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Diskutiere im Thema ADHS und die Krankenkassen - man ist allein im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 85

    ADHS und die Krankenkassen - man ist allein

    Bin momentan stinksauer. Hab ja schon viel erlebt in Österreich mit meiner Krankenkasse, aber was da abgeht ist nicht mehr normal.

    Ich habe zuerst versucht, über die Krankenkasse eine Diagnose zu bekommen, das war im Dezember.
    Gut, Überweisung vom Hausarzt bekommen und Anruf:
    "Den nächsten Termin können wir Ihnen im April anbieten." -.-

    Nunja, dann hab ich mir privat jemanden gesucht, so lange wollte ich nicht mehr warten, ausserdem wollte ich einfach nicht noch mehr Zeit vergeuden, ich bin 28 und in meinem Studium überhaupt nicht weiter.

    Also hab ich mir privat jemanden gesucht.
    400€ hab ich hinlegen müssen, war mir halbwegs egal, da ich wirklich sichergehen wollte, ob ich ADS habe oder nicht, und mir wurde gesagt ich bekomm ca 50% von der Krankenkasse zurück.

    Damit das der Fall ist, musste ich jedoch wieder zum Hausarzt, eine Überweisung holen, diese von meiner Krankenkasse bewilligen lassen, und ab damit zum Psychologen.
    Das war dann im Jänner.
    nunja, nach etlichen Tests hab ich die Diagnose ADHS, laut Psychologin stark ausgeprägt, und sie rät mir zur Behandlung mit Medikamenten während meiner Studienzeit.

    Nunja, nun hab ich gedacht, wenn ich sowieso schon die Diagnose habe, dann wende ich mich einfach an einen Facharzt.
    Nix da. :/
    "ADS? Sowas machen wir nicht!" "Das machen wir nur bei Kindern!"... usw usw.

    Also hab ich mich an den Hausarzt gewand. Der hat mich an einen Psychiater überwiesen. Nächster Termin: Ende März!


    Bin grad voll auf 180! zu was zahl ich im Monat soviel Gebühren? Versuch nun schon den ganzen Tag, einen Arzt zu finden, aber so wies aussieht muss ich entweder auf Ende März warten, oder wieder nen privaten Arzt suchen.

    Mannmann, bin ich sauer. Wenn man sich von dem Verrein wenigstens abmelden könnte.

    War / isses bei euch auch so ein Krampf, Hilfe zu finden?

  2. #2
    berndkl

    Gast

    AW: ADHS und die Krankenkassen - man ist allein

    Hallo Coxboylx,

    ja es ist ein Kreuz - mit Kassen und Fachärzten - ich habe Rheuma - bin deshalb schon ein paar Jahre berentet - nun nicht nur Rheuma - aber im Wesentlichen ....

    ich schreibe hier weil ich diese Erfahrungen auch gemacht habe.
    Termine sind nicht nur beim Psychologen und Consorten schwer zu kriegen und bei chronischen Erkrankungen / Störungen - stellen sich Krankenkassen oft quer,
    sobald es um Tests, alternative Behandlungen, etc. usw. geht

    Der VDK ist im Zweifelsfalle ne gute Anlaufstelle - die haben Fachanwälte für Sozialrecht und kümmern sich in Streitfall um deine Belange als Patient.

    Bei ADS/ADHS Tests habe ich Erfahrungen wegen meiner Freundin
    ( mal wieder ex - aber das ändert sich eh dauernd )
    Sie musste jedenfalls auch lange warten ( ich meine 3 Monate nach Anfrage) bis sie nen Termin bekam - den "konnte" sie dann nicht wahrnehmen - sollte auch in mehreren Ertappen stattfinden - 3 Tage oder so -

    Jedenfalls hat sie dann in einer anderen Klinik einen Termin bekommen wo das Prozedere an einem Tag durchgeführt wurde - aber auf den Termin hat sie wiederum etwa 3 Monate warten müssen.

    Das gleiche passiert mir ständig - Routine Facharzttermine besorge ich mir nun schon immer im Vorraus ....

    Durchhalten und Ruhe bewahren - sorry aber etwas anderes kann ich dir nicht raten -
    ist sicher kein Trost aber anderen geht es auch so ...

    Gruss Bernd

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 85

    AW: ADHS und die Krankenkassen - man ist allein

    Danke für die Antwort. Musste einfach Dampf ablassen.

    Nun gehts schon wieder. VDK gibts in Österreich glaub ich nicht.

    Mir geht dieses Sozialstaatblabla schon so aufn Kecks. Neuerdings bekomm ich von meiner Krankenkasse jedes Jahr ein Schreiben, wo drinsteht, wieviel ich denen gekostet habe.
    Wenn ich meine Beiträge zusammenrechne, hätte ich alles privat zahlen können und hätt mir auch noch was nebenbei gespart.

    Ach ich fang schon wieder mit schimpfen an. grml

  4. #4
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.120

    AW: ADHS und die Krankenkassen - man ist allein

    hej Cowboylx

    ...kann ich voll verstehen deinen Frust ....hmmm versuch mal nen Blickwechsel

    hej du hast "schon " im März einen Termin oft sind Wartezeiten von 6 Monaten bis zu einem Jahr oder Aufnahmestop keine Seltenheit ...siehste da bist du ja fast ein Glückspilz so betrachtet .

    Was ich dir raten kann , hartnäckig immer wieder beim Psychiater anrufen , oder wenn du zeitlich flexibel bist ,in der Praxis Bescheid sagen ,oft sagt ja jemand kurzfristig ab und dann kannst du einspringen ...funktioniert natürlich nur ,wenn du nicht allzu schüchtern bist

    aber, gell, wenn man was will kann man seeeeeehr hartnäckig sein .

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 85

    AW: ADHS und die Krankenkassen - man ist allein

    Hast Recht!
    Bin gerade am Telefonieren und morgen versuch ichs in der Ambulanz im Krankenhaus. Mal sehen was dabei rauskommt.


  6. #6
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 728

    AW: ADHS und die Krankenkassen - man ist allein

    Hi Bowboylx,

    mir ging es genauso! Und ich bin schon 37! Wenn der Verdacht im Raum steht, macht man sich irgendwie selbst fertig, liest viel drüber und wird doch nicht wirklich schlauer. Dass du einfach mal Dampf ablassen musstest, ist voll nachvollziehbar! Bei mir hat es auch fast 8 Monate gedauert bis zur Diagnose. Aber mit meinem Arzt (auch noch in der Nähe) hatte ich echt Glück!

    LG

    Snagila

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