 7.06.2016 um 01:05 Uhr)

  3. #163
    *schnüff*

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 2.168

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    Ich kann nur immer wieder eins sagen:

    Mein großer Sohn und ich sind uns sooo extrem ähnlich. Ich erkenne, seit er Kleinkind ist, auf allen Ebenen Parallelen.
    Der Junge ist ADHSler wie im Bilderbuch. Bei ihm zweifelt das auch niemand an.

    Ich bin das gleiche in abgeschwächter Form. Durch die schwächere Ausprägung hatte ich es lange leichter, konnte länger mithalten.


    Es wird empfohlen, betroffenen Kindern so viel wie möglich Struktur zu geben, wenn möglich die Umgebungsbedingungen zu optimieten. Natürlich, um es dem Kind durch ihm angepasste Bedingungen leichter zu machen.
    Wenn nun aber (selbst unwissentlich und unbeabsichtigt) von vornherein optimalere Bedingungen herrschen und die Probleme "nur" deshalb vermindert ins Auge stechen, ist ADHS im Umkehrschluss nicht möglich?

  4. #164
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.977

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    Nein und das habe ich auch nie behauptet. Solche optimalen Bedingungen gibt es natürlich und die wären bei einer Diagnostik zu benennen und zu berücksichtigen. Aus diesem Grund ist eine ordentliche Diagnostik ja so wichtig.

    Mir ist schleierhaft,wieso hier so defensiv reagiert und nun schon Inhalte neu erfunden werden,nur weil ich auf der Sachebene eine andere Meinung habe. Ich sprach in diesem Teil der Diskussion u.a.von Auffälligkeiten-nicht davon,dass die in jedem Bereich und immer extrem sein müssten oder das weniger Auffällige keine ADHS haben könnten.

    Ich zog die Möglichkeit von absoluter Unauffälligkeit bei vorliegender ADHS in Zweifel und dabei bleibe ich. Es gibt eben auch diese Sicht auf ADHS und auch sie ist fachlich korrekt,wenn auch-in diesem Forum-unterrepräsentiert und emotional unbeliebt.
    Geändert von luftkopf33 ( 7.06.2016 um 08:47 Uhr)

  5. #165
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    alice_s schreibt:
    Mensch, ihr kennt das doch alle so oder so ähnlich, nicht? Jetzt redet [ich meine nur die, die es zumindest probeweise tun] doch nicht uneindeutigen und oberflächlich gehaltenen diagnostischen Kriterien und den damit hantierenden Diganostikern, die nicht selten zu wenig Erfahrung mit der Materie und ein zu undifferenziertes Verständis davon haben, den Mund. (Sonst würden sie nämlich genauer fragen, die Diganostiker meine ich.)

    Eben genau das ist der springende Punkt. Die "Lehrbuchfälle" erfüllen eben GENAU die diagnostischen, für andere oberflächlichen und uneindeutigen Kriterien. Und für die ist es unverständlich und es empfindet sich "hingebogen" an, wenn jemand erklären muss, wieso er die nicht hat(te). Diese Fälle haben teils auch trotz Kompensation und guten Bedingungen starke und auffällige Probleme gehabt, da kann man es sich eben auch schwer vorstellen, das es das selbe sein soll.

    Ich empfinde es auch nicht als das selbe, ich finde auch die Symptome die hauptsächlich angegeben werden auffällig unterschiedlich, und ich merke auch bei den Ärzten zunehmend, das die "schwereren Fälle" gesondert betrachtet werden, entweder als ganz andere Diagnosen, oder eben als "DAS" ADHS.

    Es ist für keinen von uns schön, denn auch diese Fälle fühlen sich nicht ernst genommen oder "erkannt".

  6. #166
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.977

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    creatrice schreibt:
    Eben genau das ist der springende Punkt. Die "Lehrbuchfälle" erfüllen eben GENAU die diagnostischen, für andere oberflächlichen und uneindeutigen Kriterien

    ...und ich merke auch bei den Ärzten zunehmend, das die "schwereren Fälle" gesondert betrachtet werden, entweder als ganz andere Diagnosen, oder eben als "DAS" ADHS.

    Es ist für keinen von uns schön, denn auch diese Fälle fühlen sich nicht ernst genommen oder "erkannt".
    Danke!

    Genau solche Erfahrungen hat's bei mir persönlich im guten Dutzend gegeben. Es wurde im Erwachsenenalter alles mögliche vermutet-nur eben nicht ADHS,weil,solche Auswirkungen hat das doch nicht!
    Mein Diagnostiker wiederum benutzte das Wörtchen "Lehrbuch" sehr häufig...

    Entweder habe ich die Diskrepanz anfänglich nicht so wahrgenommen,oder es häuft sich momentan.

    Persönliches OT Ende

  7. #167
    *schnüff*

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 2.168

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    luftkopf33 schreibt:
    Nein und das habe ich auch nie behauptet. Solche optimalen Bedingungen gibt es natürlich und die wären bei einer Diagnostik zu benennen und zu berücksichtigen. Aus diesem Grund ist eine ordentliche Diagnostik ja so wichtig.

    Mir ist schleierhaft,wieso hier so defensiv reagiert und nun schon Inhalte neu erfunden werden,nur weil ich auf der Sachebene eine andere Meinung habe. Ich sprach in diesem Teil der Diskussion u.a.von Auffälligkeiten-nicht davon,dass die in jedem Bereich und immer extrem sein müssten oder das weniger Auffällige keine ADHS haben könnten.

    Ich zog die Möglichkeit von absoluter Unauffälligkeit bei vorliegender ADHS in Zweifel und dabei bleibe ich. Es gibt eben auch diese Sicht auf ADHS und auch sie ist fachlich korrekt,wenn auch-in diesem Forum-unterrepräsentiert und emotional unbeliebt.

    DAS sehe ich genauso. Völlige Unauffälligkeit ist eigentlich nicht möglich.


    Zum Thema 'Lehrbuch':

    Es gibt nicht eine Krankheit, weder physisch noch psychisch, die bei jedem Patienten so nach Standard abläuft, dass jedes der möglichen Symptome vorliegt.

    Und auch da gibt es schwerere und leichtere Fälle. Trotzdem ist ein unkomplizierter Beinbruch ein Bruch. Er verursacht vielleicht nicht so schwerwiegende Einschränkungen und erfordert weniger Aufwand in der Behandlung als ein komplizierter.
    Aber er führt zu Einschränkungen und kann nicht unbehandelt bleiben.

    Bei ADHS ist es konsequenter Weise vergleichbar. Es gibt schwere und nicht schwere Ausprägungen.
    Nur die schweren als ADHS zuzulassen wäre absurd! Mit welcher Berechtigung?

  8. #168
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 23
    Forum-Beiträge: 438

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    luftkopf33 schreibt:

    Ich zog die Möglichkeit von absoluter Unauffälligkeit bei vorliegender ADHS in Zweifel und dabei bleibe ich. Es gibt eben auch diese Sicht auf ADHS und auch sie ist fachlich korrekt,wenn auch-in diesem Forum-unterrepräsentiert und emotional unbeliebt.

    Wer, Luftkopf, bitte wer spricht oder sprach denn von absoluter Unauffälligkeit??!
    Noch ein ganz einfaches Gleichnis: Abitur haben ≠ keine schulischen Probleme. Wenn man den Glauben in eine intelligente Menschheit hat dann ist diese Meinung völlig zu recht unterrepräsentiert.

  9. #169
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    Die einen empfinden es als schwer und nicht schwer, die anderen als etwas völlig anderes.


    Ein Beinbruch ist aber auch etwas anderes als eine Muskelzerrung oder ein bösartiger Knochentumor. Bei einem Beinbruch sieht man immer einen gebrochenen Knochen, manche gehen eben davon aus, das man bei ADHS immer Symptome in gewissem Ausmaß sieht.

    Es ist nicht nett von absurd zu sprechen und Berechtigung, denn es scheint ja keine Einzelmeinung zu sein, die völlig an den Haaren herbeigezogen ist. Genauso wie die einen die Berechtigung haben ihre Probleme und Sichtweise anzusprechen, und was sie zu dem Thema denken, haben es doch wohl die anderen auch oder? Wenn sich die "schwereren" Fälle nicht mit den leichteren identifizieren können, und das auch teils einige Ärzte nicht unter einen Hut bringen können, dann finde ich es sogar richtig, das man das anspricht. Egal ob es nun alles das selbe ist, oder verschiedene Erkrankungen die später mal getrennt werden, mit Zwang muss man doch aber nicht zusammenpressen was vllt gar nicht zusammen gehört.
    Ist doch egal, ob nun ADHS oder XYZ, wichtig ist doch, das jeder die richtige Behandlung bekommt. Die Chance auf individuelle Behandlung steigt aber, um so differenzierter man die Probleme betrachtet.

    Es wird ja immer so empfunden, als würde man Leid absprechen, es wird aber nie akzeptiert, das die Entwicklung der Diagnosekriterien für einige genau das schon ist, was hier einige so vehement nicht wollen.

    Die noch geltenden Diagnosekriterien werden doch oft gar nicht so streng genommen, weil man ja kompensieren kann, einen hohen IQ hat, ein produktives Umfeld etc etc. Und die, die die strengen Diagnosekriterien voll erfüllen, da geht die Tendenz immer mehr zu anderen Diagnosen. Bringt aber keinem was, wenn die Diagnose nicht stimmt. Und wenn die "leichteren Fälle" ADHS haben und die "schwereren" was anderes, dann bringt es auch da was, wenn man differenziert.

    Es wird aber nun mal nur weitere und bessere Ursachen- und Behandlungsforschung, wenn man so klar wie möglich feststellt, was wer hat.


    Und noch mal..... subjektive Probleme, oder Probleme die keine bedeutende Erwähnung in Beurteilungen oder bei Kinderärzten finden, sind eine andere Qualität als objektiv so extrem auffällige Probleme, die Erwähnung in sämtlichen Bereichen finden, und gar zu Arztbesuchen (auch in der Kindheit) führen.
    Ist es denn so schwer auch mal anzuerkennen, das man sich da ganz anders fühlt, als jemand, der das ohne Kinderpsychiater, Schulauffälligkeiten, etc geschafft hat? Ist es so vermessen, wenn man teils ganz anders geartete Probleme hat, die nicht mal im Ausmaß zu vergleichen sind, das man da anderes empfindet?
    Geändert von creatrice ( 7.06.2016 um 12:36 Uhr)

  10. #170
    *schnüff*

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 2.168

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    Creatrice schreibt:
    Und wenn die "leichteren Fälle" ADHS haben und die "schwereren" was anderes, dann bringt es auch da was, wenn man differenziert.

    [ ... ]

    Ist es denn so schwer auch mal anzuerkennen, das man sich da ganz anders fühlt, als jemand, der das ohne Kinderpsychiater, Schulauffälligkeiten, etc geschafft hat? Ist es so vermessen, wenn man teils ganz anders geartete Probleme hat, die nicht mal im Ausmaß zu vergleichen sind, das man da anderes empfindet?

    Wieso haben leichte was anderes als schwere? Wieso nicht leichte oder schwere Ausprägung der selben Krankheit?


    Und warum kann man als Schwerbetroffener nicht den anderen als Leichtbetroffenen anerkennen?
    Ich denke doch umgekehrt auch: "Gottseidank bin ich leichter betroffen, habe nicht so schlimme Schwierigkeiten wie andere."

    Das hat für mich was von einem Wettbewerb, wer denn nun kränker ist. Ist es wichtig, schlimmer dran zu sein? So wichtig, dass die nicht so schlimm Betroffenen deshalb keinen Anspruch darauf haben, subjektiv Leidensdruck zu verspüren?
    Sagst du zu einem mit leichten Depressionen auch, es seien aber nicht wirklich Depressionen, weil die Ausprägung um einiges leichter sind, es viele viel schlimmer Betroffene gibt?

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