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Diskutiere im Thema ADS Diagnose - Unsicherheit und Ratlosigkeit im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6

    ADS Diagnose - Unsicherheit und Ratlosigkeit

    Huhu, ich habe mich hier angemeldet, weil ich glaube, ihr seid die einzigen die meine Probleme verstehen

    Alles fing an mit dem Beginn meiner Ausbildung im September 2013. Ich hatte in der Berufsschule Schwierigkeiten dem Unterricht zu folgen, war ziemlich langsam und lies mich leicht ablenken und hatte kaum Interesse am Unterricht, hab mich z.B. lieber mit meinem Handy beschäftigt. Dieses Desinteresse war manchmal stärker ausgeprägt, manchmal auch kaum. Teilweise hatte ich Wochenlang keine "Spürbaren" Probleme in der Schule oder auf der Arbeit, dann kam jedoch wieder so eine Phase in der ich keinen bock auf Schule hatte. Auch hatte ich teilweise Probleme damit, bei Gesprächen den Blickkontakt zu behalten. Wenn ich etwas erzählt habe, z.B. über das letzte Wochenende schaute ich mich teilweise im Raum um, erzählt dabei immer langsamer und habe vergessen was ich sagten wollte, bis ich wieder den Blickkontakt aufgenommen habe und mich aktiv auf das Gespräch Konzentriert habe.

    Das ganze ging dann so ca. 2 Jahre bis November 2015. Die Schulnoten waren dennoch gut ( Durchschnitt von 2,5). November 2015 habe ich mich dann mal vermehrt mit dem Thema ADS / ADHS beschäftigt, da ein Arbeitskollege meinte, ich hätte die gleichen Probleme wie sein Bruder der ADHS hat.

    [ ... ] Gelöscht (Schilderung Straftat BtmG)

    Dies habe ich dann auch so gemacht und war von der Wirkung mehr als überrascht, ich hatte das Gefühl ich konnte mich besser Konzentrieren , hatte nicht mehr so den drang an mein Handy zu gehen und wurde im allgemeinen stiller. Ich redete nicht mehr dazwischen, wenn ich was sagten wollte Meldete ich mich. Ich hatte aber selbst das Gefühl, dass ich weniger sage und mich allgemein seltener Meldete.

    Dann bin ich zum Hausarzt gegangen und sagte Ihm das ich gerne Medikinet Adult 20mg nehmen würde und berichtete Ihm auch von den großartigen Lernerfolgen. Dieser sagte mir jedoch dann nur, dass er es mir nicht verschreibt, da er 1. sich nicht sicher ist ob ich ADS / ADHS habe, und 2. verschreibt er es nicht weil er kaum Erfahrungen mit dem Medikament bei Erwachsenen gemacht hat und es teilweise Suizidgedanken als Nebenwirkung hätte.

    Er gab mir eine Überweisung zu einem Neurologen, dort sollte ich mein Problem schildern. Habe dann einen Termin beim Neurologen ausgemacht, der eine Weiterbildung im Bereich ADS / ADHS hat, dass steht auch auf der Webseite der Arztpraxis. Ich schilderte dem Arzt mein Problem, er sagte das er es nicht glaubt, dass ich an ADS leide, da es sonst bereits in der Kindheit aufgefallen sein muss, da sich ADS nicht erst mit 18 bildet. Ich sollte ein EEG und ein MRT machen und soll zu einer Neuropsychologischen Untersuchung bei einer Psychologin. EEG und MRT waren gut, und gaben keine Hinweise auf ADS. Die Neuropsychologischen Untersuchung kam zu der Schlussfolgerung " ..... Als Ursache für die Einschränkungen der Aufmerksamkeitsleistung kommen sowohl ein ADS als auch ein selbstunsicherer Persönlichkeitsstil in Frage"

    Am Montag (01.02.16) Hatte ich dann den 2. Termin beim Neurologen. Ich sollte mein Grundschulzeugnis Mitbringen, und er Schaute sich alles sehr gründlich an und es kam folgendes raus

    MRT -> ohne Befund
    EEG -> ohne Befund
    Bericht der Psychologin -> teilweise Befund

    Als er das Zeugnis las, war er sehr überarscht, den dort fanden sich durchgehen folgende Sätze

    "An seinem Platz könnte noch mehr Ordnung herrschen"
    "Er arbeitete mit stark wechselndem Interesse am Unterricht mit, es fiel ihm schwer, dem Unterricht zu folgen, weil er schnell unaufmerksam wurde und sich und andere ablenkte"
    "konnte kurzen und interessanten Unterrichtsabschnitten folgen, ansonsten ließ seine Konzentration meist rasch nach"
    "Er war um Ordnung bemüht"
    "Er folgte dem Unterricht aufmerksam, doch seine aktive Mitarbeit schwankte"
    "Er folgte aufmerksam, jedoch nicht mit der nötigen Konzentration"
    "Bei Unruhe in der Klasse, lies er sich leicht ablenken"
    "Seine Aufmerksamkeit reichte nicht immer aus, um den Unterrichtsgeschehen zu folgen"


    Dann fragte er mich was ich denken würde und was ich vorschlagen würde. Ich sagte Ihm das ich es mit Medikinet 20mg probiert habe, und ich das Gefühl hatte, dass es mir hilft. Er fragte mich ob ich Nebenwirkungen hätte und ob ich das Medikament gut vertrage und ob ich mit dieser Dosis zurecht komme. Ich sagte Ihm, dass ich als Nebenwirkung Appetitlosigkeit und Mundtrockenheit verspüre. Er sagte dass sei alles normal, und sagte " Dann machen wir das mal mit dem Medikinet" und gab mir ein Rezept für eine 50er Packung Medikinet Adult 20mg. Ich fragte noch ob ich mit dem Medikament Autofahren dürfe, und er sagte mir, dass ich noch einen BTM Ausweis für das Medikament nach Hause geschickt bekomme. Er sagte mir ich soll wenn ich wieder Medikinet brauche zum Hausarzt gehe, der würde das dann verschreiben. Zu ihm bräuchte ich eigentlich nicht mehr.

    Heute war ich beim Hausarzt, erzählte von der Diagnose, und fragte Ihn dann ob er mir dann in Zukunft Medikinet verschrieb, aber er sagte " Das soll der Neurologe machen, ich habe bei Jungen Leuten zu wenig Erfahrung mit dem Medikament" Der Bericht vom Neurologen war leider noch nicht da.


    Nun weis ich nicht wirklich was ich machen soll, ich habe ja im Grunde genommen ganz "gut" gelebt fast 18 Jahre lang ohne das Medikament, aber der Neurologe sagte ich soll es nehmen. Soll ich nochmal zum Neurologen gehen, und Ihm sagen dass ich vom Hausarzt kein Medikinet bekomme ? Ich glaube aber kaum, dass der Hausarzt seine Meinung ändern wird. Muss ich dann jedes mal wenn ich ein Rezept will zum Neurologen ? Soll ich mir eventuell eine 2. Meinung einholen bezüglich der Diagnose ? Bin jetzt etwas irritiert und weis nicht so recht was ich machen soll, ich hoffe Ihr könnt mir helfen, eventuell hat ja einer von euch schon mal so ähnliche Erfahrungen gemacht.

    Würde mich über Zahlreiche Antworten sehr freuen

    Trivodo
    Geändert von Alex ( 6.02.2016 um 22:47 Uhr) Grund: Siehe Edit

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 718

    AW: ADS Diagnose - Unsicherheit und Ratlosigkeit

    Ich würde mich an deiner Stelle auf jeden Fall ausführlich mit dem Thema ADHS beschäftigen. Geh im Zweifel zu einem anderen Psychiater oder Neurologen. Vermeintliche ADHS-Spezialisten auf dem Praxis-Schild gibt es viele, echte Spezialisten nur wenige.
    Lies dich um hier im Forum und mach dich kundig.
    Im Übrigen darf ein Allgemeinmediziner MPH nur auf Privatrezept und nicht auf Kassenleistung verschreiben, d.h. du musst dort anders als beim Psychiater den vollen Preis ab 21 Jahre selbst bezahlen. Ansonsten: Herzlich Willkommen im Club!

  3. #3
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.727

    AW: ADS Diagnose - Unsicherheit und Ratlosigkeit

    Hallo Trivodo,

    das sind viele Fragen auf einmal.

    Dass der Hausarzt sich nicht von Vorneherein herantraut, ist richtig. Dafür gibt es ja Spezialisten. Der Neurologe hält offenbar nicht viel von leitliniengerechter Diagnose, oder sie ist ihm zu aufwändig (kein Witz! Aus diesem Grund machen viele Fachärzte ADHS-Diagnosen nur gegen Privatzahlung, denn was die Kassen bezahlen reicht dafür nicht aus).

    Denn dazu gehört die Befragung zu aktuellen Problemen durch teilstrukturiertes Interview, Fragebögen für den Betroffenen und einen Angehörigen, Befragung über Symptome in der Kindheit und auch körperliche Untersuchungen um andere Ursachen auszuschließen.

    Ja, ADHS muss sich schon in der Kindheit gezeigt haben, das entsteht nicht einfach im Erwachsenenalter. Aber es muss nicht in der Kindheit als behandlungsbedürftige Störung vorhanden gewesen sein, du hast es offenbar irgendwie kompensieren können.

    Eine Möglichkeit das zu ermitteln sind Grundschulzeugnisse. Ich hatte keine, aber konnte mich ganz gut an Vieles aus meiner Kindheit erinnern.

    Du solltest dich auf jeden Fall mit dem Thema ADHS durch Literatur oder Ähnliches genauer informieren. ADHS ist viel mehr als ein Aufmerksamkeits- und Konzentrationsproblem. Das ist auch ein Teil der Therapie, dass du ADHS (ich unterscheide jetzt nicht ob mit oder ohne "H") und dich als AD(H)S-ler gut kennenlernst. Gibt es in deiner Gegend eine Erwachsenen-Selbsthilfegruppe? Ersatzweise auch eine Elterngruppe, durch die Vererbung ist ein sehr großer Teil der Eltern von ADHS-Kindern selbst betroffen.

    EEG und MRT waren gut, und gaben keine Hinweise auf ADS.
    Das geht auch gar nicht. Es könnte höchstens Hinweise auf eine andere Störung geben, die anstatt aber auch zusätzlich zu ADHS auftreten kann. Du kannst aber ADHS nicht mit Apparaten nachweisen.

    Es ist bei dir trotz der vielleicht etwas nachlässigen Diagnose deines Neurologen sehr wahrscheinlich, dass es bei dir ADHS ist. Die Grundschulzeugnisse sehen schon sehr danach aus, dazu kommt die aktuelle Symptomatik und die gute Wirkung des Medikinet.

    Nun weis ich nicht wirklich was ich machen soll, ich habe ja im Grunde genommen ganz "gut" gelebt fast 18 Jahre lang ohne das Medikament, aber der Neurologe sagte ich soll es nehmen.
    Na das kannst nur du entscheiden! Du wolltest doch das Medikament haben, dachte ich?

    Gib dem Medikament ruhig eine Chance und schau auch welche Wirkung es abseits von Schule und Arbeit hat.

    Er sagte mir ich soll wenn ich wieder Medikinet brauche zum Hausarzt gehe, der würde das dann verschreiben. Zu ihm bräuchte ich eigentlich nicht mehr.
    Es gibt schon seltsame Typen.

    Methylphenidat muss richtig eingestellt werden. Wie eine Brille, da gibt es auch nicht ein Modell was allen passt.

    Okay, die 20 mg halfen gut, zufällig. Aber ich bin trotzdem nicht überzeugt, dass das deine optimale Dosis ist. Die Dosishöhe ist sehr verschieden und auch die Einnahmefrequenz, d. h. der optimale Zeitpunkt wann du die nächste Dosis nehmen solltest.

    Ein Bisschen Mühe sollte sich der Facharzt da schon machen. Und dein Hausarzt hat recht, so auf Zuruf kann er das nicht weiterverschreiben. Du brauchst schon einen Ansprechpartner, der sich auskennt.

    Mein Psychiater ist 130 km weg, deswegen kriege ich meine regelmäßigen Rezepte von meiner Hausärztin. Aber nur in genau der Dosis, die im schriftlichen Bericht meines Psychiaters stehen! Und der darf auch nicht zu alt sein, dann meckert sie; umgekehrt gesagt ich muss einmal im Jahr den Weg zu ihm auf mich nehmen. Am Anfang natürlich ein paar Mal häufiger wegen der Einstellung, siehe oben.

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6

    AW: ADS Diagnose - Unsicherheit und Ratlosigkeit

    Hallo

    Danke für eure Antworten

    Eine Selbsthilfegruppe für Erwachsene mit ADHS gibt es leider nicht, wohne eher auf dem Land und die nächste Großstadt ist ca. 30 Minuten weg, dort konnte ich auf Anhieb nichts finden. Ich habe beim Neurologen angerufen, jedoch haben die erst einen Termin ab April frei.... Ich versuche es jetzt einfach mal mit dem Medikinet und schaue dann wie es wirkt. Es hört sich wirklich etwas Paradox an, dass mir das Medikament hilft, aber ich es fast 18 Jahre lang nicht "gebraucht" habe....

    Mfg.

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 7

    AW: ADS Diagnose - Unsicherheit und Ratlosigkeit

    Paradox würde ich das nicht sagen, du hast es geschafft, es zu kompensieren.
    Nachdem ich mich mit dem Thema beschäftigt habe, muss ich als Selbstdiagnose sagen, dass ich auch ADS habe. In meinem Abiklasse haben fünf Lehrer mir schlechte mündliche Noten gegeben, weil ich nach kurzer Zeit abwesend/Verträumt gewirkt habe, d.h. ich habe meinen Beitrag im Unterricht gebracht, der auch sehr gut war und danach abgeschaltet. Habe ein durchschnittliches Abi und habe mir nichts dabei gedacht. Im Bachelor (sehr lange Studienzeit) habe ich mich auch durchgeschmuggelt, aber nun im Master merke ich es, dass es nicht mehr geht. Ich könnte zwar auch, aber bräuchte sehr lange.
    Wenigstens hast du relativ "schnell" einen Termin zur Diagnose bekommen, bei mir dauert es aktuell ewig.

    Und ich kann deinen Hausarzt nachvollziehen, dass er es nicht verschreiben möchte. Ich dachte bei mir auch am Anfang, dass es eine Einstellungssache sei. Wenn ich will, schaffe ich das, nur eine Frage des Willens. Aber aktuell merke ich doch, dass es viel schwerer ist. Vielleicht kann dein Hausarzt deinen Gedankengang nicht nachvollziehen.

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6

    AW: ADS Diagnose - Unsicherheit und Ratlosigkeit

    Kompensieren hört sich gut an, ich habe halt damit "gelebt" und es war normal für mich. Jetzt mit der Diagnose ergibt aber meine ganze Kindheit endlich einen "Sinn" wenn man es denn so nennen mag, endlich weis ich warum ich so war wie ich als Kind war. Das ist teilweise eine unglaubliche Erleichterung für mich, aber auf der anderen Seite wiederum belastet es mich wenn ich mir meine Noten anschaue, da hätte sich sicher einiges geändert, wenn man nur früher das Problem erkannt hätte. Meine Theorie ist ja immer noch, dass man dieses "ADS - Verhalten" fehlinterpretiert hat, denn ich wurde in der 2. oder 3. Klasse mit LRS ( Lese Rechtschreibschwäche ) diagnostiziert. Und man hat das wohl alles in einen Topf geschmissen, und fälschlicherweise die Unaufmerksamkeit auch zu der LRS gesteckt, obwohl sich ADS dahinter befand. Die Lese Rechtschreibschwäche habe ich direkt behandelt. Habe viel gelesen, und haben Logopädie oder Ergotherapie gemacht. (Kann die beiden dinge nicht unterscheiden ) In der 7. oder 8. Klasse gab es dann keine Spur mehr vom LRS


    Mein Hausarzt meinte auch, dass zu meiner Grundschulzeit ADHS noch nicht so ein großes Thema war wie es heute ist. Und auch eventuell deswegen von meinen Eltern "übersehen" wurde. Frei nach dem Motto : Warum sollten sie denn denken ich hätte ADHS, ich bin halt ein bisschen lebhafter


    Und ich kann deinen Hausarzt nachvollziehen, dass er es nicht verschreiben möchte. Ich dachte bei mir auch am Anfang, dass es eine Einstellungssache sei. Wenn ich will, schaffe ich das, nur eine Frage des Willens. Aber aktuell merke ich doch, dass es viel schwerer ist. Vielleicht kann dein Hausarzt deinen Gedankengang nicht nachvollziehen.



    Das könnte gut möglich sein, denn als ich das erste mal beim Hausarzt das Thema ansprach, habe ich Ihm direkt gesagt, dass ich gerne Medikinet ausprobieren will. Er sagte dann das ich erst zu einem Neurologen muss. Jetzt steht ja die Diagnose fest, und ich habe schon 1 x Medikinet bekommen vom Neurologen, aber der Hausarzt weigert sich dennoch mir das Medikament zu verschreiben, obwohl wir auch ein tolles Arzt - Patinten Verhältnis haben. Er sagte aber auch er sei voll überzeugt, dass ich es ohne Medikamente schaffe.

    Ich schätze mal, dass er denkt : "18 Jahre lang kein Medikinet genommen, dann braucht er es jetzt auch nicht"

    Eine 50er Packung Medikinet Adult a 20mg reicht mir für ca. 25 Tage. Ich werde also einfach ende Februar nochmal zum Neurologen gehen, der soll mir kurz nochmal ein Rezept geben und gleich einen Bericht an den Hausarzt schicken, mit der bitte, dass er die Medikation fortführt. Dann sollte sich das Problem hoffentlich auflösen.

    Mfg.

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6

    AW: ADS Diagnose - Unsicherheit und Ratlosigkeit

    Huhu

    Ich war Heute nochmal beim Neurologen, weil ich mir noch den Patienten - Ausweis abgeholt habe. Dieser soll bei einer Polizeikontrolle hilfreich sein, sagte der Arzt.

    Ich sprach den Neurologen an, dass der Hausarzt mir kein Medikinet verschreiben will. Er konnte die Beweggründe des Hausarztes nicht ganz nachvollziehen, hat Ihm jetzt aber nochmal einen Bericht gesendet mit dem Inhalt " ..... Wir bitten um Fortführung der Medikation und regelmäßiger Laborkontrollen. "

    Bin ja mal echt gespannt, was da noch bei raus kommt.


    Gruß

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6

    AW: ADS Diagnose - Unsicherheit und Ratlosigkeit

    Hallo

    Also mittlerweile funktioniert das einwandfrei, dass ich das Medikament vom Hausarzt verschrieben bekomme und eigentlich ist jetzt alles gut.

    Jedoch habe ich mittlerweile einige Probleme mit dem Medikinet. Ich habe das Gefühl, dass die Wirkung nicht "richtig" funktioniert und manchmal wirkt es viel zu stark, und ich zitter teilweise, oder es fühl sich genau richtig an aber nach 3 Stunden ist dieses Gefühl weg. Eigentlich sollte ja dann die 2. "Ladung" der Tablette wirken, aber ich merke überhaupt nichts.

    Jetzt habe ich gelesen, dass es auch Ritalin Adult gibt, von der Firma Novartis und dies ist mittlerweile in Deutschland zugelassen für die Behandlung von ADHS bei Erwachsenen.
    Ritalin Adult soll ja einen anderen Freisetzungsmechanismus besitzen, und somit besser bzw. zuverlässiger wirken.

    Meint Ihr, ich soll einen Termin beim Neurologen machen, und den Doc mal fragen ob wir auf Ritalin umsteigen ? Oder reicht dazu dann der Hausarzt ? Hat eventuell jemand von euch ähnliche Erfahrungen mit Medikinet gemacht ?



    Gruß,
    Trivodo

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