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Diskutiere im Thema Kein ADHS nur weil man Abitur hat? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #141
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 168

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    Wenn ich Schule, Studium und Ausbildung völlig ohne Probleme schaffe, dann komme ich gar nicht erst auf die Idee, mir eine Diagnose zu holen. Persönlich kenne ich fast nur AD(H)Sler mit Abitur und viele davon haben auch ein abgeschlossenes Studium. Was viele für dieses Studium leisten mussten ist aber nicht vergleichbar mit dem was neurotypische Menschen dafür tun. Ich habe für mein Studium fast die doppelte Regelstudienzeit benötigt und fast jede Klausur mindestens 2x geschrieben. Ja, ich hab ein abgeschlossenes Studium, aber erreicht hab ich das nur mit abhartig durchkämpfen. In einer Ausbildung hätte ich vermutlich ganz andere Probleme gehabt. Wenn ich wegen Reizüberflutung nicht in die Uni ging, krähte kein Hahn danach. Im Job kann ich deswegen nicht einfach zuhause bleiben, ergo hab ich mehr Probleme. Unter umständen fällt AD(H)Slern auch ein Studium leichter als eine Ausbildung, weil mehr im eigenen Rhytmus gearbeitet werden kann. Für andere wäre ein Studium undenkbar, weil es wenig Kontrolle von aussen gibt.
    Ich hatte auch deutlich mehr Probleme zu Beginn Grundschule als am Gymnasium. Ich konnte einfach keine Hausaufgaben machen. Im Gymnasium hat das kaum jemanden gejuckt. Es kommt halt einfach sehr viel mehr auf die Struktur an, die passen muss.

  2. #142
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 68

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    Schnarchnase schreibt:
    Wer viel kompensieren kann, hat noch genug Exekutivfunktionen (ein Wort, bei dem ich für immer an Fliegerlein denken muss ), um sein Leben zu meistern.
    Ich selbst zähle mich auch dazu. Mich haben wohl auch erst die Komorbiditäten ausgeknockt...

    Davor habe ich zwar mal, mehr mal weniger Schwierigkeiten in bestimmten Bereichen gehabt. Diese haben aber bis Anfang 30 Zeit gebraucht, sekundär so zu wirken, dass ich so richtig Leidensdruck verspürte.
    Mir sogar erst dann bewusst wurde, wie verquer ich eigentlich manchmal bin und das so lange trotzdem ganz gut gehändelt habe.
    Ok, da finde ich mich wieder, denke ich. Als behandlungsbedürftig habe ich auch erst Komorbiditäten empfunden. Dass ich generell viele Kompensationsstrategien brauchte, um durchs Leben zu kommen und dass das anderen nicht so geht, war mir in dem Maße nicht bewusst. Ich konnte zwar beobachten, dass andere Menschen anders funktionieren als ich, aber die mir nahen Menschen ähnelten mir.

    Heute weiß ich, dass das wohl daran lag, dass mich andere ADHSler am besten verstanden und ich mich ihnen deshalb näher fühlte. Aber damals wusste ich das nicht. Meines Wissens hatte auch keiner dieser Menschen eine entsprechende Diagnose. Aber auffällig waren einige davon. Depressionen, selbstverletztendes Verhalten, Borderline... Ich frage mich heute, wieviele Diagnosen davon wohl Fehldiagnosen gewesen sind.

    Ich selbst habe mich vor allem wegen einer Angststörung in Behandlung gegeben. Dann wurde eine Depression diagnostiziert. Aber Depression hat nie wirklich gepasst, bloß teilweise. Die Medikamente halfen mir gar nicht. Erst als ich mich Jahre später wieder wegen "Depression" in Behandlung begeben habe, wurde die für mich zuerst irritierende Diagnose ADHS gestellt. Seit ich Medikamente gegen typische ADHS-Symptome nehme und ADHS zunehmend als richtige Diagnose betrachte, bessern sich auch die Komorbiditäten und ich bin in der Lage, meine Bewältigungsstrategien besser zu erkennen.

    Mittlerweile erkenne ich auch, warum ich zwar Abitur habe, zugleich aber auch drei nicht abgeschlossene Studien. Ich bin unstrukturiert, ich profitiere von Strukturen. Schule gibt diese Struktur. Ein Studium nicht.

  3. #143
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.790

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    eigentlich läuft dieser Thread irgendwie "falsch". Statt dass wir Gegenbeispiele sammeln, sollte dieser Herr mal seine Behauptung begründen. Sie ist nämlich eine Frechheit finde ich.
    Er behauptet damit ja eigentlich auch, dass alle diganostizierte Adhsler mit Abi von seinen Berufskollegen Fehldiagnosen waren. ich glaube, es ist mehr seine persönliche Meinung als eine wirklich fachlich fundierte. würde mich mal interessieren, wie er sie begründet, wenn man ihn dazu befragt.


    genauso gut könnte man ja auch erstmal behaupten, Menschen mit viel Leberflecken haben kein Adhs. Behaupten kann man ja viel. damit seine Behauptung schlüssiger ist als die mit den Leberflecken, muss er sie ja mal begründen. Schließlich heisst es ja nicht, dass Adhsler dümmer sind oder so. Schullaufbahnprobleme gehören auch nicht zu den Kardinalssymptomen von Adhs. Also muss er diese Behauptung irgendwie herleiten, sollte er mal tun.
    Geändert von Moselpirat ( 5.06.2016 um 19:32 Uhr)

  4. #144
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.982

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    Wieso und seit wann ist eine andere Sicht auf ADHS bitte eine Frechheit? Wie dieser eine Psychiater das begründet,ist natürlich unklar und ein kategorisches Ausschlusskriterium ist Abi sicher nicht,aber viele Fachleute-u.a.auch Barkley-gehen in eine ganz ähnliche Richtung und begründen das sehr sachlich.

    Probleme in der Schule sind natürlich keine Kardinalsymptome-sie ergeben sich aus diesen. Unaufmerksamkeit,Desorganisati on,Impulsivität haben normalerweise irgendwo Auswirkungen. Ganz besonders in der Kindheit. Alles andere ist im Grunde unlogisch. Kinder sind keine hoch kompetenten Erwachsenen,die alles
    kompensieren können.
    Geändert von luftkopf33 ( 5.06.2016 um 19:39 Uhr)

  5. #145
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    Die Kardinalsymptome müssen in relevantem Ausmaß im sozialen und/oder schulischen/beruflichen Umfeld einschränkend sein. Also gehören diese Probleme auf jeden Fall in die Diagnostik, das begründet sich aus den Diagnoserichtlinien.

    Schulische oder berufliche Probleme meinen ja nicht die Intelligenz, sondern die Auswirkungen der Probleme wie Hyperaktivität, Impulsivität, Desorganisation und Unaufmerksamkeit. Einiges kann sich in Beurteilungen des Verhaltens widerspiegeln, anderes in Noten. Wer nicht aufmerksam ist, kann, wenn es sehr stark ist, den Lernstoff nicht vollständig aufholen, oder seine Aufmerksamkeit in Prüfungen oder Projekten gezielt und gebündelt hervorzaubern. Desorganisation kann schon in der Schulzeit sehr auffällig sein, im Arbeitsleben kann es sogar zu Kündigungen oder firmengefährdenden Dingen führen. Kompensation, wenn schon sehr früh sehr stark notwendig, zeigt dann auch schon im Kindesalter seine verheerende Auswirkung, BornOut oder somatisierende Störungen aufgrund Überlastung sind keine Erkrankungen die nur Erwachsene betreffen können.


    Es gibt eben Ärzte, die solche Patienten sehen und auch nur dieses Ausmaß schon ab Kindesalter als ADHS anerkennen. Das hat nichts mit Frechheit zu tun, und ist derzeit genauso fachlich fundiert, wie "liberalere" Fachmeinungen.

    Nach einem riesengrossen Schwenk zu mehr Ausweitung und teils auch Abschwächung der Symptome gehen einige Ärzte eben doch wieder zu dem alten Modell und zu strenger festgesetzten Symptomen oder bleiben da, und das hat für sie auch Gründe. Teils, weil sie sehr viel der o.g. Fälle sehen, teils weil für sie die Abgrenzung zu anderen Diagnosen oder gar "Normalität" mit den neueren/anderen Kriterien nicht schlüssig finden.

    Ob sich dies als fachlicher Fehler herausstellt, oder die Ausweitung der Kriterien ist derzeit noch nicht absehbar, also existieren beide Ansichten nebeneinander und sind beide fachlich vertretbar.

  6. #146
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 23
    Forum-Beiträge: 438

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    creatrice schreibt:
    Es gibt eben Ärzte, die solche Patienten sehen und auch nur dieses Ausmaß schon ab Kindesalter als ADHS anerkennen. Das hat nichts mit Frechheit zu tun, und ist derzeit genauso fachlich fundiert, wie "liberalere" Fachmeinungen.

    Es ist eine Frechheit, weil es den ADHSlern mit Abitur das Leiden abspricht.

    Und dieses Leiden existiert, sonst wäre die Diskussion hier ja überflüssig. Pathologisch ist es immer dann, wenn Leiden im Spiel ist. Wenn die ADHSler mit Abitur leiden und nach "deinen Psychiatern" kein ADHS haben, dann müssten sie ja etwas anderes haben?
    Ich bezweifle doch mal sehr stark dass die paar Dutzend Betroffenen in diesem Thread einfach nur faul sind.

  7. #147
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 457

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    Auch meiner Meinung nach erzählte der Herr Mediziner aus dem Thread öffnenden Beitrag Quatsch mit Soße, und zwar einer ziemlich ungenießbaren Chili-Soße mit mindestens 1.000.000 Scoville.

    Zu den genannten Beispielen kurz mein Klassiker: In der Schule anfangs gelangweilt, da Lesen/Schreiben schon mitgebracht, dann brauchte ich bis zur Matura nix und wieder nix zu machen – kam mir eben alles zugeflogen – als die "Streber" die Wochenenden durchackerten, war ich mit dem Fahrrad unterwegs und am Ende immer der Klassen-zweit-Beste, ohne Ambitionen auf die Nummer Eins. Schnelle Auffassungsgabe, fotografisches Gedächtnis, der Stoff wurde kurz in der Pause vor der Klassenarbeit nachgelesen – den Rest erledigte der angeborene Charme ;-) und das gute Allgemeinwissen. Vor der Matura habe ich zum ersten Mal gemerkt, dass da was nicht ganz so läuft, wie es sollte – am Ende habe ich die Examina alle noch glänzend geschafft. An der Uni war ich plötzlich zu einem ziemlichen Desaster geworden: da ist ja ein selbstständiges, umfangreiches Planen erforderlich – etwas, wovon ich keine Ahnung hatte (und bis heute nicht habe). Dafür war in der Bibliothek immer so viel an super interessantem Stoff, was soll ich mich da an die Lektüre-Verzeichnisse halten…

    Ich habe es zwar am Ende doch zu meinem Mag.phil. geschafft, aber erstens brauchte ich – shame on me – ganze drei Semester länger, zweitens habe ich mich während des Studiums, um Reizüberflutung zu verringern, permanent und immer wieder extrem zurückgezogen, bis hin zu fast schon psychotischen Zuständen. Die gute Seite dessen war, dass ich in dieser Zeit nebenbei meine besten Kurzgeschichten geschrieben habe… den Preis möchte ich aber nicht noch einmal bezahlen müssen. Zumal damals (frühe 1980er) kein Mensch wusste, was mir fehlt – ADHS bei Erwachsenen gab es damals ja nicht…

    Alles in allem hatte ich viel Glück. Bislang.

  8. #148
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.982

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    klippklar schreibt:
    Es ist eine Frechheit, weil es den ADHSlern mit Abitur das Leiden abspricht.

    Und dieses Leiden existiert, sonst wäre die Diskussion hier ja überflüssig. Pathologisch ist es immer dann, wenn Leiden im Spiel ist. Wenn die ADHSler mit Abitur leiden und nach "deinen Psychiatern" kein ADHS haben, dann müssten sie ja etwas anderes haben?
    Ich bezweifle doch mal sehr stark dass die paar Dutzend Betroffenen in diesem Thread einfach nur faul sind.
    Das ist doch Unsinn. Sie sprechen niemandem ihr/sein Leid ab. Es wird lediglich gefragt,ob das Leid nicht häufig durch die (übersteigerten) Ansprüche der Leistungsgesellschaft entsteht und weniger aus der Unfähigkeit heraus,selbst alltägliches zu meistern.

    Beispiel Studium: Nicht jeder,der gern studieren möchte,ist auch für's Studium geeignet. Wenn es dann nicht klappt,liegt nicht automatisch eine behandlungsbedürftige Störung vor. Manchmal reicht schon eine etwas realistischere Selbsteinschätzung und entsprechendes Handeln und das Leid ist beendet.

    Und ja: Die nach liberaleren Kriterien diagnostizierten müssten dann wohl etwas anderes haben. So weit ist es aber noch lange nicht. Eben weil gar nicht klar ist,wer denn nun "Recht hat". Solange werden beide Standpunkte nebeneinander existieren und beide haben auch ihre Berechtigung.
    Geändert von luftkopf33 ( 6.06.2016 um 09:44 Uhr)

  9. #149
    cocolores

    Gast

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    Dalek schreibt:
    Zu den genannten Beispielen kurz mein Klassiker: In der Schule anfangs gelangweilt, da Lesen/Schreiben schon mitgebracht, dann brauchte ich bis zur Matura nix und wieder nix zu machen – kam mir eben alles zugeflogen – als die "Streber" die Wochenenden durchackerten, war ich mit dem Fahrrad unterwegs .... An der Uni war ich plötzlich zu einem ziemlichen Desaster geworden: da ist ja ein selbstständiges, umfangreiches Planen erforderlich – etwas, wovon ich keine Ahnung hatte (und bis heute nicht habe). ....
    ....
    Alles in allem hatte ich viel Glück. Bislang.
    So im Groben sieht das bei mir ähnlich aus, nur dass ich einiges aus deinem Originalzitat weggelassen habe, weil ich mich nicht gelangweilt habe, kein fotografisches Gedächtnis habe und auf meinen Charme oder so etwas habe ich auch nicht gerade bewusst gebaut. Aber was an der Sache für mich das Klassische ist - es geht eine ganze Weile gut, solange man aus welchen Gründen auch immer nicht so sehr lernen und sich organisieren oder "zwingen" muss. Für den einen ist das von Anfang an, für andere kommt diese Schwelle eben an der Uni, und das war bei mir auch so. Ich bin mit Abizeugnis diagnostiziert, aber bin genau dort gescheitert, wo ich hätte lernen, pauken, mich richtig bemühen müssen. Und ich hatte keine Ahnung, wie man das macht - auf ein Ziel mit Mühe hinarbeiten. Ob dass ein Abi ist oder früher stattfindet oder später - ich finde das nicht gerade als Diagnosekriterium gut geeignet.

  10. #150
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 547

    AW: Kein ADHS nur weil man Abitur hat?

    Schließe mich an. Stichwort Kompensationsmöglichkeiten, und derer gibt es viele.

    Beispiele: Riesenunterschied, ob einer in einer halbwegs funktionierenden, strukturgebeneden Familie aufwächst, oder nicht. Ob einer mit einer mit sehr guten intellektuellen Faähigkeiten einiges abfangen kann, oder nicht (auch der wird evtl. unter seinen persönlichen Möglichkeiten bleiben bezüglich erreichter Abschlüsse, Arbeitsstellen etc.). Wie viele verschiedene Aufgabenbereiche einer in seinem Leben hat. Ob einer z.B. sich leicht zwanghaft überorganisiert, um seine Aufmerksamkeitsschwankungen aufzufangen.

    Meine Tochter (Diagnose durch erfahrenen Fach-Arzt), sagte mir z.B. nach Beginn der Medikation, was sich in der Schule verändert hat: "Bisher bin ich ziemlich oft abgeschweift, aber ich konnte meistens wieder den Faden kriegen. Ich fand es aber schweirig, dann auch noch mündlich mitzuarbeiten und es war viel anstrengender. Jetzt kriege ich eigentlich alles mit und es ist leichter, dabei zu bleiben."
    Sie besucht das Gymnasium, Mittelstufe, keiner wäre von ihren Noten je auf die Idee gekommen, dass sie ADHS hätte (alles netter Mittelbereich), weil sie auch noch ein "Käpsele" ist. Die Haupt-Probleme lagen nicht dort. Trotzdem hat sie seither nur noch gute und sehr gute Noten. Und beteilgt sich mehr, ist mehr mit den Mitschülern in Konatkt, baut Freundschaften auf und ist zu Hause mit uns und den Geschwistern weit weniger schlimm. Über Heftführung muss ich hier sicher nichts erzählen, mich hat es zuvor schon manchmal gewundert, dass die Lehrer das überhaupt akzeptiert haben; jetzt ist es einfach okay.

    Das gibt es. Einer wird vielleicht nicht Handwerksmeister, stattdessen Hilfsabreiter mit wechselnden Jobs wegen ADHS, ein anderer vielleicht nicht Prof, sondern einfacher Dipl. so wie meinereiner ;-), und selbst das mit gehörig viel Stress und Nerven

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