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Diskutiere im Thema Was bedeuten therapeutische Sitzungen bei ADHS im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 301

    Was bedeuten therapeutische Sitzungen bei ADHS

    Ich habe noch nie einen Therapeuten heimgesucht und frage mich gerade, was da überhaupt los ist und passiert.
    Ich habe beim besten Willen keinerlei Vorstellung nach was für Schemen solche Veranstaltungen ablaufen.

    Wird man vom Therapeuten interviewt, stellt der Fragen und man antwortet oder kommt man da hin und soll einfach mal loslegen und erzählen?
    Ist das ganze eine freie Veranstaltung oder wird ein Plan inklusive eines nicht aus den Augen zu verlierenden Zieles erstellt?
    Wird man in gewisser Weise provoziert, um dann das Verhalten zu reflektieren oder wird einem einfach immer nur gut zugeredet?
    Werden einem in den Sitzungen Verhaltensmuster und gesellschaftliche Sichtweisen erklärt, um diese an sich selbst gegenzuprüfen?
    Ist ein/e Therapeut/in sowas wie die beste Freundin, nur mit dem Unterschied, dass man dort einseitig seinen geistigen Schrott abgibt?
    Legt man sich da auf eine Couch und jammert einfach nur rum oder versucht ein Therapeut sich in einen hineinzuversetzen und die Last abzunehmen?

    Wie gesagt, ich habe keinerlei Vorstellungen und wäre um ein paar subjektiven wie auch objektiven Infos sehr dankbar, weil es wohl Standard ist neben der Medikation auch begleitende Massnahmen anzunehmen. Wenn ich mich durch dieses Unterforum blättere, dann dreht sich alles nur um Diagnosen, Komorbiditäten, Unsicherheiten zu Diagnosen, das Diagnoseverfahren selbst. Es lässt sich quasi fast gar nichts zu therapeutischen Sitzungen oder Massnahmen lesen. Nichts über eine Behandlung, als ob Medikamente die erste Wahl sind, was ich auch nicht ausschliessen will. Ich vermisse Hinweise, wie man einen Therapeuten auswählt, wie man erkennt, ob das der richtige für einen ist, ob es um eine gemeinsame Chemie geht oder ob der eher belehrend sein sollte. Das bisschen was ich finde, dreht sich darum, ob Therapien was gebracht haben. Ich kenne einige Menschen die Therapien gemacht haben, keiner wollte mir sagen, um was es da geht, wie das funktioniert. Ist das ein Geheimnis?
    Geändert von Brrrzz (28.01.2016 um 10:56 Uhr)

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 201

    AW: Was bedeuten therapeutische Sitzungen bei ADHS

    Hmmmm die Frage lässt sich ga nicht so einfach beantworten.
    Das ist total unterschiedlich und liegt am Therapeuten. Und nach welcher Methode er oder sie arbeitet. Aber eins ist sicher es wird recht viel geredet. Am Anfang werden fragen gestellt, der Therapeut muss ja erst mal wissen wen er vor sich hat. Aber wie es dann weiter geht? Kann dir evtl. keiner so beantworten......

  3. #3
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 825

    AW: Was bedeuten therapeutische Sitzungen bei ADHS

    Brrrzz schreibt:
    Wie gesagt, ich habe keinerlei Vorstellungen und wäre um ein paar subjektiven wie auch objektiven Infos sehr dankbar, weil es wohl Standard ist neben der Medikation auch begleitende Massnahmen anzunehmen. Wenn ich mich durch dieses Unterforum blättere, dann dreht sich alles nur um Diagnosen, Komorbiditäten, Unsicherheiten zu Diagnosen, das Diagnoseverfahren selbst. Es lässt sich quasi fast gar nichts zu therapeutischen Sitzungen oder Massnahmen lesen. Nichts über eine Behandlung, als ob Medikamente die erste Wahl sind, was ich auch nicht ausschliessen will. Ich vermisse Hinweise, wie man einen Therapeuten auswählt, wie man erkennt, ob das der richtige für einen ist, ob es um eine gemeinsame Chemie geht oder ob der eher belehrend sein sollte. Das bisschen was ich finde, dreht sich darum, ob Therapien was gebracht haben. Ich kenne einige Menschen die Therapien gemacht haben, keiner wollte mir sagen, um was es da geht, wie das funktioniert. Ist das ein Geheimnis?

    Standard ist es wohl nicht, da ich meinen Psychater aus Neugier auf eine Therapie angesprochen habe und er meinte, dass es für mich wohl nicht das richtige wäre (ich glaube zwar auch nicht an den Erfolg, dennoch war ich etwas "verundert").


    Ein Geheimnis ist eher, dass man nicht weiß was man für einen Therapeuten bekommt. Es gibt sicherlich einige Gute, aber auch sehr viele schlechte, die einen noch mehr den Mut nehmen können. Bisher habe ich keinen wirklich guten kennen gelernt (Gesprächtherapie war bei mir ein Horror-Trip, das gar nichts gebracht hat ((außer den Therapeuten)).

    Ich denke auch, dass nicht für jeden eine Therapie geeignet ist (dennoch vermisse ich es im Moment mal mal bei einen Arzt auszusprechen (dafür benötige ich aber keine Therapie).

    Du hast ja auch, das Recht, dass du mehrere Therapeuten ausprobieren darst (jeweil bis zu 5 Sitzungen) und dich vertraut zu machen.

    Es gibt verschiedene Arten von Therapien........wobei ich immer wieder bei anderen feststelle, auch bei mir, dass es oft gar nichts geholfen hat. Aber das muss jeder für sich selbst rausfinden.


  4. #4
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.258

    AW: Was bedeuten therapeutische Sitzungen bei ADHS

    Es ist kein Geheimnis, aber es ist auch sehr privat von seiner Therapie zu erzählen. Wenn man dann sowas wie "jammert nur rum" " geistigen Schrott abgibt" etc liest, auch wenn es Fragen sind, die vielleicht einfach etwas plump gestellt sind, ist das nicht gerade ein Anreiz von seinen intimen Sitzungen zu erzählen.

    Ganz allgemein kommt es drauf an was du für eine Therapieform wählst und was deine Probleme sind. Ziele werden in der Verhaltenstherapie z.B. immer vorher festgehalten. In der Psychoanalyse ist das freier. Von "Veranstaltung" würde ich generell nicht sprechen, es geht nicht um Entertainment, sondern um Arbeit (an sich).
    Ob man provoziert wird oder einem gut zugeredet wird, hängt von einem selbst ab, wie man ist, was gerade ist, was man braucht, will und kann.
    Es wird erklärt, gemeinsam beraten, gesucht, besprochen etc..... Halt alles was nötig ist, um die Probleme und Ziele zu beackern. Wenn es dir gut tut, nur einen Zuhörer zu haben, dann ist auch das möglich, allerdings würde ich da nicht die Verhaltentherapie wählen. Aber in jeder Therapieform gibt es sicherlich auch mal Tage, wo man einfach nur ablädt und Zuspruch bekommt, wenn man das braucht und das auch das Einzige ist, was gegeben werden kann.

    Die Couch kommt nur bei der Psychoanalyse zum Einsatz, wenn überhaupt. Allen anderen Therapieformen reicht der STuhl.

    Natürlich versucht der Therapeut sich in dich reinzuversetzen, er muss dich ja verstehen, warum du wie handelst, das passiert aber meistens eher über Gespräche und gezielte Fragen, als über jammern. Wenn du dich nur über jammern ausdrücken kannst, dann wird es wohl auch so gehen müssen.

    Alles in Allem muss man aber wirklich an sich arbeiten wollen, den Schweinehund besiegen wollen, Kritik einstecken können und als konsrtuktiv ansehen können. Therapie die Erfolg hat ist schwere Arbeit und meist ein Höllenritt. Dazu muss man bereit sein.

  5. #5
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 301

    AW: Was bedeuten therapeutische Sitzungen bei ADHS

    creatrice,

    ich habe da so ein paar Freundinnen/Kandidatinnen, die mit Vorliebe auf meiner Couch liegen und rumjammern und dabei ihren geistigen
    Schrott versuchen auf meinen Buckel zu laden, was ich leider zulasse, was mich selbst eher belastet, als dass ich daran Interesse hätte,
    all das zu teilen, auf mich zu nehmen und dann auch noch angeraunzt zu werden, wenn ich was dazu sage, was denen nicht passt.
    Irrwitzigerweise sind das auch immer die gleichen Freundinnen mit den immer wieder gleichen Problemen, die immer wieder nach dem
    gleichen Schema F ablaufen.

    Also ich habe wie gesagt keinerlei Erfahrung mit Therapien, beabsichtige nicht eine aufzusuchen, weil ich meine ich komme selbst gut klar.
    Mich interessiert es einfach nur, weil ich genug Bekannte im Umfeld habe, die Therapien gemacht habe und teilweise bezweifle, dass es ihnen
    danach besser ging. Mir scheint es manchmal so, als ob alte Wunden bewusst aufgerissen werden. Vielleicht sind das Versuche verdrängte,
    aber nie verarbeitete Dinge Jahre später aufzuarbeiten. Aus diesem Gedanken heraus frage ich mich, wie das wohl einem Therapeuten ergeht,
    der sich sowas und noch viel mehr den ganzen Tag über anhören muss. Und weil wir hier beim ADHS sind, interessiert es mich auch, wie es
    hierbei im speziellen abläuft und wie dabei auf den Katalog der typischen ADHS-Symptome eingegangen werden kann, da es sich in erster
    Linie um etwas neurobiologisches handelt und erst in Folge um eine psychische Belastung geht.

    Ich würde gerne wissen, ob es bei ADHS eine Reihenfolge im Vorgehen gibt: Also werden zuerst die Ursachen/Symptome angegangen
    oder geht es zuerst um mögliche daraus entwickelte Komorbiditäten?

    Ich bitte niemanden darum private Details offenzulegen, habe aber jedoch durch Eure Antworten schon einen kleinen Einblick bekommen
    Geändert von Brrrzz (29.01.2016 um 01:02 Uhr)

  6. #6
    DaveR

    Gast

    AW: Was bedeuten therapeutische Sitzungen bei ADHS

    Brrrzz schreibt:
    Ist das ein Geheimnis?
    Süß!!So putzig.

    Nein,es ist kein Geheimnis.Und Schweigepflicht haben die Patienten auch nicht

    Es ist übrigens auch nicht immer ein Höllenritt oder schwere Arbeit.

    Aber es kann Dich schon berühren, mitunter.

    Ob es Dir hilft oder nicht,bzw wann es hilft (mitunter kommt dieWirkung erst später)weiß man auch erst wenns geholfen hat.

    Im Wesentlichen ist es so:

    Therapeuten sind ganz normale Menschen,ohne Superkräfte, die einigermaßen brauchbare Theorien über psychologische Zusammenhänge haben und -je nach Ausrichtung- verschiedene Vorstellungen davon, wie man erreichen kann,dass es dem Patienten besser geht.

    Den Rahmen für die Thearpie bilden normalerweise Gespräche. Beide Teilnehmer sitzen üblicherweise auf Stühlen...

    Entscheidend ist bei jeder Therapie Dein Anliegen.

    Es ist nicht so, dass Du sagst "Hallo, ich hab ADHS" und dann gibt es eine Standardprozedur.

    Erstmal wird das Therapeutenwesen heraus finden müssen,was Du eigentlich möchtest, dazu befragt es Dich und dann..kommts drauf an was Du sagst und, was das Wesen für Methoden gelernt hat. Es wäre allerdings anständig von ihm,wenn es Dir Struktur und Ablauf erklärt und ihr Euch auf ein gemeinsames Ziel einigt.

    Wichtig ist wirklich, dass es menschlich passt. Also, dass der/dieTherapeut/in Dir was zu vermitteln hat. Da spürst Du am besten in Dich hinein und hörst auf Dich.
    Apropos wichtig ist auch, dass ihr einander versteht,imSinne von Kommunikation funktioniert. Das ist zwar gar nicht so leicht,aber durchausmöglich.(und ein gutes Anzeichen dafür, ob espasst oder nicht)

    Es gibt da richtige Vollpfosten und genauso richtige Volltreffer.

    In der Realität haben sie aber meistens eine Warteliste sodass man Geduld mitbringen muss.

    Wenn Du mehr wissen willst ,dann sag am besten,was genau

  7. #7
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 21
    Forum-Beiträge: 20

    AW: Was bedeuten therapeutische Sitzungen bei ADHS

    Ich war vor einem Jahr schon einmal bei einem Psychotherapeuten aufgrund meiner Depressions- und Antriebslosigkeitsschübe.

    Wusste im vorhinein auch überhaupt nicht, was da nun auf mich zukommt und war dementsprechend nervös vor der ersten Therapiestunde. Das ganze war dann aber sehr locker, im Prinzip habe ich ihm meine Probleme geschildert, er hat sehr aufmerksam zugehört, an einzelnen Stellen ein wenig nachgefragt und mir allgemein ein paar Denkanstöße gegeben.

    Nun war das aber nicht so, wie wenn man einem Freund seine Probleme vorträgt, und diese/r einem Ratschläge gibt. Der Therapeut hat mir einfach total gut zugehört, mich nicht irgendwie verurteilt, selbst als ich von meinem Drogenkonsum erzählt habe. So hat er mir relativ schnell das Gefühl gegeben, dass ich hier wirklich alles sagen kann.
    Und allein das hat mir schon sehr geholfen, denn in dieser ersten Therapiestunde sind unzählige tief vergrabene Gedanken und Ängste ausgesprochen worden, und ich konnte beginnen, mich wirklich damit auseinanderzusetzen.

    Nach diesem Gespräch sah ich zum ersten mal seit langem die Welt nicht mehr wie durch einen grauen Schleier, sondern konnte mich wieder an einigen Dingen erfreuen.

    Natürlich ist jeder Therapeut und auch jeder Patient anders, aber ich glaube, für mich war das damals genau das Richtige.

    Da heißt es dann nur: ausprobieren, man merkt eh, ob einem das gefällt/gut tut.

  8. #8
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 825

    AW: Was bedeuten therapeutische Sitzungen bei ADHS

    Brrrzz schreibt:
    ...................
    Also ich habe wie gesagt keinerlei Erfahrung mit Therapien, beabsichtige nicht eine aufzusuchen, weil ich meine ich komme selbst gut klar.
    Mich interessiert es einfach nur, weil ich genug Bekannte im Umfeld habe, die Therapien gemacht habe und teilweise bezweifle, dass es ihnen
    danach besser ging. ................
    kann ich nur bestätigen, dass es oft keinen erfolg hat. ob ich selbst (gesprächstherapie die wohl einige tausende € der krankenkasse gekostet hat) und für mich ABSOLUT NICHTS gebracht hat oder erfahrungen von anderen, die es nach der therapie wohl auch nicht wesendlich besser ging. vielleicht geht es wirklich nur darum, dass man das system selbst erhält, damit andere wie üblich gutes geld verdienen (so sagen es mir öfter welche).

    achso! die reha möchte ich nicht vergessen, wo ich fünf wochen war und auch NICHTS gebracht hat..........obwohl? Immerhin konnte ich jeden tag kostenlos schwimmen

    hochgerechnet hat da wohl eine schwimmkarte ein paar hundert € gekostet

    zum größtenteil höre ich immer wieder - egal ob es um ADHS, psychische Erkrankungen oder um Suchtkrankheiten geht - dass es den meisten NICHTS gebracht hat (wenn man bedenkt, dass eine therapie viel, viel geld kostet). Ich sage immer wieder, dass ein bruchteil des geldes - in der richtigen "zeit" - einen wahrscheinlich mehr geholfen hätte. aber vielleicht möchte man es auch gar nicht, da nicht alle "erfolgreich" sein können (oder nicht dürfen)
    Geändert von spacetime ( 4.02.2016 um 19:47 Uhr)

  9. #9
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 825

    AW: Was bedeuten therapeutische Sitzungen bei ADHS

    creatrice schreibt:
    ......... die Erfolg hat ist schwere Arbeit und meist ein Höllenritt. Dazu muss man bereit sein.
    war deine therapie eine "erleuchtung", die dein leben positiv verändert hat? wenn ja, dann nenne mir BITTE per pn deinen arzt.
    ich möchte keineswegs sagen, dass mein arzt schlecht ist.......................aber er lässt einen irgendwie "hängen", da außer extrem kurze "sprechstunden" NICHTS mehr kommt.

    mein leben war sicherlich nicht die "blüte" der "weißheit". sicherlich aber auch nicht unbedingt die "hölle"................... . wenn man mal von den gesellschaftlichen "verpflichtungen" absieht, die uns seit der geburt aufgetrungen werden.

    ich denke mal, dass das größte problem war, dass ich neben den elternhaus (dad = war nie zuhause und xxxxx) keine starke persönlichkeit hatte. ich war halt kein kämpfer-typ und viel zu sensibel. ich mutierte zu einen totalen "mamasöhnchen" (was übrigens schön war) und sah die welt immer als etwas das einfach zu "feindlich" für mich war. dazu kommt noch, dass wir eine großfamilie waren, wo jeder seine problematik hatte.

    schon als kind zog ich mich extrem zurück und konnte mit menschen nie viel anfangen. obwohl immer eine gewisse sehnsucht vorhanden war, dass man so sein wollte wie alle anderen.

    tja, das ist schon alles komisch.
    Geändert von spacetime ( 4.02.2016 um 20:13 Uhr)

  10. #10
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.258

    AW: Was bedeuten therapeutische Sitzungen bei ADHS

    Nein, es waren keine Erleuchtungen, sondern der Wille wirklich was ändern zu wollen, und dafür auch was zu tun und Kritik auszuhalten. Und ja, jede Therapie die ich durchgezogen habe, und ernsthaft dabei war, hat mir ermöglicht mein Leben immer ein STück mehr positiv zu beeinflussen. Ich hatte auch davor Jahre wo die mir nichts gebracht haben, da war ich aber auch nicht bereit, wohl zu jung.



    1. Habe ich meine Therapien immer in Instituten gemacht, wo schon ausgebildete Therapeuten sich auf etwas spezialisieren können, in meinem Fall immer Verhaltenstherapie, das hat den Vorteil das die sich nicht "verrennen", denn die Gespräche werden aufgezeichnet und es findet eine Supervision mit mindestens einem erfahrenen Verhaltenstherapeuten statt. Und die Therapeuten sind immer auf dem neuesten Wissensstand.

    2. Wohnen wir glaube ich nicht im selben Bundesland.


    Ich kenne keinen Arzt, der Behandlung und Therapie bei einem Patienten macht, und ich würde das auch nicht wollen. Die Zeit beim Arzt ist mir wichtig, um das medikamentöse zu besprechen und ggf andere Dinge die für mich oder ihn wichtig sind und seine Hilfe benötigen.



    Hast du denn deinen ARzt mal auf Therapie angesprochen? Hast du wenigstens in der Zeit, die du bei ihm bist mal einen Teil der Fragen gestellt die dir auf dem Herzen liegen?

    Wenn es mir gut geht, ich also nichts zu besprechen habe, bin ich auch nur 5 Min drin. WIeso sollte der Arzt seine Zeit auch mit Geplänkel verschwenden, wenn da noch weitere Patienten warten?
    Geändert von creatrice ( 4.02.2016 um 20:18 Uhr)

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