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Diskutiere im Thema Viele bunte Fragen im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 3

    Frage Viele bunte Fragen

    Hey allerseits,

    ich wollte hier mal meine Situation schildern und ein paar Fragen stellen.

    Ich bin 19, habe einen Eigenverdacht auf ADHS ohne H und bin auf dieses Forum gestoßen, nachdem ich nach Scheitern im Studium meine Konzentrationsprobleme/Vergesslichkeit gegoogelt habe.

    Durch mein Studium bin ich mittlerweile durchgefallen, war auch nicht so ganz meins. Will demnächst ein neues Studium beginnen, musste mir aber eingestehen, dass das ohne Behandlung wahrscheinlich eher nix wird.



    Zu meinen Symptomen/"Lebenslauf":

    War immer sehr zurückgezogen, hatte keine/nur wenige gute Freunde. Gestört hat mich das nicht.

    In der Grundschule war ich sehr langsam, und "verträumt". Hatte (und habe) Probleme mit Ordnung und Handschrift (die so schlecht ist, dass ich sie teilweise selbst kaum entziffern kann). Aufgrund meiner Langsamkeit wurde meiner Mutter empfohlen, mich auf eine Sonderschule zu schicken, obwohl ich notenmäßig der beste Junge der Klasse wahr. Bin trotzdem auf ein Gymnasium gegangen.

    Bin sehr vergesslich, die Anzahl von Jacken, Sportbeuteln und sonstigem die ich über die Jahre verlegt habe ist astronomisch. Es kommt sehr häufig vor, dass ich in Räume hineinlaufe und nicht weiß, was ich machen wollte. Wenn ich aus dem Haus gehe, muss ich mich immer nach Handy, Geldbeutel und Schlüssel abtasten, weil ich sie ansonsten vergesse. Wenn ich wieder nach Hause komme, werfe ich meine Wertsachen idealerweise in einen Korb, weil ich sie ansonsten ewig suchen muss, wenn ich sie brauche. Etc Etc.

    Umgebungsgeräusche lenken mich sehr ab und unterbrechen mich bei was auch immer ich tue (zum Beispiel beim Erstellen eines Threads in einem Forum, grrr...). Habe mir mal Ohrenstöpsel angeschafft, aber die helfen auch nicht wirklich.

    Habe laut IQ-Test einen höheren IQ, was einer der Faktoren war, die mich vor der Sonderschule retteten.

    Habe Schwierigkeiten mit Konsistenz, fange dauernd neue Hobbies an und höre bald wieder mit ihnen auf (teilweise ist es glücklicherweise soweit, dass ich alte Hobbies wieder anfange und das alte Equipment wieder verwerten kann, yay). Mein Studium ist mehr an Desinteresse gescheitert als an echter Überforderung.

    Dasweiteren habe ich ernsthafte Probleme mit sozialer Interaktion, meist, weil ich Dinge sage die ich nicht sagen wollte und die ich wirklich nicht hätte sagen sollen. desweiteren wurde ich häufig gemobbt weil ich "anders" war/ bin.

    Ständig in Bewegung, wippen mit den Beinen beim Sitzen/liegen.

    Ungeschickt. Ich renne dauernd gegen irgendetwas oder lasse etwas fallen.

    Allgemeine Motivationsprobleme





    Das ist jetzt erst mal alles was mir eingefallen ist, da gibt es glaub ich noch ein paar Sachen, die mir jetzt entfallen sind.



    Zu meinen Plänen/ Ansichten:

    Ich habe vor, mich so schnell wie möglich medizieren zu lassen. Eine Verhaltenstherapie (oder sonstige Therapien) schienen mir für mich nicht allzu sinnvoll, da ich wie erwähnt Probleme mit der Motivation habe und zusätzliche feste Termine mich eher stressen würden. Ausserdem muss ich ehrlich sagen dass es für mich nicht besonders attraktiv klingt, von nem Psychotherapeuten oder wem auch immer gechoacht/therapiert zu werden.

    Eine gute Diagnostik fände ich nicht besonders wichtig, da ich mir ziemlich sicher bin das ich ADHS habe (wenn ihr das auch so seht). Ob die Diagnose technisch gesehen fachgerecht ist, wäre mir egal, solang die medizinische Behandlung taugt.

    EIngelesen habe ich mich in das Buch auf myadhs.com. Desweiteren habe ich hier im Forum gestöbert.


    Fragen:

    1) Klingt das für euch nach ADHS?

    2) Ich bin 19. Gehe ich zu einem Kinder- und Jugendpsychiater, einem Erwachsenenpsychiater oder einem Erwachsenenpsychiater mit Focus auf ADHS? Wo bekomme ich in der Regel schneller einen Termin?

    3)Habt ihr sonstige Literaturempfehlungen/ Internetseiten auf denen man sich zu ADHS belesen könnte? Die Lektüre des myadhs.com-Buchs war sehr aufschlussreich.

    4) Ich habe in der 4.-5. Klasse bereits einen "ADHS-Test" gemacht bei einer Psychologin. Dieser bestand, soweit ich weiss, nur aus Konzentrationstests (pq-Tests und ähnliches). Fragen zu meiner Situation oder zu ADHS Symptomen kamen nicht dran. In dem Test kam raus, dass ich kein ADHS habe. Soll ich diesen Test während des Diagnosegespräches erwähnen oder sollte ich das lieber bleiben lassen weil ich ansonsten als gesund deklariert werde?

    5) Gibt es einen Grund, keine Medis zu nehmen? Es scheint mir, als ob sehr viele hier im Forum auf Medis sind und diese in der Regel auch Recht gut wirken. Trotzdem sehe ich, dass einige Leute z.T. bewusst keine Medis nehmen. Gibt es Gründe dafür?

    6) Sollte ich meine Ansicht zu Therapie überdenken? Wie hilfreich ist das?
    7)Bin privatversichert, wie ist das mit Kosten? Wird die Diagnose übernommen, werden die Medis übernommen? Wird ggf. Therapie übernommen? Und zu wie viel?

    So, ich glaub das war erst mal alles. Hoffe ich habe das hier an der richtigen Stelle geposted.Freue mich auf Antworten auf die vielen Fragen und hoffe, dass der lange Post niemanden verschreckt hat.

    LG Christian

  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 113

    AW: Viele bunte Fragen

    Hallo. Ich kann mich schon ganz gut wiederfinden in Deiner Beschreibung, klingt also schon danach.

    Sehr inspirierend war für mich das Buch "ADS - das kreative Chaos" von W. Beerwerth.

    Es gibt viele Gründe keine Medis zu nehmen, nähmlich immer dann, wenn der Nutzen in einem schlechten Verhältnis zu den Nebenwirkungen steht oder garnicht vorhanden sein sollte. Jeder spricht etwas anders auf Substanzen an und schliesslich hat auch jeder etwas andere Symptome.

    6) Ja.

    Wo sind die vielen Farben?

  3. #3
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.214

    AW: Viele bunte Fragen

    Hallo Christian,

    danke für deinen aufschlussreichen Beitrag.

    Meine Güte, du bist 19 Jahre und hast schon ein Studium in den Sand gesetzt, möchtest jetzt so schnell
    Diagnose und Medikament, um das nächste Studium zu beginnen.

    Und da sind dann noch die "allgemeinen Motivationsprobleme".

    Was erwartest du denn vom Leben?

    Ich habe jetzt nicht so viel Zeit, meine großmütterlichen Weisheiten Kund zu tun -
    ich habe zwei erwachsene ADHS-betroffene Kinder, einen ebensolchen Ehemann und ich bin auch nicht
    ganz unbeleckt von ADHS. Habe viele Menschen kennen gelernt mit ADHS oder die Kinder haben mit
    ADHS. Und drei Autoren von myadhs.com kenne ich auch.

    Ich sag mal was zu deinen Fragen - aus dem Bauch heraus:

    1) Klingt das für euch nach ADHS?

    Im Prinzip ja.

    2) Ich bin 19. Gehe ich zu einem Kinder- und Jugendpsychiater, einem Erwachsenenpsychiater oder einem Erwachsenenpsychiater mit Focus auf ADHS? Wo bekomme ich in der Regel schneller einen Termin?

    Ein Kinder- und Jugendpsychiater ist auch für dich noch zuständig.
    Diese Ärzte, wenn sie nicht kurz vor dem Ruhestand stehen und noch immer Freud die Treue halten (Ausnahmen gibt es), haben meist sehr viel Erfahrung mit ADHS in Kindheit, Jugend und Adolszenz. Wenn Erwachsenen-Psychiater, dann mit Blick auf ADHS-Spezialist.
    Du kannst auch mal die Seiten der Psychologin Cordula Neuhaus ansehen, vielleicht spricht dich da etwas an.


    3)Habt ihr sonstige Literaturempfehlungen/ Internetseiten auf denen man sich zu ADHS belesen könnte? Die Lektüre des myadhs.com-Buchs war sehr aufschlussreich.

    Hier gibt's einen reichhaltigen Bücherthread. Was das Netzt angeht, ich halte mich erst mal an "offlzielle Seiten", nicht alles anklicken, wo ADHS dabei steht. Man muss sich nicht alles reinziehen, was deutsche Journalisten so schreiben, um die Auflage zu erhöhen.
    Zentrales ADHS Netzwerk und ADHS Deutschland e. V., bei Dr. Martin Winkler "adhsspektrum" lese ich auch gerne.

    4) Ich habe in der 4.-5. Klasse bereits einen "ADHS-Test" gemacht bei einer Psychologin. Dieser bestand, soweit ich weiss, nur aus Konzentrationstests (pq-Tests und ähnliches). Fragen zu meiner Situation oder zu ADHS Symptomen kamen nicht dran. In dem Test kam raus, dass ich kein ADHS habe. Soll ich diesen Test während des Diagnosegespräches erwähnen oder sollte ich das lieber bleiben lassen weil ich ansonsten als gesund deklariert werde?

    Das würde ich je nach Situation erwähnen. Es sollen ja immer Zeugnisse gezeigt werden, aber die werden bei deinen Leistungen wahrscheinlich nichts hergeben, außer es steht drin, dass du langsam bist, leicht abgelenkt bist, mehr könntest, wenn du wolltest und so was.....

    Ein Merkmal ist die Schrift. Mädchen schreiben manchmal so unendlich schön, dass sie nie fertig werden, könnte vielleicht ein stiller männlicher ADHS-Betroffener auch so halten.
    Sonst ist es häufig ein Geschmiere, durchgestrichen, drüber geschrieben, über die Ränder hinaus geschrieben, ab ca. 14 dann Druckschrift.
    Kenne ich von mir selbst, wird bei mir unter Medikation viel besser, ebenso wie das "Anecken", alles wird harmonischer, rhythmischer.

    ADHS ist für mich eine Veranlagung, man ist nicht per se krank, aber es kann eben dazu führen, dass man sich behandeln lassen muss.
    (Wenn du noch mehr lesen möchtest, da fällt mir "Das glückliche Gehirn" ein von Amen., oder " EinBlick ins Gehirn" von D. Braus.....)

    5) Gibt es einen Grund, keine Medis zu nehmen? Es scheint mir, als ob sehr viele hier im Forum auf Medis sind und diese in der Regel auch Recht gut wirken. Trotzdem sehe ich, dass einige Leute z.T. bewusst keine Medis nehmen. Gibt es Gründe dafür?

    Stimulanzien sind der "Gold-Standard" bei ADHS.
    Trotzdem wirken sie nicht bei allen mit ADHS-Diagnose.
    Manche Menschen lehnen aber grundsätzlich Medikamente ab, aber das würde jetzt zu weit führen.....

    6) Sollte ich meine Ansicht zu Therapie überdenken? Wie hilfreich ist das?

    Ist ist sicherlich hilfreich, sie zu überdenken. Mit deinen Eltern, hier im Forum, du kannst auch die Telefonberatung vom ADHS Deutschland e. V. benutzen oder eine Selbsthilfegruppe suchen.

    Vor allem solltest du überdenken, was du im Leben machen möchtest. Was kommt nach dem Studium?
    Willst du dann in irgendeiner Firma oder einer Einrichtung bis zur Rente arbeiten oder willst du was von der Welt sehen?
    Willst du einen Menschen an deiner Seite haben?

    Ich habe über 20 Nichten und Neffen, man kann annehmen, dass hie und da ein bisschen Andersartigkeit in Form von der einen oder anderen
    ADHS vorhanden ist. Inzwischen sind alle über 18, ca. 70 % haben Abitur, die wenigsten haben ihr Studium in der Regelzeit absolviert.
    Zweit- und Drittstudium sind an der Tagesordnung. Die meisten haben einen Partner und sind mit ihrem Leben relativ zufrieden.

    Und: Eine Tablette macht dich nicht zum "Normalo".


    7)Bin privatversichert, wie ist das mit Kosten? Wird die Diagnose übernommen, werden die Medis übernommen? Wird ggf. Therapie übernommen? Und zu wie viel?

    Mit PKV kenne ich mich nicht aus.
    Ein Grund, sich nicht diagnostizieren zu lassen, könnte auch sein, dass man die Diagnose
    nicht mehr los wird, z. B. bei BU-Versicherung, Verbeamtung,
    aber da bin ich auch nicht auf der Höhe, da solltest du dich auch beraten lassen.

    So, das ist jetzt doch etwas länger geworden.

    Das Buch "ADS - das kreative Chaos" empfehle ich auch mit Nachdruck, ebenso wie die
    50 Tipps zu Erwachsenen-ADHS aus dem Buch "Zwanghaft zerstreut" von Hallowell/Ratey.
    Der Text in dem link in meiner Signatur stammt allerdings nicht aus dem Rowohlt-Buch, sondern
    wurde von Michael Townson gemacht, der lange Jahre in einer Selbsthilfegruppe in BaWü
    aktiv war (Ist inzwischen mit dem ADHS-Deutschland e. V. vereinigt.)

    Ich wünsche dir alles Gute und freue mich auf weitere Beiträge.

    Liebe Grüße
    Gretchen

  4. #4
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 74

    AW: Viele bunte Fragen

    Hallo quexi,

    ich habe erst letzte Woche mit den Medis angefangen.
    Ich bin 35 und hab die Diagnose ziemlich lapidar wegen eines EEGs vor 8 Jahren bekommen. Das war damals eher so ein hinweis mit: Könnte sein und so, dachte also sie hätte sich raus gewachsen..

    Ich setze mich jetzt damit mehr auseinander, weil ich ziemliche Probleme an allen Ecken und Enden in meinem Leben hatte. Ich war geschockt, wie sehr das alles auf mich passte. Vor allem auch die biographischen Merkmale von ADHSlern, die ihre Diagnose erst spät erhalten. Nimm es nicht auf die leichte Schulter, auch wenn es im Karriereleben gut klappt.

    Aus meiner Aufgewecktheit ist durch die sozialen Probleme und den Schock, dass meine Probleme chronisch, schon immer da UND behandelbar gewesen wären, ist dann zunächst eine regelrechte Getriebenheit geworden. Ich wollte unbedingt Handeln und musste immer dran denken, dass mir und auch den Leuten um mich herum so viel Murks hätte erspart bleiben können..

    Das schreibe ich nur um Dir klar zu machen, dass die Medis sehr gut helfen, denn jetzt ist aus meiner Panik wieder die ganz normale Zerstreutheit geworden und ich kann meine Therapie in ruhe planen. xD Sobald sie aufhören zu wirken bekomme ich allerdings immer noch Herzklopfen, was mir zeigt, das die Medis mich wahrscheinlich noch besser "normalisieren", wenn mein Leben wieder einigermaßen in geordneten Bahnen geht, so dass man denkt: So kanns jetzt erst mal bleiben. Also jedenfalls dämpft es das, was mir zu schaffen macht und ich fühle mich besonnener.

    Und da du ein junger Student bist, ein Tipp: Mische die Medis erst mit Alkohol, wenn Du Dich an ihre Wirkung gewöhnt hast, oder besser gleich gar nicht. Das kann ins Auge gehen.

    Grüße
    Geändert von Polarfuchs ( 9.02.2016 um 21:12 Uhr)

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