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Diskutiere im Thema Kann ein reizarmer Lebesstil die Medikamente ersetzen? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #21
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.989

    AW: Kann ein reizarmer Lebesstil di eMedikamente ersetzen?

    OT
    Wenn "man" sieht,dass es anderen offenbar schlecht(er) durch ihre ADHS geht,ist eine gute Option anzuerkennen,dass diese Personen eventuell tatsächlich schwerwiegendere Symptome haben und zu versuchen,hilfreich und aufbauend zu wirken-natürlich innerhalb der einem gesetzten Grenzen,die auch situativ nochmal variieren können.

    Einem Menschen in der Orientierungsphase,der eine berechtigte Frage stellt und allen antwortenden kollektiv mentalen Suizid(was für eine Kreation!) mit Verlaub,vor den Latz zu knallen,fällt wohl eher in keine der beiden Kategorien.

    Und nein,das Belohnungssystem ist nicht das Hauptproblem bei ADHS. Es ist eines der Probleme.
    Und durch ein stimulierendes Leben lassen sich die Defizite in den EF eben nicht beeinflussen.

    OT wieder aus


    Felis,es kann wirklich sein,dass diese geringe Belastbarkeit eine Folge Deiner "Reizfastenkur" ist. Die Warnung Deiner Therapeutin ist,meiner Meinung nach, nicht unberechtigt.


    LG v. Luftkopf

  2. #22
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 301

    AW: Kann ein reizarmer Lebesstil di eMedikamente ersetzen?

    Rückzug und Isoaltion machen nur scheinbar geduldig, weil man somit den Erwartungen anderer aus dem Weg geht. Die innere Ungeduld wird aber nicht abnehmen und die innere Ruhe wird nicht zunehmen. Die Impulsivität wird sich dann zwar nicht mehr gegen andere Menschen richten, das mag sein, dafür wird sie sich gegen einen Selbst oder Gegenstände richten. Entscheidend ist doch einen ausgewogenen Weg zu finden, eine Balance, eine Mitte oder ein Grau anstatt sich an ein Schwarz oder Weiss zu binden. Sorry, wenn die "knallharte Formulierung" vom "mentalen Suizid" der eine oder die andere in den flaschen Hals bekommt. Ich schrieb anfangs bewusst von diesem 70 jährigen Mann, der sich in einem Strudel seiner Symptome befindet und sich diese Spirale unaufhörlich drehte und noch heute dreht und bis zum Lebensende drehen wird, weil er nie Hilfe bekam. Ich denke es ist gut, in einem Forum anzufangen, sich mitzuteilen und solche gravierenden Schritte zu besprechen, weil man auf Verständnis stossen wird und kann. Es ist aber besser genau solche Dinge mit Hilfe einer aussenstehenden Person rationell abzuklären, wozu sich Psychiater oder Bekannte unter Garantie besser eignen als "andere auf Abwegen". Letztendlich wäre es dem von mir erwähnten 70 jährigen Mann auch lieber, wenn er ein leichteres Leben leben könnte, von anderen nicht komisch beäugt würde, hinter vorgehaltener Hand über ihn gesprochen würde. Das ist aber nicht möglich ohne festgefahrene Standpunkte zu verlassen, ohne den ewigen Prostest und die Opposition aufzugeben. Gerade mit ADHS macht man sich doch das Leben selbst schwer. Nicht die anderen sind schuld, aber auch nicht man selbst. Jeder will für sich da beste, aber nicht jeder kann das Beste für sich selbst sehen.
    Ich betrachte sowas gerne paradox. Wenn einen Reize stören, zb banal formuliert die Decke auf den Kopf fällt, dann geht man raus und erholt sich anstelle das Zimmer zu verdunkeln und wochenlang durchzuschlafen. Oder noch banaler: Wenn es kalt wird, dann macht man die Heizung an anstelle sich unter 10 Decken zu verkriechen und zu warten bis der Frühling kommt und es wärmer wird. Wenn man traurig ist, zb bei Liebeskummer, dann muss man sich aber auch mit Menschen treffen, sich sozialisieren, um nicht in eine Depression zu fallen. Ebenso ist es falsch sich zu desozialisieren, wenn einen die Menschen nerven. Ich meine es macht mehr Sinn die Fühler auszustrecken, in viele "Interessensgruppen" einzutauchen, damit man sein Umfeld nach Lust und Laune austauschen kann und dort unterwegs ist, wo es für einen gerade passt. Der Mensch ist kein Eremit und der Eremit ist nie glücklich. Er wird das aber nach aussen hin immer so verkaufen. Der Mensch ist ein Rudeltier, er umgibt sich und lacht gerne mit anderen und mag das Gemeinschaftsgefühl und teilt sich mit, wenn er unglücklich ist anstelle alles in sich hineinzufressen und dann den Deckel zuzumachen, wenn das Maß voll ist.

    Ich denke die Therapeutin hat recht, das kann nicht nur in eine Depression führen. Das ist schon der Anfang einer Depression. Wenn man seinen Job liebt, gerade aber nicht arbeitet, dann muss man dafür kämpfen die Liebe zum Job wieder ausleben zu können. Auf den Eremiten kommt bestimmt keiner zu und bietet ihm einen Job an, weil er sich versteckt.
    Geändert von Brrrzz (27.01.2016 um 00:50 Uhr)

  3. #23
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 113

    AW: Kann ein reizarmer Lebesstil di eMedikamente ersetzen?

    Auch ich kann mir nicht vorstellen, daß das auf Dauer funktioniert. Obwohl ich sehr gerne alleine bin bzw. sehr viel Zeit für mich allein benötige bin ich der Überzeugung, daß der Mensch ein Rudeltier ist. Soziale Kontakte scheinen mir notwendig um sich einigermaßen reflektieren zu können. Das wiederum ist notwendig für eine gesunde Identität.

    Absolute Einsamkeit mag bei der richtigen Vorbereitung, z.B. in einem buddhistischen Kloster, für einen gewissen Zeitraum möglich sein und sich sogar positiv auf die Persönlichkeitsentwicklung auswirken. Dennoch glaube ich daß selbst ein noch so erleuchteter Mönch über die Jahre völlig gaga wird.

    Sicher ist dieses Beispiel etwas überschärft; ein vollständiger Verzicht sozialer Interaktion führt notwendigerweise zu Wahnsinn, beim normalen Menschen schon nach wenigen Wochen.

  4. #24
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 615

    AW: Kann ein reizarmer Lebesstil di eMedikamente ersetzen?

    Brrrzz schreibt:
    Wenn man traurig ist, zb bei Liebeskummer, dann muss man sich aber auch mit Menschen treffen, sich sozialisieren, um nicht in eine Depression zu fallen.
    Du wirds sich wundern, aber genauso habe ich es gemacht.
    Nach dem Liebeskummer habe ich mich in eine Depression fallen lassen: heulen, Jogginganzug, Schoki im Bett fressen, tagelang schlafen noch mehr heulen u.s.w
    Und es hat geholfen: nach ein paar Monate erwachte eine neue Kraft in mir, buchstäblich wie der Phönix aus der Asche.
    Die angefressene Kilos bin ich dann schnell losgeworden.

    Bei europäischen Völker ist es üblich, jeder schlechter Gefühl zu überspielen, damit man funktioniert.
    Das und der Zwang zu Glück" du darfst nicht unglücklich sein, diu muss alles dafür tun, um den Glück zu finden" führen enddefekt zu innere Leere und Sucht. Was ist Sucht?- Ein Versuch, Glück zu erzwingen
    Nun ist es in Herren Plan nicht vorgesehen, dass der Mensch glücklich ist (auch wenn ich eher an Karma glaube)

    Wenn meinem Körper und meiner Seele danach ist, sich zurückzuziehen, dann tuh ich es. Wenn mein Körper und meine Seele mir signalisieren, sie brauchen noch mehr Ruhe und Rückzug, dann ist es eben so.

    Und neuer Job suche ich in Internet und nicht auf die Strasse, auch Bewerbungen laufen per mail (solange man nicht als Spielhallenaufsicht arbeiten will). Momentan bewerbe ich mich eh nicht, da es mir nicht gut tut.

    Und @Brrrzz
    vielleicht ist der 70-jähriger Mann mit sich zufrieden und die Meinung von irgendwelcher Spiesser, die ihn für Gaga halten, ihm vollkommen egal ist

  5. #25
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Kann ein reizarmer Lebesstil di eMedikamente ersetzen?

    Ich glaube das alles ist Abwägungssache. Wenn es einem besser geht, wenn man sich zurückzieht, wieso nicht? Ich lebe wesentlich zufriedener, seit ich eben nicht mehr dem vermeintlichen Zwang unterliege das zu machen, was vermeintlich allgemeingültig ein Mensch machen sollte, um seinen Kummer effektiv loszuwerden.

    Ich bin nämlich nicht gesund. Und das musste ich akzeptieren lernen. Mir haben die Theras sogar immer eher den Rückzug, das Rausnehmen empfohlen. Rudeltier hin oder her, wenn es mich aber permanent überfordert und die Überforderung eine Depression begünstigt, dann bringt es mir herzlich wenig diese Regeln für aktive Gesunde zu befolgen.


    Wenn einem kalt ist, dreht man die Heizung auf. Es gibt aber Leute die haben keine (funktionierende) Heizung. Und bevor die gar nichts machen, weil ja nur die Heizung die Option sei, ist es wohl legitim sich Decken zu nehmen um nicht zu erfrieren.

    Klar ist man dadurch anders, ausgeschlossen, schliesst sich selbst aus, aber man bleibt für sein kleines Universum lebensfähig. Und ja, es gibt auch Menschen, die sind in ihrem kleinen Universum glücklich, auch wenn es die breite Masse nicht wäre.

    Einen Rollstuhlfahrer dazu zu zwingen dafür zu kämpfen das er gehen kann ist genauso abstrus und absolut kontraproduktiv wie einen permanent überforderten Menschen dazu zu zwingen dafür zu kämpfen das er mit der Überforderung glücklich sein soll, weil das die Norm ist. Manchmal ist es wirklich klüger Dinge zu akzeptieren, für sich selbst, und aus dem was man hat für sich das beste zu machen und damit sein Glück finden.

    Genauso wenig wie solche Menschen denen, die zu mehr fähig sind, ihren Lebensstil aufzwingen, sollten doch aber auch die, die mehr können und auch wollen, nicht ihre Art zu leben und glücklich zu sein, anderen aufzwingen.

    Mentaler Suizid ist, wenn man aufgibt nach Verbesserung und Glück zu streben, wie das aber aussieht sei doch bitte jedem Individuum selbst überlassen.



    Als schwer Depressive mit zusätzlichen psychiatrischen und körperlichen Erkrankungen finde ich es übrigens sehr beschämend, traurig und ausgrenzend, wenn einem suggeriert wird, man würde mit seinen Gedanken und dem Umgang damit falsch liegen, aufgeben, oder andere runterziehen weil man so negativ sei. DAS macht einen zum Eremit. Nicht das Unverständnis, sondern die völlig falschen Vorwürfe, die die Gegebenheiten gar nicht berücksichtigen.

  6. #26
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 615

    AW: Kann ein reizarmer Lebesstil di eMedikamente ersetzen?

    @creatice

    Krank sind hier, übrigens, alle
    Nur machen sich einige eien Illusion, dass sie dank Tabletten gesund sind. Ein Irrtum

    Und es ist nicht beschämendes, ein Eremit zu sein.
    In eine Herde als ein gesichts- und gedankloser Schaf zu laufen, ist viel schlimmer.
    Ich war zu lange ein Schaf

  7. #27
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Kann ein reizarmer Lebesstil di eMedikamente ersetzen?

    Das alle krank sind weiss ich, ich glaube auch nicht, das einige sich einer Illusion hingeben, ich glaube es hängt einfach von der Art der Krankheit und auch dem Schweregrad ab.


    Wie gesagt, wer einen Beinbruch hat, sollte wirklich alles dran setzen wieder gut laufen zu können, wer aber Querschnittsgelähmt ist, sollte alles dran setzen sich ohne Beinkraft vorwärts bewegen zu können. Da sind die Vorraussetzungen ganz andere.

  8. #28
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 2.056

    AW: Kann ein reizarmer Lebesstil di eMedikamente ersetzen?

    __silence__ schreibt:
    Auch ich kann mir nicht vorstellen, daß das auf Dauer funktioniert. Obwohl ich sehr gerne alleine bin bzw. sehr viel Zeit für mich allein benötige bin ich der Überzeugung, daß der Mensch ein Rudeltier ist. Soziale Kontakte scheinen mir notwendig um sich einigermaßen reflektieren zu können. Das wiederum ist notwendig für eine gesunde Identität.

    Absolute Einsamkeit mag bei der richtigen Vorbereitung, z.B. in einem buddhistischen Kloster, für einen gewissen Zeitraum möglich sein und sich sogar positiv auf die Persönlichkeitsentwicklung auswirken. Dennoch glaube ich daß selbst ein noch so erleuchteter Mönch über die Jahre völlig gaga wird.

    Sicher ist dieses Beispiel etwas überschärft; ein vollständiger Verzicht sozialer Interaktion führt notwendigerweise zu Wahnsinn, beim normalen Menschen schon nach wenigen Wochen.
    Das Kloster wäre für mich eine Katastrophe. Es gibt dort soziale Kontakte. Und zwar dann, wenn ich sie auf keinen Fall haben wollte. Z.B. morgens um fünf zum gemeinsamen Morgengebet. Die Reglemetierung in einem Kloster wäre für mich nicht auszuhalten.

    Mein zurückgezogenes Leben hat den Vorteil, daß ich die wenigen Reize (und darum ging es ja hier) einigermaßen selbst bestimmen kann. Hier auf dem Dorf ist es relativ ruhig, außer im Sommer, wenn ein paar Nächte die Erntemaschinen fahren. Und wenn ich Nachts Musik hören oder machen will, dann mache ich das einfach.

    Soziale Kontakte habe ich trotzdem. Aber dosiert. Nach ein paar Tagen schönem Chaotenbesuch genieße ich auch die Ruhe der Tage danach.

  9. #29
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 301

    AW: Kann ein reizarmer Lebesstil di eMedikamente ersetzen?

    Ich selber bewundere seit meiner Jugend nichts mehr als den Kampfgeist und die Hoffnung der
    behinderten Sportler der "Paralympics", die immer kurz nach den Olympischen Spielen stattfinden.

    Stephen Hawking 70, Astrophysiker mit ALS, Amyotrophe Lateraksklerose, der Krankheit auf die 2014 mit dem
    weltweiten "Ice Bucket Challenge" hingewiesen werden sollte, sagte erst neulich in einem Interview a
    uf die Frage,
    was ihn all die Jahre aufrecht gehalten habe:

    "Es ist wichtig, nicht wütend zu werden, egal wie schwer das Leben ist, denn man verliert all seine Hoffnung,
    wenn man nicht mehr über sich selbst und das Leben im Allgemeinen lachen kann."

    Die Entscheidung sich zurückzuziehen obliegt jedem einzelnen selbst. Versteht mich nicht falsch, aber der Mensch
    als Rudeltier ist ständig auf der Suche nach Anerkennung. Eine Veränderung der Lebensgewohnheiten und des
    Umfeldes sind sicherlich positiv, jedoch sollte sich das doch auch im positiven Sinne darauf beschränken, dass der
    Mensch nicht das aufgibt, was ihm Spass macht und was ihm Hoffnung gibt, das worauf man sein Leben lang stolz
    war und was einen geprägt hat. Selbst im noch so zurückgezogenen Zustand wird man noch immer auf der Suche
    nach Anerkennung sein, wobei einem aber der Rückzug selbst diese Suche erschwert. Ich habe damit auch so meine
    Erfahrungen und weiss wie schwer es ist dagegen anzukämpfen. Allein dieser Kampf ist aber auch ein Ausdruck der
    Hoffnung, weshalb man den Kampf im Sinne eines "Mentalen Suizids" oder anders ausgedrückt der "Aufgabe der
    Hoffnung" nie aufgeben sollte. Die Selbsthemmung resultiert aus der vergangenen Aufgabe und ist der grösste Feind
    der Hoffnung und dafür oder dagegen sind doch alle diese Medikamente nicht durch Reduzierung der Reize zu ersetzen.
    Geändert von Brrrzz (27.01.2016 um 13:47 Uhr)

  10. #30
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Kann ein reizarmer Lebesstil di eMedikamente ersetzen?

    Und alle haben akzeptiert, das sie in bestimmten Bereichen nicht das können, was andere können, oder zumindest nicht so, wie es andere machen. Was ist also falsch daran, oder krank machend, wenn jemand mit sehr wenigen oder auch gar keinen sozialen Kontakten glücklich ist, seinen Weg geht, auf anderen Strecken Erfolg hat?

    Akzeptanz der Schwächen heisst nicht Aufgabe. Es heisst nur, das man nicht gegen etwas ankämpft, was sowieso aussichtslos ist, und somit Kräfte für Dinge hat, die für einen Sinn machen, die einem gut tun, die einen auf einem anderen Weg weiter bringen.

    Die Quantität sozialer Interaktion ist ein Aspekt von vielen, die ein ganzes Individuum ausmachen, genauso wie sehen, laufen, hören, selbstständig auf Toilette gehen. Daran sollte man nicht die Qualität des Lebens ausmachen. Erst recht nicht, wenn derjenige gar nicht anders kann.

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