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Diskutiere im Thema Therapie ziel im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 13

    Therapie ziel

    Ich habe erst 2 sitzungen hinter mir. Ich bin eigentlich mit dem Ziel hin meine Wutausbrüche, das Konkurrenzdenken und meine.ganzen selbstzweifel ständiges genervt sein ect.abzulegen und zu.lernen anders mit diesen Dingen umzugehen und zu erfahren warum ich so bin wie ich eben.bin.

    Wie.ich schon erwähnte sind.viele negative Symptome verschwunden. Oder unterdrückt wie auch immer. Die Therapeutin sagte es ist höchstwahrscheinlich dass alles sobald ich die.medikamente absetze es in kurzer wieder da sein wird und fragte mich was ich von der Therapie erwarte..
    Ich hab keine Ahnung ehrlich gesagt.

    Ich möchte vllt doch ohne Medikamente Leben können. Iwie hab ich mich ein wenig selbst verloren. Ich fühle mich so anderw als sonst... Und uch traue dem ganzen " guten" iwie nicht.

    Habe Angst davor dass iwas in meinem Kopf wieder austickt und mein Partner der sich mir wieder nähert alles abbekommt...

    Habt ihr vllt nen Rat wie ich denn rausfinden soll was ich von der Therapie. Erwarte?

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Therapie ziel

    Ich würde eine Liste machen, was du gern anders hättest, wo du dich in 2 Jahren sehen willst. Da könnten z.B. auch die Sachen rein, die du auch ohne Medis hinbekommen willst.

  3. #3
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 998

    AW: Therapie ziel

    Ich denke, dass man von eine Therapie nicht allzuviel erwarten darf.
    Ich selbst habe eine Gesprächstherapie gemacht, die für mich eher ein Horror als eine Hilfe war. Einfach "dumm und nichtssagen". Vielleicht war aber auch nur der Therapeut unfähig.

    Nun möchte ich eine Verhaltentherapie versuchen, die ja auch von einigen sehr kritisch gesehen wird. Ich selbst bin mir da überhaupt nicht sicher ob es mir etwas bringt. Ich selbst stand einer VT immer kritisch gegenüber......aber mein Psychater meinte (als ich ihn mal auf Therapie angesprochen habe), dass ich eine VH-Therapie machen sollte, wenn ich eine Therapie machen möchte (hatte den Eindruck, dass er sich selbst nicht ganz sicher dabei war).

    Ich denke, dass viele von uns einige kennen, die eine Therapie gemacht haben. Einige hat es geholfen und einige wohl gar nicht - auch nicht nach der dritten oder vierten Therapie.

    Ich bin und bleibe dabei, dass die beste Therapie ist, dass die "normale" Gesellschaft einen versteht und uns eine Möglichkeit gibt, dass wir mit unsere Diffizitte anders sind als die "normale" Din-Norm dieser Gesellschaft. Wenn man sich die Gesellschaft anschaut, dann muss es einen auch mal erlaubt sein zu fragen "wer benötig eine Therapie - ich oder die anderen"?

    Muss ich eine Therapie überhaupt machen? Ich führe keine Kriege, bin kein Geld-Geier oder Erbschleicher, kenne keinen Neid, bin kein Heuchler und behaupte mal, dass ich mein lebenlang "immer" ehrlich war. Wenn ich mir diese Gesellschaft anschaue dann frage ich mich oft "Was habe ich überhaupt falsch gemacht, dass man erwartet, dass ich für diese Gesellschaft
    gerade gebogen werden muss"?

    Mit meinen 52 Jahren habe ich keinerlei Schulden - trotz bescheidener Mittel, nie einen Menschen etwas angetan, Keine Kinder in der Welt gesetz - die ich nicht ernähren kann, ich war nie kriminell, war mein lebenlang so gut es geht immer ein ehrlicher Mensch (selbst wenn es Nachteile eingebracht hat) und führe ein relativ normales Leben. Meine einzige "Sünde" ist, dass ich nie die Norm dieser Gesellschaft entsprochen habe und nicht wirklich mit der Arbeitswelt und der "harten" -Gesellschaft zurecht kam.

    Ich denke, dass man von eine Therapie wirklich nicht allzuviel verlangen sollte. Eine Therapie kann sicherlich helfen, aber auch alles verschlimmern, wenn man an den falschen therapaut gerät. Wobei ich mich frage "gibt es überhaupt die helfende Therapie - die einen ins "neue" Leben führt"?
    Geändert von spacetime (16.02.2016 um 20:09 Uhr)

  4. #4
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 13

    AW: Therapie ziel

    Also ich will ganz klar ne Verhaltenstherapie machen.und ich denke schon dass mir das gut tun wird!

    Ich bin.einfach nur.komplett durcheinander und verunsichert ehrlich gesagt, dass mein bisheriges Leben so wie es war, wie ICH war so anders war als andere. Und iwie fehlt dieser Teil von mir nun und ich frag.mich echt im Moment wer bin ich und wer war ich überhaupt.

  5. #5
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 198

    AW: Therapie ziel

    Vorschlag Therapieziel: Klarheit über Wünsche und Ziele erreichen und Wege diese zu erreichen.
    Wär doch was für den Anfang ;-).
    Gruss Rob

  6. #6
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Therapie ziel

    spacetime schreibt:

    Muss ich eine Therapie überhaupt machen? Ich führe keine Kriege, bin kein Geld-Geier oder Erbschleicher, kenne keinen Neid, bin kein Heuchler und behaupte mal, dass ich mein lebenlang "immer" ehrlich war. Wenn ich mir diese Gesellschaft anschaue dann frage ich mich oft "Was habe ich überhaupt falsch gemacht, dass man erwartet, dass ich für diese Gesellschaft
    gerade gebogen werden muss"?

    Mit meinen 52 Jahren habe ich keinerlei Schulden - trotz bescheidener Mittel, nie einen Menschen etwas angetan, Keine Kinder in der Welt gesetz - die ich nicht ernähren kann, ich war nie kriminell, war mein lebenlang so gut es geht immer ein ehrlicher Mensch (selbst wenn es Nachteile eingebracht hat) und führe ein relativ normales Leben. Meine einzige "Sünde" ist, dass ich nie die Norm dieser Gesellschaft entsprochen habe und nicht wirklich mit der Arbeitswelt und der "harten" -Gesellschaft zurecht kam.



    Unter den Vorraussetzungen wäre eine Therapie wohl wirklich sinnlos. Man macht ja Therapie weil man selbst etwas ändern möchte, damit man mehr Lebensqualität hat. Wenn es nichts zu ändern gibt oder man das glaubt/meint, dann wäre eine Therapie wirklich "Verbiegung".

    Es gibt aber auch Menschen, die sind unglücklich mit bestimmten Situationen oder Verhaltensmustern, die brauchen Unterstützung bei der Bewältigung von Lebenskrisen oder wollen mit einer gezielten Therapie ihrer Erkrankung etwas entgegensetzen, dauerhaft, und nicht nur medikamentös. Die wollen aus ihren Ängsten, Depressionen, Unwohlsein, Antriebslosigkeit etc raus. Aber wie gesagt, denen geht es um ihr eigenes Leid, nicht darum der Gesellschaft entgegen zu kommen (wobei das auch oft ineinander geht).

  7. #7
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 909

    AW: Therapie ziel

    Hallo Aria87,

    sinnvoller als diese großen Therapie"Ziele" sind vielleicht kleine Zwischenschritte. Genau formuliert. An Beispielen festgemacht:

    "Wenn ich XY erreicht habe, dann werde ich es daran merken, dass.....". Konkret ausformulieren. Dann kannst du es hin und wieder in der Rückschau überprüfen. Und zusätzlich merkst du auch eher, wenn du einen Zwischenschritt erreicht hast.

    Die Frage deiner Therapeutin danach, was du dir insgesamt von einer Therapie erwartest, sollte ruhig näher erörtert werden. Vielleicht hast du etwas unrealistische Vorstellungen davon, was eine Therapie "Ist", "Macht", oder "leisten kann". Und auch, welche Schritte allein auf deiner Seite liegen und an welcher Stelle deine Therapeutin mit ihrer spezifischen Ausbildung und ihrem Fachwissen dir zur Seite stehen kann. Ihr seid Partner auf deinem Weg. Deshalb ist eine vertrauensvolle und respektvolle Arbeitsbeziehung auch eine wichtige Angelegenheit; es lohnt sich, eine solche aufzubauen.

    Grundsätzlich findet die "eigentliche Therapie" mehr in deinem Alltag statt als in der einen Stunde pro Woche, in welcher du bei deiner Therapeutin sitzt. Theapie ist nicht "Behandlung", sondern sehr viel eigene Arbeit. Kann vergnüglich sein, wirklich! Muss es aber nicht. Manchmal watet man als Klientin auch durch schwieriges Gelände. Das ist nicht zu vermeiden, wenn man wachsen will.

    Wie viele Stunden hat dir deine KV genehmigt?

    Liebe Grüße
    Luzie

  8. #8
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.727

    AW: Therapie ziel

    Aria87 schreibt:
    Ich bin eigentlich mit dem Ziel hin meine Wutausbrüche, das Konkurrenzdenken und meine.ganzen selbstzweifel ständiges genervt sein ect.abzulegen und zu.lernen anders mit diesen Dingen umzugehen und zu erfahren warum ich so bin wie ich eben.bin.

    (...)

    Ich möchte vllt doch ohne Medikamente Leben können. Iwie hab ich mich ein wenig selbst verloren. Ich fühle mich so anderw als sonst... Und uch traue dem ganzen " guten" iwie nicht.
    Hallo Aria,

    Was du im ersten Satz sagst, sind doch sehr konkrete Ziele, von daher verstehe ich deine Frage nicht.

    Dich mit dem Wunsch nach einem Leben ohne Medikamente unter Stress zu setzen finde ich nicht unbedingt klug. Was ist schlimm an Medikamenten? Nimm sie doch solange du sie brauchst.

    Zumal du ADS-spezifische Medikamente noch gar nicht genommen hast, wenn ich deine bisherigen Beiträge richtig verstehe. ADS ist bisher auch eine Verdachtsdiagnose?

    Dann wäre eine saubere Diagnose und eine gute Einstellung doch erst einmal dran, oder nicht?

  9. #9
    DaveR

    Gast

    AW: Therapie ziel

    Aria87 schreibt:

    Habt ihr vllt nen Rat wie ich denn rausfinden soll was ich von der Therapie. Erwarte?
    Drüber nachdenken, mit der Therapeutin sprechen, wieder drüber nachdenken ......aber nicht zuviel, Dir ab und zu mal ne Pause gönnen und darauf vertrauen, dass alles schon richtig wird.

    Deine Erwartungen werden sich im Laufe der Zeit auch noch verändern und Du musst sie nicht alle in Stein gemeißelt zur nächsten Sitzung mitbringen

    Überrasche Dich selber...................
    Geändert von DaveR (17.02.2016 um 00:08 Uhr)

  10. #10
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 472

    AW: Therapie ziel

    Ich habe bevor ich von meinem ADHS erfahren habe, eine ACT-Therapie gemacht, eine moderne Form der Verhaltenstherapie und habe das auch selbst bezahlt.

    Dast war das best-angelegte Geld meines Lebens.

    Ich bin meine Selbstwert-Probleme los, und verbringe mein Leben in einer achtsamen Geisteshaltung. Meine emotionalen Ausbrueche haben sich erledigt, seitdem ich Akzeptanz tief verinnerlicht habe.

    Nun, wo ich von meinem ADHS weiss, bleibt aber immer noch ein Manko, dass mein Leben so beeintraechtigt, dass ich hochmotiviert bin, eine weitere VT zu machen, allein schon wegen dem Motivations-Training.

    Es *kotzt mich so an*, dass ich tatsaechlich alle was ich tue, nur mache, wenn ich eine sofortige Belohnung kriege. Hypern zaehle ich hier mal als Belohnung.
    Das geht so nicht weiter.

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