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Diskutiere im Thema ADHS-Diagnose: Will es nicht wissen im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 615

    ADHS-Diagnose: Will es nicht wissen

    Hi,
    mache gerade DBT, die mir einigermassen hilft. Nur die Impulsivität geht gar nicht weg
    Nun aber hat mir die Therapeutin die Vermutung nah gelegt, dass es doch ADHS sein kann und mir vorgeschlagen, mich grundlich bei einem Fachmann untersuchen zu lassen
    Ich will es nicht wissen!!!
    Jede Gedanke an ADHS weckt so eine Wut in mir, dass ich kurz vom Ausrasten stehe (eigetlich passt es eher zur Borderline)
    Ich ritze dann (auch Borderline).
    Und letzte Zeit hungere ich, um abzunehmen (Disziplin ist auch nicht so ein ADHS-Ding, also habe ich mir in Kopf gesetzt, extrem diszipliniert zu sein. Und es klappt!)

    Von keine andere psychische Diagnose habe ich so ein angst wie von ADHS, ich lasse mich lieber mit Neuroleptika vollstopfen als jemals Ritalin zu nehmen.

    Ach ja, den Job habe ich auch verloren, liegt aber nicht an mir, sondern an dem Betrieb: ich bin längts nicht die Einzige, die gehen musste, fast alle Befristete sind zum 31.01.2016 raus.
    Auf die Arbeit lobten sie übrigens immer meine Aufmerksamkeit, ich erkannte oft die Fehler, welche keiner sah (also doch kein ADHS).

    Kaffe putscht mich auf (kein ADHS)
    Koks macht mich zwar ruhiger aber extrem depressiv (wenn Ritalin solche Wirkung hat, dann Gute Nacht Marie, bin ich rück-zuck suizidgefährdet).
    Speed hilft tatsächlich, ich fühle mich aber roboterhaft und die Menschen kotzen mich an

    Ich überlege sogar, Thera abzubrechen und anderswo zu gehen, damit ich diese ADHS - Verdacht loswerde.
    Ich überlege sowieso nach Ochsenzoll zu gehen, auf die Bordi-Station (habe eh bald nix zutun).
    Weiss auch nicht, ob ich mich bewerben soll oder alles lassen, mich fallen lassen, mich betreuen lassen. Bin müde von ständigen Bewerbungen und befristeteten Verträgen, Variante Klinik - Arbeitsunfähigkeit erscheint mir momentan ziemlich verlockend

    Alles, aber wirklich alles sperrt sich in mir gegen ADHS-Diagnose.

  2. #2
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 301

    AW: Will es nicht wissen

    Felis schreibt:
    Alles, aber wirklich alles sperrt sich in mir gegen ADHS-Diagnose.
    Wie kommst Du dann auf 149 Beiträge hier im Forum und was ist an Ritalin so schlimm? Ist ADHS uncool und Borderline ein "Must-have-Gadget"?
    Ich nehme lieber etwas, das nur paar Stunden wirkt und was ich jederzeit absetzen kann, wenn ich es nicht mehr nehmen will. Ist alles freiwillig und
    keiner zwingt mich.


  3. #3


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 9.017

    AW: Will es nicht wissen

    Nichts für ungut Felis, aber ähnliche Dinge schriebst Du doch schon vor Monaten. Das ist doch kein neuer Verdacht.
    Und außerdem schriebst Du, dass Du Dich hier verabschieden wolltest, weil Du Dich im Borderline Forum besser aufgehoben fühltest.
    Wenn Du die Diagnose unpassend findest, versuche eine bessere zu bekommen

  4. #4
    Zissy Stardust

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.576

    AW: Will es nicht wissen

    Hallo Felis,

    was genau möchtest Du mit Deinem Text eigentlich bezwecken?

    Ernstgemeinte Frage.

  5. #5
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Will es nicht wissen

    Felis schreibt:
    Und letzte Zeit hungere ich, um abzunehmen (Disziplin ist auch nicht so ein ADHS-Ding, also habe ich mir in Kopf gesetzt, extrem diszipliniert zu sein. Und es klappt!)
    Das nennt man dann zwanghaft ... und wenns zu viel wird landet man in einer zwanghaften Persönlichkeitsstörung ... ob das so erstrebenswert ist?
    (um die Antwort gleich mitzuliefern: Ist es nicht!!!)
    EDIT:
    Und BTW: Zwanghaftigkeit gehört ebenfalls zu den ADHS-Komorbiditäten, eben weil man versucht, sich selbst regelrecht zu bezwingen ...

    Felis schreibt:
    Von keine andere psychische Diagnose habe ich so ein angst wie von ADHS, ...
    Warum?
    Da wüsste ich so einige, die deutlich schlimmer wären ... um Längen sogar ...

    Felis schreibt:
    ich lasse mich lieber mit Neuroleptika vollstopfen als jemals Ritalin zu nehmen.
    Interessant ...
    Wie sind denn Deine Erfahrungen mit Neuroleptika?
    Ich möchte mal behaupten, dass die meisten Menschen das genau umgekehrt bewerten würden ...


    Felis schreibt:
    Auf die Arbeit lobten sie übrigens immer meine Aufmerksamkeit, ich erkannte oft die Fehler, welche keiner sah (also doch kein ADHS).
    Wer sich mit dem Thema beschäftigt hat weiß, dass der Begriff Aufmerksamkeitsdefizit falsch gewählt ist.
    Vielmehr handelt es sich um eine Aufmerksamkeitsinkonsistenz.
    Das bedeutet, dass auch Menschen mit ADHS durchaus aufmerksam sein können, besonders oder gerade wenn wir etwas tun, was uns besonders Spaß macht.
    Insofern ist der Rückschluss also bestenfalls oberflächlich .

    Felis schreibt:
    Jede Gedanke an ADHS weckt so eine Wut in mir, dass ich kurz vom Ausrasten stehe (eigetlich passt es eher zur Borderline)
    Ich ritze dann (auch Borderline).
    Tja ... man kann auch Läuse und Flöhe haben und Borderline ist keine seltene Komorbidität zu ADHS, nur mal so nebenbei ...

    Aber alles Reden/ Schreiben wird nichts nützen, denn wenn Du Dich mit dieser Diagnose nicht abfinden, bzw. sie nicht akzeptieren kannst, dann ist das so.
    Das ändert möglicherweise nichts an den Tatsachen, aber es würde absolut nichts bringen, Dich vom Gegenteil zu überzeugen.
    Genauso wirst Du jede weitere Therapie abbrechen, bei der das Thema zur Sprache kommt.

    Da hilft dann alles nichts ... so isses nun mal.

    Warum auch immer ADHS solch ein Horror für Dich ist, .... aber anyway ... vielleicht wird sich das im Laufe der Zeit/ der Jahre noch ändern, und wenn nicht, gibt es ja vielleicht auch einen anderen Weg, trotzdem gut zurecht zu kommen.
    Aber wenn das immer wieder zur Sprache kommt ....
    Geändert von Fliegerlein (10.01.2016 um 12:21 Uhr) Grund: EDIT zugefügt

  6. #6
    hästkrake

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 808

    AW: Will es nicht wissen

    Felis, ich weiß nicht, was du suchst und was du bräuchtest, damit es dir besser geht.
    Aber ich kann dir sagen, dass all die Dinge, mit denen du offenbar umgehst - Koks, Speed, Neuroleptika (falls es die falschen Medikamente für dich sind), Ritzen - wesentlich gefährlicher und schädlicher für dich sind als Ritalin. Ritalin ist nicht harmlos, aber es macht dich nicht kaputt und nicht süchtig. Ob du es nehmen willst - deine Sache. Es ist jedenfalls viel harmloser als die anderen Methoden, mit denen du versuchst, dir zu helfen.

  7. #7
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.925

    AW: Will es nicht wissen

    Ich frag mich gerade, ob wir dir dich nach deiner Meinung nun bestärken oder dich "überreden" sollen?

    Wenn dir die mögliche Diagnose nicht passt (noch hast du sie ja gar nicht), dann such dir eine andere und versuche halt trotzdem zurecht zu kommen. Ich kann mich da Minzi und Fliegerlein nur anschliessen. Viele Wege können nach Rom führen ... müssen aber nicht und eine anständige Diagnostik auf AD(H)S könnte auch zeigen, wenn du da ehrlich (!) ran gehst, dass du es nicht hast.

    Dennoch scheint mir deine Kenntnis von AD(H)S noch sehr oberflächlich und vorurteilsbehaftet zu sein. Was kein Vorwurf ist, aber auch Unwissenheit macht nun einmal Angst. Und egal, wie das "Ding" nun bei dir heisst - ggf. könntest du auch von Sachen profitieren, die bei AD(H)S angewandt werden - und damit meine ich jetzt nicht unbedingt die Medikamente. Dazu müsstest du dich jedoch erst einmal durch deine Angst kämpfen und herausfinden, woher die genauer herkommt und warum diese so heftig besteht.

    Gesundheit ist dennoch wichtig, denn die hast du nur einmal. Versuche dir also so viel wie möglich davon zu erhalten oder wiederherzustellen. Drogen jeglicher Art gerade im Zusammenspiel vielleicht mit Medikamenten sind dazu sicherlich nicht geeignet. - Ich hoffe sehr, dass du deine Tür öffnen kannst und die Hilfe bekommst, die du brauchst - auch um deine Ängst hinter dich lassen zu können!

  8. #8
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 615

    AW: Will es nicht wissen

    Versteht mich richtig - ich habe Angst
    Tierische Angst

    Was ist, wenn die Diagnose stimmt. Dann war ich falsch behandelt, dann habe ich mein Leben umsonst gelebt, dann ist alles kagge, kagge, kagge. Dann bleibt es nur, sich selbst zu beweinen. Mein Leben ist eh in Eimer, was grosses wird sich nicht ergeben. Studium mit fast 40?
    Neue Berufsstart? Bin zu alt, zu enttäuscht, zu ausgelaugt durch ständige befristetete Verträge.

    Was mache ich, wenn die Medi hilft und ich (fast) gesund bin? Mein Leben ist eh vorbei, in Eimer, keine grosse Chancen mehr. Jetzt sehe ich mindestens eine Sinn daran, gegen meinen inneren Feind zu kämpfen..ja, das gibt mir Sinn. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es plötzlich Ruhe herrscht..Ruhe, Leere. Ich befürchte, dass in diese Leere die Depression eintritt, endlose Trauer über verpasste Chancen.

    Und ich will kein Ritalin nehmen, weil es BTM - Rezept ist, ich habe früher Subutex bekommen als ich noch süchtig nach Opiate war und diese ständige Kontrolle, täglich in Apo rennen, von Personal als arme Junkie betrachtete werden - nein, nein, nein.
    Und ja, es wirkt nur eine Zeit - bin ich dann wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde? Mein Umgebung jetzt kann mit meinen Macken umgehen, die wissen von Borderline Bescheid - wer damit nicht umgehen kann, kann mich eben "Götz-Zitat"
    Wie ist es dann, mit Ritalin? Bin ich mal so, mal so: hochkonszentriert am Morgen, zum wegwerfen am abend?

    DBT hilft mir sehr, ich bekomme nur meine Impulsivität nicht im Griff.

    Und Koks und Pep sind keine ständige Begleiter, sind seltene Ausrutscher, ich war zu lange ein böses Mädchen und brauche diese Ausrutscher, wenn die Sehnsucht nach alten Zeiten zu doll wird.

    Ich habe schon niedrigpotente Neuroleptika bekommen, für die Notfall - sind kein BTM - Rezept, ich schäme mich nicht, in Apo zu gehen. Und sie helfen, nicht zu denken.

    SVV - ein Notventill, kommt selten vor, nur in Krisen-situation.

    Und ja, es stimmt, Diagnose ADHS habe ich schon bekommen - aber es war so zwischen Tür un dAngel, dass ich nichtmal daran glaube, ich habe kein Vertrauen zu der Ärztin.

    Was ich erwarte: Hilfe bei Entscheidung.
    Der Gespinst ADHS schwirrt in meinem Kopf, ich überlege es mir mal, mich bei einem wirklich guten Arzt zu testen und verwerfe es dann, aus dem Angst von endgültigen Diagnose.

    Borderline? Ist nicht cooler als ADHS, wenn man mich kennt, dann weisst man, dass ich eine totale Modeverweigerin bin und kein Wert auf Coolness lege.
    Es ist nur einfach so, dass ich seit 2004 diese Diagnose habe und mich an sie gewohnt habe: Borderline ist nicht heilbar, aber behandelbar, ich lerne langsam, es zu beherrschen, ich hole nicht bei jeder Problem Drogen, ich kotze nicht mehr u.s.w
    Diese Kampf nimmt ziemlich viel Zeit in Anspruch und ist für mich irgendwie sinnestiftend, ich habe auf diese Art und Weise den Frieden mit meiner Vergangenheit geschlossen.
    Und dann kommt Verdacht ADHS und reisst alle Wunden auf.
    Nach der erste Diagnosestellung bin ich in so ein schwarzes Loch gefallen, zwei Medis: Elontril und Strattera machten alles noch schlimmer, erst als ich mich entschied: ich bin Bordi und basta, herrschte Ruhe. Ich arbeitete, machte Thera.
    Und jetzt wieder, komischweise seitdem diese Diagnose wieder in Raum steht, benehme ich mich wieder so borderline-mäßig: SVV, Substanzen, kurz von Duchdrehen. Wollte gestern schon zu Notaufnahme fahren, hatte aber Ansgt, da ich anwesend sein muss, um mein ALG I zu regeln. Termin für Tagesklinik ist morgen.
    Ich habe gottverdammte Angst von neuen Weg, möchte am liebsten stattdessen in Klinik flüchten, auf die Krisen-Station (was auch dann die Diagnose Borderline bestätigt).
    Auch die Gedanke über Betreungund evtl. Berentung kommt mir oft in Kopf, die fu..ng-Gesellschaft hat mich geschafft und die Zeit bei Borderlien-Forum hat mir den Angst von Frührente genommen

    Mache ich die Tür auf, ohne zu wissen, was dahinten steckt oder lasse ich es zu?

    Es ist doch nicht so wie Krebs, dass es unbehnadelt schnell zu Tode führt?
    Geändert von Felis (10.01.2016 um 14:58 Uhr) Grund: --

  9. #9
    Zissy Stardust

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.576

    AW: Will es nicht wissen

    Finde ich gut, dass Du Dein Denken mit Deinem zweiten post nachvollziehbarer gemacht hast und ich respektiere Deine Angst.

    Versteh aber bitte auch, dass es mir beinahe sinnlos anmutet, über "Hilfe" für Dich nachzudenken,

    wenn Du mit dem Denken, in dem Du mir als "gefangen" erscheinst, praktisch von vornherein alle Türen verbarrikadierst,

    durch die diese Hilfe zu Dir gelangen könnte.


    Wenn Du Borderlinerin sein "willst" (klingt das nicht auch in Deinen Ohren komisch?), dann belass halt alles so wie es ist.

    Willst Du Dir die Möglichkeit offen halten, evt. mehr über Dein "So-sein" zu erfahren, dann lass Dich auf die Erfahrung ein.



    Und mit dieser Erfahrung wirst Du Dich hier auch austauschen können und Unterstützung finden.

    Ansonsten wohl eher nicht.


    Alles Gute für Dich!








  10. #10
    hästkrake

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 808

    AW: Will es nicht wissen

    Versteht mich richtig - ich habe Angst
    Tierische Angst

    Was mache ich, wenn die Medi hilft und ich (fast) gesund bin? ... Ich kann mir nicht vorstellen, dass es plötzlich Ruhe herrscht..Ruhe, Leere. Ich befürchte, dass in diese Leere die Depression eintritt, endlose Trauer über verpasste Chancen.
    Und dann kommt Verdacht ADHS und reisst alle Wunden auf.
    Mache ich die Tür auf, ohne zu wissen, was dahinten steckt oder lasse ich es zu?
    Das ist deine Angst, oder? -
    Was wirst du sehen, wenn der Spiegel plötzlich blitzblank ist? (Kennst du die Geschichte von Dorian Gray? Daran denke ich gerade)
    Was, wenn der Feind, gegen den du kämpfst, dir plötzlich den Rücken zukehrt?

    Ich kann verstehen, dass dir das Angst macht! ABER SO IST ES NICHT!
    Der Spiegel wird nicht blitzblank, und das Gesicht darinnen ist kein anderes als das, das du kennst.
    Ich will dich nicht überreden, die Entscheidung über das, was du tust, bleibt bei dir.
    Aber wenn du dich darauf einlassen willst, könntest du es mit einer ganz niedrigen Dosis ausprobieren. Damit verlierst du dich nicht selber.
    Aber vielleicht kämpft dein Feind etwas weniger gewalttätig. So, dass es weniger anstrengend ist für dich. Vielleicht hast du dann ein wenig mehr Kraft, dir eine bessere Strategie auszudenken, wie du mit deinem Feind umgehen kannst.

    Dafür sind die Medis da. Die Medis machen dich nicht gesund, auch nicht fast gesund. Sie verschaffen dir eine Atempause, in der du deine Wunden verbinden kannst. - So sehe ich das jedenfalls.

    bin ich dann wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde?
    Nein, bist du nicht. Das passt eher zum Borderliner, würde ich sagen. Aber es stimmt, das MPH nicht für jeden etwas ist. Ein Arzt, der um deine Erfahrungen mit Drogen weiß, wird hoffentlich sehr, sehr vorsichtig mit dir umgehen, damit nichts passieren kann!

    Es ist doch nicht so wie Krebs, dass es unbehnadelt schnell zu Tode führt?
    Nein, ist es nicht.

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