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Diskutiere im Thema ADHS oder etwas anderes? Bitte um Beurteilung. im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #11
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 998

    AW: ADHS oder etwas anderes? Bitte um Beurteilung.

    againstit schreibt:
    ......................

    Nächste Woche habe ich wieder einen Termin beim Doc. Ich überlege die ganze Zeit wie ich ihm das beibringen kann, weil ich mich dabei irgendwie blöd fühle, wenn ich nun plötzlich ankomme und sage ich bin mir sicher, dass ich ADHS habe.......................... ........
    Es ist nichts außergewöhnliches, dass einige Patienten selbst den verdacht äußern, dass sie an ADHS leiden. Ein guter Arzt sollte eher froh darüber sein. Für viele Ärzte ist ADHS noch Neuland -besonders bei erwachsene Personen.

    Einfach den Arzt darauf ansprechen.

  2. #12
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 86

    AW: ADHS oder etwas anderes? Bitte um Beurteilung.

    Bei mir hat es lang gedauert bis ich eine definitive Diagnose vom Psychiater erhalten habe. Da war ich 35 Jahre!

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 23

    AW: ADHS oder etwas anderes? Bitte um Beurteilung.

    Hallo,

    wie bereits geschrieben, frag einen Experten. Nur eben den richtigen. Einer kennt sich mit Depressionen aus und wird gerne genau das erkennen. Der nächste kennt die Krankheit XY und meint deren Symptone bei dir zu finden. ADHS Spezies findest du im Telefonbuch oder eine SHG hilft dir weiter.

    Was du schreibst könnte u.a. auch zu einer PTBS, einem Familientrauma nach Franz Ruppert, einer Auditiven Wahrnehmungsstörung oder wer weiß was passen. Da hilft nur einen Experten nach dem anderen abzuklappern und das auszuprobieren, was die dir sagen.

    Viel Erfolg

    Carl

  4. #14
    Auf neuen Wegen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 186

    AW: ADHS oder etwas anderes? Bitte um Beurteilung.

    Hallo againstit,
    ich habe seit nun Ca . 1 1/2 Jahren die Diagnose ADHS , bin 56 Jahre alt und habe , wie viele hier seit meiner frühesten Kindheit irgendwie den Verdacht anders zu sein , irgendwie nicht zu passen , nicht zu stimmen .... Habe die unterschiedlichsten Diagnosen ( also vorher bekommen ) , bei denen ich immer das Gefühl hatte , dass sie nur zu kleinen Teilen zu mir passen ,

    ...habe natürlich mit den Jahren und den vielen Fehldiagnosen , weitere Komorbiditäten entwickelt , stationär und ambulant unterschiedliche Therapien durchlaufen und mich irgendwie durchgewurschtelt ... Mit all meinen "selbstheilungsstrategien " und versucht mich irgendwie anzupassen ( durch beobachten der anderen Menschen in meinem Umfeld )

    von adhs hörte ich zunehmend seit 5/6 Jahren , da ich beruflich täglich mit vielen Kindern im Kontakt bin ..... Da das Thema im beruflichen Alltag immer lauter wurde , habe ich mehr und mehr darüber gelesen ( Bücher und Internet ), Fortbildungen dazu besucht und Filme, fernsehbeiträge und Zeitungsartikel zum Thema verfolgt . ..

    ...Zudem fühlte ich mich den Kindern in meinem Umfeld ( die diese Diagnose inzwischen haben , oder hatten ( teilweise ) ohne dass ich es wusste , häufig besonders nah und konnte mitunter die " Aufgeregtheit im "Kollegenteam "nicht nachvollziehen ....

    Erst nach Ca. 3/4 Jahren... mit der Beschäftigung mit dem Thema ADHS ( ich war in Gedanken eben immer in der "Helferrolle") , machte es bei irgendeinem Film Klick und ich hatte das Gefühl , was dort beschrieben wird , kenne ich nicht nur aus der Beobachtung bei Kindern sondern von mir selbst....

    bis dahin , war mir das Thema ADHS im Erwachsenenalter gänzlich unbekannt ...
    (So wie vielen in meinem Umfeld ) .... Ich habe dann gezielt Informationen dazu gesammelt und mein Verdacht verstärkte sich ,

    warum um auch sollte ADHS mit 18 Jahren plötzlich verschwunden sein ???

    ...habe dann erste Gespräche geführt ..in der Familie und mit 2/3 bekannten und bin auf zweifelnde blicke gestoßen und hatte natürlich die Befürchtung .... Man könne glauben , ich suche nur nach einer bequemen Ausrede für meine " Fehler "

    .... Ich habe mich dann um Adressen im Raum Hamburg bemüht .. Selbsthilfegruppen , Fachärzte ... Diagnosemöglichkeiten .... Habe dann erste Kontakte aufgenommen und mir einen diagnosetermin bei einem , auf ADHS spezialisierten Doc . Geben lassen ....

    Vor dem termin habe ich alle Symptome notiert , die meiner Meinung darauf hinweisen , dass ich mit meiner Vermutung richtig liege , Zeugnisse jeglicher Art , alte Diagnosen und Beurteilungen aus arbeits- und Berufswelt gesammelt ...

    natürlich war ich aufgeregt( bei den diagnoseterminen) , da ich ja den Arzt nicht kannte und schon die Befürchtung hatte abgewiesen zu werden und nur wieder eine weitere dubiose Diagnose einzuheimsen .. Ich selbst war mir inzwischen völlig sicher und besuchte inzwischen die Selbsthilfegruppe , in der ich mich endlich mal "richtig " fühlte ( so vieles aus den Erzählungen war mir bekannt und ich hatte das Gefühl mich nicht verstecken zu müssen )

    ich habe mich dann irgendwann auch hier angemeldet ( weiß gar nicht genau wann ??? Steht sicher im Profil )
    ... Jedenfalls hatte ich dann 3 diagnosetermine , mehrere Tests Fragebögen für die angehörigen und nach Ca. 4/5 Monaten Diagnose und "Medieinstellung"

    zwischendurch gab es zeiten , in denen ich dachte ...wozu das alles ..?.. ich war 55 Jahre alt, die berufliche Entwicklung weitestgehend abgeschlossen ( dachte ich ) und so vieles verkorkst und gelaufen, Tabletten wollte ich nicht ..und .... Noch 'ne Therapie ?? Nein danke. ( hatte das Gefühl es haben sich genügend Leute an mir ausprobiert ) ... Also wozu ??? ..

    ... Ich wollte es einfach wissen , im Nachhinein vieles versuchen im Zusammenhang betrachten zu können ...... Und ich habe eine Tochter und einen Enkel !!!! Das war dann für mich der Grund am Ball zu bleiben ...!!!

    .... Ich bin froh all diese Schritte gegangen zu sein , nehme nun doch medikinet , habe seit meiner Diagnose , den vielen Gesprächen und auch durch den Austausch hier , sehr viel mehr Klarheit in mein Leben bringen können ..... Und bin keineswegs am Ende irgendeiner Laufbahn angekommen ....

    ... Mein Leben war und ist nicht leicht , es war und ist nicht klar , aber an vielen Tagen klarer , organisierter , strukturierter und vor allem weniger schuldbeladen ..... Vieles wäre mit einer früheren Diagnose sicher anders verlaufen ...., aber besser .... ?????.

    ich bin ich ... Mit allem , was dazu gehört ... Eben auch mit meiner Geschichte , die gehört zu mir und macht mich aus ,
    ich bin ein " kombipack" rundum .... Und meine "Macken " kenne ich .... Ich würde nicht tauschen wollen ... Und nochmals ... Diesen "Diagnoseweg" immer wieder gehen ...

    oha ... Punkt ... LG ZaMau

    ...also abschließend zu deiner Frage ... Wirklich diagnostizieren , wird das nur ein ADHS - Facharzt können .... Deine Vermutung kann ich nach deinen Schilderungen nachvollziehen ... Vielleicht hilft dir die Schilderung meines Weges zur Diagnose :-)
    Geändert von Zappelmaus ( 8.01.2016 um 10:12 Uhr)

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