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Diskutiere im Thema Endlich die Diagnose, was nun? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 85

    Endlich die Diagnose, was nun?

    Hallo an alle!

    Hab nun endlich nach wochenlangem Grübeln meine ADHS Diagnose erhalten. Pfu, das war ne harte Zeit, war nur am Grübeln, was denn nicht in Ordnung ist mit mir, ob es vielleicht was anderes ist, als ADS, ob ich in meiner Selbsteinschätzung weit daneben liege.

    Seit vorgestern hab ich die Diagnose: ADHS!

    Naja, ich bin irgendwie erschrocken und erstaunt, und irgendwie sehr erleichtert, was ich komisch finde, aber diese unsichtbare Mauer, gegen die ich angelaufen bin seit 22 Jahren, hat nun einen Namen.

    Ich habe bei der Diagnose auch nen Intelligenztest gemacht, herausgekommen ist ein IQ Wert von 136.
    Keine Ahnung, wirklich gemerkt hab ich davon in meinem bisherigen Leben noch nichts. Die Psychologin meinte, dass das deshalb sei, weil ich aufgrund meiner ADHS Erkrankung nicht mal 2/3 meines Potentials ausschöpfen kann.

    Sie hat mir geraten, Ritalin zu nehmen, und mich für die Verschreibung an einen Facharzt zu wenden. Ich war so erschrocken und verwundert über mein Ergebnis, dass ich nicht nachgefragt habe, was sie denn mit einem Facharzt meint?
    Einen Psychiater oder Neurologen?

    Kennt jemand einen guten Facharzt in Wien, der mit ADHS und Ritalin Erfahrung hat, und den ich über die Krankenkasse aufsuchen kann?

    lg, Alex
    Geändert von Cowboylx (14.02.2010 um 11:15 Uhr)

  2. #2
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.742

    AW: Endlich die Diagnose, was nun?

    Hallo Cowboylx,

    im AKH gibt es wohl eine Ambulanz, die sich gut damit auskennt. Darüber hinaus empfehle ich dir, mit der Selbsthilfegruppe vom Verein adapt Kontakt aufzunehmen. Die können dir bestimmt auch persönlich Fragen zu den Ärzten beantworten.

    LG
    Erika

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 85

    AW: Endlich die Diagnose, was nun?

    Hallo Erika!

    Danke für die Tips! An den Verein hab ich mich schon gewandt, leider scheinen die Ärzte derzeit alle ausgelastet und haben bis Sommer keinen Termin frei.

    Die Ambulanz hab ich schon 2x angerufen, immer mit dem Versprechen, dass ich zurückgerufen werde, der Rückruf ist jedoch nie erfolgt.

    Ich werde morgen persönlich ins AKH fahren und nicht mehr weggehen, bis ich einen Termin habe.
    Ich hab schon ne Diagnose, samt Empfehlung auf Medikation mit Ritalin, aber ich find einfach keinen Arzt der frei ist.

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 53

    AW: Endlich die Diagnose, was nun?

    So ging es mir ein Jahr, keiner wollte mich & mein Kind aufnehmen. Zum Schluss hab ich dann noch gesagt, er hätte Schlafstörung und es ist sehr DRINGEND.

    War gelogen, aber ich wollte mich nicht mehr abwimmeln lassen und schwupp ging es voran. Den Termin zu dem Spezialisten, bei welchem ich mit meinem Sohn nun bin, habe ich auch nur so schnell durch Vitamin-B erhalten können.

    Du musst wirklich viel Druck auf die Ärzte ausüben, ich sage nicht, dass du lügen sollst, aber ... irgend ein Druckmittel finden

    Das mit dem selbst hinfahren ist eine sehr gute Idee von Dir, hau auf den Tresen

    Justine

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 85

    AW: Endlich die Diagnose, was nun?

    Hey!

    Ich hab mir schon ein paar Gedanken darüber gemacht, wie ich irgendwie einen Sondertermin rausschinden kann, aber wirklich konkret ist nichts dabei rausgekommen.

    Mich wundert es immer wieder, wenn ich Berichte lese, wo die Medis einfach nach ner Std Gespräch verschrieben werde, ich mach grad komplett andere Erfahrungen:

    Die Kassenärzte sind ultraausgelastet, die Privatärzte wollen einem noch ne Therapie zusätzlich aufbrummen, schon am Telefon, bzw wieder ne eigene Anamnese und Diagnose stellen, die dann wieder extra kostet.

    Ich würd gern "einfach" die Medis verschrieben bekommen, und 1-2 Mal im Monat ein Coaching machen.

    Naja ich meld mich, wenn ich in der Ambulanz war. *gg*

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 53

    AW: Endlich die Diagnose, was nun?

    Ein Artzt, der dir einfach Medis verschreibt, hab auch gehört, dass es sowas gibt
    Der schärfste Fall ist dann noch, ohne Begleitung

    Ich drück Dir die Daumen für deine Suche und dass du auf genau so einen Arzt nicht triffst

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 85

    AW: Endlich die Diagnose, was nun?

    Ne, ich will ja mit Begleitung, und allem was dazugehört.

    Aber ich bin ja sooooooo ungeduldig.

    Was ich meinte ist, dass man überall davon liest, aber für mich, der ich den normalen Weg gehe, isses teilweise ziemlich schwer, jemanden zu finden. Aber naja, mal gucken, was die in der Ambulanz morgen sagen.

    Edit:

    Grml. Wien nervt. War in der Ambulanz. "Sie werden zurückgerufen, die Liste ist lang". Da hat nix geholfen. ich hätt schon drastische Massnahmen ergreifen müssen, damit die mich drannehmen, aber wollt ja nicht, dass die mich eventuell mit ner weißen Jacke dabehalten.

    Naaja, hab nun in meinem Bundesland am AKH angerufen, auf gut Glück, und komm da schon nächsten Mittwoch dran. Super!

    Kann mir einer das Prozedere schildern, wie es in so einer Ambulanz vor sich geht?

    Muss ich da jede Woche hin?

    Zuerst wird wohl noch mal eine kleine Anamnese gemacht werden und ich denke, dass man beim 2. Termin n Rezept bekommt, und unter Aufsicht ein MPH Präparat und wenn man es verträgt eine schrittweise Anleitung für die Medis und dass man wiederkommen muss zur Kontrolle oder?
    Geändert von Cowboylx (23.02.2010 um 20:55 Uhr)

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 85

    AW: Endlich die Diagnose, was nun?

    *pump*

    Sorry für Doppelpost, aber ich kenne es aus anderen Foren, wenn man etwas 1 Tag später editiert, dann sieht sich das niemand mehr an.

    Kann mir einer das Prozedere schildern, wie es in so einer Ambulanz vor sich geht?

    Muss ich da jede Woche hin?

    Zuerst wird wohl noch mal eine kleine Anamnese gemacht werden und ich denke, dass man beim 2. Termin n Rezept bekommt, und unter Aufsicht ein MPH Präparat und wenn man es verträgt eine schrittweise Anleitung für die Medis und dass man wiederkommen muss zur Kontrolle oder?

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 3

    AW: Endlich die Diagnose, was nun?

    hallo cowboy!

    Wie hat sich deine Situation weiter entwickelt? Stehe gerade selbst vor ähnlichen Hürden, wobei ich noch nicht mal eine Diagnose habe. Jetzt hab ich mir gedacht, gleich direkt in der Klinischen Psychiatrie anzurufen und steh jetzt auf der berühmten Liste. Mein Bundesland Burgenland hat bei ADS net viel zu bieten wie es scheint. Bleibt abzuwarten bis sich die vom AKH rühren
    Hoffe du hast den Bären inzwischen im Griff
    MfG

  10. #10
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 18

    AW: Endlich die Diagnose, was nun?

    @Cowboyxl: Hier habe ich eine sehr interassante Internetadresse gefunden, vielleicht hilft die Dir etwas weiter: Ritalin Methylphenidat
    Ansosnten einfach mal bei Google folgendes eingeben: Ritalin+Blutuntersuchung
    Für den Anfang, um das Chaos im Kopf zu beseitigen, ist das sicherlich nicht schlecht. Aber ich halte mehr von der alternativen Behandlung, wie Ergother. oder Verhaltensther.
    Denn ich sehe bei meinem Sohn (und auch zum Teil bei mir), wie wichtig es ist, einen regelmäßigen Tagesablauf, Rituale und anderes immer wiederkehrendes einzuhalten. Kommt was unvorhergesehenes dazwischen wird er gleich aktiver und alberner... ich kann mich dank meines Alters, Informationen und Denkens dann trotzdem gut in den Griff bekommen, würde manchmal dann aber trotzdem gerne ausflippen oder losheulen.
    Vielleicht konnte ich ja etwas weiterhelfen.
    L.G. PapaUlli

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