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Diskutiere im Thema Psychologen, die keine Ahnung von ADHS haben= gefährlich im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 824

    Psychologen, die keine Ahnung von ADHS haben= gefährlich

    Ich habe bereits mit 8 die erste Psychologin gehabt.
    War durch den Verlust meiner großen Schwester.*heul*
    Dennoch brachte es nicht wirklich etwa.
    Wie auch, mit ADHS, ohne das man es weiss.:-(

    Bin insgesamt bis vor 1 Jahr (glaube ich in etwa) bei 4 Psychologen, davon 1 Kunsttherapie.
    Die machte mir mehr spaß, als das sie nützlich war.
    War auch in der Klinik, aber nach 5 Tagen wieder abgereist.
    Dort war ein Suizid, bevor ich kam.
    Für mich total das falsche->tot meiner Schwester nach 12 Jahren immer noch nicht so recht verarbeitet und oft das Gefühl, das ich es nicht realisiert habe.
    Ich suche sie oftmals immer noch, sehe sie in anderen Menschen.
    Ist denke ich eine Wunschvorstellung.
    Weiss aber bisher kein/e Psychologe/inn.

    Keine/r dieser Psychologen/in hat das ADHS gemerkt.
    Außer jetzt Frau Dr. in der Tagesklinik, in welcher ich 9 Monate sein werde.
    3 bin ich SCHON *heul*, 6 habe ich noch etwa vor mir.
    Sie hat Ahnung von ADHS- ihr Sohne hat ADHS und sie hat auch die Erlaubnis für die entsprechenden Medikamente besorgen/verordnen.

    Es war stets die Hölle zu den Psychlogen zu gehen, bin eher immer gegangen, weil ich das Gefühl hatte, ich MUSS.
    Bin weniger für mich gegangen, habe ja alles nicht so recht realisiert.
    Habe kaum etwas mitbekommen, bin nicht an mich rangekommen.
    Kein Psy.hat es hinterfragt, geschweigedenn vllt garnicht gemerkt.

    Frau Dr. merkte gleich, wie schwer es mir fiel zuzuhöhren, etwas mitzubekommen, nicht an meinen Kern zu kommen.

    Bin froh, das ich nun weiss, das ich einen ADHS-Spezialisierten aufsuchen werde.
    Das andere ging stehts schief.
    Ist eher alles schlimmer geworden.
    War UNTHERAPIERBAR.*schnief*
    Endergebniss: SVV, Suizidgedanken, Essstörung und sowas.:-(*schnief*

    Bin Jahrlang zu den Psy. gelatscht und ales erfolglos.
    Nur das ich irgendwann mit Tür zu und Licht aus schlafen konnte.
    Aber das war mehr die Zeit.

    Bin quasi von Psy. geprägt.:-(
    Ich persönlich würde NIE WIEDER zu einem "normalen" Psy gehen.

    Kennt ihr soetwas auch?
    Wo sollte man bei solch einem Psy. eig genau achten?*kopfkratz*

    Lieben Gruß
    Male

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632
    "Bin quasi von Psy. geprägt.:-(
    Ich persönlich würde NIE WIEDER zu einem "normalen" Psy gehen."

    :himbeer:


    "Kennt ihr soetwas auch?"




    "Wo sollte man bei solch einem Psy. eig genau achten?*kopfkratz*"

    Das wichtigste ist wohl ein Pfefferspray, oder notfalls ein Abdrängstock, um sich gegen emotionale Übergriffe und/oder Misshandlungen unverzüglich und zeitnah zur Wehr setzen zu können. :kn?

    Beim Pfefferspray ist darauf zu achten, dass es sich um Gel oder Schaum handelt, da der Sprühnebel in geschlossenen Räumen nach hinten losgehen und zur Selbstverletzung führen könnte.

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 824
    *lach*
    Also, mein Pfefferspray steht auf m Schreibtisch.:-D
    Habe ich zum 18ten von meinem Bruder bekommen.:-P

    *Bääääh* zu Selbstverletung führen....
    aber voll.;-)

  4. #4


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 9.521
    Was ist wichtig beim Psychi? Es muss passen. Das hört sich jetzt ziemlich blöd an, aber ich habe inzwischen Erfahrung mit vielen Psychis, mit ein paar auch länger. Nur bei drei von der ganzen Meute hab ich mich verstanden gefühlt (2 davon waren keine ADS Spezialisten). Ich denke, der Knackpunkt ist, ob die Therapeuten fühlen können, was gut für den Patienten ist und was nicht. Da gibt es eine interessante Untersuchung (finde leider den Volltext nicht mehr), in der festgestellt wurde, dass untherapierte ADHSler nicht eingeweihte Therapeuten durcheinanderbringen. Konkret beschreiben die Therapeuten ihre Denkstrukturen während der Sitzung ähnlich wie wir ADSler unsere beschreiben.

    Also einen Psychi suchen, der die Patienten "erfühlen" kann und sich am besten noch mit ADS auskennt, zumindest wenn man kein Pfefferspray hat.

  5. #5
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632
    "dass untherapierte ADHSler nicht eingeweihte Therapeuten durcheinanderbringen."

    Da hatdr Clown (fast) wieder ins Schwarze getroffen. Des ischd auch mein Eindruck, vor allem dass untherapierte ADHSler untherapierte Therapeuten durcheinanderbringen.

    Man erfährt doch immer recht viel über die sexuellen Probleme und das Freizeitverhalten der Psychologen, was zugegebenermaßen auch recht interessant sein kann , aber glaub net wirklich nützlich ischd, dass man da recht schnell den Beichtonkel abgeben muss.

    Dennoch würd ich die Sach, zumindest bei klinischen Psychologen, weniger pazifistisch sehen. Gerade verwirrte klinische Psychologen sind ja dann so verwirrt, dass sie ihre Verwirrung dem klinischen Psychiater mitteilen, der ja auch bar jeder Ahnung ischd. Zur Not wird dann noch eine verwirrte Medikamentenausgeberin oder eine verwirrte Ergotherapeutin, ein Handwerksmeister oder eine Hauswirtschaftlerin hinzugezogen, um herauszufinden, wie sich der Patient beim Specksteinschleifen, Zwiebel schälen und/oder Schreinern verhält, durch diese Versammlung der Fachmänner kommt dann immer eine recht interessante Diagnose zustande, auf deren Grundlage dann jahrelang weiter falsch behandelt wird.

    Sicher hatdr Clown recht, verwirrte Leute sind heut öfters anzutreffen, dennoch darf man die Sach nicht ganz so pazifistisch sehen.

    Also Knüppel nicht vergessen.

    Auch hängt es wesentlich von der Pseudofachrichtung des Psychologen ab, währenddessen die meisten brauchbaren Psychologen noch immer unter den Verhaltenstherapeuten zu finden sind, muss man bei reinen Analytikern durchaus mit härteren Bandagen vorgehen. :twisted:

  6. #6


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 9.521
    Eiselein schreibt:
    ...vor allem dass untherapierte ADHSler untherapierte Therapeuten durcheinanderbringen...
    Hast du auch ein paar Psychologiestudentinnen (oder Studenten, die aber so zahlreich sind wie Physikstudentinnen) getroffen? Leider hat es sich nicht herumgesprochen, dass Psychologie studieren und eine Psychotherapie machen nicht das gleiche ist.

    So genug gelästert, aber die Psychos sind bei mir an der Uni eine der größten Studentengruppen nach den Juristen...

  7. #7
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632




    Härhmm. Jo, genauso ischdess.

    Und ischd Dir scho aufgfalla, dass des moist ****** send, nodauzunau mit Second-Hand-Klamotten, jedenffals mit alternativem Lebensstil?

    Und die Juristinna moist im Buisness-Faschingskoschtümle rumspringat?

    Do fragt sich doch jetzt so am einsamen, beziehungsverstörten ADHSler, was da die bessere Partnerwahl ischd?

  8. #8
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632
    "Der ADHS-Kranke (*) hat den besten Einstieg in die Behandlung der Störung, wenn er eine Beziehung zu einem Therapeuten aufbaut, der sowohl etwas von ADHS als auch von Psychotherapie versteht."

    M. Hallowell, John Ratey, Zwanghaft zerstreut, Rowohlt.


    Sehr gut ausgedrückt, ihr Burschen! Ichd aber leider in der Praxis praktisch noch nie vorgekommen.


    (*) Im Orginal "ADD-Kranke" ("attention deficit disorder"), in Deutschland weniger gebräuchlich als ADHS


    Außderdem ischd "Zwanghaft zerstreut", liebe Frau Hunzinger (Übersetzerin), etwas ganz anderes, um nicht zu sagen, etwas ganz, ganz anderes als "Driven to distraction" (Originaltitel), was heisst "etwas bis zur Raserei treiben", was sich schon mal ganz, ganz anders anhört und nebenbei erwähnt, der Wirklichkeit um einiges näher kommt. :wink2:

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 35
    Hallo!
    Ich habe auch genug Erfahrung von Psychos die keine Ahnung hatten. Es ist nicht so schlimm, wenn der Therapeut das einsieht und zugibt. Man sollte ja immer lernen...

    Aber diese Volltrotteln, die daran "nicht glauben." Ist das ein Religion? Das hat mich kaputtgemacht. Das man dich nicht ernst nimmt. Ich habe so viele schlechte Erfahrungen, wie viele andere auch. Man könnte ein Buch davon schreiben.

    Aber ich habe jetzt Rotwein getrunken. Und schreibe wahrseinlich sogar noch undeutlichet. Hör besser auf. Schöne Wochenende!

  10. #10
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632
    Bei Psychologen sicherlich, bei Psychiatern geht es wohl eher in Richtung organisierte Bandenkriminalität.


    "Man könnte ein Buch davon schreiben."

    Das hab ich mir auch schon überlegt. Problem dabei ist: Es würde niemand glauben, was da drinsteht.

    Nein ernsthaft, es würde niemand glauben, weil es niemand für möglich halten würde. Man würde sagen, kuck mal an, der kleine Psycho, wie er wieder übertreibt, sollte lieber mal arbeiten gehen, anstatt sich Depressionen einzubilden. Ungefähr auf diesem Niveau würde das Buch diskutiert werden. Das sollte man sich eigentlich nicht auch noch antun. Aber Luuseri hat recht, geschrieben werden muss es eines Tages, auch wenn ein ordentlicher Gerichtsprozess gegen diese Leute besser wäre. Auch wenn es sich mehr um einen symbolischen und dementsprechend teuren Akt handeln würde, denn verlieren würde natürlich der Patient.

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