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Diskutiere im Thema Verschiedene Diagnosen und ADHS im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 998

    Verschiedene Diagnosen und ADHS

    Seit ich vor cä zwei Monaten, neben meinen anderen Diagnosen (Depression/ ängstl. vermeidende Persönlichkeitsstörung,
    soziale Phobie und Anpassungsstörung) auch noch die ADHS-Diagnose bekam, die zu 99% gesichert ist..........seit dem bin ich ziemlich "verwirrt" und ratlos und fühle mich ziemlich alleine.

    Ich bin mit mein neuen Psychologe / Psychiater zwar zufrieden, was sein Fachwissen angeht, und er auch ADHS ziemlich schnell erkannte. Dennoch fühle ich mich ziemlich alleine und ratlos. Bis auf den ersten Termin, der etwas länger ging (vor cä zwei Monaten - wo er auch ADHS rausgefunden hat), sind seine jetzigen Termine sehr kurz ( cä 10-15 Minuten).

    Gerne würde ich über einiges mit ihn sprechen wollen um alles besser zu verstehen oder einen Ratschlag zu bekommen. Leider fühle ich mich immer als Störer und traue ihn nicht direkt zu fragen ob man mal intensiver reden kann (ist so etwas überhaupt vorgesehen bzw. gibt es so eine Möglichkeit)?

    Ich fragte ihm beim letzten mal nach ein Psyhotherapie, wo er etwas gezögert hat und meinte, dass das wohl nicht das richtige für mich wäre (was kann das bedeuten?). Nicht das Richtige, bei den ganzen Diagnosen....????

    Für heute sage ich erst einmal gute Nacht und freue mich auf Antworten
    Geändert von spacetime (25.12.2015 um 22:49 Uhr)

  2. #2
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 423

    AW: Verwirrt.......

    Hört sich für mich so an als ob er dich "schnell" mit Medis abspeisen möchte.

    Eine Sitzung geht soweit ich das weiss ca. 40-50 Minuten.

    Kannst du nicht nebenbei eine Psychotherapie bei einem anderen machen?

  3. #3
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 37

    AW: Verwirrt.......

    spacetime schreibt:

    Ich bin mit mein neuen Psychologe / Psychiater zwar zufrieden, was sein Fachwissen angeht, und er auch ADHS ziemlich schnell erkannte. Dennoch fühle ich mich ziemlich alleine und ratlos. Bis auf den ersten Termin, der etwas länger ging (vor cä zwei Monaten - wo er auch ADHS rausgefunden hat), sind seine jetzigen Termine sehr kurz ( cä 10-15 Minuten).

    Gerne würde ich über einiges mit ihn sprechen wollen um alles besser zu verstehen oder einen Ratschlag zu bekommen. Leider fühle ich mich immer als Störer und traue ihn nicht direkt zu fragen ob man mal intensiver reden kann (ist so etwas überhaupt vorgesehen bzw. gibt es so eine Möglichkeit)?

    Ich fragte ihm beim letzten mal nach ein Psyhotherapie, wo er etwas gezögert hat und meinte, dass das wohl nicht das richtige für mich wäre (was kann das bedeuten?). Nicht das Richtige, bei den ganzen Diagnosen....???
    Also aus eigener Erfahrung weiß ich, dass bei deinen ganzen Komorbiditäten eine rein medikamentöse Behandlung wahrscheinlich nicht funktioniert.

    Am Anfang geht ein Termin in der Regel 30-45 min. erst wenn du wirklich Fortschritte gemacht hast, werden sie kürzer.
    Bei einem guten Therapeuten kannst du dich voll mitteilen, ohne dass du Angst haben musst, dass er dich komisch anschaut.


    Oft ist es auch so, dass man mit seinem Therapeuten nicht warm wird, dann heißt es wechseln, fachliche Expertise hin oder her. Du musst das Gefühl haben, dass du dich ihm voll und ganz anvertrauen kannst.

    So wie Mistwalker gesagt hat, geh auch mal zu nem anderen und wenn du das Bedürfnis hast eine Psychotherapie zu machen, dann mach sie und finde für dich selbst heraus, ob es dir was bringt. Du brauchst nicht die Überweisung von einem Psychiater, solang der Psychotherapeut zugelassen ist..... (soweit ich weiß) mein Psychiater hat mir einfach ne Visitenkarte von meiner Therapeutin gegeben und ich hab mich dann selbst darum gekümmert.

    Lass dich nicht verunsichern und mache das was du für richtig hälst, ich weiß, ist schwer aber das ist oftmals der erste Schritt in Richtung erfolgreicher Therapie.

    Ich habe erst ab der Hälfte der Therapie Medikinet adult bekommen, da wir am Anfang meine Depression wegbehandeln mussten (auch medikamentös).

  4. #4
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Verwirrt.......

    Beim Psychiater hat man keine Sitzungen, da der idR keine Therapie macht. Es kommt ganz auf den Arzt, aber auchauf den Patienten an, wie lange so ein Termin dauert. Es ist halt ein Facharzt wie der HNO etc. Wenn du Fragen hast, dann stell sie ihm, ich denke wenn du dich vllt mit einem Zettel oder so vorbereitest, kann der Termin je nach Länge des Zettels auch mal länger ausfallen. Der Psychiater ist hauptsächlich für das medikamentöse da.


    Übrigens würde ich den Arzt mal fragen ob er auch die anderen Diagnosen noch so sieht, denn meist addieren sich bei den Ärzten nicht die Diagnosen, sondern ersetzen sich teilweise.

    Das du nicht für eine Therapie der Typ bist, verstehe ich auch nicht ganz, auch das würde ich ihn das nächste mal fragen, was er damit gemeint hat. Man kann darüber spekulieren, aber ohne ihn zu fragen wirst du nie wissen was er gemeint hat.

  5. #5
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 998

    AW: Verwirrt.......

    @Mistwalker:
    Das mit den Medis kannst Du recht haben, da er mir zum Teil auch "einredet", dass das Medikament eine gute Wirkung bei mir zeigt (dabei sagte ich nur, dass mein Schlaf sich ETWAS verbessert hat (wirklich Schlafprobleme habe ich aber nicht). Ansonsten merkte ich kaum etwas von venlafaxin 225mg.

    Die Patienten kommen alle relativ schnell wieder aus dem Besprechungszimmer.

    Ich selbst bin mir gar nicht mal so sicher ob mir eine P-Therapie helfen würde. Im Moment geht es mir viel mehr darum, dass ich mich mal "aussprechen" kann, da ich ja jetzt erst anfange alles zu verstehen wieso mein Leben so verlaufen ist.

    Ich hatte mal eine Gesprächstherapie gemacht, die mir überhaupt nichts gebracht hat und eher zu einer Last wurde.

    Trotz der Vermutung mit den Medis "abspeisen" macht er aber schon einen sehr kompetenten Eindruck.

    @Beppo
    :
    Vielen Dank Beppo. Was Du schreibst hört sich gut an und macht einen Mut. Aber ich möchte erst einmal den Mut aufbringen ihn (den Arzt) mal offenener zu Fragen. Er macht ja auch Psychotherapie. Wobei es mir im Moment einfach darum geht, dass ich mich mal 2-3 Sitzungen einfach nur mal aussprechen möchte und vielleich einige Fragen beantworten zu bekommen. Leider habe ich mich bisher nicht getraut ihn danach zu fragen. Nicht weil ich ihn nicht vertraue, das tue ich schon, sondern weil ich "Angst" vor der Antwort habe, dass er nein sagt.

    @creatrice:
    Acha! Das wusste ich gar nicht, dass man bei Psychater keine Sitzungen hat und hauptsächlich für das medikamentöse da ist.
    Sein Bereich ist: Arzt, Arzt für Nervenheilkunde, Neurologe und Weiterbildungen: Psychotherapie.

    Die anderen Diagnosen bzw. Begleiterkrankungen, sieht er auch so (habe ich ihn gefragt).
    Genau das möchte ich ihn auch beim nächsten Termin fragen, warum er denkt, dass eine P-Therapie wohl nicht das richtige für mich ist (wobei er sich wohl noch nicht ganz sicher war)

    Meinst Du, dass ich es einfach mal "darauf" ankommen lassen soll, dass ich ihn per Zettel einige Fragen stellen kann, ohne dass er evtl. sagt "dafür habe ich keine Zeit" (?)
    Geändert von spacetime (26.12.2015 um 16:28 Uhr)

  6. #6
    Karisa

    Gast

    AW: Verwirrt.......

    Hallo spacetime,
    ich denke, Du solltest die Fragen stellen.
    Was er dazu dann sagen wird, erfährst Du erst, wenn Du gefragt hast.
    Käme wohl auch auf die Fragen an.
    Vielleicht kannst Du einige auch hier im Forum stellen und gute Antworten bekommen.
    LG Karisa

  7. #7
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 998

    AW: Verwirrt.......

    Hallo Karisa!
    Ich hoffe, dass ich den Mut finden werde, die Fragen zu stellen und möchte es gerne versuchen.
    Auf die Idee diese Fragen auch evtl. im Forum zu stellen, darauf kam ich bisher noch gar nicht und ist sicherlich eine tolle Alternative

  8. #8
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Verwirrt.......

    Ich würde mir aber nicht zu viele Hoffnung machen, das er die Psychotherapie macht, denn die meisten Psychiater trennen das bei den Patienten, und machen nicht beides zusammen. Du kannst dir aber schonmal einen Therapeuten suchen, denn die haben meist lange Wartezeiten, wenn du dann einen Termin hast, kannst du ihn ja immer noch absagen, solltest du dich bis dahin gegen eine Therapie entschieden haben.

  9. #9
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 18

    AW: Verwirrt.......

    Ärzte sind auch nur Menschen und stellen auch nur "ihre" Diagnosen.

    Einen Arzt der selber ADHS hat und dadurch tatsächlich die Thematik versteht wird man eher kaum finden.
    Ich bin auf die Möglichkeit ADHS selber zu haben nur über Umwege gestoßen, die 13 oder eigentlich noch viel mehr Jahre gedauert haben.

    Ich finde allerdings, wenn es denn so ist bei dir, sollte dich das nicht verwirren.
    Für mich ist es eine Erklärung für mein Leiden und die Diagnose, obwohl auch bei mir "frisch", ist halt eine.

    In ganz vielen Dingen die ich vorher über mich nicht verstanden habe fallen langsam die Schuppen von den Augen..

  10. #10
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 998

    AW: Verwirrt.......

    Danke @creatrice : Ich werde es mal überdenken (wusste ich gar nicht, dass ein Psychiater gerne trennt.


    socke70 schreibt:
    Ärzte sind auch nur Menschen und stellen auch nur "ihre" Diagnosen.

    Einen Arzt der selber ADHS hat und dadurch tatsächlich die Thematik versteht wird man eher kaum finden.
    Ich bin auf die Möglichkeit ADHS selber zu haben nur über Umwege gestoßen, die 13 oder eigentlich noch viel mehr Jahre gedauert haben.

    Ich finde allerdings, wenn es denn so ist bei dir, sollte dich das nicht verwirren.
    Für mich ist es eine Erklärung für mein Leiden und die Diagnose, obwohl auch bei mir "frisch", ist halt eine.

    In ganz vielen Dingen die ich vorher über mich nicht verstanden habe fallen langsam die Schuppen von den Augen.
    .
    Es ist nicht so, dass mich die Diagnose "verwirrt" hat, sondern "Das" was Du mit "In ganz vielen Dingen die ich vorher über mich nicht verstanden habe fallen langsam die Schuppen von den Augen" meinst. Durch die neue zusätzliche Diagnose (ADHS) und meine anderen Begleiterkrankungen sind viele Fragen aufgetaucht, die ich gerne mal mit meinen Psychologen / Psychiater besprochen hätte, um viele dinge besser zu verstehen (z.b. warum mir die Arbeitswelt so schwer fällt oder ich mich fühle als wäre ich in dieser Welt nie richtig angekommen usw.(( zumal ich für Außenstehende einen eher "normalen" und vernünftigen Eindruck mache)).

    Ob ich dafür extra eine Psychotherapie brauche, das glaube ich gar nicht mal. Viel lieber wäre mir Moment 2 oder 3 Sitzungen a cä 60 Minuten, wo ich mich einfach mal aussprechen kann und evtl. die eine oder andere Fragen stellen kann.

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