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Diskutiere im Thema Psychologen, die keine Ahnung von ADHS haben= gefährlich im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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  1. #41
    Ehem. Mitglied 14

    Gast

    AW: Psychologen, die keine Ahnung von ADHS haben= gefährlich

    Boah...hatte ich so viiiieeel noch geschreibselt...und dann die falsche Taste...

    Was ich noch sagen wollte:

    Ich habe bei meiner Therapeutin damals sehr viel Migefühl, Verständnis, Wertfreiheit, Aufbau und Vertrauen erfahren. Es konnte sein was wollte - ich bin IMMER gestärkt wieder nach Hause gegangen nach den Terminen. Ein angemessener Arschtritt war ebenso drin wie ihre persönliche und menschliche Meinung, auch tiefes Nachempfinden, obwohl sie vielleicht so manche Situation selbst nicht kannte.

    Sie war ein wundervoller Mensch und eine grandiose Therapeutin - denn sie war einfach SIE SELBST. Mit allem Gefühl, aller Erfahrung und auch der fehlenden, wo keine war. Sie hat mit ihren Patienten gelernt und stand auch offen dazu. Für mich war es eine (von der KK bezahlte) beste Freundin, die für mich da war und der ich alles anvertrauen konnte.

    Sie hatte nach "meinem Fall" eine Fortbildung bzgl. AD(H)S bei ihrem Verband beantragt und setzte ihr Wissen (theoretisch wie praktisch) so ein, dass ich (selbst bei Hilflosigkeit - weil: keine Erfahrung und kein passendes theoretisches Wissen) immer mit gutem Gefühl und voller Lebensmut, sowie einem gewissen Grad an Freude, aus der Praxis ging.

    Sie ist leider bei einem Unfall im April diesen Jahres völlig unvermittelt und erschütternd ums Leben gekommen.

    Sie hat mir sehr viel mitgegeben - nicht nur im therapeutischen Sinne - vor allem menschlich und für mich selbst, wenn ich denn in dieser Richtung mal arbeiten sollte.

    Solche Erfahrungen gibt es auch.

  2. #42
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 192

    AW: Psychologen, die keine Ahnung von ADHS haben= gefährlich

    ja, da bin ich aber jetzt erleichtert, dass das geklärt ist...ich drücke mich manchmal vielleicht ein bißchen krass aus.

    Nicht desto trotz meine ich, dass eben auch bei Therapeuten wie auch bei Ärzten ein Umdenken angesagt ist. Der Lernprozess hier heißt, Mitgefühl zeigen, den Mensch, der Hilfe braucht, als Mensch begegnen. Beide Seiten können voneinander lernen, sowohl der Therapeut als auch der Patient. Da hapert es manchmal.

    Eine Diagnose stellen ist die eine Seite, die Behandlung jedoch, die dem Patienten hilft, sich mit seinen Problemen auseinanderzusetzen ist sehr facettenreich. Jeder hat nun mal seine eigene Geschichte und auch wenn die Symptomatik bei ADHS ähnlich ist, gibt es keinen einheitlichen Weg.

    So wie die Schmerzgrenze bei jedem individuell ist, ist auch jeder Lebensweg einzigartig. Wenn ich beispielsweise geschrieben habe, ich habe mich der Angst gestellt, kann ich nicht davon ausgehen, dass ein jeder diese Kraft hat...ich weiß ja selbst, dass es eine Überwindung ist.....oder wenn ich darauf hinweise, wie gefährlich eine Dauermedikation ist...muss das jeder selbst aus seiner Situation heraus entscheiden...

    Besserwisserei ist für mich selbst, aber auch wenn sie von anderen kommt, der Horror.

    Ich stelle Fragen...und habe persönlich festgestellt, dass ich selten eine vernünftige Antwort von sogenannten Spezialisten bekommen habe...und da ich obendrein sowieso alles infrage stelle, einschließlich mich selbst, habe mich immer selbst auf die Suche gemacht...schließlich geht es ja bei jeder Behandlung um mich...da ist es auch schon mal vorgekommen, das ich mich aus Behandlungsprogramme verabschiedet habe mit den Worten, ich steige hier und jetzt aus...die Reaktion der Ärzte war nicht gerade sehr nett.

    Meine Erfahrungen mit Ärzten, Psychologen oder Psychatern haben mich gelehrt, kritisch zu sein...nicht alles zu glauben, was mir erzählt wird...

    Ich schließe mich Lola an, die schreibt...suchen, suchen

    Wer sucht, der findet, heißt es so schön...und manchmal bedarf es dazu schlechter Erfahrungen, damit man den guten Therapeuten auch erkennen kann...

    Tut mir leid, Virtuna, dass Du unter diesen Umständen eine gute Begleiterin verloren hast.

    so, mittlerweile ist es schon spät...meine Gedanken schlagen schon wieder Purzelbäume...der Kaffee als Einschlafdroge ist fertig....Gute Nacht
    amanda

  3. #43
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 44

    AW: Psychologen, die keine Ahnung von ADHS haben= gefährlich

    Ich war 2 Jahre in Verhaltenstherapie wegen depressiver Verstimmung.

    Habe den Psychologen auch mal auf ADS angesprochen. Seine Antwort:
    Wenn ich Ritalin will soll ich auf den Schulhof gehen, dort kriege ich welches!

    Ich dachte während der Therapie ich bin strohdumm und ich schaffe und kapiere nicht was der von mir will, was ich tun oder verändern soll.

    Jetzt wirds mir klar, mit der ADS Brille gesehen war das für mich grade das Falsche.
    Das Einzigste was mir bei ihm geholfen hat war die Traumabewältigung mithilfe von EMDR, aber ansonsten habe ich mich ziemlich unverstanden gefühlt und wenn ich jeh wieder irgendeine Form von Therapie machen sollte lasse ich mich nicht mit ironischen Floskeln abspeisen.



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