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Diskutiere im Thema Ist die Diagnose gesichert, DA (!) Ritalin Adult (s)eine Wirkung zeigt? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #21
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 3.126

    AW: Ist die Diagnose gesichert, DA (!) Ritalin Adult (s)eine Wirkung zeigt?

    Wenn die Sache so einfach wäre, sprich Mph wirkt wie es soll= AD(H)S.
    Wozu braucht es dann noch diese Zeit- und Nervenaufwendigen Tests
    zur Diagnose ? Bei Verdacht auf ADS Ritalin und die Sache ist gegessen

  2. #22
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.989

    AW: Ist die Diagnose gesichert, DA (!) Ritalin Adult (s)eine Wirkung zeigt?

    Soll's ja alles schon gegeben haben...*hüstel,räusper*

  3. #23
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 179

    AW: Ist die Diagnose gesichert, DA (!) Ritalin Adult (s)eine Wirkung zeigt?

    Menschen ohne ADHS können sich nur wie bei Koffein ein Stück leichter konzentrieren. Dabei geht es aber um das Gefühl richtig "wach", also wie aufmerksam bei etwas zu sein. Hierfür sind schon geringste Dosierungen ausreichend.

    Problemtisch ist es wenn zwar ein AD(H)S vorliegt, aber ohne Hyperaktivität. Dann beschreiben einige Menge Betroffene die Wirkung wie als würden sie wach werden und endlich aufmerksam. Der Unterschied ist eben, dass bei jemanden mit ADS eine Menge Funktionsdefizite wegfallen.

  4. #24
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 68

    AW: Ist die Diagnose gesichert, DA (!) Ritalin Adult (s)eine Wirkung zeigt?

    Das Gerücht lese ich auch immer wieder. So anders funktionieren ADHSler dann doch nicht. Wir sprechen offenbar in relevantem Anteil etwas anders auf bestimmte Drogen an, aber nicht komplett anders. Und ob die individuellen Einflüsse da nicht fast größeren Einfluss haben als ADHS - würde ich mich nicht festlegen wollen.

    Ich spreche auf unretardierte Medikinet gut an, bin aber trotzdem nicht komplett sicher, dass das die intendierte Wirkung ist, bzw. würde daraus nie darauf schließen, ich hätte 100% sicher ADHS. Ein Restzweifel bleibt. Fakt ist: Ich kann mich besser konzentrieren, kriege Dinge besser geregelt und bin ausgeglichener. Ruhiger fühle ich mich aber zum Beispiel selten, was damit zusammen hängt, dass ich endlich Sachen mache. Ansonsten hätte ich wohl eher den Tag rastlos, aber unproduktiv damit verbracht, darüber nachzudenken, was ich alles gern machen würde und wie das nicht passt. Nach außen ist mein Antrieb durch das Medikament gesteigert. Ich mache Dinge. Manchmal viele Dinge in krass kurzer Zeit. Für mich fühlt sich das eher nach Fokus an. Aber es lässt sich nie sicher sagen.

    Wir sind ja leider oft nicht die besten in Selbstwahrnehmung, brauchen Feedback von außen. Eine antriebssteigernde Wirkung wäre nun aber wirklich nichts besonderes. Ein Redeschwall wäre auch nichts besonderes, ich kann aber eher besser meine Klappe halten, neige dafür dann dazu, Sachen aufzuschreiben, immer schon und meistens besser so. Deswegen funktioniert Medikinet für mich im Alltag als Medikament, während es bei anderen wohl die Wahrnehmung und das Funktionieren eher einschränken würde. Worin ich allerdings sicher bin: Ich funktioniere anders als viele andere. Die Diagnose passt sehr genau. Anders als die Depressions-Diagnose, die ich zuvor hatte. Die passte teils schon, insgesamt aber aus heutiger Sicht in ganz vielen Dingen auch gar nicht. Da wirkten die Medis übrigens bei mir nicht. Heißt aber auch nicht, dass ich nicht eine Depression als Komorbidität entwickelt gehabt haben könnte. ^^

    Und starte ruhig mal jemand eine Diskussion zum "Schwarzmarkt" oder gibt es schon eine? Ich hab da auch eine Anekdote beizutragen (er existiert), aber nix Kriminelles, keine Sorge.

  5. #25
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 113

    AW: Ist die Diagnose gesichert, DA (!) Ritalin Adult (s)eine Wirkung zeigt?

    Nun ja, ich habe ein wenig Zweifel an der Behauptung, daß betroffene in relevantem Anteil anders auf Stimulanzien ansprechen. Ich gehe eher davon aus, daß die beobachtbare Wirkung bei Betroffenen stärker wahrgenommen wird, weil bei diesen ein ganz anderer Grundzustand herrscht, wodurch sozusagen ein anderer Maßstab angesetzt wird. Als Betroffener beginnt der Entscheidungsprozess zur Einnahme von Methylphenidat in aller Regel schon im Kontext einer Kompensationsstrategie für bestimmte Defizite.

    Bei Nichtbetroffenen, die sich zur einnahme von Methylphenidat entscheiden, geschieht dies eher aus Experimentierfreude an Leistungssteigerung oder psychotroper Neugier. Das gilt auch für Amphetamin, solange es sich um ein pharmazeutisches Produkt handelt.

    Insofern wird die Wirkung von Beginn an in einem anderen Kontext bewertet.

    Anddersherum bezweifle ich auch, daß ich sagen könnte, durch Methylphenidat normal zu sein, also exakt so, wie ich oihne ADS wäre. Auch wenn es viele Probleme kompensieren mag, kann man das ja nicht so atomar betrachten, daß der Dopaminspiegel dann halt stimmt und gut ist.
    Geändert von __silence__ ( 9.05.2016 um 10:23 Uhr)

  6. #26
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 69

    AW: Ist die Diagnose gesichert, DA (!) Ritalin Adult (s)eine Wirkung zeigt?

    Schließe mich der vorherrschenden Meinung an das die wahrgenommene Wirkung von Methylphenidat nicht ausreicht um eine Diagnose zu stellen.

    Als weiteren Grund warum man auf diesem Weg keine Diagnose stellen kann möchte ich den Placebo-Effekt aufführen.
    Es wurde zum Beispiel festgestellt das der Placebo-Effekt bei Individuen so stark ausfallen kann das diese sich sogar "high" fühlten obwohl sie überhaupt keine wirksamen Substanzen zu sich genommen hatten.

    Quelle (besonders der Abschnitt "Effects of stimulants on cognition in individuals without ADHD")

    Das bedeutet das sogar die Möglichkeit besteht auch langfristig positive Effekte der unterschiedlichsten Art durch ein Medikament hervorzurufen, das an sich gar nicht (für einen selbst oder allgemein) wirksam ist. Das sollte man sich meiner Meinung nach bewusst machen wenn man die Risiken der Medikamente betrachtet und Zweifel an einer Diagnose hat.

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