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Diskutiere im Thema ADS Diagnose ernstzunehmen? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Neues vorgestelltes Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 7

    Frage ADS Diagnose ernstzunehmen?

    guten abend,

    ich habe mich gerade im forum angemeldet und möchte gleich mal etwas loswerden

    ich habe vor gut 15 jahren die diagnose borderline bekommen, ich habe mich aber nie so 100% damit identifizieren können.

    ich bin seit einigen jahren bei meiner psychiaterin in behandlung und vor ein paar monaten sagte sie mir, dass sie den verdacht hat das ich ads/adhs habe und sie mir anbietet einen test zu machen.
    (die borderline diagnose hat im übrigen nicht sie gestellt)

    ich habe dann einen test ausgefüllt mit fragen zu meiner kindkeit und zu meiner heutigen problematik.

    sie stellte daraufhin die, wie sie sagt "sehr eindeutige" diagnose ads.

    ich habe mich daraufhin dann viel informiert da ich keinerlei ahnung von ads im erwachsenenalter hatte und ich hatte das gefühl das es passt, es war wie eine erleichterung...endlich machte alles sinn

    ich habe aber auch erfahren das zu einer diagnostik eigendlich viel mehr gehört, zb zeugnisse, körperliche untersuchungen und auch gelegentlich eine befragung von partner oder eltern.

    ich bin nun hin und her gerissen ob ich die diagnose nun so annehmen soll/kann oder doch nochmal zu einem ads spezialisten gehen soll

    vllt hat jemand einen rat?

    lieben gruss und schönen sonntagabend noch

  2. #2
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: ADS Diagnose ernstzunehmen?

    Also du hast Recht, zu einer richtigen Diagnose gehört eigentlich mehr. Abeer ich will mal so sagen: Wenn so vieles in dem von dir ausgefüllten Fragebogen auf ADS hinwies und ein bißchen kennt sie dich ja auch, dann würde ich es schon erst mal annehmen. Die Frage ist doch was daraus folgt. Verhaltesterapie - da arbeitet man an dem, was man nicht gut kann. Da ist es quasie egal, wie das Kind heißt. Und wenn ihr es mit eiem ADS-Medikament versucht, dann werdet ihr ja sehen, ob es hilft oder nicht. Das ist sowieso letztlich der einzige richtige "Beweis", dass es ADS ist.

    Ich habe mehrere Termine zur Diagnosefindung gehabt. Und am Ende war mein Arzt (ein wirklich großer Spezialist auf dem Gebiet, der auch in einer ADS Klinik als solcher arbeitet) nicht hundertprozentig sicher. Er hat dann gesagt ich soll es mit dem ADS Medikament versuchen und dann sehen wir, ob ADS nun bei mir vorliegt oder nicht. Da die Medikamente halfen, war dann klar ich habe ADS - in einer eben nicht so dolle ausgeprägte Form.

    Also ich würde die Diagose erst mal annehmen. Eine weitere Diagnostik kann dir auch nicht mehr Sicherheit bringen.
    Geändert von Wintertag (17.01.2016 um 21:23 Uhr)

  3. #3
    Neues vorgestelltes Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 7

    AW: ADS Diagnose ernstzunehmen?

    hallo wintertag,

    danke für deine antwort

    ja, meine psychiaterin kennt mich seit fast 10 jahren und die aufzählungen von ads sympthomen, die man so im netz findet passen auch wie "arsch aufn eimer"

    trotzdem bin ich (wie immer) verunsichert...

    leider kann ich derzeit keine ads medikamente testen, ich habe mir nämlich über die jahre leider eine "selbstmedikation" mit alkohol angewöhnt und da arbeite ich gerade an besseren strategien.

    ich habe mich schon nach verhaltentherapeuten umgesehen, muss aber noch mit meiner krankenkasse sprechen.

    danke erstmal für deine meinung

  4. #4
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: ADS Diagnose ernstzunehmen?

    Naja, wenn das so ist, dann brauchst du auch keine weitere Diagnostik denke ich. Es kommt jetzt darauf an, an den Symtomen, dass heißt deine Schwierigkeite zu arbeiten und ob die ADS bedingt sind oder nicht ist doch eher zweitrangig.

  5. #5
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 615

    AW: ADS Diagnose ernstzunehmen?

    Hi,
    geht mir genauso wie dir. Erste Diagnose war Angsstörung (traff gar nicht zu, abgesehen von leichter Soziale Phobie bin ich sogar zu wenig ängstlich), dann machte man Borderline daraus (womit ich gut klar kam), Dez 2012 auf ADHS positiv getestet (auch wenn es in meinem Profil anders steht, kann ich eh nicht ändern, das können nur Mods)
    Ich wollte es lange nicht wahrhaben wollen, und kämpfe immer noch mit mir, mich medikamentös behandeln zu lassen. Aber anscheindend geht da kein Weg vorbei, wenn ich nicht irgendwann in Betreutes Wohnen landen will (obwohl die Idee mit Betreuten Wohnen mir oftmals anziehnder als Medis scheinte, da ich gerne von Probs flüchte).

    Du schreibst, du hast Borderline-Diagnose?
    Hast du irgendwelche Therapie gemacht?

    Auch wenn sie das Grundproblem nicht beseitigen, helfen solchen Theras ungemein.
    Ich weiss nicht, ob MPH einem zu einen besseren Mensch macht, aber DBT hat es bei mir definitiv geschafft: ich gehe mit meinem Umwelt und mit mir selbst ganz anders um, bin um einiges reifer geworden, verdränge die Sachen nicht mehr so.
    Meine innere Unruhe geht nämlich nicht nur von ADS- Symptomatik raus, sondern auch oft von meinen Vermeidungsstrategien, ich kehrte die Sachen so weit unter dem Teppich und versuchte, die Problemen auszublenden, bis es mir in Form von Panik irgendwann auf den Kopf knallte. Tja, das versuche ich jetzt erstmals nicht zu tun und obwohl noch nicht medikamentös behandelt, bin ich viel entspannter
    Also Therapie ist schon was feines

  6. #6
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 543

    AW: ADS Diagnose ernstzunehmen?

    Ich wurde auch als Borderline eingestuft und konnte mich nie damit identifizieren.
    Meine Therapeutin kam auf die Idee adhs und ich habe mich bei einem Arzt testen lassen. Der Test war sehr umfangreich.

    Ich würde Dir raten einen Fachmann für den Test zu suchen und es testen zu lassen. Denn bl und adhs haben sehr viel Gemeinsamkeiten...Und Gewissheit die richtige Behandlung zu bekommen tut gut

  7. #7
    Neues vorgestelltes Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 7

    AW: ADS Diagnose ernstzunehmen?

    nabend zusammen,

    danke für eure antworten

    also ich habe bereits gesprächstherapie gemacht und ein wenig verhaltensthera aber die habe ich abgebrochen, der therapeut war glaube ich nicht ganz frisch

    ich habe jetzt letztes jahr an einer dbt gruppe teilgenommen und da auch einzelstunden gehabt, bzw im februar geht es in die zweite runde
    ich habe vom dbt bisher gut profitiert, gerade was die stresstolleranz betrifft.

    nun bin ich gerade auf der suche nach einem verhaltensthera, der sich auch mit ads auskennt.
    da bin ich aber noch nicht wirklich weit (aufschieberitis lässt grüssen )

    schönen abend noch!

  8. #8
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 543

    AW: ADS Diagnose ernstzunehmen?

    Meine hatte keine Ahnung von adhs. Macht aber dbt und ist spezialisiert auf bl.
    Der mir dann adhs diagnostiziert hat, gab mir für sie eine Broschüre mit und nun weiss sie was sie mit mir machen kann. Dbt soll scheinbar auch gut bei adhs fruchten.

    Drücke dir die Daumen das du web findest der sich auskennt oder einlesen würde.

  9. #9
    Neues vorgestelltes Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 7

    AW: ADS Diagnose ernstzunehmen?

    hi,

    ja, dass dbt auch bei ads bzw adhs helfen kann, habe ich auch schon gehört.

    an einigen kliniken wird es, etwas abgewandelt, auch bereits eingesetzt

    danke fürs daumendrücken, das wird schon <3

  10. #10
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 29

    AW: ADS Diagnose ernstzunehmen?

    Moin WInchester,

    reicht ein Test bei einem Psychologen echt für sowas aus?????????????

    Ich war bei einem Neurologen, er meinte ich hätte es nicht nach EEG-Untersuchung, fand ihn auch nicht so dolle.

    Letzte mal, wegen Schwierigkeiten auf der Arbeit habe ich noch mal mit meinem Hausarzt gesprochen, der auch stark davon ausgeht das ich es habe, sein Sohn hat es auch. Er meinte ich soll es mit Medikinit(Aber einer kleinen Dosis) ausprobieren, und wenn es hilft wissen wir es.

    Ich hoffe du findest dich darin gut zurecht, ich hätte damit kein Problem, schließe aber auch keine Angststörung aus, trotzdem habe ich noch keine Diagnose, aber der nächste Neurologenbesuch findet nach dem Medikinet (10mg morgens) statt, wenn es zu fortschritten kommt, hoffen wir das es vernünftig und möglichst wenigen Nebenwirkungen anspricht.

    Also viel erfolg winchester!!!!!!!!!!!!

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