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Diskutiere im Thema Verschiedene Diagnosen und ADHS im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 18

    AW: Verwirrt.......

    Dann sprich deinen Psychiater mal direkt auf die Möglichkeit eines längeren Gesprächs an.
    Sollte er das nicht anbieten wirst du wohl jemand anderes dafür suchen müssen.
    Am besten jemanden der auf ADHS spezialisiert ist, sonst wird man dir wahrscheinlich nicht wirklich Antworten auf deine Fragen geben können bzw dir nicht helfen können selber die Antworten darauf herauszufinden ...
    Eine Frage wäre natürlich ob ADHS eine zusätzliche Diagnose ist oder es eher ein Grundproblem ist. So wie ich ADHS verstehe basieren gerne andere Problemchen darauf.

  2. #12
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 998

    AW: Verwirrt.......

    Danke @socke70: Ich denke mal, dass ich den Mut beim nächsten mal aufbringen werde und ihn fragen werde wegen 1 oder 2 Termine, wo er sich mal länger Zeit nimmt (laut Bewertung scheint er aber ein Problem damit zu haben). Egal werde dennoch fragen und evtl. wechseln.

    Ob ADHS das Hauptproblem ist oder die anderen Diagnosen, das weiß ich auch nicht. Soweit bin ich mit den Arzt auch noch nicht. Werde mich aber darum kümmern.

  3. #13
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.790

    AW: Verwirrt.......

    Hm, ich lese da Neurologe mit Zusatzausbildung Psychotherapie. Er ist also von Haus aus erstmal Neurologe. vielleicht liegts ein bisschen auch daran ?


    Was genau ist eigentlich dein Bedürfnis ? ich lese da nämlich 2 Themen, zum einen evtl Psychotherapie, zum anderen Fragen zum Thema Adhs ? sehe ich das 2. Thema richtig ? dann wäre uU eine Selbsthilfegruppe oder so eine Alternative

    Mein erster Diagnostiker hat mir aufgetragen, mir einen Psychologen zu suchen, der mich in Sachen Selbstmanagment etc trainiert. hätte er also auch nicht selbst gemacht. Vielleicht denkt er eher, dass du weniger Psychotherapie sondern vielmehr andere Hilfe benötigst ?

    trau dich ruhig, mehr zu fragen. Er ist kein Halbgott, sondern du bist sein Kunde und der sollte König sein. Ich bin da mitunter auch ein bisschen "blöd" oder schüchtern oder was auch immer, daher schreibe ich mir mitunter mehrere Fragen schon vorher auf einen Zettel, die ich mit dem entsprechenden Arzt abarbeite. Keine 10 Fragen, aber ruhig 3. Schreib sie ruhig etwas komplexer auf. Wenn er meint, Psychoterapie sei nicht das richtige, du aber Hilfe benötigst (wobei sich die Frage stellt: wofür genau ?) welche Alternativvorschläge hat er ?

    mach dir wirklcih Notizen und organisiere dich vor dem Besuch. Den Zettel hast du offensiv in der Hand und sagst auch ganz offen, dass du 3 (!) Fragen hättest und die arbeitet ihr beide dann ab. Mal schauen, wie er dann auf dich eingeht. nicht vergessen: er hat vermutlich eine Menge Patienten, die schon lange bei ihm sind und nicht mehr so viele Fragen haben wie ein "Frischling".

    wenn die Zeit nicht reicht, dann beschränke dich natürlich auf 2. oder bittest ihn wirklich das nächste Mal mehr Zeit einzurechnen

  4. #14
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 998

    AW: Verwirrt.......

    Moselpirat schreibt:
    Hm, ich lese da Neurologe mit Zusatzausbildung Psychotherapie. Er ist also von Haus aus erstmal Neurologe. vielleicht liegts ein bisschen auch daran ?


    Was genau ist eigentlich dein Bedürfnis ? ich lese da nämlich 2 Themen, zum einen evtl Psychotherapie, zum anderen Fragen zum Thema Adhs ? sehe ich das 2. Thema richtig ? dann wäre uU eine Selbsthilfegruppe oder so eine Alternative
    Ich habe grade im Internet nach Bewertungen dieses Arztes gesucht, wo man tatsächlich von ausgehen kann, dass er zuerst Neurologe mit Zusatzausbildung Psychotherapie. Auf seinen Praxisschild steht aber "Psychologe / Psychater / Neurologe /Psychotherapie".

    Was mein Bedürfnis ist? Eigentlich zu verstehen warum mein Leben so verlaufen ist wie es verlaufen ist, wo ich nie etwas wirklich auf die "Reihe" bekommen habe und ein sehr durchwachsenes Arbeitsleben habe (viel arbeitslos usw.), obwohl ich eigentlich eher ein Vernünftiger Mensch bin wie viele sagen. Warum ich seit meiner Jugend ein Leben führe, das so extrem fernab dieser Gesellschaft liegt (als wäre ich auf diesesn Planeten nie wirklich angekommen). Habe immer nur oberflächliche Freundschaften gehabt, obwohl mich einige sehr sympatisch finden und Freunde hätten werden können. Für mich war es aber immer zu anstrengend, da mich ihre "normalen" Unterhaltungen oft in Depressionen verfallen ließen. Schon als Kind lebte ich in meine "eigene" Welt.

    Dennoch hatte ich immer die Sehnsucht so zu sein wie es die anderen sind, denen "scheinbar" alles so leicht fällt, die gerne zu Arbeit gehen und gar nicht darüber nachdenken, dass man so etwas nicht kann oder in tiefen Depressionen verfällt, weil einen alles so schwer fällt.

    Ich weiß gar nicht ob eine Psychotherapie wirklich das richtige für mich wäre (eine Gesprächstherapie fand ich "grausam", die ich dennoch verlängert habe, da ich mich nicht traute zu sagen, dass es mir nichts bringt). Ich war in zwei Selbsthilfegruppen, wovon ich eher enttäuscht war (waren meist Beamten und Akademiker darunter, die eher "Luxusprobleme" hatten, als wirkliche Probleme, wo ich mich teilweise wirklich vera......vorkam).

    Von der Persönlichkeit her, und von Drang aus meinen Leben mehr zu machen, hätte mein Leben sicherlich anders verlaufen sollen. Aber es war nun mal nicht so, und mit 52 Jahren erwarte ich auch ehrlich gesagt nicht mehr viel von Leben (das meine ich nicht einmal negativ, sondern rein aus Erfahrung). Ich habe schon als Kind unheimlich viel verdrängt und mir war die Welt immer zu "grausam". Dennoch habe ich immer versucht andere zu helfen und war immer ein "Geber" und nie ein "Nehmer", trotz bescheidenen Mitteln. Habe aber dennoch immer nur enttäuschungen erlebt.

    Es ist nicht grade toll, wenn man immer mal wieder versucht hat aus sein Leben etwas zu machen und es aber nie geschafft hat, so dass die Gesellschafft einen eher als faul und als Versager sieht. Wenn man sich schämt, wenn man den jährliche Rentenbescheid sieht und was, dass sich daran nichts mehr ändern wird.

    Ich bin 52 Jahre und erwarte nicht mehr viel von Leben. Ich weiß auch nicht ob es ADHS ist oder die anderen Begleiterkrankungen, die mein Leben so "negativ" beeinflusst haben. Dennoch erwarte das Arbeitsamt / Jobcenter einiges von einen, was ich sowieso nie erfüllen kann und sie selbst einen auch nie geholfen haben, obwohl ich sie mehr als genug "angebettelt" habe, dass sie mir einen Weg zeigen. Stattdessen drängen sie einen irgendwelche "schwachsinnige Maßnahmen" auf, für dessen Geld ich wahrscheinlich 10 Privatlehrer hätte nehmen können, so dass ich richtig gefördert wurden wäre. Ich bin fest davon überzeugt, dass ich bei einer richtigen Förderung und mehr Verständnis sicherlich etwas aus meinen Leben hätte machen können (der Wunsch und der Wille war lange in mir vorhanden). Zu meinen Sachbearbeiter sagte ich einmal, dass ich oft das Gefühl habe, wenn ich morgens aufstehe, dass ich immer noch 15 Jahre bin.....warum?.......weil ich mir bis jetzt nicht vorstellen kann, dass in dieser Zeit zwischen 15 und 52 Jahre NICHTS passiert ist.

    Bitte keine Aussagen wie "mit 52 Jahren kann man noch einiges aus sein Leben machen". Das sagte mir das Arbeitsamt auch öfter und "packte" mich daraufhin mehrmals in eine unsinnige Maßnahme.

    Ich gebe zu, dass ich immer einer war den man "an die Hand nehmen müsste", damit er aus sein Leben hätte etwas machen können. Diese Hilfe wäre wahrscheinlich tausendmal günstiger und effektiver gewesen als was man unnütz in mir "investiert" hat (Arbeitslosengeld, Reha usw.).

    Im Moment habe ich nur einen Wunsch, dass mir ein Arzt erklärt warum es soweit gekommen ist und einfach nur einige Fragen beantwortet, damit ich einiges endlich mal verstehe. Wirkliche erkenntnise über meine Problematik (Krankheitsbilder und deren Auswirkungen) sind mir ja erst seit sehr kurzer Zeit bekannt.

    Es ist schwer zu erklären, da ich selbst versuche nicht zuviel darüber nachzudenken, so dass mein Gehirn "automatisch zu macht".

    Ich hoffe, dass man micht versteht?
    Geändert von spacetime (30.12.2015 um 17:49 Uhr)

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